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Die Besten Market Maker Forex-Broker

Geschrieben von Naylyan Nazifova Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova - Autor bei BestBrokers.comNaylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Forex-Broker lassen sich je nach Orderausführung in verschiedene Kategorien einteilen. Market Maker – auch als Dealing-Desk-Broker bekannt – stellen dabei einen wichtigen Teil des Handels mit Privatkonten dar. Sie bieten in der Regel eine schnelle Orderausführung, feste Spreads und wettbewerbsfähige Preise. Dadurch eignen sie sich besonders, wenn du Wert auf stabile Kurse und eine zügige Ausführung legst.

Hier findest du 10 Broker, die mit dem Market-Maker-Modell arbeiten. Alle vorgestellten Anbieter sind reguliert und bieten transparente Handelsbedingungen. Während einige ausschließlich als Market Maker agieren, kombinieren andere verschiedene Kontotypen mit unterschiedlichen Ausführungsmodellen.

Bei der Auswahl eines Market-Maker-Brokers solltest du nicht nur auf Spreads und Ausführungsgeschwindigkeit achten. Auch Regulierung, Support, Funktionen der Plattform sowie Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten spielen eine wichtige Rolle. Einige Anbieter stellen zusätzlich garantierte Stop-Loss-Orders bereit, die dich vor Kurslücken schützen können, bei denen ein normaler Stop-Loss nicht greift.

Testmethodik
Für klare, datengestützte Einblicke in die Handelskosten bei Dealing-Desk-Brokern führte die BestBrokers-Redaktion vom 18. Mai bis 11. Juni 2026 einen vierwöchigen Praxistest führender Market Maker durch. Wir eröffneten bei jedem Anbieter finanzierte Live-Privatkonten und testeten über MT5 oder die jeweilige Broker-Plattform. Die Echtzeitmessung der Spreads konzentrierte sich auf EUR/USD, Gold (XAU/USD) und den S&P 500 (US500). Ergebnisse aktiver Handelssitzungen flossen in die folgenden Bewertungen ein. Weitere Details bietet unsere vollständige Testmethodik.
1Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
Top bewertet
2IG logoIG
Bewertung: 4,05 ⭐
69 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld.
3AvaTrade logoAvaTrade
Bewertung: 4,04 ⭐
57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4XM Group logoXM Group
Bewertung: 3,90 ⭐
72,82 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5Saxo Bank logoSaxo Bank
Bewertung: 3,90 ⭐
65 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6CMC Markets logoCMC Markets
Bewertung: 3,83 ⭐
68 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7XTB logoXTB
Bewertung: 3,80 ⭐
73 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld
8FXCM logoFXCM
Bewertung: 3,48 ⭐
70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
9eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
10Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 10 Market-Maker-Broker im Überblick

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10 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

  1. Gesamtbewertung 4,06/5
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    ActivTrades bietet eine schnelle Orderausführung mit durchschnittlichen Geschwindigkeiten von 0,004 Sekunden und stellt Kurse für über 1.000 CFD-Produkte aus verschiedenen Märkten bereit, darunter Forex, Rohstoffe, Aktien, Indizes, ETFs, Anleihen und Kryptowährungen. Der Broker unterstützt Plattformen wie MT4 und MT5 sowie die eigene Software ActivTrader. Für erweiterte Chartanalyse kannst du dein Konto mit TradingView verbinden und zusätzlich Social Trading nutzen.

    ActivTrades arbeitet mit einem hybriden Ausführungsmodell. Obwohl keine Dealing-Desk-Technologie eingesetzt wird und Orders automatisiert verarbeitet werden, bleibt der Broker die zentrale Ausführungsstelle und tritt als Gegenpartei zu jeder Position auf.

    Die Spreads für wichtige Währungspaare liegen im Durchschnitt bei 0,5 Pips – ohne Gebühren beim Öffnen und Schließen von Positionen. Für die Eröffnung eines Echtgeldkontos ist keine Mindesteinzahlung erforderlich.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  2. Gesamtbewertung 4,05/5
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    2. IG

    IG gehört zu den erfahrensten Forex-Brokern und ist seit über 50 Jahren am Markt aktiv. Als Market Maker bezieht IG seine Preise von verschiedenen unabhängigen Handelsplätzen und Liquiditätsanbietern, um stabile Spreads im Einklang mit dem Markt zu gewährleisten. Du kannst ein Standardkonto eröffnen, bei dem alle Orders über das hauseigene Dealing Desk abgewickelt werden. Die Spreads für EUR/USD beginnen in der Regel bei 0,6 Pips und liegen im Durchschnitt bei etwa 0,85 Pips – ohne zusätzliche Gebühren.

    Beim Market-Maker-Modell stellt IG selbst die handelbaren Bid- und Ask-Kurse für seine Kunden und tritt bei CFD-Positionen als direkte Gegenpartei auf. Die Orders werden daher nicht automatisch einzeln an den Interbankenmarkt oder eine externe Börse weitergeleitet. Stattdessen kann IG Kauf- und Verkaufspositionen verschiedener Kunden intern miteinander verrechnen.

    Entsteht aus den Kundenpositionen eine größere Nettoexposition, kann IG das verbleibende Marktrisiko anschließend über externe Handelsplätze und Liquiditätsanbieter absichern. Dadurch verbindet der Broker interne Orderausführung mit Zugang zu externer Marktliquidität.

    Die wichtigste Einnahmequelle beim Forex-Handel ist dabei der Spread zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Für reguläre Forex-CFDs fällt keine zusätzliche Orderkommission an, während bei über Nacht gehaltenen Positionen Finanzierungskosten entstehen können. Für deutsche Privatkunden gilt bei wichtigen Forex-Paaren ein maximaler Hebel von 1:30.

    CFDs sind komplexe Instrumente. 69 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Aufgrund des Hebels kann dein Geld schnell verloren gehen. Stelle sicher, dass du verstehst, wie dieses Produkt funktioniert und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlustes einzugehen.
  3. Gesamtbewertung 4,04/5
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    AvaTrade wurde 2006 gegründet und arbeitet im Forex- und CFD-Handel als Market Maker. Das bedeutet, dass der Broker seinen Kunden eigene Bid- und Ask-Kurse stellt und bei den ausgeführten Positionen als direkte Gegenpartei auftritt. Die Orders werden somit nicht automatisch an einen externen Forex-Markt oder eine ECN weitergeleitet.

    Für die Preisbildung nutzt AvaTrade Kursdaten mehrerer externer Liquiditäts- und Marktdatenanbieter. Auf Basis dieser Feeds erstellt der Broker seine eigenen handelbaren Preise und integriert seine Handelskosten überwiegend in den Spread. Dadurch fällt beim regulären Forex-Handel keine separate Orderkommission an. Bei wichtigen Währungspaaren wie EUR/USD liegen die durchschnittlichen Spreads bei rund 0,8 Pips.

    Das Market-Maker-Modell erlaubt AvaTrade, Kauf- und Verkaufspositionen seiner Kunden teilweise intern gegeneinander auszugleichen. Entsteht eine größere Nettoexposition in eine Richtung, kann der Broker dieses Risiko über externe Gegenparteien oder Liquiditätsanbieter absichern. Market Making bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass AvaTrade jede Kundenposition vollständig im eigenen Handelsbuch behält.

    Dieses Modell ermöglicht eine kontrollierte Preisstellung und eine weitgehend automatisierte Orderausführung. Gleichzeitig sollten Trader berücksichtigen, dass AvaTrade als Gegenpartei wirtschaftlich auf der anderen Seite der CFD-Transaktion steht. Für Privatkunden in der EU gilt bei wichtigen Forex-Paaren ein maximaler Hebel von 1:30.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  4. Gesamtbewertung 3,90/5
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    XM ist ein regulierter Forex-Broker mit Lizenzen von CySEC, ASIC und IFSC (Belize) und betreut weltweit über 15 Millionen Nutzer. Zur Auswahl stehen zwei Hauptkontotypen, Standard und Ultra Low. Die Spreads beginnen bei 0,8 Pips für das Ultra-Low-Konto und bei 1,6 Pips für das Standardkonto – jeweils ohne zusätzliche Gebühren.

    Für Kunden in der EU sind zusätzlich Zero-Konten mit ECN-Preismodell verfügbar. Damit handelst du die wichtigsten Forex-Paare mit Spreads ab 0,0 Pips und einer Round-Turn-Gebühr von 7 USD. Der Einstieg ist bereits ab 5 USD möglich und gilt für alle Privatkonten. Swapfreier Handel wird speziell für das Ultra-Low-Konto angeboten.

    Für Trader, die gezielt nach einem Market Maker Forex-Broker suchen, ist vor allem das Ausführungsmodell von XM relevant. Laut der Order Execution Policy tritt XM bei seinen OTC-CFDs als Gegenpartei beziehungsweise Principal jeder Transaktion auf. Eine Position wird somit direkt mit XM eröffnet und auch wieder mit dem Broker geschlossen. Das bedeutet, dass die Bezeichnung „ECN-Preismodell“ beim Zero-Konto die Preis- und Kostenstruktur beschreibt und nicht bedeutet, dass XM bei diesen Konten zu einem reinen ECN-Broker wird.

    XM kombiniert dieses Market-Maker-Modell mit automatisierter Ausführung. Der Broker gibt an, dass 99,7 % der Orders selbst während wichtiger Nachrichtenereignisse wie NFP, FOMC oder CPI innerhalb von 66 Millisekunden ausgeführt werden, ohne Requotes oder Ablehnungen. Damit verbindet XM die direkte Gegenparteifunktion eines Market Makers mit einer auf schnelle elektronische Orderausführung ausgerichteten Infrastruktur.

    Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,82 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  5. Gesamtbewertung 3,90/5
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    Saxo wurde 1992 gegründet und ist eine dänische Bank mit inzwischen mehr als 1,5 Millionen Kunden weltweit und Kundengeldern von über 130 Milliarden €. Die Gruppe verfügt über eine umfangreiche europäische Banken- und Brokerregulierung; ihre Schweizer Tochtergesellschaft wird zudem von der FINMA beaufsichtigt. Saxo stellt nicht nur Privatkunden Liquidität zur Verfügung, sondern bietet auch anderen Banken und Brokern Forex-Liquidität, Ausführungstechnologie und White-Label-Lösungen.

    Im Forex-Handel übernimmt Saxo bei OTC-Transaktionen eine aktive Rolle bei Preisstellung und Orderausführung. Der Broker bündelt Liquidität von großen Banken, ECNs und weiteren institutionellen Handelsplätzen und nutzt diese Quellen zur Bildung seiner eigenen handelbaren Bid- und Ask-Kurse. Saxo kann dabei selbst als Gegenpartei beziehungsweise Principal auftreten, anstatt jede Kundenorder einzeln an einen externen Markt weiterzuleiten.

    Das entstehende Marktrisiko wird über das interne Risikomanagement gesteuert. Gegenläufige Kundenpositionen können sich teilweise ausgleichen, während verbleibende Nettoexposures bei externen Liquiditätsquellen abgesichert werden können. Damit verbindet Saxo typische Market-Maker-Funktionen mit umfangreichem Zugang zu institutioneller Liquidität.

    Bei wichtigen Forex-Paaren beginnen die Spreads derzeit bei etwa 1,0 Pip im Classic-, 0,9 Pips im Platinum- und 0,7 Pips im VIP-Level.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen mit einem hohen Risiko einher, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 65 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs bei diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs, Devisen oder eines unserer anderen Produkte funktionieren und ob Sie sich das hohe Risiko leisten können, Ihr Geld zu verlieren.
  6. Gesamtbewertung 3,83/5
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    Mit über 35 Jahren Erfahrung ermöglicht CMC Markets den Handel mit mehr als 12.000 Finanzinstrumenten, darunter über 300 Währungspaare sowie Rohstoffe, Aktien, Kryptowährungen, Indizes und Anleihen. Der Broker arbeitet im CFD-Handel als Market Maker und stellt seinen Kunden eigene Bid- und Ask-Kurse bereit. Dafür nutzt CMC Markets Preisdaten verschiedener großer Banken und institutioneller Liquiditätsanbieter, um wettbewerbsfähige Marktpreise zu bilden.

    Beim Market-Maker-Modell tritt CMC Markets bei CFD-Positionen grundsätzlich als Gegenpartei des Kunden auf. Orders werden daher nicht automatisch einzeln an den Interbankenmarkt weitergeleitet. Stattdessen kann der Broker Kauf- und Verkaufspositionen seiner Kunden intern gegeneinander ausgleichen und den Orderflow innerhalb der eigenen Handelsinfrastruktur verwalten.

    Verbleibt nach dieser internen Verrechnung eine größere Nettoexposition, kann CMC Markets das daraus entstehende Marktrisiko über externe Banken und Liquiditätsanbieter absichern. Dieses Modell verbindet interne Orderausführung mit Zugang zu institutioneller Liquidität und ermöglicht eine zentral gesteuerte Preisstellung.

    Mit einem CFD-Konto handelst du Forex ohne zusätzliche Orderkommission und mit Spreads ab 0,5 Pips bei wichtigen Währungspaaren wie EUR/USD. Die Handelskosten sind damit hauptsächlich im Spread enthalten. Die durchschnittliche Ausführungsgeschwindigkeit liegt bei rund 0,0045 Sekunden, was besonders für Trader relevant ist, die Wert auf schnelle Orderverarbeitung legen.

    Spread Betting und CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 67 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Spread Betting und/oder beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie Spread Betting und CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  7. Gesamtbewertung 3,80/5
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    7. XTB

    XTB ist seit über 20 Jahren am Markt und betreut mehr als 2 Millionen Kunden. Der Broker verfügt über Lizenzen verschiedener Aufsichtsbehörden, darunter FCA, KNF, CySEC und FSC. Im Forex- und CFD-Handel arbeitet XTB mit einem Market-Maker-Modell, bei dem der Broker als direkte Gegenpartei zu den Positionen seiner Kunden auftreten kann.

    Die Kurse werden auf Grundlage von Preisfeeds externer Liquiditätsanbieter und Referenzmärkten erstellt. XTB nutzt diese Daten, um eigene Bid- und Ask-Preise für seine Kunden zu stellen. Forex-Orders werden damit nicht zwangsläufig direkt an einen externen Interbankenmarkt weitergeleitet, sondern können intern über die Handelsinfrastruktur von XTB ausgeführt werden.

    Ein wichtiger Bestandteil des Modells ist das interne Risikomanagement. Kauf- und Verkaufspositionen verschiedener Kunden können sich innerhalb des Orderbuchs gegenseitig ausgleichen. Verbleibt eine größere Nettoexposition, kann XTB sein Marktrisiko bei externen Liquiditätsanbietern absichern. Der Broker muss daher nicht jede einzelne Kundenorder separat hedgen.

    Die Handelskosten sind überwiegend im Spread enthalten. XTB berechnet bei Forex-CFDs keine separate Orderkommission, während die Spreads bei wichtigen Währungspaaren ab etwa 0,8 Pips beginnen können. Das Market-Maker-Modell ermöglicht XTB damit eine zentral gesteuerte Preisstellung und automatisierte Orderausführung über die eigene xStation-Plattform.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  8. Gesamtbewertung 3,56/5
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    Plus500 bietet über seine eigene Handelsplattform Zugang zu mehr als 2.800 Finanzinstrumenten, darunter Forex, ETFs, Rohstoffe, Aktien und Indizes. Im CFD-Handel arbeitet Plus500 als Market Maker und direkte Gegenpartei seiner Kunden. Das bedeutet, dass Positionen direkt mit Plus500 eröffnet und geschlossen werden, anstatt jede Order an eine externe Börse oder den Interbankenmarkt weiterzuleiten.

    Für die Preisstellung nutzt der Broker Referenzkurse verschiedener unabhängiger Finanzdaten- und Liquiditätsanbieter. Auf Grundlage dieser Daten berechnet Plus500 eigene Bid- und Ask-Kurse und aktualisiert sie fortlaufend. Die Orderausführung erfolgt vollständig elektronisch über die hauseigene Plattform, wodurch keine manuelle Intervention eines klassischen Dealing Desks erforderlich ist.

    Plus500 kann das aus Kundenpositionen entstehende Marktrisiko intern verwalten oder durch entsprechende Hedge-Transaktionen absichern. Damit bleibt der Broker zwar Gegenpartei des Kunden, muss aber nicht das volle Risiko jeder einzelnen Position selbst tragen.

    Im Forex-Handel erhebt Plus500 keine separate Kommission für das Öffnen oder Schließen von Trades. Die wichtigsten direkten Handelskosten sind im Spread enthalten; bei EUR/USD liegt dieser typischerweise bei rund 0,9 Pips. Zusätzlich können Overnight-Finanzierung und Währungsumrechnungskosten anfallen. Für bestimmte Instrumente stehen außerdem garantierte Stop-Loss-Orders zur Verfügung, die über einen breiteren Spread bepreist werden.

    81 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  9. Gesamtbewertung 3,48/5
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    9. FXCM

    FXCM ist seit 1999 im Forex- und CFD-Handel aktiv und arbeitet bei seinen Handelskonten mit einem Market-Maker- beziehungsweise Principal-Modell. Der Broker ist bei jeder Forex- oder CFD-Transaktion die finale Gegenpartei des Kunden. Gleichzeitig werden die handelbaren Bid- und Ask-Kurse nicht frei festgelegt, sondern aus den Preisen eines Pools externer Liquiditätsanbieter aggregiert.

    Kundenorders werden somit nicht automatisch einzeln an den Interbankenmarkt weitergeleitet. FXCM bündelt den Orderflow innerhalb seiner eigenen Handelsinfrastruktur und kann gegenläufige Kundenpositionen intern ausgleichen. Verbleibende Marktrisiken lassen sich anschließend über externe Liquiditätsquellen absichern. Dieses Modell verbindet die direkte Gegenparteifunktion eines Market Makers mit institutioneller Preisversorgung.

    Beim regulären Forex-Handel entstehen die wichtigsten Kosten über den Bid-/Ask-Spread. Für wichtige Währungspaare fallen bei Standardkonten keine zusätzlichen klassischen Ordergebühren an, während für Active-Trader-Konten auch provisionsbasierte Preismodelle verfügbar sein können.

    FXCM veröffentlicht zudem umfangreiche Ausführungsstatistiken. Im Jahr 2024 wurden 54,53 % der Orders ohne Slippage ausgeführt, während 30,83 % eine positive Slippage und damit einen besseren Ausführungspreis erhielten. Die aktuell veröffentlichte durchschnittliche Ausführungsgeschwindigkeit liegt bei rund 17 Millisekunden.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit CFDs bei diesem Anbieter handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.
  10. Gesamtbewertung 3,24/5
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    10. eToro

    eToro wurde 2007 gegründet und führt Orders über ein internes Dealing Desk aus und tritt dabei als Gegenpartei zu deinen Trades auf. Einnahmen erzielt der Broker hauptsächlich über den Bid-/Ask-Spread statt über klassische Forex-Kommissionen. Die Kursdaten stammen von verschiedenen unabhängigen Liquiditäts- und Marktdatenanbietern, um wettbewerbsfähige Preise sicherzustellen. Insgesamt stehen Tausende Finanzinstrumente zur Verfügung, darunter zahlreiche Forex-Paare.

    Die Spreads im Forex-Handel beginnen bei eToro ab 1,0 Pip, ohne separate Gebühren für das Öffnen oder Schließen einer Position. Bei über Nacht gehaltenen CFD-Positionen können jedoch Finanzierungskosten anfallen. Neben Forex kannst du auch Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, Indizes und ETFs handeln. Für Privatkunden in der EU liegt der maximale Hebel bei wichtigen Währungspaaren bei 1:30.

    Für Trader, die gezielt nach einem Market Maker Forex-Broker suchen, ist das Ausführungsmodell von eToro besonders relevant. Der Broker tritt bei CFD-Transaktionen als Principal und direkte Gegenpartei des Kunden auf. Orders werden daher nicht automatisch an einen externen Devisenmarkt weitergeleitet.

    eToro kann sein Marktrisiko jedoch intern ausgleichen oder Positionen extern bei Liquiditätsanbietern absichern. Das Market-Maker-Modell wird damit mit externer Preisstellung und automatisiertem Risikomanagement kombiniert.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 52 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest dir überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.

Die besten Market-Maker-Broker im direkten Vergleich

Forex-BrokerMindesteinzahlungNegativsaldoschutzTrading-PlattformenProvisionFeste SpreadsMindestspreadDurchschnittliche AusführungsgeschwindigkeitUnsere Bewertung
1. IG0 USD/EURJa (für Limited-Risk-Konten).MetaTrader 4, L2 Dealer, ProRealTime, IGs eigene Trading-Software, TradingView0 USD/EURNeinAb 0,6 Pips im Forex-Trading; durchschnittlicher Spread im DMA-Trading: 0,165 Pips.10 ms4,05 ⭐
2. AvaTrade100 USD/EURJa (europäische und australische Privatkunden)MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, AvaTradeGO, AvaSocial0 USD/EURJaAb 0,9 Pips (Privatanleger), 0,6 Pips (Pro)30 ms4,04 ⭐
3. Saxo Bank0 $/€ Classic
200.000 $/€ + Platin
1.000.000 $/€ + VIP
Ja (EU-, UK- und MENA-Regionen)SaxoTraderGO, SaxoTraderPRO, TradingView3 $/€ pro LotJa, für ausgewählte Index-CFDs0,9 Pips (Classic), 0,8 (Platinum), 0,7 Pips (VIP)15 ms3,90 ⭐
4. XM Group5 USD/EURJa, für PrivatanlegerMetaTrader 4, MetaTrader 5, MT4 WebTrader, MT5 WebTrader, MT4 MultiTerminal, XM-App0 USD/EUR für Ultra-Low-Mikro- und Ultra-Low-Standard-Konten; 3,50 USD/EUR pro Seite für das XM-Zero-KontoNeinAb 0,0 Pips (Zero-Konto), 0,6 Pips (Standard- und Mikro-Konten)< 1.000 ms3,90 ⭐
5. CMC Markets0 USD/EURJa (für Privatanleger).MT4, MT5, TradingView, Next Generation (proprietär).0 USD/EUR für den Forex-Handel.JaAb 0,0 Pips (UK), 0,3 Pips (SG, AU) und 0,2 Pips (IE).0,0045 Sekunden3,83 ⭐
6. City Index0 $/€Ja (Privatanleger)MT4, WebTrader, Trading-App, TradingView0 $/€Ja, auch variable Spreads verfügbarAb 0,3 Pips (UK), 0,5 Pips (AU)50 ms3,81 ⭐
7. XTB0 USD/EURJa (für Trader aus der EU, dem Vereinigten Königreich und der MENA-Region).xStation 5, xStation Mobile0 USD/EUR für Standard-Konten, 3,50 USD/EUR je Seite für Pro-Konten.Ja, es sind auch variable Spreads verfügbar.Ab 0,1 Pips (Pro-Konto), 0,5 Pips (Standard-Konto).< 440 ms3,80 ⭐
8. Plus50050 EURJaEigene Desktop- und Mobilplattformen.0 $/€Nein, variable Spreads sind für ausgewählte Märkte verfügbar.0,8 PipsNicht angegeben.3,56 ⭐
9. FXCM50 $/€Abhängig von der Region (N/V in VAE)MetaTrader 4, TradingView Pro, Trading Station0 $/€NeinAb 0,0 Pips19 ms3,48 ⭐
10. eToro50 USD/EUR oder 100 USD/EUR, je nach Wohnsitz (10 USD/EUR für das Vereinigte Königreich, 1 USD/EUR in den USA).Ja (Privatanleger).eToro Investing, eToro App, TradingView, eToro CopyTrader, proprietäre Plattform.1 USD/EUR oder 2 USD/EUR (nur Aktien).Ja, variable Spreads sind ebenfalls verfügbar.Ab 1 Pip< 1.000 ms3,24 ⭐

Market-Maker-Broker nach Trustpilot-Bewertung

So arbeiten Market-Maker-Broker

Market Maker stellen eigene Kurse und wickeln den Handel bei OTC-Produkten wie Forex-CFDs direkt zwischen dem Devisenmarkt und dir ab. Sie treten dabei direkt als Gegenpartei zu deinen Trades auf. Dadurch stellen sie die notwendige Liquidität bereit, sodass Orders sofort ausgeführt werden können – auch wenn aktuell kein passender Käufer oder Verkäufer am externen Markt vorhanden ist.

Das Modell basiert auf einem internen Liquiditätspool, der sich am Interbankenmarkt orientiert. Um Orders auszuführen, übernimmt der Broker häufig die Gegenposition. Die gesamte Abwicklung erfolgt über das Dealing Desk des Brokers.

Dieses Modell sorgt oft für eine schnelle Ausführung und stabile Preise. Nach Eingang deiner Order entscheidet der Broker, ob er selbst als Gegenpartei auftritt oder die Position bei einem Liquiditätsanbieter absichert. Dabei wird häufig ein kleiner Aufschlag auf den Spread hinzugefügt, bevor die Order ausgeführt wird.

Market Maker ermöglichen dir einen indirekten Zugang zum Devisenmarkt, auch mit kleineren Kontogrößen. Während am Interbankenmarkt oft hohe Mindestvolumen erforderlich sind, kannst du hier flexibel handeln und auch mit kleineren Konten viele Währungspaare traden – mit klaren Preisen und häufig ohne separate Orderprovisionen.

Unterschiede zwischen Market-Maker-, STP- und ECN-Brokern

Das Ausführungsmodell entscheidet darüber, wie deine Orders verarbeitet werden. Während Market Maker interne Liquidität nutzen, greifen andere Broker auf STP- oder ECN-Modelle zurück, um dich mit externen Liquiditätsanbietern oder dem Interbankenmarkt zu verbinden.

STP-Broker leiten deine Orders direkt an einen Pool externer Liquiditätsanbieter weiter. Die Ausführung erfolgt automatisch ohne manuelles Eingreifen. Die Preise stammen meist von großen Banken oder Prime-Brokern. Dieses Modell steht für Transparenz und Geschwindigkeit und eignet sich besonders für professionelle Trader, die Wert auf präzise Ausführung legen.

Ablauf bei STP-Ausführung

  • Der Broker erhält deine Order und leitet sie an seine Liquiditätsanbieter weiter.
  • Ein Anbieter führt die Order zum besten verfügbaren Preis aus.
  • Der Broker bestätigt die Ausführung und wickelt die Transaktion ab.

ECN-Broker leiten Orders in ein elektronisches Netzwerk weiter, in dem sie mit anderen Marktteilnehmern abgeglichen werden. Dazu zählen Banken, Hedgefonds und andere Trader. Im Gegensatz zu STP entsteht hier ein zentraler Marktplatz, auf dem verschiedene Teilnehmer miteinander konkurrieren. Beide Modelle arbeiten typischerweise ohne Dealing Desk. Während STP-Broker als Vermittler fungieren, bieten ECN-Broker direkten Zugang zu einem offenen Netzwerk.

Ablauf bei ECN-Ausführung

  • Deine Order wird an das elektronische Netzwerk weitergeleitet.
  • Das System gleicht sie mit passenden Gegenorders ab.
  • Die Ausführung erfolgt zum Marktpreis, meist ohne zusätzliche Spread-Aufschläge des Brokers.
  • Der Broker bestätigt die Order und schließt die Transaktion ab.

Einige Broker kombinieren mehrere Modelle, um unterschiedliche Anforderungen abzudecken. So kann ein Anbieter ECN-Konten mit Rohspreads und festen Gebühren anbieten und gleichzeitig Standardkonten mit Spreads und oft ohne separate Provisionen bereitstellen. Diese sind besonders bei Privatkunden beliebt, da die Kostenstruktur einfach und transparent ist. Wenn du die Unterschiede kennst, kannst du gezielt den Broker wählen, der zu deiner Strategie, deinem Kapital und deinem Risikoprofil passt.

Market Maker vs. STP-/ECN-Broker im Vergleich

Market MakerSTP-/ECN-Broker
Orderausführung erfolgt über ein internes Dealing Desk.Orderausführung erfolgt über externe Liquiditätsanbieter oder ein elektronisches Netzwerk.
Schnelle Ausführung, jedoch mit möglichem Risiko von Requotes.Marktnahe Ausführung, meist mit geringerem Requote-Risiko.
Einnahmen entstehen meist durch Aufschläge auf den Spread.Einnahmen stammen häufig aus Kommissionen oder ausgewiesenen Aufschlägen.
Spread-Aufschläge liegen oft zwischen 0,5 und 1,5 Pips.Rohspreads können ab 0,0 oder 0,1 Pips beginnen.
Häufig feste oder stabilere Spreads.Variable Spreads.
Ein einzelner Kurs wird gestellt.Mehrere Preisstellungen verfügbar.
Geeignet für kleinere Kontogrößen.Kann je nach Konto höheres Handelskapital erfordern.
Meist keine separate Orderprovision; andere Kosten können anfallen.Kommissionen können beim Öffnen und Schließen von Positionen anfallen.

Vorteile von Market-Maker-Forex-Brokern

Es gibt kein einheitliches Ausführungsmodell, das für alle Marktteilnehmer gleichermaßen geeignet ist, da sich Anforderungen und Ziele im Forex-Handel unterscheiden. Dennoch bietet das Market-Maker-Modell mehrere Vorteile, die es für viele Trader zu einer praktischen Wahl machen.

STP- und ECN-Modelle eignen sich besonders für Scalping und häufiges Trading, bei dem transparente, marktorientierte Preise im Fokus stehen. Das Market-Maker-Modell ist dagegen oft besser zugänglich, wenn du mit geringerem Startkapital beginnst. Da diese Broker direkt als Gegenpartei auftreten, ermöglichen sie flexible Positionsgrößen, die im ECN-Umfeld nicht immer verfügbar sind. Zudem sind die Mindesteinzahlungen häufig niedriger, sodass du auch mit kleineren Beträgen handeln kannst. Als Kunde mit Wohnsitz in Deutschland solltest du bei Forex- und CFD-Angeboten außerdem die EU-Vorgaben für Privatkunden berücksichtigen, etwa Hebelbeschränkungen und den Schutz vor negativem Kontostand.

Der Handel über ein Dealing Desk sorgt für gebündelte Preisstellungen und meist feste Spreads sowie eine einheitliche Kursanzeige pro Währungspaar. Das kann ein Vorteil gegenüber den variablen Spreads bei STP- und ECN-Brokern sein. Da Market Maker häufig ohne separate Orderprovisionen arbeiten und ihre Kosten hauptsächlich über den Spread abrechnen, sind die unmittelbaren Handelskosten oft leichter einzuschätzen.

Auch die Ausführung erfolgt häufig schneller, da Orders direkt über die internen Systeme des Brokers verarbeitet werden. Die Preise bleiben dabei meist stabil, da sie innerhalb des eigenen Liquiditätspools gestellt werden. Bewegt sich der Markt jedoch zu schnell, kann es zu sogenannten Requotes kommen.

  • Niedrige Mindesteinzahlung.
  • Flexible Positionsgrößen.
  • In den meisten Fällen feste Spreads.
  • Meist keine separate Orderprovision auf Trades.
  • Schnelle Orderausführung.

Mögliche Nachteile bei Market-Maker-Brokern

Auch wenn das Market-Maker-Modell den Einstieg mit kleinerem Kapital erleichtert, solltest du einige Punkte berücksichtigen, bevor du dich für den Handel über ein Dealing Desk entscheidest. Dabei geht es vor allem um Preistransparenz und die Rolle des Brokers als Gegenpartei. Für Trader in Deutschland ist zusätzlich wichtig, dass Kosten, Risiken und die geltenden Konditionen für Privatkunden klar ausgewiesen sind.

Market Maker nehmen in der Regel die Gegenposition zu deinen Trades ein, wodurch potenziell ein Interessenkonflikt entstehen kann. Zudem sind die Preise zwar klar dargestellt, jedoch sind die Spreads häufig höher als die Rohspreads bei STP- oder ECN-Brokern. Dieser Unterschied zeigt sich besonders bei wichtigen Wirtschaftsnachrichten. In Phasen hoher Volatilität kann es außerdem häufiger zu Requotes kommen, da automatische Ausführungen kurzfristig ausgesetzt werden.

Ein weiterer Nachteil zeigt sich bei großen Positionsgrößen. Da Orders zunächst intern ausgeführt werden und nicht immer direkter Zugriff auf tiefe Liquidität des Interbankenmarkts besteht, kann es bei hohem Volumen zu Preisabweichungen oder Requotes kommen.

  • Möglicher Interessenkonflikt.
  • Teilweise weniger wettbewerbsfähige Preise.
  • Requotes bei starken Marktbewegungen.
  • Verzögerte Ausführung bei hoher Volatilität.
  • Risiko von Preisabweichungen.

Auch wenn Dealing-Desk-Broker feste Spreads und keine separaten Orderprovisionen anbieten, kannst du bei STP- oder ECN-Brokern oft bessere Preise erzielen. Die variablen Spreads sind häufig deutlich enger und beginnen teilweise bei 0,0 Pips. Selbst wenn beim Öffnen und Schließen einer Position Kommissionen anfallen, kann der insgesamt niedrigere Spread für günstigere Handelskosten sorgen.

Über das Redaktionsteam

Eugene Lee, CFA
Eugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.