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Forex-Broker mit Hebel 1:100

Geschrieben von Naylyan Nazifova Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova - Autor bei BestBrokers.comNaylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Anlagen und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie Plattformen in der Praxis abschneiden, von Trading-Tools und Gebühren bis hin zu Benutzerfreundlichkeit und Eignung für Anleger.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort bringt er mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in globalen Märkten, Portfoliomanagement, Derivaten und Fintech-Analyse in die Bewertung von Online-Brokern ein. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Analyse trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, Risikobewertung und realistischen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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Der Hebel im Forex-Trading ermöglicht es dir, mit einem vergleichsweise kleinen Kapitaleinsatz größere Positionen zu bewegen, wodurch sowohl potenzielle Gewinne als auch Risiken steigen. Ein Hebel von 1:100 gehört zu den gängigeren Optionen und bedeutet, dass du mit 1 eingesetzten Einheit 100 Einheiten am Markt kontrollieren kannst.

Während viele Aufsichtsbehörden Brokern erlauben, einen Hebel von 1:100 für Privatkonten anzubieten, gibt es wichtige Einschränkungen. Die Aufsichtsbehörden in der EU begrenzen den Hebel für Privatkonten auf 1:30. In diesen Ländern ist ein Hebel von 1:100 oder höher ausschließlich professionellen Tradern vorbehalten.

Die folgende Übersicht zeigt Broker mit einem Hebel von 1:100, basierend auf umfassender Analyse und Tests verschiedener Aspekte der jeweiligen Broker-Angebote.

Jeder der unten aufgeführten Broker bietet einen Negativsaldoschutz, der verhindert, dass du mehr verlierst als dein eingezahltes Kapital.

1Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: 4,2 ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
Top bewertet
2eToro logoeToro
Bewertung: 4,2 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
4BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6Global Prime logoGlobal Prime
Bewertung: 4,7 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten für CFDs verlieren Geld
7Vantage logoVantage
Bewertung: 4,5 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
8XM Group logoXM Group
Bewertung: 2,7 ⭐
72,82 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld

Top 8 Forex-Broker mit 1:100-Hebel

  1. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Fusion Markets wurde von einem Team erfahrener Trader aus Australien gegründet und bietet seit 2019 weltweit kostengünstige Trading-Dienstleistungen an. Der Broker arbeitet unter Lizenzen von Aufsichtsbehörden in Vanuatu, Australien und den Seychellen. Fusion Markets bietet im Vergleich zu einigen Wettbewerbern eine etwas kleinere Auswahl an Produkten mit rund 250 Finanzmärkten. Dies wird jedoch durch einen einfachen Registrierungsprozess, einen schnellen Kundenservice und niedrige Trading-Kosten ausgeglichen.

    Wenn du die Website über die in Vanuatu registrierte Domain nutzt, kannst du mit einem maximalen Hebel von 1:500 für Währungspaare und Metalle, 1:100 für Indizes und 1:10 für Kryptowährungen handeln. Auch das Kontoguthaben beeinflusst die Hebelbegrenzungen. Du solltest beachten, dass Trader, die über die Vanuatu-Domain registriert sind, keinen Schutz vor negativem Kontostand erhalten.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Mit über 20 Jahren Erfahrung richtet sich FP Markets an Trader, die enge Spreads und eine breite Auswahl an Finanzmärkten suchen. Das in Sydney ansässige Unternehmen bietet Spreads ab 0,0 Pips sowie über 10.000 handelbare Instrumente. Der Broker verfügt über Lizenzen mehrerer führender Aufsichtsbehörden, darunter ASIC, FSCA und CySEC.

    FP Markets wird zusätzlich in Mauritius und auf den Seychellen reguliert, wodurch in bestimmten Regionen höhere Hebel möglich sind. Der maximale Hebel beträgt 1:500 für weniger volatile Märkte wie Forex und Rohstoffe. Für Anleihen und Indizes liegt der maximale Hebel bei 1:100.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    BlackBull Markets wurde 2014 gegründet und ist ein in Auckland ansässiger Online-Broker, der Kunden aus über 180 Ländern Zugang zum Forex-Trading sowie zu einer breiten Auswahl von mehr als 26.000 handelbaren Instrumenten bietet. Der Broker gibt an, Orders mit Ausführungsgeschwindigkeiten von unter 100 Millisekunden zu verarbeiten.

    Abhängig davon, wo du dich registrierst, kannst du einen Hebel von bis zu 1:500 für Währungspaare, Silber und Gold nutzen. Der Hebel für Rohöl und Aktienindizes ist auf 1:100 begrenzt. Bei diesem Broker mit Sitz in Auckland kannst du deinen Hebel manuell anpassen und so mehr Kontrolle über dein Risikomanagement behalten.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    XM wurde 2009 gegründet und hat sich als wettbewerbsfähige Option für Trader positioniert, die kostengünstige Trading-Bedingungen suchen. Der Broker bietet eine breite Auswahl von über 1.000 Finanzinstrumenten, darunter Aktien, Forex, Rohstoffe und Indizes. XM ermöglicht dir den Handel mit variablem Hebel, abhängig vom gesamten Kontoguthaben.

    Kunden aus bestimmten Ländern können Hebel zwischen 1:1 und 1:1000 nutzen. Die Margin-Anforderungen bei XM ändern sich weder über Nacht noch am Wochenende. Zusätzlich profitierst du als Margin-Trader von einem Schutz vor negativem Kontostand sowie verschiedenen Tools, mit denen du dein Risiko in Echtzeit überwachen kannst.

    Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,82 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  5. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Global Prime wurde 2010 gegründet und hat Kunden mit engen Spreads, keinen Einzahlungsgebühren und ohne Mindestanforderungen für Konten gewonnen. Das Unternehmen verfügt über Lizenzen mehrerer Aufsichtsbehörden, darunter die australische ASIC und die VFSC in Vanuatu. Global Prime bietet Zugang zu verschiedenen globalen Märkten und gibt Ausführungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 Millisekunden an.

    Der Broker ermöglicht es dir, Positionen mit einem Hebel von bis zu 1:100 für Indizes und Rohstoffe zu handeln. Für Forex-Majors und Cross-Paare steigt der Hebel auf bis zu 1:500. Wenn du ein geringeres Risiko bevorzugst, kannst du deinen Hebel manuell anpassen.

    Zu beachten ist, dass diese hohen Hebel nur für Kunden aus bestimmten Ländern gelten. Über die von der ASIC regulierte Domain gelten deutlich niedrigere Hebelgrenzen, zudem profitierst du dort von Schutzmechanismen wie dem Schutz vor negativem Kontostand und Anlegerentschädigung gemäß den lokalen Vorschriften.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  6. Admirals (früher Admiral Markets) ist ein etablierter Online-Broker mit Lizenzen in mehreren Rechtsräumen, darunter die Seychellen, Australien, Zypern und das Vereinigte Königreich. Der Broker bietet eine breite Auswahl von über 8.000 handelbaren Märkten sowie wettbewerbsfähige Trading-Bedingungen.

    Spreads beginnen je nach Kontotyp ab 0,0 Pips. Zusätzlich stellt der Broker Schulungs- und Analyse-Tools zur Verfügung, darunter wöchentliche Trading-Podcasts und einen Forex-Kalender.

    Kunden, die über die auf den Seychellen lizenzierte Domain registriert sind, können einen maximalen Hebel von 1:1.000 nutzen. Der Broker begrenzt den Hebel für Silber und BTC/USD auf 1:100. Für andere Forex-Märkte liegt der Hebel je nach Währungspaar und Positionsgröße zwischen 1:2 und 1:1.000.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlustes einzugehen.
  7. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    7. FXCM

    FXCM ist ein etablierter Forex-Broker, der von mehreren Aufsichtsbehörden reguliert wird, darunter die FCA (Vereinigtes Königreich), CySEC (Zypern), ASIC (Australien) und die FSCA (Südafrika). Das Unternehmen bietet eine Auswahl wettbewerbsfähiger Märkte für Forex, Rohstoffe, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. Auch Forex- und Aktienkörbe können bei FXCM gehandelt werden.

    Der Broker stellt eine breite Auswahl an Analyse-Tools zur Verfügung, darunter Marktscanner, Handelssignale und einen Wirtschaftskalender. Kunden außerhalb von Australien und Europa können je nach Kontoguthaben höhere Hebel nutzen. Konten mit mehr als 50.000 Einheiten der Basiswährung können einen Hebel von 1:100 nutzen. Bei einem Kontostand unter 10.000 Einheiten liegt der maximale Hebel bei 1:1.000. Kunden mit einem Guthaben zwischen 10.000 und 50.000 USD können ihre Forex-Positionen mit einem maximalen Hebel von 1:400 handeln.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit CFDs bei diesem Anbieter handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.
  8. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    ActivTrades ist seit 2001 online und gilt als etablierter Broker, der Kunden aus über 170 Ländern betreut. Der Broker verfügt über Lizenzen der FCA (Vereinigtes Königreich), CMVM (Portugal), SCB (Bahamas), CVM (Brasilien) und FSC (Mauritius). Über die Einheit in Mauritius kannst du mehr als 1.100 Finanzmärkte mit einem Hebel von bis zu 1:1000 handeln. Der mehrfach regulierte Broker bietet einen dynamischen Hebel, bei dem die Positionsgröße die maximal verfügbaren Hebel bestimmt.

    Ein Hebel von 1:100 bei einer Margin von 1 % gilt für Positionen zwischen 10 und 25 Lots. Grundsätzlich gilt: Je größer die Position, desto niedriger der verfügbare Hebel. Der Broker bietet allen Kunden einen Schutz vor negativem Kontostand.

    Kunden unter der Mauritius-Einheit können zwischen Privatkonten und swapfreien Konten wählen und den Service über ein 30-tägiges Demokonto testen. ActivTrades gibt durchschnittliche Spreads von 0,5 Pips für EUR/USD ohne Provisionen über alle Anlageklassen hinweg an.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 71 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Top 8 Broker mit 1:100-Hebel – nach Trustpilot-Bewertung sortiert

Top 8 Forex-Broker mit 1:100-Hebel im direkten Vergleich

Forex-BrokerMinimale KontoanforderungenHandelbare MärkteNegativsaldoschutzStop-Out-LevelTrading-PlattformenTrustpilot-Bewertung
1. FP Markets100 USD/EUR10.000+Ja (Privatanleger)50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.4,9 ⭐
2. BlackBull Markets0 USD/EUR für Standard-Konten.26.000+Ja (alle Nutzer).50 % (70 % Margin-Call).MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, cTrader, MT WebTrader, BlackBull Shares, BlackBull CopyTrader, BlackBull Trade, BlackBull Invest, ZuluTrade.4,8 ⭐
3. Fusion Markets0 USD/EUR250+Ja (nur für die ASIC-Einheit)20 %; 50 % (ASIC)MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingView4,8 ⭐
4. Global Prime0 USD/EUR150+Ja (nur für ASIC-Unternehmen).50% (ASIC); 20% (VFSC)MT4, MT4 WebTrader, MT4 Android; für VFSC-Kunden MT4, MT5 und GP Copy.4,7 ⭐
5. Vantage100 USD/EUR1.000+Ja50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, ProTrader, TradingView, Copy Trading.4,5 ⭐
6. FXCM50 $/€300Abhängig von der Region (N/V in VAE)50 % (MT4), 100 % für VAEMetaTrader 4, TradingView Pro, Trading Station4,5 ⭐
7. Admirals100 USD/EUR4.000+Ja (Trade- und Zero-MT5-/MT4-Konten).50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, MT Supreme Edition, StereoTrader.3,8 ⭐
8. XM Group5 USD/EUR1.400+Ja, für Privatanleger50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, MT4 WebTrader, MT5 WebTrader, MT4 MultiTerminal, XM App2,7 ⭐
*Von CySEC, BaFin, FCA (UK) und ASIC regulierte Unternehmen bieten nicht-professionellen Händlern einen maximalen Hebel von 1:30 an.

Für Trader in Deutschland ist bei Angeboten mit 1:100-Hebel entscheidend, welche Rechtseinheit des Brokers das Konto führt. Viele internationale Anbieter arbeiten mit mehreren Gesellschaften; für EU-Privatkunden gelten andere Hebelgrenzen und Schutzvorgaben als für professionelle Kunden oder Konten außerhalb der EU. Eine deutschsprachige Website allein sagt noch nichts über die zuständige Aufsicht aus. Prüfe deshalb immer das Impressum, die Vertragsunterlagen, die zuständige Regulierungsbehörde und – bei deutschen oder in Deutschland tätigen EU-Anbietern – die BaFin-Unternehmensdatenbank.

Was bedeutet Hebelwirkung im Forex-Trading?

Der Hebel ermöglicht dir, eine größere Marktposition aufzubauen und Positionen mit einer geringeren Sicherheitsleistung zu eröffnen. Beim gehebelten Handel stellt dir der Broker kein frei verfügbares Darlehen bereit, sondern ermöglicht über die Margin ein größeres Positionsvolumen. Dieser Mechanismus ist zentral für den Handel mit derivativen Instrumenten wie CFDs (Differenzkontrakten), bei denen bereits kleine Kursbewegungen zu deutlichen Gewinnen oder Verlusten führen können.

In Deutschland solltest du klar zwischen Privatkundenkonten und professionellen Konten unterscheiden. Bei EU-regulierten CFD-Brokern gilt für Privatkunden nach ESMA- und BaFin-Vorgaben grundsätzlich ein maximaler Hebel von 1:30 auf Hauptwährungspaare. Ein Hebel von 1:100 kommt deshalb meist nur bei einer Einstufung als professioneller Kunde oder über eine nicht-europäische Rechtseinheit des Brokers infrage; bei Letzterer können EU-Schutzmechanismen wie standardisierte Risikowarnungen, Margin-Close-out-Regeln und verpflichtender Negativsaldoschutz fehlen oder anders ausgestaltet sein.

  • Beispiel mit 1:100-Hebel für das Währungspaar EUR/USD

    Angenommen, du möchtest ein Standard-Lot (100.000 Einheiten) des EUR/USD-Währungspaars zu einem Kurs von 1,4000 kaufen. Da EUR/USD in US-Dollar quotiert wird, entspricht der Positionswert 140.000 USD (1,4000 × 100.000). Ohne Hebel müsstest du diesen Gegenwert vollständig finanzieren – ein Betrag, der das Kapital vieler privater Trader deutlich übersteigt.

    Mit einem Hebel von 1:100 beträgt die erforderliche Margin für denselben Trade etwa 1.400 USD (1/100 von 140.000 USD). Führst du dein Handelskonto in EUR, rechnet der Broker diese Sicherheitsleistung zum aktuellen Wechselkurs in Euro um. Steigt EUR/USD auf 1,4050, erzielst du einen Gewinn von 500 USD vor Spreads, Kommissionen, Finanzierungskosten und Steuern. Fällt EUR/USD dagegen auf 1,3950, entsteht in derselben Größenordnung ein Verlust von 500 USD. Der Hebel verändert also nicht die absolute Kursbewegung, sondern die Wirkung dieser Bewegung auf dein eingesetztes Kapital.

Margin-Trading einfach erklärt

Der Begriff „Margin“ bezeichnet den Mindestbetrag, den du als Sicherheit hinterlegen musst, um eine gehebelte Position zu eröffnen. Diese Sicherheitsleistung ist keine Gebühr, sondern wird während der Laufzeit der Position auf dem Handelskonto blockiert. Zwischen Margin und Hebel besteht ein umgekehrter Zusammenhang: Je höher der Hebel, desto geringer ist die erforderliche Sicherheitsleistung. Die Margin wird als Prozentsatz des gesamten Positionswerts angegeben.

Wie im vorherigen Beispiel gezeigt, erfordert ein Hebel von 1:100 eine Margin von 1 %. Für ein Standard-Lot im EUR/USD (100.000 Einheiten) bei einem Kurs von 1,4000 entspricht das einer Margin von 1.400 USD. Bei einem in Euro geführten Konto hängt der tatsächlich belastete EUR-Betrag vom aktuellen EUR/USD-Wechselkurs und möglichen Umrechnungsgebühren ab. Bei kleineren Positionen passt sich die Margin proportional an. Viele Forex-Broker ermöglichen zudem den Handel mit Mikro-Lots (0,01 Lot), die 1.000 Währungseinheiten entsprechen.

Bei einem Hebel von 1:100 beträgt die erforderliche Margin für ein EUR/USD-Mikro-Lot bei 1,4000 14 USD: (1.000 Einheiten × 1,4000) / 100. Der Marginsatz bleibt bei 1 %, der absolute Betrag ist wegen der kleineren Positionsgröße entsprechend niedriger. Die meisten CFD-Broker stellen Margin-Rechner zur Verfügung, mit denen du die erforderliche Sicherheitsleistung, den Pip-Wert und mögliche Auswirkungen von Kursbewegungen berechnen kannst.

Sinkt dein verfügbares Guthaben durch Verluste, kann der Broker dich auffordern, zusätzliche Mittel einzuzahlen. Reicht das Eigenkapital nicht mehr aus, werden Positionen je nach Broker und Regulierung automatisch reduziert oder geschlossen. In der EU ist dieser Margin-Close-out-Schutz für Privatkunden standardisiert.

Hebelverhältnisse und zugehörige Margin-Anforderungen

Für den Handel mit Hebel benötigst du in der Regel ein Margin-Konto, über das gehebelte Positionen verwaltet werden. Die hinterlegte Margin bleibt auf diesem Konto gebunden, bis du die Position schließt oder dein verfügbares Eigenkapital unter die erforderliche Mindestmargin fällt.

Der Hebel lässt sich als Multiplikator verstehen, der angibt, wie viel Marktvolumen du pro Einheit hinterlegter Margin bewegst. Ein Hebel von 1:100 bedeutet beispielsweise, dass du mit 1 eingesetzten Einheit 100 Einheiten am Markt bewegen kannst. Während dies deine Kaufkraft erhöht, steigen potenzielle Verluste im gleichen Verhältnis.

Höhere Hebel führen zu geringeren Margin-Anforderungen und umgekehrt. In Deutschland und der EU sind die tatsächlich nutzbaren Hebel für Privatkunden jedoch begrenzt. Nach den ESMA-Vorgaben und den entsprechenden BaFin-Regeln liegt der maximale Hebel für Hauptwährungspaare bei 1:30; mit einer Margin von 1.000 € kannst du damit rechnerisch eine Position im Wert von bis zu 30.000 € eröffnen.

Für deutsche Privatkunden ist die folgende Tabelle daher vor allem eine rechnerische Orientierung. Hebelstufen oberhalb von 1:30 können bei Forex-CFDs regelmäßig nur für professionelle Kunden oder bei Anbietern außerhalb des EU-Regulierungsrahmens verfügbar sein.

Eine Margin von 100 % entspricht einem Handel ohne Hebel. Die folgende Tabelle zeigt gängige Hebelstufen und die dazugehörigen Margin-Anforderungen.

Gängige Hebelverhältnisse und zugehörige Margin-Anforderungen

Hebelverhältnis Erforderliche Margin als Sicherheit
1:2 50 %
1:5 20 %
1:10 10 %
1:20 5 %
1:30 3,33 %
1:50 2 %
1:100 1 %
1:400 0,25 %
1:500 0,20 %
1:1000 0,10 %
1:2000 0,05 %
1:3000 0,03 %

Risiken beim Einsatz hoher Hebelwirkung

Der Hebel kann Gewinne bei erfolgreichen Trades erhöhen, verstärkt jedoch ebenso Verluste. Bewegt sich der Markt stark gegen eine gehebelte Position, können die Verluste die hinterlegte Margin deutlich übersteigen und dein Kontoguthaben schnell aufzehren. Bei EU-regulierten Privatkundenkonten soll der Negativsaldoschutz verhindern, dass aus einem CFD-Konto eine Nachschusspflicht entsteht; außerhalb dieses Schutzrahmens oder bei professionellen Konten musst du die Vertragsbedingungen besonders genau prüfen.

Du solltest Hebel mit Vorsicht einsetzen und nur Kapital riskieren, dessen Verlust du verkraften kannst. Der Hebel sollte zu deinen Anlagezielen, deiner Risikobereitschaft, deiner Erfahrung und deinem verfügbaren Kapital passen. Marktlücken, Nachrichtenereignisse und schnelle Kursbewegungen können das Kontoguthaben schnell reduzieren, insbesondere bei hohen Hebelstufen.

Zum Schutz von Privatkunden beschränken ESMA und BaFin hohe Hebel wie 1:100 bei Forex-CFDs. Wenn dir ein Broker für ein deutsches Privatkundenkonto dauerhaft 1:100 anbietet, solltest du genau prüfen, ob du tatsächlich bei einer EU-regulierten Gesellschaft handelst oder bei einer internationalen Einheit mit anderem Rechtsrahmen.

Für die Einstufung als „professioneller Kunde auf Antrag“ gelten in der EU in der Regel MiFID-II-Kriterien. Üblicherweise musst du mindestens zwei von drei Voraussetzungen erfüllen: (1) hinreichende Handelsaktivität von relevanter Größe, typischerweise durchschnittlich 10 Transaktionen pro Quartal in den letzten vier Quartalen, (2) ein Portfolio aus Finanzinstrumenten und Barbeständen von mehr als 500.000 € oder (3) mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Finanzsektor in einer Position, die Kenntnisse über die gehandelten Produkte voraussetzt. Der Broker muss diese Angaben prüfen und die Einstufung dokumentieren.

Professionelle Kunden können höhere Hebel wie 1:100 nutzen, verzichten dafür aber auf einen Teil der Schutzrechte für Privatkunden. Für dich kann das je nach Anbieter weniger detaillierte Informationen, weniger standardisierte Risikohinweise und den Wegfall verpflichtender Schutzmechanismen bedeuten. Prüfe daher vor einer Umstellung, ob Negativsaldoschutz, Margin-Close-out-Regeln, Kundengeldschutz und Beschwerdewege weiterhin für dein Konto gelten.

Du solltest Broker bevorzugen, die einen Negativsaldoschutz bieten, da dieser verhindert, dass Verluste dein aktuelles Kontoguthaben übersteigen. Auch wenn ein Broker diesen Schutz bewirbt, solltest du prüfen, für welche Rechtseinheit, Kontoklasse und Produkte er gilt. EU-regulierte Broker müssen bei Privatkunden zudem eine Margin-Glattstellung anwenden, wenn das verfügbare Eigenkapital auf weniger als 50 % der erforderlichen Mindestmargin für offene CFD-Positionen fällt. Die verbleibende Margin wird anschließend freigegeben und steht wieder für neue Trades zur Verfügung.

Auch die steuerliche Behandlung gehört zur Vorbereitung: Gewinne aus Forex- und CFD-Geschäften können in Deutschland der Kapitalertragsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer unterliegen. Bei vielen ausländischen Brokern wird diese Steuer nicht automatisch für dich abgeführt. Bewahre deshalb Kontoauszüge, Orderabrechnungen und Jahresübersichten sorgfältig auf und kläre Detailfragen mit einer Steuerberatung.


Weitere Übersichten zu Hebelstufen (beachte die ESMA-Grenzen für Privatkunden in Deutschland):


Geschrieben von N. Nazifova | Fachredakteur Eugene Lee, CFA | Übersetzt von Marcus Jungnickel