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Geschrieben von Richard Perry
Richard Perry ist ein anerkannter Experte für technische Analyse und Marktstrategie mit erheblicher Erfahrung in Währungs- und Aktienmärkten. Er hat sein eigenes Unternehmen namens Perry Market Analysis gegründet, das Beratungsanalysen für wichtige Märkte bietet, einschließlich Forschung über Webinare, Videos und schriftliche Analysen.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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Wenn du als Privatanleger einen kostengünstigen Broker mit einer ausgezeichneten Auswahl an Forex-Paaren suchst, lohnt sich ein genauer Blick auf Fusion Markets. In diesem Broker-Test besprechen wir alle entscheidenden Punkte, die du berücksichtigen solltest, um zu entscheiden, ob du bei Fusion Markets handeln möchtest. Der von der ASIC lizenzierte Broker erhält auf Trustpilot überwiegend positives Feedback und erreicht eine Gesamtbewertung von 4,8 Sternen auf Basis von mehr als 4.800 Nutzerbewertungen. Fünf-Sterne-Bewertungen machen 86 % aller Rezensionen zu Fusion Markets aus, während lediglich 3 % auf 1-Stern-Bewertungen entfallen.

Gesamtübersicht Fusion Markets
Gründungsjahr2017 (Geschäftsaufnahme mit Nutzern im Jahr 2019)
Mindesteinzahlung0 USD
Handelbare InstrumenteForex, Energien, Edelmetalle, Aktienindizes, Rohstoffe, US-Aktien, Kryptowährungen
Konto eröffnenSo eröffnest du ein Konto bei Fusion Markets
HandelskostenSpreads, Gebühren und Kommissionen bei Fusion Markets
Trustpilot-Bewertung
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Anzahl der Trustpilot-Bewertungen
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Lizenzen nach Aufsichtsbehörde
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Anzahl verfügbarer FX-Paare
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Vor- und Nachteile

Wenn du einen schnellen Überblick zu Fusion Markets suchst, findest du hier die wichtigsten Vor- und Nachteile beim Handel mit diesem Broker.

Vorteile

  • Extrem niedrige Trading-Kosten und nicht handelsbezogene Gebühren.
  • Konten mit 0-Spread sind verfügbar.
  • Ein Broker ohne Dealing Desk (NDD).
  • Hebel bis zu 1:500 außerhalb Australiens.
  • Eine ausgezeichnete Auswahl von über 90 Forex-Paaren.
  • Ausgezeichneter Kundensupport.

Nachteile

  • Insgesamt eine begrenzte Auswahl an handelbaren Instrumenten.
  • Ein begrenztes Angebot an Analyse- und Lernmaterialien.
  • Negativsaldoschutz nur für Kunden unter ASIC-Regulierung.
  • Weniger Aktien-CFDs im Vergleich zu den meisten anderen Brokern.

Über Fusion Markets als Broker

Fusion Markets ist ein australischer Forex-Broker, der 2017 gegründet wurde, nachdem ihm die erste Lizenz in Australien erteilt wurde. Im Juni 2019 nahm das Unternehmen den Geschäftsbetrieb mit Nutzern auf. Die Ursprünge gehen auf ein Team erfahrener Fachleute mit insgesamt über fünf Jahrzehnten kombinierter Markterfahrung zurück. Fusion Markets ist der Handelsname von Gleneagle Asset Management, gegründet im Jahr 2010.

Der CEO von Fusion Markets, Phil Horner, gründete das Unternehmen mit dem Ziel, Nutzern Folgendes zu bieten:

  • Eine kostengünstigere Gebührenstruktur für den Handel.
  • Einen freundlichen Kundensupport.
  • Moderne Technologie zur Verbesserung des Handelserlebnisses.

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Melbourne, Australien. Zudem gibt es eine Postanschrift in Vanuatu, und das Unternehmen plant die internationale Expansion durch weitere Standorte weltweit. Ein weiteres Büro wird in Mahe auf den Seychellen betrieben.

Fusion Markets ist zwar ein vergleichsweise junges Unternehmen mit erst wenigen Jahren Lizenzhistorie, hat sich jedoch durch den klaren Fokus auf niedrige Handelskosten bereits deutlich in einem stark umkämpften Markt positioniert.

Warum mit Fusion Markets traden?

Hier findest du eine kompakte Übersicht der wichtigsten Funktionen, die uns bei Fusion Markets überzeugen.

BereichWas uns gefällt
RegulierungRegulierung: Australien (ASIC), Vanuatu (VFSC), Seychellen (FSA)
HandelsangebotGroße Auswahl an Forex-Paaren (über 90)
KostenExtrem niedrige Handelskosten mit ZERO-Spread-Konten
PlattformenMT4, MT5, TradingView, cTrader, DupliTrade
Keine MindestkontogrößeEignet sich besonders für Anfänger, um mit dem Handel zu starten
Kundensupport24/7 Support per Live-Chat, E-Mail und Telefon

Regulierung

Grundsätzlich gilt bei der Regulierung: Je mehr Lizenzen ein Broker besitzt, desto besser. Fusion Markets ist derzeit in drei Ländern reguliert.

Eine Lizenz der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) stellt einen klaren Vorteil dar, da die ASIC als Aufsichtsbehörde der höchsten Kategorie gilt. Das bedeutet, dass Fusion Markets strengste regulatorische Anforderungen erfüllen muss, um diese Tier-1-Lizenz zu behalten. Für dich als Trader sorgt das für zusätzliche Sicherheit und Vertrauen.

Die zweite Regulierung erfolgt durch die Vanuatu Financial Services Commission (VFSC). Auch wenn die VFSC nicht als Aufsichtsbehörde der höchsten Kategorie gilt, ist diese Lizenz dennoch relevant, da sie es Nutzern außerhalb Australiens ermöglicht, deutlich höhere Hebel zu nutzen.

Darüber hinaus verfügt der Broker über eine Lizenz der Financial Services Authority Seychelles (FSA).

Hier findest du eine Übersicht der Behörden, die Fusion Markets beaufsichtigen:

RegionGesellschaftAufsichtsbehördeJahr
AustralienFMGP Trading Group Pty LtdAustralian Securities and Investments Commission (ASIC)2019 (neu erteilt 2024)
VanuatuGleneagle Securities Pty LimitedVanuatu Financial Services Commission (VFSC)2017
SeychellenFusion Markets International LtdFinancial Services Authority Seychelles (FSA)2019

Es ist zu beachten, dass Fusion Markets ein vergleichsweise junges Unternehmen ist und daher über eine noch begrenzte Regulierungshistorie verfügt. Dennoch konnte der Broker bereits viele Trader durch Transparenz, wettbewerbsfähige Handelsbedingungen und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben überzeugen.

Einige Nutzer sind vom Handel bei Fusion Markets ausgeschlossen. Trader aus den Vereinigten Staaten, Neuseeland, Spanien, Ontario, Russland, Irak, der Ukraine und Japan können bei diesem Broker kein Live-Konto eröffnen. Zudem bedeutet das Fehlen einer Lizenz in weiteren Ländern – etwa durch die FCA im Vereinigten Königreich oder die CySEC in der EU –, dass im Falle einer Insolvenz des Brokers kein zusätzlicher Anlegerschutz besteht. Die durch die FSA und VFSC regulierten Einheiten von Fusion Markets bieten internationalen Nutzern außerdem keinen Schutz vor negativem Kontostand.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Fusion Markets in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Zusätzliche regulatorische Lizenzen könnten dazu beitragen, mehr Nutzer zu gewinnen und den Anlegerschutz weiter zu stärken.

Regulierung

  • Reguliert in Australien, Vanuatu und auf den Seychellen.
  • Die ASIC ist eine Tier-1-Regulierungsbehörde und gewährleistet die Einhaltung hoher Standards.
  • Die Vanuatu-Einheit bietet einen Hebel von bis zu 1:500.
  • Die Regulierung auf den Seychellen ermöglicht einen Hebel von bis zu 1:500.

KYC-Prozess für Kontoeröffnung und Einzahlung

Du kannst dein Konto bei Fusion Markets in etwa einer Minute erstellen und dich im Kundenportal anmelden. Dafür gibst du einfach deine E-Mail-Adresse ein und wählst ein Passwort.

Im Kundenportal kannst du anschließend Funktionen wie Handelsideen und Nachrichten nutzen.

Dabei handelt es sich jedoch zunächst nur um ein temporäres Konto. Um mit dem Handel zu beginnen, musst du weitere Profildaten angeben. Der Prozess dauerte bei uns rund 10 Minuten. Folgende Schritte waren erforderlich, um die Registrierung abzuschließen:

  1. Login-Daten festlegen: Gib eine gültige E-Mail-Adresse ein und wähle ein sicheres Passwort.
  2. Persönliche Angaben: Trage deinen Namen, dein Geburtsdatum und deine aktuelle Wohnadresse ein.
  3. Kontoeinstellungen wählen: Wähle deinen Kontotyp (Standard oder ZERO), die Handelsplattform (MT4, MT5, TradingView oder cTrader) sowie die Basiswährung des Kontos. Zusätzlich legst du eine Sicherheitsfrage fest.
  4. Identität verifizieren: Lade eine Kopie deines Reisepasses, Führerscheins oder Personalausweises hoch. Außerdem musst du einen Wohnsitznachweis (z. B. Stromrechnung oder Konto-/Kreditkartenabrechnung) einreichen. Laut Broker werden einige Konten bereits innerhalb von 3 Minuten verifiziert, während 90 % der Nutzer innerhalb einer Stunde bestätigt werden.

Um ein Demokonto zu nutzen, ist keine Einzahlung erforderlich. Sobald dein Konto verifiziert ist und du mit echtem Kapital handeln möchtest, kannst du eine Einzahlung über eine der zahlreichen verfügbaren Zahlungsmethoden vornehmen, darunter Kredit- und Debitkarten, E-Wallets, Banküberweisungen und Kryptowährungen.

Der Registrierungsprozess ist insgesamt klar strukturiert und zeitsparend.

Kein Eignungstest erforderlich

Bemerkenswert ist zudem, dass kein Eignungstest erforderlich ist. Es werden keine unmittelbaren Fragen zu deinen Einkommensquellen, deinem Erfahrungsstand im Trading oder deinem Verständnis für den Einsatz von Hebel gestellt.

Das vereinfacht die Kontoeröffnung, wobei offen bleibt, ob dies langfristig als Vorteil zu bewerten ist.

Die meisten anderen Broker stellen zusätzliche Fragen, um das Fachwissen und die Erfahrung neuer Privatanleger zu prüfen. Dieser Schritt fehlt im Prüfprozess von Fusion Markets. Wir haben uns außerhalb Australiens registriert und wurden automatisch der Regulierung in Vanuatu zugeordnet. Dadurch kannst du Hebel von bis zu 1:500 auf Währungspaare und Metalle nutzen. Außerhalb Australiens besteht jedoch kein Schutz vor negativem Kontostand für Trader.

Kontoeröffnung

  • Erhalte in weniger als einer Minute Zugriff auf das Kundenportal.
  • Der Anmeldeprozess ist schnell abgeschlossen und dauert weniger als 10 Minuten.
  • Kein Eignungstest und Kontofreigabe innerhalb von 1 Stunde.
  • Keine Mindesteinzahlung erforderlich.

Kontotypen

Ein zentrales Merkmal beim Handel mit Fusion Markets ist der klare Fokus auf möglichst niedrige Handelskosten. Der Broker bietet zwei Hauptkontotypen an.

  • Das Standard-Konto, bei dem sämtliche Handelskosten im Spread enthalten sind.
  • Das ZERO-Konto, bei dem die Spreads deutlich enger sind, dafür aber eine Kommission pro Trade berechnet wird.

Schauen wir uns beide Kontotypen im Detail an.

Das Classic-Konto

Dieses Konto richtet sich an Trader, die gerade mit dem Trading beginnen. Es bietet eine transparente Preisstruktur, bei der sämtliche Handelskosten direkt im Spread enthalten sind. Es werden keine Kommissionen berechnet, sodass keine Berechnungen vor dem Trade erforderlich sind. Allerdings sind die Spreads dadurch etwas höher. Auf die Rohspreads wird ein Aufschlag von 0,9 Pips erhoben, wodurch der minimale Spread bei 0,9 Pips liegt. Was du siehst, ist das, was du bekommst. Es ist wichtig zu erwähnen, dass Standard-Konten nicht mit cTrader kompatibel sind, da die Plattform ein institutionelles, kommissionsbasiertes Preismodell verwendet. Du kannst dein Standard-Konto mit MT4 oder MT5 verbinden und per E-Mail an help@fusionmarkets.com zu einem ZERO-Konto wechseln.

Das ZERO-Konto

aut Website ist dies das beliebteste Konto unter den Tradern bei Fusion Markets. Mit ECN-Ausführung sind die Spreads im ZERO-Konto deutlich enger und können bereits ab 0 Pips beginnen. Um diese engen Spreads zu ermöglichen, wird jedoch eine feste Round-Turn-Kommission von 4,50 USD pro Standard-Lot und Position berechnet (abhängig von der Positionsgröße). Das bedeutet, du zahlst 2,25 USD pro Seite für ein Standard-Lot und 0,02 USD für ein Micro-Lot. Trader, die bereits mehr Erfahrung haben und aktiver handeln, können davon profitieren, da sich die gesamten Trading-Kosten dadurch reduzieren lassen. Beispielsweise eignet sich dieses Konto besonders für Daytrader oder Scalper.

Hier sind einige weitere Konto-Merkmale, die für dich relevant sein könnten:

Fusion Markets Pro

Dabei handelt es sich um das Premium-Konto von Fusion, das Nutzern der australischen Einheit vorbehalten ist. Es bietet die gleichen niedrigen Handelskosten, jedoch mit höheren Hebeln und zusätzlichen Vorteilen. Dazu gehören:

  • Hebel von bis zu 1:500 auf Forex, Gold und andere Metalle.
  • Priorisierter Kundensupport.
  • Ein persönlicher Account-Manager.
  • Rückvergütungen basierend auf Handelsvolumen und Weiterempfehlungen.

Allerdings entfällt bei diesem Kontotyp der Schutz vor negativem Kontostand, den Broker für Privatanleger üblicherweise anbieten. Um ein professionelles Handelskonto bei Fusion Markets zu eröffnen, musst du zudem bestimmte Kriterien erfüllen. Beim sogenannten Vermögenstest sind mindestens 2,5 Millionen AUD an Nettovermögen oder ein jährliches Bruttoeinkommen von 250.000 AUD in den letzten zwei Jahren erforderlich. In beiden Fällen ist eine Bestätigung durch einen qualifizierten Wirtschaftsprüfer innerhalb der letzten sechs Monate notwendig.

Alternativ kannst du den Test für erfahrene Investoren absolvieren. Hierfür musst du entweder einen Wissenstest bestehen und eine umfangreiche Handelstätigkeit nachweisen (20 Trades pro Quartal mit einem Nominalvolumen von 1 Million AUD über vier Quartale innerhalb von zwei Jahren) oder mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Finanzsektor vorweisen.

Multi Account Manager (MAM/PAMM)

Professionelle Trader können über die MAM- und PAMM-Lösungen des Brokers Kapital anderer Fusion-Markets-Nutzer verwalten. Manager haben die Möglichkeit, unbegrenzt viele Konten in Standard-, Mini- und Mikro-Lots zu handeln. Verschiedene Methoden zur Kapitalallokation stehen zur Verfügung, darunter Zuteilung nach Lots, Eigenkapital oder prozentualen Anteilen. Es gibt keine Einschränkungen bei Handelsstrategien, und der Einsatz von Trading-Robotern im Auftrag deiner Nutzer ist möglich.

Der Broker erhebt zusätzlich 0,1 Pip auf alle über MAM-Konten gehandelten Produkte, um die Ausführungskosten abzudecken. Für jedes untergeordnete Konto innerhalb der MAM/PAMM-Struktur ist eine Mindesteinzahlung von 5.000 USD erforderlich. Signalgeber können bis zu drei finanzierte Unterkonten verwalten. Wichtig ist, dass Signalgeber Einnahmen ausschließlich über Performance-Gebühren oder Verwaltungsgebühren der von ihnen betreuten Unterkonten erzielen können.

Mini- und Mikro-Trading verfügbar

Erwähnenswert ist außerdem, dass du bei Fusion Markets mit Mini- und Mikro-Lots handeln kannst. Ein Standard-Lot entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung und einer Kursveränderung von 10 USD pro Pip. Für kleinere Positionen bietet ein Mini-Lot ein Volumen von 10.000 Einheiten (1 USD pro Pip), während ein Mikro-Lot 1.000 Einheiten entspricht (0,10 USD pro Pip).

Demokonto

Demokonten stehen zur Verfügung, um Fusion Markets mit virtuellem Kapital zu testen. Neue Demokonten laufen nach 30 Tagen ab. Sobald du jedoch dein Live-Konto kapitalisiert hast, kann die Laufzeit des Demokontos auf Anfrage unbegrenzt verlängert werden. Dadurch kannst du verschiedene Handelsstrategien ohne zeitliche Einschränkung ausprobieren. Wie üblich dient das Demokonto als Vorbereitung auf den Live-Handel. Nutzer können ihre Demokonten mit MT4, MT5, cTrader und TradingView verbinden, allerdings ist Fusion+ Copy Trading nicht im Rahmen der kostenlosen Testphase verfügbar.

Fehlende Konto-Funktionen bei Fusion Markets

Im Rahmen unseres Tests von Fusion Markets haben wir festgestellt, dass bestimmte Konto-Funktionen nicht verfügbar sind. Nachfolgend findest du einige Leistungen, die Fusion Markets nicht anbietet, die jedoch bei anderen Brokern verfügbar sein können. Diese Punkte können bei deiner Entscheidung für einen Broker berücksichtigt werden.

  • Garantierte Stop-Loss-Orders (GSLOs): Einige Broker bieten Tradern GSLOs gegen eine zusätzliche Gebühr pro Trade an. Fusion Markets stellt diese Funktion nicht bereit.
  • Kein Schutz vor negativem Kontostand (VFSC, FSA): Wie bereits erläutert, bietet Fusion Markets in seinen nicht durch ASIC regulierten Einheiten keinen Schutz vor negativem Kontostand.

Kontotypen

  • 2 Hauptkontotypen: Standard und ZERO.
  • Das Standard-Konto eignet sich besonders für Anfänger.
  • Das ZERO-Konto hält deine Handelskosten durch engere Spreads niedrig.
  • Islamische Konten sind ebenfalls verfügbar.

Trading-Kosten und sonstige Gebühren

Einer der wichtigsten Punkte bei der Auswahl eines Brokers sind die anfallenden Gebühren. Grundsätzlich gilt: Niedrigere Kosten sind vorteilhaft – und hier positioniert sich Fusion Markets sehr stark. Beim Handel über einen Broker fallen in der Regel zwei Arten von Gebühren an:

  • Handelsgebühren: Spreads, Kommissionen und Übernachtfinanzierungskosten.
  • Nicht-handelsbezogene Gebühren: Kontogebühren, Ein- und Auszahlungsgebühren, Währungsumrechnungsgebühren sowie Inaktivitätsgebühren.

Schauen wir uns diese Punkte im Detail an und vergleichen, wie Fusion Markets im Wettbewerbsumfeld abschneidet.

Kosten/GebührenWas bedeutet das?Bei Fusion Markets
HANDELSGEBÜHREN
SpreadsKostenbestandteil, der direkt im Kurs des gehandelten Instruments enthalten ist. Ein größerer Bid-/Ask-Spread bedeutet höhere Kosten.Die Spreads sind bei Fusion Markets sehr eng. Standard-Konto: Der durchschnittliche Spread von 1,01 Pips auf EUR/USD ist sehr wettbewerbsfähig. ZERO-Konto: Der durchschnittliche Spread beträgt lediglich 0,11 Pips auf EUR/USD.
KommissionFeste Gebühr pro Position, häufig als Alternative zur Abrechnung über den Spread.Standard-Konto: Keine Kommissionen beim Öffnen und Schließen einer Position. ZERO-Konto: Die Roundturn-Kommission von 4,5 USD pro Standard-Lot liegt unter dem Niveau der meisten anderen Broker (typischerweise 6 USD oder 7 USD pro Standard-Lot).
FinanzierungskostenKosten für das Halten einer Position über Nacht.Es werden keine zusätzlichen Gebühren über die täglichen Swap-Sätze hinaus berechnet.
NICHT-HANDELSGEBÜHREN
EinzahlungsgebührenGebühren, die vom Broker für die Einzahlung auf dein Konto erhoben werden.Keine bei Fusion Markets (siehe mehr unter Einzahlungsmethoden unten)
AuszahlungsgebührenGebühren, die vom Broker für die Auszahlung von deinem Konto erhoben werden.Keine bei Fusion Markets (siehe Auszahlungsmethoden unten)
InaktivitätsgebührenGebühren für inaktive Handelskonten.Keine

Spreads

Fusion Markets verwendet zwei unterschiedliche Preismodelle für seine Konten:

  • Standard-Konto: Sämtliche Kosten sind im Spread enthalten.
  • ZERO-Konto: Bietet Spreads ab 0 Pips, berechnet jedoch eine geringe Kommission.

Beide Kontotypen greifen auf dieselben, über ECN-Ausführung ermittelten Spreads zurück. Beim Standard-Konto wird jedoch ein Aufschlag von 0,9 Pips ergänzt, um die Handelskosten abzudecken.

Die Website bewirbt folgende durchschnittliche Spreads für wichtige Forex-Paare:

InstrumentStandard-Konto

  • Durchschnittlicher Spread (Pips)
  • Aufschlag* (Pips)
  • Gesamt-Pips
ZERO-Konto **

Durchschnittlicher Spread (Pips)
EUR/USD0.110.901.010.11
GBP/USD0.240.901.140.24
USD/JPY0.270.901.170.27
USD/CHF0.240.901.140.24
AUD/USD0.120.901.020.12
USD/CAD0.220.901.120.22
NZD/USD0.230.901.130.23

*wird zum durchschnittlichen Spread hinzugefügt, um die Handelskosten abzudecken

** Zusätzlich wird eine Roundturn-Kommission von 4,50 USD pro Standard-Lot berechnet.

Vergleichen wir nun die Handelskosten der beiden Kontotypen. Laut Fusion Markets starten die meisten Trader mit einem Standard-Konto, wobei das ZERO-Konto die beliebtere Option ist. Ein Blick auf die Kosten zeigt, warum viele Trader zu kommissionsbasierten Konten wechseln. Für diesen Vergleich wird davon ausgegangen, dass du deine Position zum gleichen Kurs eröffnest und schließt.

Nachfolgend siehst du die Handelskosten für ein Standard-Lot im EUR/USD, wobei eine Kursveränderung von 1 Pip 10 USD entspricht, basierend auf den durchschnittlichen Spreads.

Standard-Konto

  • Spread – 1,01 Pips (0,11 Pips + 0,9 Pip Aufschlag).
  • GESAMTKOSTEN – 1,01 x 10 USD = 10,10 USD pro Seite und 20,20 USD pro Roundturn.

ZERO-Konto

  • Spread – 0,11 Pips.
  • Spread-Kosten – 0,11 x 10 USD = 1,01 USD.
  • Kommission – 4,50 USD pro Roundturn.
  • GESAMTKOSTEN – (1,01 USD x 2) + 4,50 USD = 6,52 USD pro Roundturn.

Beim Standard-Konto wird ein fester Aufschlag von 0,9 Pip auf die ECN-Spreads des ZERO-Kontos addiert. Vergleichen wir nun die durchschnittlichen Spreads des Standard-Kontos bei Fusion Markets mit denen anderer großer Broker für wichtige Währungspaare.

InstrumentFusion Markets

Durchschnitt
XM

Durchschnitt
AvaTrade

Durchschnitt
IG Markets

Durchschnitt
OANDA

Durchschnitt
EUR/USD1.011.100.800.851.60
GBP/USD1.141.301.201.401.90
USD/JPY1.171.301.300.941.60
USD/CHF1.141.501.301.991.80
AUD/USD1.021.400.900.821.30
USD/CAD1.123.101.801.771.90
NZD/USD1.132.101.402.052.40

Die Tabelle zeigt, dass die Spreads im Standard-Konto von Fusion Markets im Vergleich zur Konkurrenz äußerst eng sind. Der Broker bietet wettbewerbsfähige Spreads für die sieben wichtigsten Forex-Paare, mit kleineren Ausnahmen – etwa beim EUR/USD-Spread im Vergleich zu AvaTrade.

Kommissionen

Im ZERO-Konto berechnet Fusion Markets eine Roundturn-Kommission von 4,50 USD pro Standard-Lot (2,25 USD pro Seite).

Das bedeutet:

  • Für ein Standard-Lot (100.000 Einheiten) zahlst du 4,50 USD Kommission für das Öffnen und Schließen der Position.
  • Für ein Mini-Lot (10.000 Einheiten) zahlst du 0,45 USD für das Öffnen und Schließen der Position.
  • Für ein Mikro-Lot (1.000 Einheiten) zahlst du 0,045 USD für das Öffnen und Schließen der Position.

Eine Roundturn-Kommission von 4,50 USD pro Standard-Lot ist sehr günstig. Für einen vergleichbaren Trade auf einem ZERO-Spread-Konto bei XM zahlen Trader 3,50 USD pro Seite, also insgesamt 7 USD. Bei HF Markets fallen für einen entsprechenden Trade auf einem ZERO-Spread-Konto 6 USD Roundturn-Kommission an. Selbst unter Berücksichtigung des durchschnittlichen EUR/USD-Spreads von 0,11 Pips sind die gesamten Handelskosten bei Fusion Markets deutlich niedriger.

Insgesamt sind die von Fusion Markets berechneten Kommissionen sehr niedrig.

Spreads & Kommissionen

  • Die Spreads im Standard-Konto sind äußerst wettbewerbsfähig.
  • Eine Roundturn-Kommission von nur 4,50 USD bei ZERO-Konten.

Finanzierungskosten

Wenn du eine gehebelte Position über Nacht hältst, wird eine Übernachtfinanzierungsgebühr, auch Swap-Gebühr genannt, berechnet. Diese Gebühr ergibt sich aus der Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungen eines Währungspaares. Je nach Konstellation kannst du durch Swaps Gebühren erhalten oder zahlen.

Im Forex-Handel erhältst du Zinsen, wenn du eine Position mit positivem Swap hältst. Das ist der Fall, wenn der Zinssatz der gekauften Währung höher ist als der der verkauften Währung. Umgekehrt zahlst du Zinsen bei einem negativen Swap, also wenn die gekaufte Währung einen niedrigeren Zinssatz hat als die verkaufte.

Fusion Markets legt diese Gebühr nicht selbst fest, da sie vom Prime Broker und den Liquiditätspartnern berechnet wird. Einige Broker schlagen auf die Finanzierungskosten einen eigenen Aufschlag auf – Fusion Markets verzichtet darauf.

Die Berechnung der Swaps basiert auf sogenannten „Tom-Next-Raten“.

Einzahlungsgebühren

Fusion Markets erhebt keine Einzahlungsgebühren, was in dieser Branche üblich ist. Weitere Details findest du unter Einzahlungsmethoden.

Auszahlungsgebühren

Fusion Markets erhebt ebenfalls keine Auszahlungsgebühren bei allen unterstützten Zahlungsmethoden. Das ist ein klarer Vorteil, da viele Broker entweder für Banküberweisungen Gebühren verlangen oder eine zweite Auszahlung im selben Monat berechnen. Fusion Markets weist jedoch darauf hin, dass mögliche Gebühren internationaler Banken bei Überweisungen außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Weitere Informationen findest du unter Auszahlungsmethoden.

Inaktivitätsgebühren

Bei Fusion Markets fallen keine Inaktivitätsgebühren an, was unter Online-Brokern eher selten ist. Viele Anbieter berechnen nach drei bis zwölf Monaten eine Inaktivitätsgebühr (teilweise zusätzlich eine Verwaltungsgebühr). In diesem Bereich schneidet Fusion Markets sehr gut ab.

Inaktivitätsgebühren

  • Keine Inaktivitätsgebühr

Gesamtbewertung der Gebühren

Fusion Markets erzielt im Gebührenbereich durchweg sehr gute Ergebnisse. Die Spreads sind eng, die Kommissionen niedrig, und es gibt keine versteckten Zusatzkosten bei Übernachtfinanzierungen oder nicht-handelsbezogenen Gebühren.

In Bezug auf die Kosten erhält der Broker von uns die Höchstbewertung, da er insgesamt zu den besten Brokern im Gebührenvergleich zählt.

Handelsgebühren und weitere Kosten

  • Sehr enge Spreads auf Standard-Konten.
  • Extrem niedrige Kommissionen auf ZERO-Konten.
  • Keine versteckten Kosten zusätzlich zu den täglichen Swap-Gebühren.
  • Keine Gebühren außerhalb des Handels

Desktop-Trading-Plattformen

Die wichtigsten Handelsplattformen, die Fusion Markets anbietet, sind MetaTrader 4 (MT4) und MetaTrader 5 (MT5). Viele große Broker versuchen, sich durch eine eigene Handelsplattform von der Konkurrenz abzuheben – bei Fusion Markets ist das nicht der Fall.

Folgende Plattformen stehen zur Verfügung:

  • MetaTrader 4: MT4 gilt weiterhin als Referenzplattform für Trader.
  • MetaTrader 5: MT5 ist die weiterentwickelte Version von MT4.
  • WebTrader für MT4 und MT5: Du musst MT4 oder MT5 nicht herunterladen, sondern kannst die browserbasierte Version nutzen. Der Zugriff ist von jedem Gerät mit Internetverbindung möglich.
  • TradingView: Bekannt für leistungsstarke Chartanalyse und Social-Trading-Funktionen.
  • cTrader: Geeignet für fortgeschrittene Marktanalysen auf Desktop- und Mobilgeräten.

Nur wenige Broker bieten so viele externe Desktop-Plattformen wie Fusion Markets an.

Externe Handelsplattformen

Jeder Trader, der sich bereits mit Brokern beschäftigt hat, kennt MT4 und ist mit Design und Funktionen vertraut. Die Plattform gilt als Branchenstandard im Forex-Handel und verfügt mit MT5 über eine weiterentwickelte Version. Viele Broker fördern den Umstieg auf MT5, da diese Plattform mehr Funktionen und zusätzliche handelbare Instrumente bietet, darunter auch den direkten Kauf und Verkauf physischer Aktien.

MetaTrader 4 (MT4) ist in über 40 Sprachen verfügbar und eignet sich besonders für Chartanalyse und technische Analyse. Die Plattform läuft auch auf mobilen Geräten stabil und bietet nahezu denselben Funktionsumfang wie die Desktop-Version. Zudem unterstützt MT4 vollständig automatisierten Handel über Expert Advisors (EAs).

MetaTrader 5 (MT5) ist die von MetaQuotes weiterentwickelte Version von MT4 und bietet eine größere Auswahl an Anlageklassen, darunter physische Aktien und andere börsengehandelte Instrumente. Weitere Verbesserungen sind:

  • Mehr Ordertypen (6 bei MT5 gegenüber 4 bei MT4).
  • Mehr Zeitrahmen (21 auswählbare Zeitrahmen bei MT5, 9 bei MT4).
  • 38 technische Indikatoren (30 bei MT4).
  • 44 grafische Analyse- und Zeichenobjekte (31 bei MT4).

TradingView ist eine beliebte webbasierte Chartplattform und ein soziales Netzwerk für Trader und Investoren. Sie bietet umfangreiche Werkzeuge für technische und fundamentale Analyse in verschiedenen Märkten, darunter Aktien, Forex und Kryptowährungen. Nutzer erhalten Zugriff auf fortschrittliche Charts, Hunderte von Indikatoren und Zeichenwerkzeuge und können zudem Ideen austauschen und von einer globalen Community lernen.

cTrader, eingeführt im Jahr 2011, ist eine leistungsstarke Multi-Asset-Handelsplattform für ECN-Broker und bekannt für ihre moderne Benutzeroberfläche sowie umfangreiche Funktionen. Sie bietet hochwertige Chart-Tools, Level-II-Kurse für tiefere Markteinblicke und schnelle Orderausführung. Neben manuellem Handel unterstützt die Plattform auch algorithmischen Handel über cBots, die in der Programmiersprache C# erstellt werden, und ermöglicht eine präzise Orderverwaltung.

Copy Trading bei Fusion Markets

Fusion Markets bietet zudem mehrere Copy-Trading-Dienstleistungen an.

  • Myfxbook AutoTrade ist eine Social-Trading-Plattform, mit der du Trades aus einer globalen Community automatisch folgen und kopieren kannst.
  • DupliTrade ermöglicht es, Handelsaktivitäten anderer Trader direkt in dein MT4-Konto bei Fusion Markets zu übertragen.
  • Fusion+ ist die hauseigene Copy-Trading-Software des Brokers. Nutzer können passiv Erträge erzielen, indem sie als Kopierer oder Signalgeber agieren. Trader mit einem kombinierten monatlichen Handelsvolumen von 2,5 Lots in Währungspaaren und Metallen nutzen die Plattform kostenfrei.

Desktop-Plattformen

  • Bietet MT4, MT5, cTrader und TradingView an.
  • In den meisten Browsern über den WebTrader zugänglich.
  • Copy Trading ist über Fusion+ und DupliTrade verfügbar.

Mobile Trading-Plattformen

Die Plattformen MT4 und MT5 sind auch auf mobilen Geräten verfügbar und mit iOS und Android kompatibel.

MT4 & MT5 Trading-Apps

Die mobilen Versionen von MT4 und MT5 bieten nahezu denselben Funktionsumfang wie die Desktop-Versionen und ermöglichen eine nahtlose Nutzung über verschiedene Geräte hinweg.

Die drei Charttypen und 30 technischen Indikatoren von MT4 werden vollständig unterstützt. Zusätzlich stehen Push-Benachrichtigungen für Handelsalarme zur Verfügung.

cTrader Mobile Trading App

Alternativ kannst du dein Fusion-Markets-Konto mit cTrader verbinden. Die mobile Plattform ist kompatibel mit Geräten ab Android 7.0 und iOS 12.0. Die App bietet unter anderem Echtzeit-Preisalarme, Watchlists für Symbole sowie einen Marktstimmungsindikator und ist für den mobilen Einsatz optimiert.

Mobile Trader mit Fokus auf technische Analyse profitieren von 65 gängigen technischen Indikatoren, 4 Charttypen und 16 Zeichenwerkzeugen. Die App unterstützt Nutzer aus zahlreichen Ländern, da sie in über 20 Sprachen verfügbar ist.

Fusion Markets cTrader App für AndroidFusion Markets cTrader App für iOS
Mindestanforderungen an das SystemAndroid 7.0 oder höheriOS 12.0 oder höher
Nutzerbewertungn/a4,7 / 5,0
Anzahl Downloads10.000+n/a
Unterstützte Sprachen2323
Forex-Paare9090
Weitere handelbare InstrumenteMetalle, Öl, Indizes, Digitale Vermögenswerte, Aktien, ETFsMetalle, Öl, Indizes, Digitale Vermögenswerte, Aktien, ETFs
FunktionenQuickTrade-Modus, Marktstimmungsindikator, 4 Charttypen, 5 Chartansichtsoptionen, 8 Chart-Zeichenwerkzeuge, 65 technische Indikatoren, Push- und E-Mail-Alarmkonfiguration, Handelsstatistiken, Preisalarme, Symbol-Watchlists und mehrQuickTrade-Modus, Marktstimmungsindikator, 4 Charttypen, 5 Chartansichtsoptionen, 8 Chart-Zeichenwerkzeuge, 65 technische Indikatoren, Push- und E-Mail-Alarmkonfiguration, Handelsstatistiken, Preisalarme, Symbol-Watchlists und mehr
Biometrische AuthentifizierungJaJa
2-Faktor-AuthentifizierungJaJa

Mobiles Trading

  • Funktionsumfang auf Desktop-Niveau mit den mobilen Apps von MT4 und MT5.
  • Fusion Markets cTrader für iOS und Android
  • Derzeit keine eigene native mobile Anwendung verfügbar.

Handelbare Instrumente

Nach Analyse des Angebots an handelbaren Instrumenten wird deutlich, dass Fusion Markets in erster Linie ein Forex-Broker ist. Die Auswahl an Währungspaaren gehört zu den umfangreichsten am Markt, während das Angebot in anderen Anlageklassen etwas begrenzter ist. Positiv ist jedoch, dass der Broker sein Produktportfolio offenbar kontinuierlich erweitert und ausbaut.

Es stehen rund 250 Märkte zur Auswahl, von denen die meisten Währungspaare und Aktien sind. Darüber hinaus gibt es ein eher begrenztes Angebot an Indizes, Rohstoffen und Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Dash, Ripple und Litecoin). Anspruchsvollere Anlageklassen wie ETFs, Optionen, Futures oder Anleihen sind nicht handelbar.

AnlageklasseAnzahl der verfügbaren handelbaren Instrumente
Fusion MarketsOANDAAvaTrade
AnzahlAuswahlAnzahlAnzahl
Forex90+Exzellent4853
Indizes15Schwach1436
Rohstoffe16Solide919
Aktien-CFDs110Durchschnittlich1.600+643
Kryptowährungen13Solide1326
ETFs0n/a35067
Anleihen0n/a622
Optionen0n/a087
Gesamt250+

Forex

Fusion Markets bietet über 90 Forex-Paare an und damit eine sehr breite Auswahl im Vergleich zu vielen anderen Brokern, die zwischen 50 und 60 Währungspaare im Angebot haben.

Wir würden Fusion Markets im Hinblick auf die Vielfalt im Forex-Markt auf eine Stufe mit führenden Anbietern wie Forex.com stellen. Das Angebot umfasst eine sehr breite Auswahl an Majors, Minors und exotischen Währungspaaren. Der maximale Hebel für Privatanleger beträgt 1:30 für Nutzer in Australien und 1:500 für Kunden mit Wohnsitz in anderen Ländern.

Indizes

Abseits von Forex wirkt das Produktangebot etwas begrenzt. Es stehen lediglich rund 15 Indizes zur Verfügung, was eher überschaubar ist. Die Kategorie umfasst große Indizes wie den S&P500, FTSE100, DAX40, Nikkei225 und ASX200 sowie weitere.

Viele andere Broker bieten hier ein breiteres Spektrum. Häufig ist eine größere Auswahl an US-, europäischen und asiatischen Märkten verfügbar, teilweise auch synthetische Basket-Indizes. Nach unserer Beobachtung liegt die durchschnittliche Anzahl an Indexmärkten bei konkurrierenden Brokern zwischen 15 und 20. Privatanleger können Indizes mit einem maximalen Hebel von 1:20 bei der ASIC-regulierten Einheit und 1:100 bei der Vanuatu-Einheit handeln.

Aktien-CFDs

Bei Fusion Markets kannst du über Differenzkontrakte (CFDs) auf die Kursentwicklung einiger der größten US-Unternehmen spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Aktien zu besitzen. Es stehen mehr als 100 Aktien zur Auswahl, die über die MT5-Plattform handelbar sind.

Diese Anzahl bewerten wir als durchschnittlich und angesichts des Angebots an CFDs auf Aktien als etwas enttäuschend. Zudem fehlen europäische, australische und asiatische Unternehmen vollständig. Sofern Fusion Markets das Angebot an Aktien-CFDs nicht erweitert, bleibt die aktuelle Auswahl deutlich begrenzt und ausbaufähig. Zusätzlich fehlen umfassende Research-Tools, und der Handel mit physischen Aktien ist derzeit nicht möglich.

Rohstoffe

Im Bereich Rohstoffe ergibt sich ein gemischtes Bild. Zum Angebot zählen über 90 Forex-Paare, beliebte Kryptowährungen, Aktien, Indizes, Edelmetalle, Energien und Agrarrohstoffe. Es sind vier Edelmetalle verfügbar (Gold, Silber, Platin und Palladium). Gold und Silber können gegen Euro, US-Dollar und Australischen Dollar gehandelt werden.

Darüber hinaus stehen fünf Basismetalle zur Verfügung: Aluminium, Kupfer, Nickel, Blei und Zink. Im Energiesektor kannst du unter anderem Öl (Brent und WTI) sowie Erdgas handeln. Zur Diversifikation bietet der Broker außerdem Agrarrohstoffe wie Kaffee, Weizen, Kakao und Zucker an. Viele andere Broker verfügen über ein vergleichbares Angebot und ergänzen dieses teilweise um zusätzliche Währungspaare bei Edelmetallen sowie eine breitere Auswahl an Agrarrohstoffen.

Kryptowährungen

Es stehen 13 Kryptowährungen zur Verfügung, die du als CFDs mit Hebel handeln kannst, ohne die zugrunde liegenden digitalen Vermögenswerte zu erwerben. Zu den handelbaren Krypto-Symbolen zählen Bitcoin, Ethereum, Dash, Ripple und weitere bekannte Coins. Obwohl mehr als 10 Kryptowährungen positiv hervorzuheben sind, ist die Auswahl im Vergleich zu spezialisierten Krypto-Brokern eher begrenzt. Privatanleger können Kryptowährungen mit einem maximalen Hebel von 1:2 in Australien und 1:100 in anderen Ländern handeln.

Was du nicht handeln kannst

Insgesamt ist die Auswahl an Instrumenten eher begrenzt, da Fusion Markets derzeit keine Kurse stellt für:

  1. Keine ETFs, was enttäuschend ist, da die meisten Broker zumindest einige ETFs über die MT5-Plattform anbieten.
  2. Keine Anleihen, die bei größeren Brokern mit eigener Plattform häufig verfügbar sind.
  3. Keine Futures und Optionen, komplexe Produkte, die vor allem von professionellen und erfahrenen Tradern genutzt werden.

Handelbare Instrumente

  • Insgesamt ein etwas enttäuschendes Angebot an handelbaren Märkten.
  • Eine ausgezeichnete Auswahl an Währungspaaren.
  • Begrenztes Angebot an Index- und Rohstoffmärkten.
  • Mehr als ein Dutzend Krypto-CFDs.
  • Bietet ausschließlich CFDs auf US-Aktien an (keine EU- oder UK-Aktien).

Orderausführung im Handel

Fusion Markets arbeitet als No-Dealing-Desk-Broker (NDD). Die Kursstellung und Orderausführung erfolgen über ein Electronic Communication Network (ECN), auch wenn der Broker dies nicht explizit so bezeichnet. Dieses Modell stärkt das Vertrauen und ermöglicht sehr schnelle Ausführungsgeschwindigkeiten.

  1. ECN-Ausführung stärkt das Vertrauen: Dealing-Desk-Broker können das Risiko von Kundenpositionen selbst übernehmen oder an Liquiditätspartner weitergeben. Das bedeutet, dass ein Dealing-Desk-Broker potenziell die Gegenposition zur Order eines Traders einnimmt, was für einige Marktteilnehmer problematisch sein kann. Fusion Markets verzichtet darauf und setzt auf ein ECN-Modell, das für viele Trader mehr Transparenz schafft.
  2. Schnellere Orderausführung: Als ECN-Broker bietet Fusion Markets sehr schnelle Ausführungen unter Einsatz von Virtual-Private-Server-(VPS)-Hosting. Trader können entweder den gesponserten MetaQuotes-MT5-VPS nutzen oder externe Anbieter wie New York City Servers und FXVM. Testergebnisse zeigen durchschnittliche Ausführungsgeschwindigkeiten von 70 bis 80 Millisekunden.
  3. Market Execution: Fusion Markets führt Orders per Market Execution aus. Das bedeutet, dass Aufträge zum nächstverfügbaren Marktpreis ohne Requotes ausgeführt werden. Die maximale Positionsgröße beträgt 100 Lots, empfohlen werden jedoch weniger als 50 Lots, um unnötige Slippage zu vermeiden.

Orderausführung

  • Verwendet das ECN-Preismodell.
  • Erhöht die Transparenz und verbessert die Geschwindigkeit der Orderausführung.

Mindesteinzahlungen bei Fusion Markets

Als international tätiger Broker verlangt Fusion Markets keine Mindesteinzahlung und bietet 14 verschiedene Basiswährungen an:

  • Australischer Dollar (AUD).
  • Kanadischer Dollar (CAD).
  • Euro (EUR).
  • Britisches Pfund (GBP).
  • Japanischer Yen (JPY).
  • Singapur-Dollar (SGD).
  • Thailändischer Baht (THB).
  • Norwegische Krone (NOK).
  • Schwedische Krone (SEK).
  • Tschechische Krone (CZK).
  • Ungarischer Forint (HUF).
  • Schweizer Franken (CHF).
  • Dänische Krone (DKK).
  • US-Dollar (USD).

Fusion Markets erhebt keine Gebühren für Einzahlungen per Debit-/Kreditkarte oder Banküberweisung innerhalb Australiens. Auch für internationale Überweisungen berechnet der Broker selbst keine Gebühren, weist jedoch darauf hin, dass Banken zwischen 20 USD und 30 USD berechnen können. Obwohl es keine Mindesteinzahlung gibt, erlauben die meisten Zahlungsmethoden Einzahlungen ab 10 USD oder mehr.

Einzahlungsmethoden

Es steht eine breite Auswahl an Einzahlungsmethoden zur Verfügung, darunter:

  • Debit-/Kreditkarte – Visa/Mastercard.
  • Banküberweisung.
  • E-Wallets wie Skrill, Neteller, Fasapay, Jeton Wallet, Perfect Money, MiFinity, Sticpay, PayPal.
  • Interac.
  • PayID.
  • Pix.
  • Kryptowährungen über BinancePay.
  • DragonPay.
  • ZotaPay.
  • DuitNow.
  • DurianPay.
  • XPay.

Einige dieser Methoden sind nur für Nutzer aus bestimmten Regionen verfügbar. Einzahlungen per Visa oder Mastercard werden in der Regel sofort gutgeschrieben. Internationale Banküberweisungen können hingegen bis zu fünf Werktage in Anspruch nehmen.

Bei Fusion Markets sind keine Einzahlungsboni verfügbar.

Einzahlungen

  • Keine Mindesteinzahlung erforderlich.
  • 14 Basiswährungen werden unterstützt.
  • Keine zusätzlichen Gebühren auf Einzahlungen.
  • Eine gute Auswahl an Zahlungsmethoden.
  • Keine Einzahlungsboni verfügbar.

Auszahlungsmethoden und Gebühren bei Fusion Markets

Bei manchen Brokern kann die Auszahlung von Geldern umständlich sein. Bei Fusion Markets gefällt uns, dass keine Einschränkungen für Auszahlungen bestehen und diese jederzeit beantragt werden können.

Zur Einhaltung der Geldwäschevorschriften werden Auszahlungen zunächst an die ursprünglich für die Einzahlung verwendete Methode zurückgeführt.

MethodeBearbeitungszeit (inklusive 1 Werktag für die Verarbeitung)KostenMinimum
Debit-/Kreditkarten1 bis 5 WerktageKeine GebührKeines
Banküberweisung3 bis 5 WerktageKeine Gebühr (Banken können 15 USD berechnen)35 USD
Skrill/Neteller1 WerktagKeine Gebühr10 USD
Interac, DragonPay, Jeton1 bis 2 WerktageKeine Gebühr10 USD
KryptowährungenSofortKeine Gebühr10 USD

Fusion Markets unterstützt zudem weitere Auszahlungsmethoden wie Interac, PayPal, Jeton, DragonPay, MiFinity und Kryptowährungen. Die Verfügbarkeit kann je nach Region variieren.

Auszahlungen werden innerhalb eines Werktages bearbeitet (am selben Tag, wenn der Antrag vor 11 Uhr AEDT eingeht). Das spricht für einen zügigen Service und unterstreicht die starke Kundenbetreuung bei Fusion Markets. Die Gutschrift erfolgt anschließend innerhalb von 1 bis 5 Werktagen bei Debit-/Kreditkarten und 3 bis 5 Werktagen bei Banküberweisungen.

Positiv ist auch, dass Fusion Markets keine Gebühren für Auszahlungen erhebt. Es ist durchaus üblich, dass Broker mehrere Auszahlungen pro Monat oder Banküberweisungen zusätzlich berechnen. Fusion Markets verzichtet darauf (auch interne Überweisungen innerhalb Australiens sind kostenfrei). Internationale Banken können jedoch weiterhin zwischen 15 USD und 25 USD für Überweisungen berechnen. Aus diesem Grund liegt der Mindestbetrag für Auszahlungen per Banküberweisung bei 35 USD. Kreditkarten, Skrill und Neteller sind ebenfalls gebührenfrei.

Auszahlungsmethoden

  • Bewirbt sofortige Auszahlungen mit E-Wallets.
  • Keine Auszahlungsgebühren.

Kundenservice & Kontaktmöglichkeiten

Ein starker Kundenservice ist einer der zentralen Grundsätze von Fusion Markets. Laut Website möchte der Broker die Erwartungen von Tradern neu definieren und setzt auf „freundlichen Support“ für jedes Erfahrungsniveau.

Ein Kernwert bei Fusion Markets ist es, mit einem positiven Ansatz zu arbeiten. Dieses Leitbild zeigt sich im sogenannten „White Glove Support“, bei dem Inhaber eines Live-Kontos Unterstützung durch einen eigenen Trading-Spezialisten erhalten, um sich auf der Plattform zurechtzufinden. Gerade Anfänger profitieren von diesem Service. Nutzer des Fusion Markets Pro-Kontos verfügen zusätzlich über einen persönlichen Account-Manager.

Der Kundenservice ist über mehrere Kanäle erreichbar.

Support-KontaktVerfügbarReaktionszeit
FAQs24/7Auf der Website
Fusion Markets Live-Chat24/7Nahezu sofort
Telefonischer Kontakt24/7Innerhalb weniger Minuten
E-Mail24/7Innerhalb weniger Stunden
  1. FAQs: Wie bei vielen Brokern enthält die Website eine umfangreiche Liste häufig gestellter Fragen. Themen sind unter anderem Kontoeröffnung, Ein- und Auszahlungen, Handel, unterstützte Plattformen, allgemeine Informationen sowie Fusion+ Copy Trading.
  2. Fusion Markets Live-Chat: Über das violette Symbol unten rechts auf der Website öffnet sich der Live-Chat. Dies ist der schnellste Weg, um Fragen zu klären, da Support-Mitarbeiter in der Regel innerhalb weniger Sekunden antworten.
  3. Telefon: Wenn du lieber telefonisch Kontakt aufnehmen möchtest, erreichst du Fusion Markets unter +61 3 8376 2706.
  4. E-Mail: Du kannst den Support auch per E-Mail an help@fusionmarkets.com kontaktieren oder das Kontaktformular auf der Website nutzen. Gib einfach deine Daten ein und du erhältst eine Antwort per E-Mail.

Kundenservice und Kontakt

  • Anfänger profitieren vom professionellen Kundenservice.
  • Ein guter und umfassender FAQ-Bereich.
  • Die Mitarbeiter im Live-Chat sind ebenfalls sehr hilfreich.
  • E-Mail- und Telefonsupport sind ebenfalls verfügbar.

Marktanalyse und Weiterbildungsmaterialien

Bei Fusion Markets ist das Angebot an Inhalten zur Ideenfindung und Wissensvertiefung gemischt. Im Bereich Weiterbildung steht nach dem Login in das Kundenportal eine breite Auswahl an nützlichen Inhalten zur Verfügung. Im Bereich Weiterbildung besteht hingegen noch Ausbaupotenzial.

Schauen wir uns an, was der Broker aktuell anbietet.

Research

Nach dem Login in das Kundenportal findest du eine Reihe von Drittanbieter-Inhalten, die dich bei deinen Handelsentscheidungen unterstützen. Ein Großteil dieser Inhalte ist hilfreich. Verfügbar sind:

  • Analyst Views: Ein White-Label-System (von Drittanbietern) zur Generierung von Trade-Setups für Forex, Rohstoffe, Indizes und Aktien. Es liefert Einschätzungen zur Marktrichtung, Szenarien sowie Unterstützungs- und Widerstandsniveaus und ist zudem als individueller Indikator für MT4/MT5 verfügbar.
  • Technical Insight: Ein weiteres Drittanbieter-Tool (über Trading Central), das Marktausblicke bietet und technische Setups erläutert.
  • News: Der Dienst Market Buzz ist ein KI-gestütztes Tool, das Inhalte aus dem Web zu bestimmten Märkten analysiert und eine Stimmungsanzeige erstellt. Inhalte lassen sich nach Nachrichtenquellen oder Bloggern filtern.
  • Wirtschaftskalender: Erfasst geplante volkswirtschaftliche Ereignisse und bietet zusätzlich eine Funktion zur Analyse der historischen Volatilität dieser Daten in bestimmten Märkten.
  • Live- und historische Spreads: Fusion Markets stellt ein Tool zur Verfügung, mit dem Trader minimale, maximale und durchschnittliche Spreads aller Instrumente einsehen können. Die Daten werden stündlich aktualisiert und helfen dabei, Spread-Schwankungen in volatilen Phasen besser zu beurteilen.

Zu beachten ist jedoch, dass Fusion Markets für Research-Inhalte auf Drittanbieter zurückgreift. Es gibt keine Marktanalysen oder Strategiebeiträge von eigenen Analysten. Hier besteht weiteres Entwicklungspotenzial.

Weiterbildung

Da kein internes Analystenteam vorhanden ist, gibt es – abgesehen von einem begrenzten Blogbereich – kaum Bildungsinhalte für Trader. Viele Broker greifen auf externe Inhalte in Form von Videos oder Artikeln zurück, um grundlegende Trading-Themen abzudecken. Das ist bei Fusion Markets derzeit nicht der Fall, könnte jedoch künftig ergänzt werden.

Aktuell bedeutet das:

  • Keine eBooks oder Lernmaterialien: Es stehen keine strukturierten Artikel oder Leitfäden zur Verfügung.
  • Keine Videoinhalte: Videos können komplexe Konzepte im Trading und an den Finanzmärkten anschaulich erklären.
  • Keine kostenlosen Webinare: Eine Funktion, die besonders für Anfänger hilfreich wäre.
  • Keine Präsenzseminare: Ein weiterer Ansatz, mit dem Broker Trader beim Wissensaufbau unterstützen.

Der Mangel an Bildungsinhalten ist daher enttäuschend. Gerade für Anfänger, die sich noch am Anfang ihrer Trading-Reise befinden, ist das Angebot nicht ideal.

Marktanalyse & Weiterbildung

  • Hochwertige Analyseinhalte von Drittanbietern.
  • Begrenztes Bildungsangebot.
  • Trading-Rechner und ein Wirtschaftskalender.

Sicherheit und Einlagenschutz

Bei BestBrokers sind wir der Ansicht, dass der Schutz der Kundengelder eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines Brokers ist. Wir sind überzeugt, dass Fusion Markets kein Betrug ist und deine Einlagen bei diesem Broker sicher sind. Dafür sprechen folgende Punkte:

  • Regulierung durch die ASIC auf höchstem Niveau.
  • Vollständige Trennung der Kundengelder.
  • Schutz vor negativem Kontostand für Nutzer der ASIC-regulierten Einheit.

Betrachten wir diese Aspekte genauer.

Die Regulierung durch die ASIC ist ein zentrales Merkmal beim Handel mit Fusion Markets. Die ASIC zählt zu den Aufsichtsbehörden der höchsten Kategorie, was bedeutet, dass Fusion Markets verantwortungsvoll, ethisch und regelkonform agieren muss.

Fusion Markets ist gesetzlich verpflichtet, Kundengelder vollständig getrennt vom operativen Kapital des Unternehmens zu verwahren. Zwar gibt es nach australischem Recht keine explizite Einlagensicherung, doch gemäß den ASIC-Vorgaben müssen die Gelder vollständig segregiert werden und gelten damit faktisch als geschützt. Die Kundengelder werden auf separaten Konten bei der National Australia Bank (NAB) verwahrt, die zu den 50 größten Banken weltweit zählt.

Nutzer, die unter der ASIC-Einheit handeln, haben zudem Anspruch auf Schutz vor negativem Kontostand. Das bedeutet, dass du nicht mehr verlieren kannst, als du eingezahlt hast. Gerade für Anfänger bietet dies zusätzliche Sicherheit.

Professionelle Kunden sowie Trader, die unter der Vanuatu-Einheit handeln, sind jedoch vom Schutz vor negativem Kontostand ausgeschlossen. Einige Broker wie XM gewähren diesen Schutz in allen Unternehmensbereichen.

Sicherheit und Einlagenschutz

  • ASIC-Regulierung ist stark und beruhigend,
  • Kundengelder sind vollständig getrennt verwahrt.
  • Negativsaldoschutz nur für Trader mit Wohnsitz in Australien.

Fazit

Bei BestBrokers sind wir der Meinung, dass Fusion Markets trotz seines vergleichsweise jungen Bestehens nicht vorschnell unterschätzt werden sollte. Es gibt viele überzeugende Aspekte, darunter:

  • ECN-Orderausführung.
  • Wettbewerbsfähig niedrige Handelskosten.
  • Eine ausgezeichnete Auswahl von über 90 Forex-Paaren.
  • Einige der niedrigsten Kommissionen in der Branche.
  • Keine Inaktivitäts-, Einzahlungs- oder Auszahlungsgebühren.

Wenn du als Forex-Trader gezielt nach niedrigen Kosten suchst, ist Fusion Markets eine sehr gute Broker-Wahl. Angesichts der angekündigten Expansionspläne sehen wir zudem Potenzial, dass das Angebot in weiteren Bereichen ausgebaut wird.

Allerdings ist das Bildungsangebot derzeit unzureichend, was insbesondere für Anfänger nachteilig ist. Positiv ist jedoch, dass ein Plattform-Spezialist für Fragen rund um MT4 und MT5 zur Verfügung steht.

Gesamtwertung

  • ECN-Broker bedeutet schnelle Ausführung und verbessertes Vertrauen.
  • Hervorragend für Forex-Händler.
  • Mängel bei Handelsinstrumenten und Bildungsmaterial.
  • Extrem niedrige Kosten.
Geschrieben von R. Perry | Übersetzt von Marcus Jungnickel