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Forex-Broker mit Managed Accounts

Geschrieben von Naylyan Nazifova Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova - Author at BestBrokers.comNaylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Anlagen und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie Plattformen in der Praxis abschneiden, von Trading-Tools und Gebühren bis hin zu Benutzerfreundlichkeit und Eignung für Anleger.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Author at BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort bringt er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in globalen Märkten, Portfoliomanagement, Derivaten und Fintech-Analyse in die Bewertung von Online-Brokern ein. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Analyse trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, Risikobewertung und realistischen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Author at BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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Managed Accounts haben sich für viele Personen, die sich für den Forex-Handel und andere Finanzmärkte interessieren, als eine Option etabliert. Diese Konten ermöglichen dir die Teilnahme am Forex-Markt, ohne selbst Trades auszuführen. Stattdessen verwaltet ein erfahrener Profi dein Handelskapital.

Managed Accounts erfordern eine sorgfältige Abwägung. Hier bekommst du einen klaren Überblick darüber, was sie sind und wie sie funktionieren. Außerdem findest du eine Übersicht der besten Broker, die Managed Accounts anbieten.

1Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: 4,2 ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
Top bewertet
2eToro logoeToro
Bewertung: 4,2 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3FP Markets logoFP Markets
Bewertung: 4,9 ⭐
73,33 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6AvaTrade logoAvaTrade
Bewertung: 4,7 ⭐
57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7Tickmill logoTickmill
Bewertung: 4,1 ⭐
70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8Swissquote logoSwissquote
Bewertung: 3,7 ⭐
61 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld

Top 8 Broker mit Managed-Accounts-Angebot

  1. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Der Broker FP Markets wird sowohl von der ASIC als auch der CySEC reguliert und richtet sich an Trader weltweit. Für die Verwaltung mehrerer Konten bietet der Broker MAM- und PAMM-Lösungen, mit denen professionelle Trader gleichzeitig mehrere Kundenkonten steuern können. Dadurch kannst du dein Portfolio erweitern und Performance-Gebühren für die Verwaltung fremder Konten berechnen.

    FP Markets unterstützt mehrere Plattformen, darunter MT4, MT5, TradingView und cTrader. Im Forex-Bereich stehen dir über 60 Währungspaare zur Auswahl. Der Support ist rund um die Uhr an jedem Tag der Woche erreichbar und in mehreren Sprachen verfügbar.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  2. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Gegründet im Jahr 2014 ist BlackBull Markets ein Broker, der dir über 26.000 verschiedene Trading- und Investmentmöglichkeiten bietet. Wenn du nur wenig Zeit für das Trading hast oder dich mit der Unterstützung eines erfahrenen Traders wohler fühlst, kannst du das Lead- und Follow-Trading-System von BlackBull Markets nutzen, das ähnlich wie klassische MAM-Konten funktioniert. Wenn du hingegen von deinen eigenen Fähigkeiten überzeugt bist, kannst du ein Lead-Konto erstellen, dem andere Trader folgen.

    Das Lead-and-Trade-System ist in die MT4-Plattform von BlackBull Markets integriert. Die Ausführung von Orders erfolgt schnell und zuverlässig über Equinix-Server in New York, London und Tokio. Gebühren, Mindesteinzahlungen und weitere Voraussetzungen für ein MAM-Konto werden vom jeweiligen Account-Manager festgelegt, der das entsprechende Lead-and-Trade-Konto erstellt hat.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  3. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Swissquote ist ein Broker, der unter anderem über Lizenzen der britischen FCA sowie weiterer Aufsichtsbehörden wie CySEC, MAS und FINMA verfügt. Das Unternehmen ist börsennotiert und an der SIX Swiss Exchange gelistet, was für zusätzliche Transparenz und Verlässlichkeit sorgt.

    Die Spreads bei Swissquote gehören zwar nicht zu den niedrigsten, liegen bei vielen Hauptwährungspaaren jedoch unter 2 Pips. Wenn du dein Trading über den Forex-Markt hinaus erweitern möchtest, stehen dir auch Aktien, ETFs und Anleihen zur Verfügung. Managed Trading wird über MAM– und PAMM-Technologie (Percentage Allocation Management Module) umgesetzt. Zusätzlich ist Copy Trading über LAMM (Lot Allocation Management Module) möglich.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und gehen aufgrund der Hebelwirkung mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 61 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
  4. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Tickmill bietet dir die Möglichkeit, über 600 CFDs auf wichtige Anlageklassen wie Forex, Rohstoffe und Indizes über die beliebten Plattformen MT4 und MT5 zu handeln. Privatkunden nutzen dabei einen Hebel von bis zu 1:30, wie es die britische und europäische Regulierung vorgibt, während professionelle Trader einen deutlich höheren Hebel von 1:500 erhalten.

    Der Multi-Account-Manager (MAM) von Tickmill ist in MT4 integriert und ermöglicht es professionellen Tradern, dein Kapital zu verwalten, wenn du Managed Trading nutzen möchtest. Obwohl Tickmill beide MetaTrader-Plattformen unterstützt, ist die MAM-Funktion ausschließlich in MT4 verfügbar.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Leverage Geld schnell zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei Tickmill Europe Ltd. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  5. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Interactive Brokers, häufig als IBKR bezeichnet, gehört zu den ältesten und angesehensten Brokern der Branche. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und ist unter anderem durch die britische FCA sowie die SEC in den USA reguliert. Zudem ist die Firma an der Nasdaq börsennotiert und Teil des S&P MidCap 400 Index.

    Der Broker bietet eine breite Auswahl an handelbaren Instrumenten, darunter Aktien, Währungspaare, Metalle und Anleihen. Managed Accounts sind ebenfalls verfügbar, und wenn du neu in diesem Bereich oder bei IBKR bist, stellt dir der Broker eine Anleitung zur Verfügung, die dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung führt.

    Investitionen in Finanzprodukte beinhalten Risiken. Ihre Investitionen können an Wert gewinnen oder verlieren, und Verluste können den Wert Ihrer ursprünglichen Investition übersteigen.
  6. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    FxPro ist ein Broker, der in mehreren Regionen weltweit reguliert ist, darunter Europa und Südafrika, und durch sein breites Sprachangebot Trader aus vielen Ländern anspricht. Englisch, Koreanisch, Mongolisch, Finnisch, Türkisch und Spanisch gehören unter anderem zu den verfügbaren Sprachen. Du hast Zugriff auf über 2.100 Handelsinstrumente aus den Bereichen Forex, Aktien, Krypto, Energien, Indizes, Futures und Metalle.

    Wenn du einen Account-Manager nutzen möchtest, bietet FxPro Trading über PAMM-Technologie an. Zusätzlich stellt der Broker umfangreiche Lerninhalte bereit, darunter Artikel, Videos und Webinare.

    Handeln Sie verantwortungsbewusst. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest genau überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
  7. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    7. HFM

    HFM richtet sich an Trader weltweit und hebt sich durch einen besonders hohen Hebel hervor, der in der internationalen Sparte bis zu 1:2000 erreichen kann. Dabei gilt jedoch, dass dieser Hebel nur in Regionen verfügbar ist, in denen solche Werte erlaubt sind. Privatkunden in Großbritannien oder Europa können hingegen maximal einen Hebel von 1:30 nutzen. Auch bei der Marktauswahl überzeugt HFM mit Angeboten wie Forex, Rohstoffen und Indizes.

    Das HFM PAMM-Programm ermöglicht Managed Trading bei HFM. Manager kannst du über die PAMM-Performance-Rangliste auswählen. Die Konten bieten Funktionen wie automatische Positionsanpassungen nach Auszahlungen von Investoren. Zusätzlich erhalten Manager frühzeitig Benachrichtigungen über neue Einzahlungen, sodass sie die Positionsgröße entsprechend planen können, bevor weiteres Kapital in den Pool fließt.

  8. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    ActivTrades richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an professionelle Trader. Im Bereich Institutional Trading bietet ActivTrades Zugang zu erweiterten Trading-Tools, darunter eine Multi-Account-Manager (MAM)-Lösung. Damit kannst du mehrere Anlegerkonten gleichzeitig verwalten und Strategien auf die von dir betreuten Privatkonten übertragen. MAM-Konten sind sowohl über MT4 als auch über MT5 verfügbar.

    Eine schnelle Ausführung gehört zu den Stärken von ActivTrades. Auch MAM-Konten profitieren von einer zügigen Orderausführung mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 0,004 Sekunden und niedriger Latenz. Über das Back Office können Account-Manager zusätzlich Orders zentral steuern, indem sie Trades über ihr MAM-Konto ausführen und diese proportional auf die betreuten Privatkonten verteilen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 71 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die 8 besten Forex-Broker mit Managed Account im Vergleich

Forex-BrokerMindesteinzahlungAufsichtsbehördePAMM-HandelMAM-HandelTrading-PlattformenSpreadProvisionTrustpilot-Bewertung
1. FP Markets50 USD/EUR (100 AUD)ASIC, CySEC, FSA (Seychellen), FSCA, FSA (St. Vincent und die Grenadinen), SCB (Bahamas).JaJaMetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.1,0 Pips Standard; 0,0 Pips Raw.0 USD/EUR Standardkonto; 6 USD/EUR Round-Turn beim professionellen Konto.4,9 ⭐
2. AvaTrade100 USD/EURFFAJ (Lizenz-Nr. 1574), CySEC (Nr. 347/17) ISA (Nr. 514666577), IIROC, ADGM / FSRA (Nr. 190018), CBI (Nr. C53877), BVIFSC (Nr. SIBA/L/13/1049), FSCA (Nr. 45984), ASIC (Nr. 406684)JaJaMetaTrader4, MetaTrader5, WebTrader, AvaTradeGO, AvaSocialAb 0,9 Pips (Retail), 0,6 Pips (Pro)0 USD/EUR4,7 ⭐
3. HFM0 $/€ (Zero, Premium), 5.000 $/€ (Premium Pro)CySEC, FCA, FSCA, CMA, DFSA, FSA (Seychellen)JaNeinMT4, MT5, Proprietär0,0 Pips (Null), 1,0 Pip (Premium Pro), 1,4 Pips (Premium)6 bis 8 $/€ Round-Turn (Zero)4,6 ⭐
4. Tickmill100 $/€CySEC (Nr. 278/15), FCA (733772), CONSOB (Nr. 4310), BaFin (Nr. 146511), ACPR (Nr. 75473), CNVM (Nr. 4082), FSA Seychellen (SD 008), FSCA (FSP 49464)NeinJaMT4, MT5, WebTrader, ZuluTradeAb 0,0 Pips (Raw-Konto), 1,6 Pips (Klassisches Konto)0 $/€ auf Classic-Konto; 3 $/€ pro Seite auf Raw-Konto4,1 ⭐
5. SwissquoteStandard-Konto: 1.000 USD/EUR; Premium-Konto: 10.000 USD/EUR; Prime-Konto: 50.000 USD/EUR.FCA (562170), DFSA (F001438), SFC (AZV127), MFSA (C 57936), CySEC (422/22), MAS (226182), CSSF und FSCA (43908)JaJaCFXD, MetaTrader 4, MetaTrader 5.Ab 1,7 Pips (Standard), 1,4 Pips (Premium), 1,1 Pips (Prime), 0,0 Pips (Elite für Trader aus der EU).
  • 0 USD/€ auf Standard-, Premium- und Prime-Konten;
  • 2,5 USD/€ pro Seite pro Lot für Elite-Konten
3,7 ⭐
6. Interactive Brokers0 $/€CFTC, CIRO, FCA, CBI, Central Bank of Hungary, ASIC, SFC (Hongkong), SEBI, JSDA, MASNeinJaIBKR Desktop, IBKR Trader Workstation, IBKR Mobile, IBKR GlobalTraderAb 0,1 PipVon 0,08 bis 0,20 BPS x Handelsgröße3,7 ⭐
7. Iron FX100 $/€FCA (Lizenznummer 585561), FSCA (Lizenznummer 45276)NeinJaMetaTrader 4, WebTrader, VPS, PMAM, TradeCopier, Mobile AppZwischen 0 und 1,6 Pips je nach Kontotyp0 $/€3,5 ⭐
8. FxPro100 USD/EURFCA (Nr. 509956), FSCA (Nr. 45052), SCB (Nr. SIA-F184), FSA (SD120).JaJaMetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, FxPro Edge (hauseigene Plattform).0,0 Pips (Raw, Elite), 1,2 Pips (Standard)0 USD/EUR beim Standard-Konto; 3,50 USD/EUR pro Seite bei Raw+- und Elite-Konten.3,2 ⭐

Die besten Forex-Broker mit Managed Account nach Trustpilot-Bewertung

Was sind Managed Accounts und wie funktionieren sie?

Managed Accounts können eine praktische Lösung für Einsteiger und erfahrene Trader sein. Auf der einen Seite stehen Anleger, die ihre Handelsaktivitäten gegen eine Performance-Gebühr an einen erfahrenen Kontomanager abgeben. Diese Gebühr wird in der Regel vom Profi festgelegt, der mehrere Handelskonten verwaltet. Auf der anderen Seite haben erfahrene Trader die Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, indem sie diese Performance-Gebühren für die Verwaltung von Kundengeldern verlangen. In Deutschland solltest du zusätzlich prüfen, ob Anbieter und Manager ihre Regulierung, Zuständigkeiten und Gebühren transparent ausweisen, da die Verwaltung fremder Gelder je nach Ausgestaltung erlaubnis- bzw. regulierungspflichtig sein kann.

Der Forex-Markt ist für seine hohe Volatilität bekannt und gilt als anspruchsvoll – vor allem für Einsteiger. Damit geht ein hohes Risiko einher. Für Privatkunden in Deutschland und der EU gelten beim Handel mit Forex-CFDs außerdem ESMA-Vorgaben wie Hebelbegrenzungen, Margin-Close-out-Regeln und Schutz vor negativem Kontostand; sie beseitigen das Verlustrisiko aber nicht. Deshalb kann ein Managed Account eine passende Lösung sein, wenn dir der direkte Handel zu komplex erscheint. Gleichzeitig gilt: Mögliche Renditen können hoch sein, sind jedoch niemals garantiert.

Diese Dienstleistung ist mit Kosten verbunden. Manager, die mehrere Konten verwalten, verlangen in der Regel eine Performance-Gebühr, deren Höhe von Erfahrung und bisheriger Entwicklung abhängt. Im Bereich Forex-Managed-Accounts sind Gebühren von 20 % bis 30 % der erzielten Gewinne üblich. In Einzelfällen können sie auch über 50 % liegen. Zum Vergleich: Diese Werte können mit den Gebühren klassischer Hedgefonds vergleichbar sein oder sogar darüber liegen – obwohl für regulierte Investmentprodukte in Deutschland/EU häufig andere Transparenz- und Informationspflichten gelten. Deshalb solltest du die gesamte Gebührenstruktur immer realistisch mit den möglichen Erträgen abgleichen, bevor du Kapital investierst.

Managed Accounts werden unter anderem über spezielle Lösungen für Konto- und Kapitalverwaltung bereitgestellt, die von Forex-Brokern angeboten werden. Eine bekannte Variante ist das Percentage Allocation Management Module (PAMM). Dabei weist du dein Kapital einem professionellen Trader zu, der ein gemeinsames Handelskonto verwaltet. Dieser verteilt die Trades anteilig auf die beteiligten Konten.

Neben PAMM gibt es auch das Multi-Account Manager (MAM)-Modell. Hier handelt ein professioneller Trader über ein zentrales Hauptkonto für mehrere Kunden gleichzeitig. Gewinne, Verluste und Trades werden automatisch entsprechend des jeweiligen Kapitalanteils auf die einzelnen Konten verteilt. Ob diese Funktionen für Kunden in Deutschland verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Broker, dessen EU-Angebot und den geltenden Bedingungen ab.

Kosten bei der Nutzung von Managed Accounts

Wie bereits erwähnt, solltest du bei Managed Accounts mit bestimmten Kosten rechnen. Diese variieren je nach Anbieter, liegen aber häufig zwischen 10 % und 30 %; einzelne Strategien können auch höhere Erfolgsgebühren, in Ausnahmefällen sogar über 50 % der erzielten Gewinne, vorsehen.

Auch Gebühren für die Vermögensverwaltung können anfallen. Dabei erhält der Manager einen prozentualen Anteil am verwalteten Kapital. Zusätzlich gibt es leistungsabhängige Gebühren, die sich danach richten, wie erfolgreich der Manager handelt. Diese können monatlich, vierteljährlich oder jährlich berechnet werden.

Ein weiterer Punkt sind die Broker-Gebühren. Dazu zählen beispielsweise Transaktionskosten, Spreads, Kommissionen sowie Finanzierungskosten oder Swaps, die direkt beim Handel entstehen.

Beachte, dass sich diese Gebühren in erster Linie auf Forex-Managed-Accounts beziehen. Bei klassischen Aktien- oder ETF-Investments fallen die laufenden Kosten in der Regel geringer aus und liegen oft unter 5 %, wobei Verwaltungs-, Produkt- und Transaktionskosten zusammen betrachtet werden sollten.

Arten von Managed Accounts

Für Managed Accounts stehen verschiedene Kontotypen und Systeme zur Verfügung. Eine der wichtigsten Varianten ist der sogenannte Multi-Account Manager (MAM). Mit einem MAM-Konto kann ein Manager die Unterkonten von mehreren Kunden gleichzeitig verwalten und dabei auf unterschiedliche Präferenzen eingehen – etwa bei der gewählten Strategie, dem maximal eingesetzten Hebel (bei Forex-CFDs gelten für Privatkunden in Deutschland/EU in der Regel ESMA-Hebelgrenzen) und weiteren Einstellungen. Führt der Manager einen Trade aus, wird dieser automatisch auf die Unterkonten aller Kunden übertragen.

Kontoinhaber können selbst festlegen, wie viel Kapital ihrem jeweiligen Unterkonto zugewiesen wird. Außerdem kannst du dein Guthaben in der Regel auszahlen lassen, vorbehaltlich offener Positionen, Abrechnungsfristen und der Bedingungen des Brokers.

Eine weitere verbreitete Lösung ist das Percentage Allocation Management Module (PAMM). Dieses Modell funktioniert ähnlich wie MAM, allerdings erfolgt der Handel über einen gemeinsamen Handelspool, in dem das Kapital aller Kunden gebündelt wird. Wie beim MAM-Modell kannst du auch hier in der Regel Geld abheben, abhängig von offenen Positionen und den Auszahlungsregeln des Anbieters.

Obwohl sich MAM- und PAMM-Modelle in vielen Punkten ähneln, unterscheiden sie sich vor allem bei der Verteilung des Kapitals. Deshalb solltest du deine Ziele, deine Risikobereitschaft und deine persönlichen Präferenzen genau prüfen, bevor du dich für eines der beiden Modelle entscheidest.

Eine weitere Variante sind Separately Managed Accounts (SMA). Diese gibt es bereits seit den 1970er-Jahren. Dabei wird dein Kapital von einem Finanzberater, einem Vermögensverwalter oder einer Investmentgesellschaft individuell verwaltet; für Anleger in Deutschland sollte die jeweilige Erlaubnis- und Regulierungssituation nachvollziehbar sein.

Die genannten Kontotypen sind oft mit höheren Kosten verbunden und setzen in der Regel eine größere Mindesteinzahlung voraus. Nicht zu verwechseln damit sind Robo-Advisor-Plattformen, die automatisierte Portfolios ermöglichen und häufig deutlich günstiger sind. In Deutschland sind sie meist eher auf ETFs und Wertpapierportfolios als auf spekulatives Forex-Trading ausgerichtet.

Robo-Advisor sind digitale Plattformen, die dein Portfolio automatisiert und auf Basis von Algorithmen verwalten. In der Regel beantworten Nutzer zunächst einen Fragebogen zu ihren finanziellen Zielen und ihrer Risikobereitschaft. Anschließend erstellt die Plattform ein breit gestreutes Portfolio, meist aus kostengünstigen ETFs oder anderen Wertpapieren, und verwaltet dieses eigenständig. Das System übernimmt auch die automatische Anpassung der Portfolio-Gewichtung und kann je nach Anbieter Funktionen wie eine steuerliche Verlustverrechnung im Rahmen der deutschen Vorgaben unterstützen – häufig zu deutlich niedrigeren Gebühren als klassische Vermögensverwalter. Damit bieten Robo-Advisor einen einfachen Einstieg, insbesondere bei kleineren Beträgen oder wenn du dein Portfolio nicht selbst aktiv steuern möchtest.

Worauf du vor der Eröffnung eines Managed Accounts achten solltest

Ein wichtiger erster Schritt ist die Analyse der bisherigen Ergebnisse eines Managers, also seiner Performance-Historie. Beim Broker HFM kannst du beispielsweise, sofern der Dienst für deinen Wohnsitz verfügbar ist, die PAMM Performance Rankings einsehen. Dort findest du Kennzahlen wie erzielte Gewinne, den maximalen Drawdown und weitere relevante Daten. Vergangene Ergebnisse sind jedoch keine Garantie für die künftige Entwicklung.

Außerdem solltest du dir die Gebührenstruktur genau ansehen und prüfen, ob sie zu deinem Portfolio und deiner Kostenstruktur passt. Wichtig ist auch, dass du die erforderlichen Kapitalanforderungen erfüllst, die je nach Strategie und Finanzinstrument variieren können. Ebenso spielt die notwendige Mindesteinzahlung eine entscheidende Rolle.

Darüber hinaus solltest du deine persönliche Risikobereitschaft realistisch einschätzen und einen Manager wählen, der zu deinem Profil passt. Auch deine Anlageziele sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Für Deutschland ist außerdem wichtig, dass der Broker transparent angibt, welche Aufsicht, Kundengeldregeln, Risiko-Informationen und Beschwerdewege für dich gelten. Die steuerliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten hängt von deiner persönlichen Situation ab; bei Bedarf solltest du fachkundigen Rat einholen.

Warum ein Managed Account sinnvoll sein kann

Erfolg im Forex-Markt zu erzielen, ist oft schwierig, da der Handel mit Währungen mit erheblichen Risiken verbunden ist. Fehlende Erfahrung kann schnell zu hohen Verlusten führen. Ein entscheidender Vorteil von Managed Accounts ist daher, dass ein erfahrener Profi dein Kapital verwaltet. Diese Konten werden von erfahrenen Tradern geführt, die bewährte Strategien und fundiertes Marktverständnis einsetzen, um Chancen zu nutzen und Risiken gezielt zu steuern. Durch diese Expertise können Fehler reduziert werden; bessere Ergebnisse im Vergleich zum eigenständigen Trading sind jedoch nicht garantiert.

Managed Accounts können zudem das Risiko von emotionalen Entscheidungen reduzieren, da professionelle Manager strukturiert und datenbasiert handeln. Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis, da du die Handelsaktivitäten an einen Manager auslagerst. Trotzdem trägst du als Anleger weiterhin das Marktrisiko und solltest nur Kapital einsetzen, dessen Verlust du verkraften kannst. Das macht Managed Accounts sowohl für Einsteiger im Forex-Trading als auch für erfahrene Trader interessant, sofern Gebühren, Risiken und Rahmenbedingungen zu deinem Profil passen.

Geschrieben von N. Nazifova | Fachredakteur Eugene Lee, CFA | Übersetzt von Marcus Jungnickel