Startseite » Die besten CFD-Broker in Deutschland 2026
Geschrieben von Emmanuel Ifeanyi Emmanuel Ifeanyi
Emmanuel Ifeanyi - Autor bei BestBrokers.comEmmanuel Ifeanyi ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf den Forex-, Aktien- und Kryptohandel spezialisiert. Er ist für den Großteil der Brokerbewertungen auf der Website verantwortlich und führt detaillierte Recherchen sowie praxisnahe Tests zu Handelsbedingungen, Gebühren, Kontotypen, verfügbaren Anlageklassen, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für unterschiedliche Tradertypen durch.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Die Wahl des richtigen CFD-Brokers kann den Margin-Handel deutlich einfacher machen. Hunderte Online-Broker bieten CFDs an, wodurch die Auswahl schnell unübersichtlich wird. Hier findest du die am besten bewerteten CFD-Broker, ausgewählt nach verschiedenen Kriterien wie Trustpilot-Bewertung, Regulierung, Handelsgebühren, Anzahl der verfügbaren CFD-Märkte, Hebel, Einzahlungsmethoden und Auszahlungsdauer.

Testmethodik
Bei unserer jüngsten 45-tägigen Bewertung prüften wir die CFD-Broker dieser Seite in praktischen Margin-Handelstests. Unsere Redaktion bewertete Registrierung, Regulierung, CFD-Angebot, Plattformen, Hebel, Spreads, Provisionen, Übernachtkosten, Ein- und Auszahlungen, Ausführungsgeschwindigkeit, Schulungsangebote, Support sowie Desktop- und Mobilnutzung. Wir eröffneten Echtgeldkonten, zahlten jeweils 1.000 $ ein und handelten mit dem maximal verfügbaren Hebel je Kontotyp, meist über MT5 und bei eToro über dessen eigene Plattform. Weitere Einzelheiten findest du in unserer vollständigen Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2FP Markets logoFP Markets
Bewertung: 4,37 ⭐
73,33 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
4Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,19 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Das Team von BestBrokers.com nutzt seine langjährige Erfahrung im Handel mit Derivaten, um Broker sorgfältig anhand praktischer Tests, öffentlich zugänglicher Regulierungsinformationen und Gebührenangaben zu bewerten. Berücksichtigt werden ausschließlich CFD-Broker, die unter der Aufsicht anerkannter Finanzaufsichtsbehörden tätig sind. Für Trader in Deutschland ist besonders wichtig, über welche EU- oder EWR-Gesellschaft ein Konto geführt wird, ob der Anbieter in Deutschland notifiziert ist und welche Schutzvorgaben dort gelten. Ein Abgleich mit der BaFin-Unternehmensdatenbank kann helfen, die Angaben eines Brokers zur Erlaubnis oder zum europäischen Pass einzuordnen.

Jede aufgeführte CFD-Plattform wird hinsichtlich Sicherheit, transparenter Preisgestaltung, nachvollziehbarer Kosten und der Einhaltung geltender Vorgaben zum Anlegerschutz geprüft.

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Unterstützt von BrokerData™Echtzeitergebnisse, die direkt aus der proprietären BrokerData™-Datenbank von BestBrokers abgerufen und durch fortlaufende Tests mit Live-Konten durch unsere Analysten verifiziert werden.

7 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

Beste CFD-Broker im Vergleich

  1. Gesamtbewertung 4,38/5
    JETZT TRADENBEWERTUNG LESEN
    Trustpilot logo

    4,8/5

    Mindesteinzahlung
    0 USD
    Maximaler Hebel
    1:30 für Privatanleger in Australien, 1:500 für professionelle Trader und VFSC-Privatanleger
    Spreads ab
    0,00 Pips bei Zero-Konten, 0,9 Pips bei Standard-Konten
    Weitere Derivate-Produkte
    Nur CFDs
    Länderbeschränkungen
    Neuseeland, USA, Kongo, Nordkorea, Sudan, Somalia, Syrien, Myanmar, Jemen, Palästina, Irak, Afghanistan, Iran, Japan, Ontario, Russland, Spanien, Ukraine
    Regulierungsbehörden
    VFSC (Vanuatu), ASIC (Australien), FSA (Seychellen)
    Risikohinweis: Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion-Markets-Produkte. Der Handel mit Fusion-Markets-Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch Verlustrisiken, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und eignet sich nicht für alle Anleger. Du solltest die Finanzprodukt-Dienstleistungsbedingungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (auf unserer Website verfügbar) sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, Bedürfnisse und Anlageziele im Zusammenhang mit diesen Fusion-Markets-Produkten berücksichtigen und unabhängigen finanziellen Rat einholen.

    Fusion Markets ist ein primär auf australische Kunden ausgerichteter CFD-Broker. Er wurde 2017 von Forex-Veteranen mit zusammen über 50 Jahren Erfahrung gegründet und nahm 2019 in Melbourne den Betrieb auf. Das Angebot umfasst über 250 CFDs auf mehr als 90 Fiat-Währungspaare, Rohstoffe, Aktienindizes und Aktien von 100 der größten US-börsennotierten Unternehmen.

    Unsere Tester eröffneten Zero- und Classic-Konten, für die keine Mindesteinzahlung erforderlich war, und zahlten $1,000 ein. Beim Zero-Konto handelten wir EUR/USD mit Spreads ab 0 Pips, den S&P 500 ab 0.33 Punkten und XAU/USD ab 0.09 Pips. Beim Classic-Konto kommt ein Aufschlag von 0.9 Pips hinzu. Wir nutzten MT5; verfügbar sind außerdem TradingView, cTrader und MetaTrader 4.

    Der maximale Hebel hängt von Volatilität, Kontotyp und Rechtsordnung ab. Unter ASIC-Aufsicht galt für unsere Privatkundenkonten 1:30 bei Forex-Hauptpaaren sowie 1:20 bei Nebenpaaren, exotischen Paaren und Gold. Professionelle Kunden und VFSC-Kunden können Währungspaare und Metalle mit bis zu 1:500 hebeln, sofern sie die Eigenkapitalanforderungen erfüllen.

    Bei der VFSC-Gesellschaft bestand kein Schutz vor negativem Kontostand. Dieser ist ausschließlich australischen Privatkunden vorbehalten.

  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    Trustpilot logo

    4,9/5

    Mindesteinzahlung
    50 USD / 50 GBP (100 AUD) für Standard- und Raw-MT4/MT5-Konten
    Maximaler Hebel
    1:30 für Privatanleger aus der EU, 1:500 für professionelle Trader und Nutzer außerhalb der EU
    Spreads ab
    1,0 Pip bei Standard-Konten, 0,0 Pips bei Raw-Konten (die Mindest-Spreads variieren je nach gehandeltem Instrument)
    Weitere Derivate-Produkte
    Futures-CFDs (nur in ausgewählten Ländern verfügbar)
    Länderbeschränkungen
    Neuseeland, Japan, USA, Belgien, Irak, Iran, Nordkorea, Syrien, Liberia, Libyen, Jemen, Sudan, Afghanistan
    Regulierungsbehörden
    CySEC (Zypern), ASIC (Australien), FSA (Seychellen), FSCA (Südafrika), SCB (Bahamas), FSCM (Mauritius), CMA (Kenia)
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    FP Markets bietet seit 2005 regulierte Online-Handelsdienste unter anderem unter Aufsicht von CySEC und ASIC an. Das Unternehmen erhielt über 40 Branchenauszeichnungen, darunter für die beste Handelsausführung und den zufriedensten Kundenstamm.

    Der Broker ist auf CFDs spezialisiert und ermöglicht Spekulationen auf über 10,000 Instrumente: mehr als 70 Fiat-Währungen, 10,000 Aktien, wichtige globale Indizes, Metalle, Energieträger, Agrarrohstoffe, Anleihen und Kryptowährungen.

    Beim Raw-Konto ermittelten wir für EUR/USD wettbewerbsfähige Spreads von durchschnittlich etwa 0.07 Pips, die bis auf 0.0 Pips fallen können, sowie typische XAU/USD-Spreads von 0.09 Pips. Jeweils fiel eine Provision von $3 pro Seite an. Das provisionsfreie Standard-Konto bot etwa 1.27 Pips für EUR/USD und 0.23 Pips für XAU/USD. Beim US500 lag der Durchschnitt bei 0.25 Punkten.

    Wir testeten hauptsächlich MT5; weitere Optionen sind MT4, WebTrader, cTrader, TradingView und Iress. DMA- und ECN-Preise mit transparenterer Preisbildung, tieferer Liquidität und vollständiger Markttiefe waren verfügbar.

    Unsere Privatkundenkonten boten maximal 1:30 bei weniger volatilen Instrumenten wie Forex-Hauptpaaren, entsprechend den EU-Beschränkungen. Professionelle Kunden erhalten bis zu 1:500 bei Gold, Silber sowie Haupt- und Nebenpaaren, 1:200 bei Indizes, 1:100 bei den meisten Energieträgern und Platin, 1:20 bei Aktien und 1:2 bei Kryptowährungen. Für australische Kunden gelten ähnliche Grenzen.

  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    4,8/5

    Mindesteinzahlung
    • 0 USD beim ECN Standard-Konto.
    • 0 USD beim ECN Prime-Konto.
    • 20.000 USD beim ECN Institutional-Konto.
    Maximaler Hebel
    1:500 für alle Forex-Paare.
    Spreads ab
    • 0,8 Pips beim ECN Standard-Konto.
    • 0,1 Pips beim ECN Prime-Konto.
    • 0,0 Pips beim ECN Institutional-Konto.
    Weitere Derivate-Produkte
    Futures auf Energieprodukte, Indizes, Gold, Silber und US-Staatsanleihen (10 Jahre).
    Länderbeschränkungen
    Afghanistan, Algerien, Amerikanisch-Samoa, Belarus, Burundi, Kamerun, Kanada, Zentralafrikanische Republik, Republik Kongo, Elfenbeinküste, Kroatien, Kuba, Eritrea, Gazastreifen, Guam, Guinea-Bissau, Iran, Irak, Japan, Kenia, Kosovo, Libanon, Libyen, Mali, Mosambik, Myanmar, Nigeria, Nördliche Marianen, Panama, Philippinen, Puerto Rico, Russland, Südsudan, Sudan, Somalia, Syrien, Tansania, Ukraine, Vereinigte Staaten, Amerikanische Jungferninseln, Jemen.
    Regulierungsbehörden
    FMA (Neuseeland), FSA (Seychellen).
    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.

    BlackBull Markets wurde 2014 gegründet und bietet über 26,000 CFD-Märkte, darunter 70+ Währungspaare, Rohstoffe, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. Bei ausgewählten Märkten ist ein Hebel bis 1:500 verfügbar. Die ECN-Preise basieren auf Kursen mehrerer Liquiditätsanbieter, darunter Barclays, Citibank, Credit Suisse und JPMorgan Chase.

    Für Privatanleger mit geringem Volumen gibt es das ausschließlich über Spreads finanzierte ECN-Standard-Konto. Die Spreads beginnen bei 0.8 Pips; im Test lagen die Durchschnittswerte bei 0.8 Pips für EUR/USD, 0.12 Pips für XAU/USD und 0.6 Punkten für den SPX500. Wir zahlten $1,000 ein, doch weder dieses noch andere Konten verlangen eine Mindesteinzahlung.

    Beim ECN-Prime-Konto erhielten wir Spreads ab 0.1 Pips und zahlten $6 Provision pro vollständigem Handel. Prime+ ist nur auf Einladung verfügbar und bietet abhängig vom Handelsvolumen Rückvergütungen von $1 bis $2 je Lot auf Forex und Metalle. Für die erste Stufe Silver waren monatlich 200 Lots erforderlich.

    Orders lassen sich über TradingView, cTrader, MT4 oder MT5 platzieren. Copy-Trading ist über BlackBull CopyTrader möglich. Der Broker wird von der neuseeländischen FMA und der FSA der Seychellen reguliert. Kundengelder liegen getrennt bei der neuseeländischen ANZ Bank. Privatkunden erhalten grundsätzlich Schutz vor negativem Kontostand, obwohl dies in den Rechtsdokumenten nicht ausdrücklich festgehalten ist.

  4. Gesamtbewertung 4,19/5
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    4,4/5

    Mindesteinzahlung
    10 USD (keine Verpflichtung zur Kontofinanzierung)
    Maximaler Hebel
    1:30 (Privatanleger – ASIC, CySEC, FCA); 1:500 (professionelle Trader); 1:400 (CMA)
    Spreads ab
    Mindest-Spread: 1,0 Pip beim Standard-Konto, 0,0 Pips beim Razor-Konto
    Weitere Derivate-Produkte
    Spread Betting (Vereinigtes Königreich), CFDs auf Forex, Rohstoffe, Währungsindizes, Kryptowährungen, Aktien, ETFs, Dividenden auf Indizes, Dividenden auf Aktien
    Länderbeschränkungen
    Belgien, USA, Spanien, Japan, Südkorea, Syrien, Jemen, Kanada, Tunesien, Myanmar, Kasachstan, Libanon, Iran, Puerto Rico, Belarus, Argentinien, Neuseeland, Libyen, Liberia und weitere
    Regulierungsbehörden
    CySEC (Zypern), ASIC (Australien), DFSA (Dubai), BaFin (Deutschland), FCA (Vereinigtes Königreich), CMA (Kenia), FSA (Seychellen)
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,7 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    Pepperstone bietet über 1,400 CFD-Instrumente in verschiedenen Märkten und besitzt Lizenzen der FCA, BaFin, CySEC und ASIC.

    Zur Bewertung des CFD-Angebots handelten wir über das Standard-Konto EUR/USD-CFDs mit durchschnittlich etwa 1.10 Pips. Der minimale FX-Spread dieses Kontos beträgt 1.0 Pips; bei XAU/USD- und US500-CFDs beginnen die Spreads bei 0.1 beziehungsweise 0.4 Punkten. Wir testeten außerdem das Razor-Konto mit Spreads ab 0.0 Pips und einer Provision von $3.50 pro Standard-Lot und Richtung. Unterstützte Plattformen sind MT4, MT5, TradingView und cTrader.

    Der maximale Hebel für Privatkunden hängt von Rechtsordnung und professionellem Status ab. Unsere EU-Tester konnten mit Privatkundenkonten höchstens 1:30 nutzen; dieselbe Grenze gilt in Australien und Dubai. Trader können zudem ein professionelles Konto beantragen, das einen maximalen Hebel von bis zu 1:500 ermöglichen kann.

  5. Gesamtbewertung 4,06/5
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    3,9/5

    Mindest­einzahlung
    • Keine Mindesteinzahlung für die Einheiten unter FCA, FSC, SCB und CMVM.
    • Nutzer aus Brasilien – 100.000 BRL.
    • Nutzer aus China – 500 USD.
    Maximaler Hebel
    • EU- und Vereinigtes Königreich-Einheiten: 1:30 für große Forex-Paare; 1:20 für kleinere und exotische Forex-Paare.
    • FSC-Einheit – dynamischer Forex-Hebel bis zu 1:1000.
    • SCB-Einheit – 1:200.
    Spreads ab
    • Forex ab 0,5 Pips.
    • Aktien und ETFs ab 0,02 USD pro Aktie.
    • Indizes und Anleihen ab 0,010.
    • Kryptowährungen ab 0,000.
    • Rohstoffe ab 0,0003.
    Weitere Derivate-Produkte
    • Index-Futures.
    • Rohstoff-Futures.
    • Rohstoffe (Spot).
    Länderbeschränkungen
    Japan, USA, Kanada, Nordkorea, Kuba, Afghanistan, Irak, Syrien, Iran, Amerikanisch-Samoa, Libyen, Kongo, Belarus
    Regulierungsbehörden
    FCA, FSC, SCB, CVM, CMVM
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    ActivTrades wurde 2001 gegründet, verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Branchenerfahrung und besitzt Lizenzen von FCA, FSC Mauritius, SCB Bahamas und CMVM Portugal. Das CFD-Angebot umfasst 54 Forex-Paare, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Anleihen, ETFs und Kryptowährungen, insgesamt über 1,000 Instrumente.

    Live-Konten richten sich an unterschiedliche Erfahrungsstufen. Bei EUR/USD fielen unsere Kosten häufig unter 1 Pip; der Zielspread beträgt 0.5 Pips. Gold-Spreads sanken bis 0.25 Punkte, SP-500-Spreads bis 0.23 Punkte. Privatkunden erhielten maximal 1:30; nach Genehmigung von ActivTrades Pro konnten wir CFDs mit 1:400 hebeln.

    Berechtigte Kunden können zinsfreie islamische Konten nutzen. Das risikofreie Demokonto lässt sich mit bis zu 200,000 virtuellem Guthaben ausstatten. Unser Konto lief nach 30 Tagen ab, ein neues konnte jedoch eröffnet werden. Lernangebote umfassen Webinare, Seminare und Handbücher.

    Einzahlungen sind per Banküberweisung, Apple Pay, Google Pay, Kredit- und Debitkarte sowie verschiedenen E-Wallets möglich. Kunden der Offshore-Gesellschaften können außerdem Bitcoin, Ethereum, Tether, Ripple und Stellar verwenden.

    Es stehen 11 Basiswährungen zur Wahl. Ein- und Auszahlungen waren meist gebührenfrei; bei abweichenden Währungen können 0.5% Umrechnungsgebühr anfallen. Auszahlungen erfolgen per Bankkarte, Überweisung, E-Wallet und regional auch Kryptowährung. Gebühren fallen nur bei GBP-Banküberweisungen an (£9).

  6. Gesamtbewertung 3,90/5
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    2,7/5

    6. XM
    Mindesteinzahlung
    5 USD (Ultra Low-, Zero- und Standard-Konto), 10.000 USD (Aktien-Investmentkonto)
    Maximaler Hebel
    1:30 (CySEC, ASIC), 1:1000 (FSCA, IFSC)
    Spreads ab
    0,6 Pips bei Ultra Low Micro- und Ultra Low Standard-Konten; 0,0 Pips beim XM Zero-Konto
    Weitere Derivate-Produkte
    Aktien-Derivate, Turbo-Warrants auf Aktien
    Länderbeschränkungen
    Israel, USA, Kanada, Iran, Russland, Jemen, Syrien, Spanien, Portugal und Belgien (für die europäische Einheit)
    Regulierungsbehörden
    CySEC (Zypern), IFSC (Belize), ASIC (Australien), FSCA (Südafrika), FSC (Mauritius), FSA (Seychellen), DFSA (Dubai)
    Risikohinweis: CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,82 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    XM bietet auf MT4 und MT5 insgesamt 1,400 Instrumente, darunter CFDs auf Forex, Metalle, Energieträger wie Öl und Erdgas, Indizes, Aktien und Kryptowährungen.

    Nach der Registrierung standen mehrere CFD-Konten zur Wahl. Das provisionsfreie Standard-Konto verlangt $5 Mindesteinzahlung. Bei EUR/USD betrug unser Mindestspread 0.8 Pips, der Durchschnitt 1.1 Pips. Gold-CFD-Spreads lagen zeitweise bei 2.4 Pips und durchschnittlich bei etwa 3 Pips. Beim S&P-500-Kassaindex waren es rund 0.50 Punkte.

    Wir testeten außerdem das Zero-Konto mit Spreads ab 0.0 Pips und $7 Provision pro vollständigem Handel. Für kleinere Beträge bietet XM das Ultra Low Micro Account mit einer Kontraktgröße von 1,000 Einheiten.

    XM besitzt unter anderem Lizenzen von CySEC, ASIC und der FSCA. In einigen Rechtsordnungen schützt der Schutz vor negativem Kontostand Privatkunden davor, mehr als ihr verfügbares Kontoguthaben zu verlieren. Die Hebelgrenzen unterscheiden sich je nach Aufsichtsbehörde. Über die EU-Gesellschaft waren wir auf 1:30 beschränkt; dies gilt auch in Australien. Bei der Gesellschaft in Belize sind dagegen bis zu 1:1000 verfügbar.

  7. Gesamtbewertung 3,24/5
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    4,2/5

    Mindesteinzahlung
    Ersteinzahlung: 50 USD bis 10.000 USD je nach Land; weitere Einzahlungen: 50 USD für die EU, 10 USD für das Vereinigte Königreich, 1 USD für die USA
    Maximaler Hebel
    1:30 (EU, Vereinigtes Königreich, MENA, Australien), 1:400 (Seychellen)
    Spreads ab
    1 Pip für Währungen, 2 Pips für Rohstoffe, 0,02 Punkte für Indizes, 0,15 % für Aktien- und ETF-CFDs, 1 % für Kryptowährungen
    Weitere Derivate-Produkte
    Futures, Optionen (nur in ausgewählten Ländern verfügbar)
    Länderbeschränkungen
    Kanada, Pakistan, Albanien, Algerien, Bahamas, China, Krim, Kuba, Curaçao, Ägypten, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Kenia, Liberia, Libanon, Macau, Moldau, Montenegro, Myanmar, Neuseeland, Nigeria, Panama, Russland, Saudi-Arabien, Serbien, Südafrika, Tansania, Türkei, Ukraine, Venezuela, Simbabwe und weitere
    Regulierungsbehörden
    ASIC, FCA, DFSA, AMF, CySEC, SEC, FSRA, GFSC, MFSA, FINRA, FSA (Seychellen), OAM, DNB (Registrierung)
    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 68 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.

    eToro wurde von drei Unternehmern aus Tel Aviv gegründet und startete 2007 als RetailFX. 2013 nahm das Unternehmen Differenzkontrakte ins Portfolio auf. Heute bietet es CFDs auf 7,000+ Vermögenswerte, darunter Krypto- und Fiat-Währungen, Aktien, Indizes, Energieträger, ETFs und Metalle.

    CFD-Handel ist nur in bestimmten Rechtsordnungen wie Australien, Großbritannien und der EU verfügbar, nicht jedoch für US-Kunden. Nach ESMA-, FCA- und ASIC-Regeln gilt für Privatkunden maximal 1:30, bei nicht bedeutenden Forex-Paaren und Gold 1:20.

    Wir eröffneten ein Privatkundenkonto mit $50. EUR/USD-Spreads begannen bei 1 Pip, Nebenpaare bei 1.5 Pips. Gold-CFDs kosteten ab 0.026%, der SPX500 mindestens 0.015%. Aktien- und ETF-CFDs hatten einen Eröffnungs-/Schließungsspread von 0.15%, Krypto-CFDs kosteten 1%. Zusätzliche Provisionen fielen nicht an; über die CySEC-Gesellschaft galt für uns 1:30.

    Professionelle Trader erhalten bis zu 1:400. Für diesen Status mussten wir zwei von drei Kriterien erfüllen: ein Finanzportfolio über $500,000, mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Finanzsektor oder in jedem der vergangenen vier Quartale 10 umfangreiche Transaktionen.

    Zusätzlich betreibt eToro ein soziales Handelsnetzwerk für Millionen Trader aus mehr als 140 Rechtsordnungen. Es ist über die hauseigene Plattform und mobile Apps im App Store und bei Google Play verfügbar.

Vergleich der Anzahl der handelbaren Währungspaare bei den vorgestellten Brokern

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Top 7 CFD-Broker im Vergleich

CFD-BrokerBandbreite der zugrunde liegenden VermögenswerteMindesteinzahlungMinimale VertragsgrößeMaximaler Hebel (Einzelhandel)Maximaler Hebel (Pro)Swap-Gebühren*SpreadNegativsaldoschutzUnsere Bewertung
1. Fusion Markets250+0 USD/EUR0,01 Lot (1.000 Einheiten); 0,1 Lot für andere handelbare Instrumente1:30 (Haupt-FX-Paare)1:5002,30 % (EUR/USD)Ab 0,0 Pips (ZERO-Konto)Ja (ASIC-Einheit)4,38 ⭐
2. FP Markets10.000+50 USD/EUR (100 AUD)0,01 (1.000 Einheiten)1:301:5002,59 % (Verkauf), -5,74 % (Kauf)0,0 bis 1,3 Pips, je nach Kontotyp.Ja (CySEC- und ASIC-Einheiten).4,37 ⭐
3. Pepperstone1.200+0 USD0,011:301:5002,5 % für Indizes und Aktien.1,0 Pips (Standard-Konto), 0,0 Pips (Razor-Konto).Ja4,19 ⭐
4. AvaTrade1.250+100 USD/EUR0,01 (1.000 Einheiten)1:301:4000,0009 % (Verkauf), -0,0070 % (Kauf)0,9 PipsJa4,04 ⭐
5. Oanda1.700+0 USD/EUR (25 USD/EUR für Trustly, Visa und Mastercard)0,01 (1.000 Einheiten)1:301:2000,00161 % (Verkauf), -0,00592 % (Kauf)0,1 bis 0,6 Pips, abhängig vom KontotypJa (FCA-, ASIC- und MFSA-Einheiten)3,95 ⭐
6. XM Group1.300+5 USD/EUR0,1 (Ultra-Low-Mikro-Konto); 0,01 (Ultra-Low-Standard-Konto und XM-Zero-Konto)1:30 (CySEC, ASIC); 1:1.000 (FSCA); 1:100 bis 1:200 (IFSC)Nicht verfügbarVariable Sätze0,6 Pips für Ultra-Low-Mikro- und Ultra-Low-Standard-Konten; 0,0 Pips für das XM-Zero-KontoJa (nur in bestimmten Ländern)3,90 ⭐
7. eToro6.000+50 USD/EUR oder 100 USD/EUR, je nach Wohnsitz (10 USD/EUR für das Vereinigte Königreich, 1 USD/EUR in den USA).0,01 (1.000 Einheiten)1:301:400EUR/USD: 0,00000013 USD/EUR (Verkauf), -0,00007987 USD/EUR (Kauf).Ab 1 PipJa (FCA-, CySEC-, ASIC-, MFSA- und FSA-Seychellen-Einheiten).3,24 ⭐
*Swap-Gebühren variieren je nach zugrunde liegendem Vermögenswert. Die oben genannten Werte gelten für EUR/USD-CFDs.

So bewerten wir CFD-Broker

BestBrokers.com verfolgt bei der Bewertung von CFD-Brokern einen umfassenden Ansatz. Dabei werden verschiedene Kriterien berücksichtigt, die sowohl die Risiken als auch die Vorteile der jeweiligen Handelsplattform abdecken. Das Team testet die Dienstleistungen jedes aufgeführten Brokers selbst.

Das Bewertungssystem analysiert jeden Broker anhand von Handelskosten, Regulierung, Orderausführung, Auswahl an CFDs, Zahlungsabwicklung, Handelssoftware und Maßnahmen zum Anlegerschutz. Für jedes Kriterium wird eine individuelle Bewertung auf Basis eines Fünf-Sterne-Systems vergeben. Die finale Platzierung ergibt sich aus der Gesamtbewertung aller Kategorien und spiegelt die Qualität sowie die Gesamtleistung des jeweiligen Brokers wider. Die wichtigsten Bewertungsbereiche findest du im Folgenden.

  1. Lizenzen und Regulierung

    Eine gültige Lizenz und eine verlässliche Regulierung sind entscheidend für die Sicherheit der Kundengelder und fließen daher besonders stark in die Bewertung ein. Das Team prüft, welche Aufsichtsbehörden den jeweiligen CFD-Broker regulieren. Für deutsche Kunden sind insbesondere BaFin und EU-/EWR-Aufsichten wie CySEC relevant; internationale Behörden wie ASIC, FCA und FINMA können zusätzliche Hinweise auf die Aufsichtsqualität geben, ersetzen aber nicht automatisch den europäischen Schutz für Privatkunden.

  2. Kontotypen und Mindesteinzahlungen

    BestBrokers.com berücksichtigt, ob Handelsplattformen eine Mindesteinzahlung verlangen und wie hoch diese ausfällt. Zudem prüft das Team die verfügbaren Kontotypen, um festzustellen, ob der Broker sowohl für Privatkunden als auch für als professionell eingestufte Trader geeignet ist. Für Nutzer in Deutschland wird zusätzlich berücksichtigt, ob EUR als Kontowährung verfügbar ist und ob gängige Zahlungsmethoden wie SEPA-Überweisungen unterstützt werden. Ebenfalls bewertet werden der Registrierungsprozess sowie die Einfachheit und Geschwindigkeit der Verifizierung.

  3. Kontogebühren und Trading-Kosten

    Die Tester erfassen alle Kosten, die beim Handel mit Derivaten bei den jeweiligen Brokern anfallen. Dazu gehören unter anderem Spreads, Übernachtgebühren, Gebühren für garantierte Stop-Loss-Orders und Inaktivitätsgebühren. Zusätzlich werden auch Kosten für Ein- und Auszahlungen sowie mögliche Währungsumrechnungsgebühren berücksichtigt. Broker mit kostenlosen Ein- und Auszahlungen in EUR erhalten in diesem Bereich die höchsten Bewertungen.

  4. Verfügbare Trading-Plattformen

    Die angebotene Handelsplattform hat großen Einfluss auf das gesamte Handelserlebnis. Das Team prüft die verfügbaren Plattformen und testet jede einzelne im Hinblick auf Bedienung, Funktionen und Benutzerfreundlichkeit. Bewertet werden unter anderem die allgemeine Nutzererfahrung, Anpassungsmöglichkeiten, Charting-Tools, Zeitintervalle, technische Indikatoren und weitere wichtige Funktionen.

  5. Mobile Apps und Kompatibilität

    Broker mit starken mobilen Lösungen ermöglichen den Handel mit Derivaten auch über Smartphones und Tablets. Dafür werden die mobilen Apps der jeweiligen Anbieter heruntergeladen, installiert und auf verschiedenen Geräten getestet. So bewertet das Team unter anderem Kompatibilität, Leistung und inwieweit die Apps denselben Funktionsumfang wie die Desktop-Plattformen bieten.

  6. Anlageklassen

    Das Team prüft außerdem, welche Anlageklassen für den Handel mit Hebel verfügbar sind. Broker mit einer größeren Auswahl an handelbaren Märkten erhalten höhere Bewertungen als Anbieter, die beispielsweise ausschließlich Forex-CFDs anbieten. Je nach Strategie kann es hilfreich sein, Positionen über verschiedene Anlageklassen hinweg handeln zu können, darunter Rohstoffe, Aktien, Anleihen, Indizes und Kryptowährungen, sofern diese für Privatkunden der jeweiligen EU-/EWR-Gesellschaft angeboten werden.

  7. Geschwindigkeit der Orderausführung

    Die Tester analysieren die Ausführungsgeschwindigkeit der Orders auf jeder Handelsplattform, da diese langfristig einen großen Einfluss auf die Trading-Ergebnisse haben kann. Zusätzlich wird geprüft, wie der Broker Orders zur Ausführung weiterleitet. Anbieter mit transparentem Ausführungsmodell, klaren Ausführungsgrundsätzen und nachvollziehbaren Angaben zu Slippage, Requotes und Liquiditätsquellen erhalten in diesem Bereich in der Regel bessere Bewertungen. Entscheidend ist, ob Kunden verstehen können, wie Preise entstehen und wann Orders abgelehnt, angepasst oder zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt werden.

  8. Qualität des Kundensupports

    In diesem Bereich berücksichtigt das Team verschiedene Faktoren wie durchschnittliche Antwortzeiten, verfügbare Kontaktmöglichkeiten, Erreichbarkeit des Supports und unterstützte Sprachen. Schneller, professioneller und idealerweise deutschsprachiger Kundenservice wird in dieser Kategorie besonders positiv berücksichtigt, ebenso gut verständliche Hilfeseiten und rechtliche Dokumente für Kunden in Deutschland.

  9. Research und Weiterbildung

    Broker mit umfangreichen Lern- und Analyseangeboten von erfahrenen Marktanalysten erhalten in diesem Bereich die höchsten Bewertungen. Die Tester von BestBrokers prüfen unter anderem Marktanalysen, kostenlose Webinare, Video-Tutorials zum CFD-Trading, E-Books, Glossare und Online-Kurse.

  10. Sicherheit und Anlegerschutz

    Da gehebelte Positionen sehr schnell zu hohen Verlusten führen können, berücksichtigt die Bewertung auch die Schutzmaßnahmen, die CFD-Broker für Privatkunden anbieten. Dazu gehören unter anderem Hebelbegrenzungen, automatische Margin-Glattstellungen, Schutz vor negativem Kontostand sowie standardisierte Risikohinweise zum CFD-Handel. Bei EU-/EWR-Brokern müssen diese Vorgaben für Privatkunden umgesetzt sein; außerhalb des EU-/EWR-Raums können sie fehlen oder anders ausgestaltet sein.

Die Vorteile des CFD-Handels

Trotz der Risiken, die mit gehebelten Derivaten verbunden sind, kann CFD-Trading Vorteile für Trader bieten, die über das nötige Wissen, die entsprechende Erfahrung und fundierte Marktkenntnisse verfügen. CFDs eignen sich eher für aktive, kurzfristig orientierte Strategien als für den klassischen langfristigen Vermögensaufbau. Wenn dir diese Grundlagen noch fehlen, solltest du zunächst ein Demokonto nutzen oder dir die Grundlagen zum CFD-Trading auf BestBrokers.com ansehen.

  1. Margin und Hebel

    Differenzkontrakte (CFDs) ermöglichen es Tradern, mit Margin und Hebel größere Positionen mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz zu eröffnen. Die Einzahlung dient dabei als Sicherheitsleistung für die erforderliche Margin, während der Broker den Zugang zur entsprechend größeren Positionsgröße ermöglicht. Ein Beispiel: Bei einem Hebel von 1:30 bewegt eine Margin von 1.000 € eine Position von 30.000 €; eine Marktbewegung von 1 % entspricht dann 300 € vor Kosten. Dadurch steigen sowohl die möglichen Gewinne als auch die potenziellen Verluste.

  2. Kein direkter Kauf des Basiswerts

    Beim Handel mit CFDs kaufst du den zugrunde liegenden Basiswert nicht direkt. CFDs sind Verträge zwischen dir und dem Broker: Ausgeglichen wird die Differenz zwischen dem Preis bei Eröffnung und dem Preis bei Schließung der Position. In Deutschland sind Gewinne und Verluste aus CFD-Geschäften steuerlich relevant; maßgeblich sind die Regeln zur Besteuerung von Kapitalerträgen und deine persönliche Situation. Viele ausländische Broker führen keine deutsche Kapitalertragsteuer automatisch ab, sodass Gewinne und Verluste häufig selbst in der Steuererklärung angegeben werden müssen.

  3. Keine feste Laufzeit

    Viele CFDs haben im Gegensatz zu Futures-Kontrakten keine feste Laufzeit. Trader können gehebelte Positionen über längere Zeit offen halten, solange ausreichend Margin vorhanden ist und die vom Broker berechneten Übernachtgebühren getragen werden. Bei bestimmten Futures-CFDs oder kontraktbezogenen CFDs kann es jedoch Verfalltermine oder automatische Rollovers geben. CFDs bieten außerdem die Flexibilität, Positionen jederzeit zu schließen – entweder um Gewinne mitzunehmen oder um weitere Verluste zu begrenzen.

  4. Long- und Short-Positionen

    CFDs bieten eine hohe Flexibilität beim Trading, da du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen kannst. Dadurch sind Long- und Short-Positionen möglich. Erfahrene Trader nutzen CFDs außerdem häufig, um ihre Portfolios kurzfristig in Phasen hoher Volatilität abzusichern. Eine solche Absicherung verursacht jedoch Kosten und schützt nicht in jedem Marktszenario vollständig vor Verlusten.

  5. Viele Möglichkeiten zur Marktdiversifikation

    CFD-Broker bieten Zugang zu einer großen Auswahl an Basiswerten, wodurch du deine Handelsstrategien breiter aufstellen und verschiedene Märkte über ein einziges Konto handeln kannst. So lässt sich das Risiko einzelner Marktbewegungen besser streuen, indem du auf unterschiedliche Entwicklungen bei Indizes, Aktien, Währungspaaren, Rohstoffen, ETFs, Staatsanleihen und weiteren Märkten spekulierst.

Verfügbare Anlageklassen bei CFD-Brokern

Die von BestBrokers.com aufgeführten Handelsplattformen unterstützen CFD-Trading über verschiedene Anlageklassen hinweg und ermöglichen je nach Anbieter den Handel mit Hunderten von Märkten. Zu den wichtigsten Basiswerten für CFDs gehören Forex-Paare, Aktien, Rohstoffe und Indizes. Einige Broker bieten zusätzlich CFDs auf Kryptowährungen, Anleihen oder ETFs an; bei Kunden in Deutschland hängt das konkrete Angebot von der jeweiligen EU-/EWR-Gesellschaft und den regulatorischen Vorgaben ab.

Forex-Paare

Ein Forex-Paar besteht aus zwei Währungen, wobei die erste Währung (Basiswährung) gegenüber der zweiten Währung (Kurswährung) notiert wird. Währungspaare werden in drei Kategorien unterteilt: Major-Währungspaare (z. B. EUR/USD, GBP/USD), Minor-Währungspaare (z. B. AUD/JPY, EUR/GBP) und exotische Währungspaare (z. B. EUR/TRY, AUD/MXN).

Aktien

Derivate wie CFDs ermöglichen es Tradern, auf Kursbewegungen von Aktien zu spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Unternehmensanteile direkt zu besitzen. Da beim CFD-Trading keine echten Aktien gehalten werden, besteht auch kein Anspruch auf Stimmrechte oder die Teilnahme an Hauptversammlungen. Dividendenanpassungen können jedoch abhängig von Unternehmensmaßnahmen vom Broker gutgeschrieben oder belastet werden. Aktien-CFDs sind daher nicht mit einem klassischen Wertpapierdepot zu verwechseln.

Rohstoffe

Die aufgeführten Broker bieten über Derivate wie CFDs Zugang zu verschiedenen Rohstoffmärkten. Dazu gehören in der Regel harte und weiche Rohstoffe wie Gold, Silber, Rohöl, Erdgas, Zucker und Weizen. Ein Vorteil von Rohstoff-CFDs besteht darin, dass sie im Vergleich zu klassischen Futures-Kontrakten meist einen geringeren Kapitaleinsatz erfordern.

Indizes

Indizes messen die Gesamtentwicklung einer Gruppe von Aktien und bilden meist die größten Unternehmen einer bestimmten Börse ab. Bekannte Beispiele sind der DAX, der S&P 500 und der FTSE 100. Bei Brokern werden diese Märkte teilweise unter Handelsnamen wie „Germany 40″ oder „US 500″ geführt. Sie ermöglichen es Tradern, mit nur einer Position auf die Entwicklung eines gesamten Marktsegments zu setzen.

Anleihen

Anleihen sind Schuldinstrumente, die von Staaten oder Unternehmen zur Kapitalbeschaffung ausgegeben werden. Ihre Kurse werden unter anderem von Zinserwartungen, Bonität sowie Angebot und Nachfrage beeinflusst. Beim Handel über CFDs spekulierst du auf diese Kursbewegungen, ohne die Anleihe direkt zu halten. Die Margin-Anforderungen hängen von Broker, Kundeneinstufung und Regulierung ab; für Privatkunden in Deutschland/EU gelten die ESMA-Hebelgrenzen.

ETFs

Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Fonds, die verschiedene handelbare Vermögenswerte bündeln und über Broker an Börsen gekauft und verkauft werden. Sie ermöglichen Zugang zu verschiedenen Anlageklassen wie Anleihen, Währungen, Rohstoffen und Immobilien. Der Handel mit ETF-CFDs erlaubt zusätzlich den Einsatz von Hebel, wodurch sowohl potenzielle Gewinne als auch mögliche Verluste steigen. ETF-CFDs sind nicht mit einem ETF-Sparplan oder dem Kauf echter Fondsanteile zu verwechseln; du hast keinen Anspruch auf das Sondervermögen des Fonds.

Kryptowährungen

Die aufgeführten Broker bieten teilweise CFDs auf Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, XRP (Ripple) und Litecoin an. Dabei handelst du ein Derivat und besitzt keine Coins direkt. Für Privatkunden in Deutschland/EU fällt der maximale Hebel für Krypto-CFDs im Vergleich zu anderen Anlageklassen besonders niedrig aus, da Kryptowährungen sehr starken Kursschwankungen unterliegen. Bei echten Krypto-Assets gelten in der EU zusätzliche Regeln, unter anderem durch MiCA; Krypto-CFDs bleiben dagegen Finanzderivate und können nicht in eine eigene Wallet übertragen werden.

Hebelbegrenzungen

Mit Hebel kannst du größere Marktpositionen handeln, als dein eingesetztes Kapital allein ermöglichen würde. Die hinterlegte Margin dient dabei als Sicherheitsleistung. Dadurch können sich Verluste bei ungünstigen Marktbewegungen deutlich schneller erhöhen. Viele Finanzaufsichtsbehörden weltweit begrenzen deshalb den maximalen Hebel für Privatkunden, um die Risiken beim CFD-Trading zu reduzieren.

Die Begrenzungen unterscheiden sich je nach Rechtsraum und gelten nicht für als professionell eingestufte Kunden. Broker, die in der EU und im EWR tätig sind, müssen die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) im Jahr 2018 eingeführten Hebelgrenzen einhalten. Die Werte variieren je nach Anlageklasse und deren Volatilität wie folgt:

  • 1:30 für Major-Währungspaare.
  • 1:20 für Minor- und exotische Währungspaare, Gold sowie wichtige Indizes wie DAX, FTSE 100, S&P 500, DJI 30 und NQ 100.
  • 1:10 für andere Rohstoffe und Indizes mit geringerer Marktkapitalisierung.
  • 1:5 für einzelne Aktien, Anleihen und börsengehandelte Fonds.
  • 1:2 für Kryptowährungen.

Je höher die Volatilität eines Vermögenswerts ist, desto niedriger ist der maximale Hebel, auf den Trader zugreifen können.

Für Trader in Deutschland ist entscheidend, dass das Konto bei einer EU- oder EWR-Gesellschaft geführt wird, wenn du den europäischen Anlegerschutz nutzen möchtest. Bei Angeboten außerhalb des EU-/EWR-Raums können andere Hebel, abweichende Nachschusspflichten und andere Beschwerdewege gelten. Höhere Hebel bedeuten daher nicht automatisch bessere Handelsbedingungen.

Die Einstufung als professioneller Kunde ist auch in Deutschland/EU an Voraussetzungen geknüpft, etwa Erfahrung, Handelsaktivität und Vermögenswerte. In der Praxis müssen dafür in der Regel mehrere Kriterien erfüllt sein, zum Beispiel ausreichende Handelsaktivität, ein großes Portfolio an Finanzinstrumenten und einschlägige Berufserfahrung im Finanzsektor. Wer als professioneller Kunde eingestuft wird, kann höhere Hebel nutzen, verzichtet dafür aber auf Teile des Schutzes für Privatkunden.

Ordertypen im CFD-Trading

Bevor du dich für einen regulierten CFD-Broker entscheidest, solltest du die wichtigsten Orderarten im Derivatehandel kennen und wissen, wann sie sinnvoll eingesetzt werden. Jede Orderart hat eigene Eigenschaften und erfüllt einen bestimmten Zweck. Im Folgenden findest du sechs der am häufigsten verwendeten Orderarten beim CFD-Trading.

  1. Market-Orders werden häufig genutzt, wenn du eine Position sofort zum aktuellen Marktpreis eröffnen möchtest. Bei langsamer Orderausführung oder starken Kursschwankungen kann es jedoch zu Slippage kommen.
  2. Stop-Orders weisen den Broker an, einen Kauf oder Verkauf zum aktuellen Marktpreis auszuführen, sobald der Basiswert einen festgelegten Kurs erreicht – den sogenannten Stop-Preis. Sobald dieser ausgelöst wird, verwandelt sich die Stop-Order in eine Market-Order und wird zum nächstmöglichen Marktpreis ausgeführt. Der Ausführungskurs kann daher vom Stop-Preis abweichen.
  3. Limit-Orders weisen den Broker an, zu einem festgelegten Kurs oder besser zu kaufen oder zu verkaufen. Buy-Limit-Orders werden zum festgelegten Limitpreis oder darunter ausgeführt, Sell-Limit-Orders zum Limitpreis oder darüber. Eine Ausführung ist bei dieser Orderart jedoch nicht garantiert.
  4. Take-Profit-Orders helfen aktiven Tradern dabei, Gewinne automatisch mitzunehmen, wenn sich der Markt in die gewünschte Richtung bewegt. Dabei wird die Position bei einem zuvor festgelegten Kursniveau geschlossen.
  5. Trailing-Stop-Orders dienen dem Risikomanagement und dem Schutz bereits erzielter Buchgewinne. Sie funktionieren ähnlich wie normale Stop-Orders, passen den Stop-Preis jedoch automatisch an positive Kursbewegungen an – bei Long-Positionen nach oben und bei Short-Positionen nach unten. Die Order wird erst ausgelöst, wenn sich der Markt um einen festgelegten Abstand gegen die Position bewegt und das Trailing-Stop-Niveau erreicht wird. So können Gewinne weiterlaufen, während Verluste begrenzt bleiben.
  6. One-Cancels-the-Other-Orders (OCO) verbinden zwei bedingte Orders miteinander – meist eine Stop-Order und eine Limit-Order. Sobald eine der beiden Orders ausgeführt wird, wird die andere automatisch gelöscht.

Beliebte Plattformen für CFD-Trading

Beim Handel mit Derivaten wie CFDs solltest du auf Plattformen mit umfangreichen Lernangeboten, zuverlässiger Orderausführung und leistungsstarken Analysewerkzeugen achten. Die folgenden Plattformen werden von vielen CFD-Brokern unterstützt. Wichtig ist jedoch: Die Plattform selbst ersetzt keine Brokerprüfung. Regulierung, Kontoführung, Preisstellung und Kundenschutz hängen vom jeweiligen Anbieter und der konkreten Vertragsgesellschaft ab.


MT4 MetaTrader 4 (MT4) bietet zahlreiche Funktionen für Analysen und individuelle Anpassungen. Die Plattform unterstützt das algorithmische Trading, kostenlose technische Indikatoren, anpassbare Charts, Hedging sowie einen Single-Thread-Strategietester. Damit kannst du Long- und Short-Positionen auf Tausenden von Märkten eröffnen, die dein Broker unterstützt.


MT5 MetaTrader 5 (MT5) ist der Nachfolger von MT4. Die Plattform bietet schnellere Orderausführungen sowie zusätzliche Funktionen wie Netting, Markttiefe (Depth of Market) und einen Multi-Thread-Strategietester. Für Einsteiger wirkt die Oberfläche von MT4 oft etwas übersichtlicher, während MT5 vor allem für den Handel verschiedener Anlageklassen bevorzugt wird.


cTrader cTrader bietet eine Copy-Trading-Funktion, mit der du Positionen ausgewählter Strategien automatisch im eigenen Konto spiegeln kannst. Vergangene Ergebnisse sind jedoch keine Garantie für zukünftige Entwicklungen, und dabei werden sowohl Gewinne als auch Verluste übernommen. Zusätzlich unterstützt cTrader bei einigen Brokern einen dynamischen Hebel, der sich abhängig von Positionsgröße und Risiko automatisch anpasst. Diese Funktion steht allerdings nicht bei allen Brokern mit cTrader zur Verfügung und muss sich bei EU-/EWR-Konten innerhalb der regulatorischen Hebelgrenzen bewegen.


ProRealTime ProRealTime bietet Zugriff auf mehr als hundert technische Indikatoren sowie eine große Auswahl an Zeitintervallen. Die Plattform unterstützt Orders auf Basis von Kursbewegungen und Trendlinien. Die Benutzeroberfläche ist klar aufgebaut und auf eine einfache Bedienung ausgelegt.


TradingView wurde 2011 gegründet und kombiniert eine leistungsstarke Charting-Plattform mit einem sozialen Netzwerk für Trader und Investoren. Nach eigenen Angaben nutzen weltweit mehr als 100 Millionen Menschen die Plattform. TradingView bietet verschiedene Orderarten, Hunderte technische Indikatoren und anpassbare Charts für eine detaillierte Marktanalyse. Die Plattform ist sowohl kostenlos als auch in kostenpflichtigen Abomodellen verfügbar.


Kosten beim CFD-Trading

Die Kosten beim CFD-Trading hängen stark von Broker, Markt und Haltedauer ab. Auch wenn viele Anbieter niedrige Einstiegskosten ausweisen, solltest du die wichtigsten Gebühren kennen, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Für Trader in Deutschland ist außerdem wichtig, Handelskosten und Steuern getrennt zu betrachten: Brokergebühren mindern zwar das Handelsergebnis, ersetzen aber keine steuerliche Prüfung. Im Folgenden findest du die häufigsten Kosten beim CFD-Trading.

  1. Provisionen fallen meist nur beim Handel von gehebelten Aktien-CFDs an. Sie werden prozentual auf das gesamte Positionsvolumen berechnet, wobei viele Broker rund 0,10 % verlangen. Beispiel: Bei 5.000 € Positionsvolumen entspricht eine Provision von 0,10 % Kosten von 5 € je Transaktionsseite. Das Öffnen und Schließen einer Position gilt jeweils als separate Transaktion, weshalb die Provision auf beide Seiten berechnet wird.
  2. Spreads fallen vor allem bei Währungspaaren und Rohstoff-CFDs an. Die Handelskosten stecken dabei in der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs zum Zeitpunkt der Positionseröffnung. Je enger der Spread, desto niedriger die Transaktionskosten.
  3. Übernachtgebühren (Swap-Gebühren) entstehen bei gehebelten Positionen, die über das Ende des Handelstags hinaus offen bleiben. Damit gleicht der Broker die Finanzierungskosten der Position aus. Je nach Markt sowie Zinsdifferenz bei Währungspaaren oder zugrunde liegendem Finanzierungssatz bei anderen CFDs kann die Übernachtanpassung positiv oder negativ ausfallen.
  4. Gebühren für Marktdaten können anfallen, wenn du Echtzeit-Kursdaten bestimmter Finanzinstrumente abonnierst. Diese Kosten werden meist monatlich berechnet.
  5. Garantierte Stop-Loss-Orders sind mit zusätzlichen Kosten verbunden, deren Höhe je nach Broker und Markt variiert. Diese Orderart schützt Positionen vor Slippage und Kurslücken am Stop-Niveau. Die Zusatzgebühr wird in der Regel nur berechnet, wenn die garantierte Stop-Loss-Order tatsächlich ausgelöst wird.
  6. Einige CFD-Broker berechnen Gebühren für Ein- und Auszahlungen. SEPA-Überweisungen in EUR sind bei vielen EU-Brokern kostenlos, während Karten, E-Wallets oder Auszahlungen per Expresszahlung abweichend bepreist sein können. Broker mit schnellen und kostenlosen Zahlungsabwicklungen schneiden in diesem Bereich besser ab.
  7. Währungsumrechnungsgebühren können ebenfalls beim CFD-Trading anfallen. Diese entstehen meist dann, wenn Positionen in einer anderen Währung als der Kontowährung eröffnet oder Gewinne und Verluste entsprechend umgerechnet werden. Ein EUR-Konto reduziert solche Umrechnungen bei Euro-Märkten, beseitigt sie aber nicht automatisch beim Handel mit US-Aktien-CFDs oder USD-notierten Rohstoffen.
  8. Inaktivitätsgebühren betreffen Konten ohne Handelsaktivität über einen längeren Zeitraum – häufig nach zwölf Monaten ohne Nutzung. Broker ziehen dabei meist eine geringe monatliche Gebühr für die Kontoverwaltung vom verfügbaren Guthaben ab.

Schutzmaßnahmen für Privatanleger

Der Handel mit Derivaten auf Margin ist mit erheblichen Risiken verbunden – besonders für Trader ohne ausreichende Erfahrung oder Marktkenntnisse. Hebel wirken in beide Richtungen und verstärken sowohl Gewinne als auch Verluste. Zum Schutz von Privatkunden gelten in Deutschland und der EU einheitliche Vorgaben, die von den zuständigen Aufsichtsbehörden überwacht werden. Regulierte EU-Broker müssen Kundengelder grundsätzlich getrennt von eigenen Mitteln halten. Entschädigungssysteme greifen jedoch nur bei Ausfall eines Instituts und nicht bei Verlusten aus dem CFD-Handel; Umfang und zuständiges System hängen von der jeweiligen Vertragsgesellschaft ab. Für viele CFD-Produkte muss Privatkunden außerdem ein Basisinformationsblatt nach PRIIPs-Verordnung bereitgestellt werden, das Risiken, Kosten und mögliche Szenarien zusammenfasst.

  1. Margin-Glattstellungen sollen verhindern, dass Trader mehr verlieren als ihr verfügbares Kontoguthaben. Entwickeln sich gehebelte Positionen durch Marktbewegungen oder starke Volatilität deutlich gegen die Position, schließt der Broker automatisch einzelne oder alle offenen Trades. Nach den Vorgaben der ESMA müssen Broker in der EU CFD-Positionen von Privatkunden schließen, sobald das Eigenkapital auf dem CFD-Konto auf 50 % oder weniger der erforderlichen Initial Margin fällt.
  2. Der Schutz vor negativem Kontostand verhindert, dass Privatkunden bei starken Marktbewegungen mehr verlieren als das verfügbare Guthaben auf ihrem CFD-Konto. Dadurch wird das Risiko reduziert, dem Broker zusätzlich Geld schulden zu müssen.
  3. Standardisierte Risikohinweise müssen auf der Website jedes regulierten CFD-Brokers gut sichtbar dargestellt werden. Sie informieren über die Risiken des gehebelten Tradings und zeigen den Anteil der Privatkundenkonten, die beim Handel mit CFDs Verluste erzielen. Dieser Prozentsatz ist ein wichtiger Praxisindikator, weil er auf realen Kundenergebnissen des jeweiligen Anbieters basiert.
  4. Fragebögen zur Handelserfahrung dienen dazu, die Kenntnisse und Erfahrungen eines Kunden im CFD-Trading zu bewerten. So prüfen Broker im Rahmen der Angemessenheitsprüfung, ob ein Privatkunde für den Handel mit Hebel geeignet ist.
  5. Hebelbegrenzungen gelten für Privatkonten und legen fest, welchen maximalen Hebel Kunden beim Eröffnen von Positionen nutzen dürfen. Die genauen Grenzen hängen von der Volatilität des jeweiligen Basiswerts ab. Für Krypto-CFDs gilt für EU-Privatkunden eine besonders niedrige Grenze von 1:2.

Regulierung von CFD-Brokern

Derivatemärkte werden je nach Land von unterschiedlichen Finanzaufsichtsbehörden reguliert. Für deutsche Trader ist vor allem relevant, ob ein Anbieter über eine BaFin-Erlaubnis verfügt oder über eine EU-/EWR-Lizenz mit europäischem Pass in Deutschland tätig werden darf. Wichtig ist dabei der genaue Firmenname der Vertragsgesellschaft, denn dieselbe Broker-Marke kann mehrere Gesellschaften in unterschiedlichen Ländern betreiben.

Diese Behörden übernehmen verschiedene Aufgaben, darunter die Sicherung fairer Marktbedingungen, die Überwachung der finanziellen Stabilität lizenzierter Broker sowie den Schutz von Privatkunden vor möglichen Risiken im Trading. Aufsichten außerhalb des EWR können bei international tätigen Brokergruppen eine Rolle spielen, ersetzen aber nicht automatisch den europäischen Schutz für Privatkunden. Zu den Aufsichtsbehörden der aufgeführten CFD-Broker gehören:

  • FCA – die Financial Conduct Authority des Vereinigten Königreichs. Seit dem Brexit begründet eine FCA-Lizenz allein keine EU-Passrechte für Kunden in Deutschland.
  • ASIC – die Australian Securities and Investments Commission. Eine ASIC-Aufsicht kann für internationale Brokergruppen relevant sein, bietet deutschen Privatkunden aber nicht automatisch ESMA-Schutz.
  • CySEC – die Cyprus Securities and Exchange Commission; CySEC-Lizenzen können im Rahmen des europäischen Passes für Dienstleistungen in der EU und im EWR relevant sein.
  • FSCA – die Financial Sector Conduct Authority von Südafrika. Für deutsche Kunden ist sie vor allem dann relevant, wenn ein Konto ausdrücklich bei einer südafrikanischen Gesellschaft eröffnet wird.
  • FINMA – die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht der Schweiz. Die Schweiz gehört nicht zum EU-/EWR-Passsystem, weshalb die konkrete Vertragsstruktur entscheidend ist.
  • BaFin – die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Deutschland.
  • FMA – die Financial Markets Authority von Neuseeland. Eine FMA-Lizenz ist kein Ersatz für eine EU-/EWR-Erlaubnis, wenn du ausdrücklich europäischen Privatkundenschutz nutzen möchtest.
  • KNF – die Finanzaufsichtskommission von Polen. Als EU-Aufsicht kann sie im Rahmen des europäischen Passes für Dienstleistungen im EWR relevant sein.
  • MAS – die Monetary Authority of Singapore. Für Kunden in Deutschland ist sie nur relevant, wenn die Kontoeröffnung tatsächlich über eine entsprechend beaufsichtigte Gesellschaft erfolgt.

Länder mit Einschränkungen oder Verboten für den CFD-Handel

CFDs sind in Deutschland für Privatkunden grundsätzlich verfügbar, unterliegen aber den EU-/ESMA-Vorgaben. Dazu zählen unter anderem Hebelgrenzen, Schutz vor negativem Kontostand, Margin-Glattstellungen und standardisierte Risikohinweise. Einige Länder gehen über reine Hebelbegrenzungen hinaus und verbieten den Handel mit CFDs vollständig oder schränken ihn stark ein. Privatkunden in den folgenden Ländern können deshalb in der Regel keine CFDs handeln, selbst wenn ein internationaler Broker dort andere Produkte anbietet.


USA Flag USA – Die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) untersagen US-Privatanlegern grundsätzlich, CFD-Konten bei inländischen oder internationalen Brokern zu eröffnen. Die Aufsichtsbehörden begründen dies unter anderem damit, dass Differenzkontrakte außerbörslich gehandelte Produkte (OTC) sind und nicht über regulierte Börsen abgewickelt werden.


India Flag Indien – Sowohl das Angebot als auch der Handel mit CFDs sind in Indien derzeit stark eingeschränkt bzw. nicht zulässig. Wer aus Indien über ausländische Anbieter handeln möchte, sollte die aktuelle Rechtslage und die Vorgaben der zuständigen Behörden sorgfältig prüfen.


Belgium Flag Belgien – Belgien verhängte im August 2016 ein umfassendes Vertriebsverbot für binäre Optionen, bestimmte Forex-/CFD-Produkte und andere hochspekulative OTC-Derivate an Privatkunden und war damit eines der ersten Länder in Europa mit besonders strengen Vorgaben. Auslöser für das Verbot war eine Vielzahl von Beschwerden lokaler Privatanleger.


Brazil Flag Brasilien – Brasilien verfügt über einen gut entwickelten heimischen Handelsmarkt, allerdings ist das öffentliche Angebot von CFDs an Privatkunden stark eingeschränkt und an die Vorgaben der zuständigen Aufsicht gebunden.


Häufig gestellte Fragen & Antworten zu CFD-Brokern

  • Gibt es Kommissionen beim CFD-Trading?

    Einige Broker erheben Kommissionen für Aktien-CFDs, wobei die Gebühren je nach Anbieter und Handelsort variieren können. Wir empfehlen dir, die möglichen Kosten vorab zu prüfen oder den Kundensupport zu kontaktieren, falls du die Informationen nicht selbst finden kannst.

  • Worin unterscheiden sich CFDs und Spread Betting?

    Obwohl sie einige Gemeinsamkeiten haben, sind CFDs und Spread Betting nicht dasselbe. Beide sind Margin-Produkte, mit denen du Hebel nutzen und auf Kursbewegungen spekulieren kannst, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen. Beim Spread Betting setzt du einen bestimmten Geldbetrag pro Pip Kursbewegung.

    Angenommen, du gehst davon aus, dass der Aktienkurs eines Unternehmens steigt, und eröffnest eine Long-Position mit 20 USD pro Pip Kursbewegung. Steigt der Kurs um fünf Pips (5 p), erzielst du mit deinem Spread Bet einen Gewinn von 100 USD, zusätzliche Kosten nicht berücksichtigt. Fällt der Aktienkurs hingegen um fünf Pips, erleidest du einen Verlust von 100 USD. Im Gegensatz dazu werden bei CFDs die Kursdifferenzen zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung und der Schließung eines Kontrakts abgerechnet.

    Gewinne aus Spread Betting unterliegen in der Regel nicht der Kapitalertragsteuer, was bei CFDs nicht der Fall ist. Aus rechtlicher Sicht sind Differenzkontrakte weiter verbreitet als Spread Betting.

  • Sind CFD-Broker legal?

    Das hängt davon ab, wo du wohnst. Der CFD-Handel ist in den meisten Ländern weltweit legal, jedoch stark reguliert. In einigen wenigen Ländern gilt ein vollständiges Verbot dieses Derivateprodukts, wobei Belgien und die USA zu den bekanntesten Beispielen zählen.

  • Welche CFD-Broker eignen sich am besten für Anfänger?

    Die besten CFD-Broker für Anfänger sind Anbieter mit besonders intuitiven Plattformen, die dir die Orientierung erleichtern und das Ausführen von Trades mit Hebel vereinfachen. Zudem stellen sie eine breite Auswahl an Lernmaterialien und Marktanalyse-Tools bereit. Demokonten sind in der Regel verfügbar, sodass Anfänger risikofrei erste Erfahrungen mit dem Trading mit Hebel sammeln können.

  • Welche Plattform eignet sich für mich als CFD-Anfänger?

    Die meisten Trader, die aktiv mit Derivaten handeln, nutzen MT4 oder MT5. Für Anfänger können diese beiden Plattformen jedoch unübersichtlich sein, da sie viele Funktionen bieten. Wir empfehlen dir daher, nach einem CFD-Broker zu suchen, der eine eigene Trading-Software verwendet. Einige proprietäre Plattformen sind besonders intuitiv und einfach zu bedienen.

Über das Redaktionsteam

Eugene Lee, CFA
Eugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Emmanuel Ifeanyi
Emmanuel Ifeanyi ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf den Forex-, Aktien- und Kryptohandel spezialisiert. Er ist für den Großteil der Brokerbewertungen auf der Website verantwortlich und führt detaillierte Recherchen sowie praxisnahe Tests zu Handelsbedingungen, Gebühren, Kontotypen, verfügbaren Anlageklassen, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für unterschiedliche Tradertypen durch.
Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.