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Forex-Broker mit Hebel 1:100

Geschrieben von Naylyan Nazifova Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova - Autor bei BestBrokers.comNaylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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Der Hebel im Forex-Trading ermöglicht es dir, mit einem vergleichsweise kleinen Kapitaleinsatz größere Positionen zu bewegen, wodurch sowohl potenzielle Gewinne als auch Risiken steigen. Ein Hebel von 1:100 gehört zu den gängigeren Optionen und bedeutet, dass du mit 1 eingesetzten Einheit 100 Einheiten am Markt kontrollieren kannst.

Während viele Aufsichtsbehörden Brokern erlauben, einen Hebel von 1:100 für Privatkonten anzubieten, gibt es wichtige Einschränkungen. Die Aufsichtsbehörden in der EU begrenzen den Hebel für Privatkonten auf 1:30. In diesen Ländern ist ein Hebel von 1:100 oder höher ausschließlich professionellen Tradern vorbehalten.

Die folgende Übersicht zeigt Broker mit einem Hebel von 1:100, basierend auf umfassender Analyse und Tests verschiedener Aspekte der jeweiligen Broker-Angebote.

Jeder der unten aufgeführten Broker bietet einen Negativsaldoschutz, der verhindert, dass du mehr verlierst als dein eingezahltes Kapital.

Testmethodik
Unser Team führte vom 25. Mai bis 17. Juni 2026 Live-Handelstests mit echtem Kapital bei Brokern mit 1:100-Hebel durch. Wir prüften internationale Rechtseinheiten, bei denen lokale Vorschriften höhere Limits und eine Anpassung des Hebels an die Risikotoleranz erlauben. Für vergleichbare Ergebnisse bevorzugten wir Raw-Konten auf MetaTrader 5 (MT5) und vermerkten alternative Plattformen. Wir erfassten Live-Spreads für EUR/USD, XAU/USD (Gold) und den US500. Zudem bewerteten wir Negativsaldoschutz, Margin-Rechner und automatische Stop-out-Schwellen. Weitere Einzelheiten findest du in unserer vollständigen Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
3Vantage logoVantage
Bewertung: 4,11 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
4Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5Global Prime logoGlobal Prime
Bewertung: 4,08 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten für CFDs verlieren Geld
6XM Group logoXM Group
Bewertung: 3,90 ⭐
72,82 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 8 Forex-Broker mit 1:100-Hebel

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8 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

  1. Gesamtbewertung 4,38/5
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    Fusion Markets wurde von einem Team erfahrener australischer Trader gegründet und bietet Kunden weltweit seit 2019 kostengünstige Trading-Dienstleistungen. Bei unseren Compliance-Prüfungen bestätigten wir, dass der Broker über Lizenzen der Aufsichtsbehörden von Vanuatu, Australien und den Seychellen verfügt, wobei jede Rechtsordnung eigene Hebelgrenzen anwendet.

    Fusion Markets deckt etwa 250 Finanzmärkte ab und bietet damit weniger Produkte als einige Wettbewerber. Dies gleicht der Broker laut unserem Team durch eine unkomplizierte Registrierung, schnellen Kundensupport und niedrige Trading-Kosten aus. Er bietet zwei zentrale Privatkundenkonten, Classic und Zero, sowie MT4, MT5, cTrader und TradingView.

    Wir eröffneten ein Zero-Konto auf MetaTrader 5 (MT5) mit USD als Basiswährung. Nach dem Hochladen eines üblichen Ausweisdokuments und eines Selfies war unser Live-Profil innerhalb von 35 Minuten vollständig verifiziert. Mit dem Margin-Rechner ermittelten wir zudem die erforderliche Margin für drei Instrumente.

    In unseren Live-Tests betrugen die durchschnittlichen Roh-Spreads 0.01 Pips für EUR/USD und sehr enge 10.3 Pips für XAU/USD, jeweils bei einer wettbewerbsfähigen Round-Turn-Kommission von $4.50. Beim S&P 500 (US500) lag der Durchschnitt bei 3.0 Pips.

    Über die in Vanuatu registrierte Domain sind maximal 1:500 für Währungspaare und Metalle, 1:100 für Indizes und 1:10 für Kryptowährungen verfügbar. Auch das Kontoeigenkapital kann die Hebelgrenzen beeinflussen. Kunden der Vanuatu-Gesellschaft erhalten keinen Negativsaldoschutz.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    Mit über 20 Jahren Branchenerfahrung richtet sich FP Markets an Trader, die enge Spreads und vielfältige Finanzmärkte suchen. Bei unseren Compliance-Prüfungen bestätigten wir, dass das Unternehmen aus Sydney Spreads ab null Pips und über 10.000 handelbare Symbole bietet. Zudem verfügt es über Lizenzen mehrerer erstklassiger Aufsichtsbehörden, darunter ASIC, FSCA und CySEC.

    FP Markets wird auch in Mauritius und auf den Seychellen reguliert und kann dadurch Kunden aus bestimmten Rechtsordnungen höhere Hebel anbieten. Für weniger volatile Märkte wie Forex und Rohstoffe gilt maximal 1:500, während Anleihen und Indizes auf 1:100 begrenzt sind.

    Der Broker unterstützt Standard- und Raw-Konten auf mehreren externen Plattformen, darunter MT4, MT5, cTrader und TradingView. Für unsere Live-Tests eröffneten wir ein Raw-Konto auf MetaTrader 5 (MT5), wählten USD als Basiswährung und zahlten $500 ein.

    Bei unseren Live-Trading-Sitzungen verzeichneten wir äußerst wettbewerbsfähige Preise. Die EUR/USD-Spreads lagen durchschnittlich bei 0.17 Pips, während XAU/USD (Gold) durchschnittlich 9 Pips und der US500-Index etwa 2.5 Pips erreichten. Mit dem Margin-Rechner bestimmten wir die erforderliche Margin für EUR/USD, XAU/USD und US500. Beispielsweise erforderte eine XAU/USD-Position von 1 Einheit bei einem Marktpreis von $4,306.94 und einem Hebel von 1:100 exakt $43.07 Margin.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    BlackBull Markets wurde 2014 gegründet und ist ein etablierter Online-Broker aus Auckland. Er bedient Kunden aus über 180 Ländern und bietet Zugang zum Forex-Trading sowie zu mehr als 26.000 handelbaren Instrumenten. Der Broker gibt Ausführungsgeschwindigkeiten von unter 100 Millisekunden an.

    Unsere Compliance-Prüfungen bestätigten die Zulassung und Regulierung durch die Financial Services Authority der Seychellen (FSA) unter der Lizenznummer SD045 sowie die neuseeländische Financial Markets Authority (FMA) unter der Lizenznummer FSP403326.

    Je nach Registrierungsland sind maximal 1:500 für Währungspaare, Gold und Silber verfügbar, während Rohöl und Aktienindizes auf 1:100 begrenzt sind. Kunden können den Hebel zur besseren Risikokontrolle manuell anpassen. In den MetaTrader-Plattformen erhalten Trader einen Margin Call, sobald das Margin-Level unter 70% fällt; unter 50% werden offene Positionen automatisch geschlossen.

    Der Broker bietet drei Hauptkonten: ECN Standard, ECN Prime und Prime+ auf MT4, MT5, TradingView, cTrader, BlackBull CopyTrader und BlackBull Invest. Für unsere Live-Tests eröffneten wir ein ECN-Prime-Konto auf MetaTrader 5 (MT5), wählten USD als Basiswährung und zahlten $500 ein.

    Bei der Live-Kontobewertung verfolgten wir die Spreads von drei Referenzinstrumenten. Die Roh-Spreads für EUR/USD lagen durchschnittlich bei 0.1 Pips, für XAU/USD (Gold) bei 12 Pips. Beide hatten eine Round-Turn-Kommission von $6 und für professionelle Trader maximal 1:500. Der US500-Index lag durchschnittlich bei 6 Pips und war auf 1:100 begrenzt.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Global Prime wurde 2010 gegründet und überzeugt mit engen Spreads, keinen Einzahlungsgebühren und ohne Mindesteinlage. Das Unternehmen besitzt Lizenzen mehrerer Aufsichtsbehörden, darunter Australiens ASIC und Vanuatus VFSC. Global Prime bietet über 150 weltweite Märkte und gibt Ausführungsgeschwindigkeiten ab 10 Millisekunden an.

    Margin-Trader können Positionen bei Indizes und Rohstoffen mit bis zu 1:100 hebeln. Für Forex-Haupt- und -Kreuzpaare steigt dies auf 1:500. Diese hohen Hebel stehen nur professionellen Tradern zur Verfügung. Auf Wunsch lässt sich das Engagement manuell reduzieren.

    Die hohen Obergrenzen gelten nur für Kunden aus bestimmten Ländern. Die ASIC-lizenzierte Domain bietet deutlich niedrigere Hebel von maximal 1:30 sowie Negativsaldoschutz und Anlegerentschädigung gemäß den lokalen Vorschriften.

    Global Prime bietet Standard- und Raw-Konten, die vollständig für MT4 und MT5 optimiert sind. Zur Verwaltung stark gehebelter Positionen stehen fortschrittliche Werkzeuge wie ein integrierter Gewinn-und-Verlust-Rechner sowie Forex-VPS-Hosting mit extrem niedriger Latenz bereit.

    Für unsere Echtzeitbewertung eröffneten wir ein Raw-Live-Konto auf MT5, wählten USD als Basiswährung und zahlten $500 ein. Die EUR/USD-Spreads blieben mit 0.1 Pips sehr eng, während XAU/USD (Gold) durchschnittlich 7.9 Pips erreichte. Für Forex- und Metall-Trades fiel bei beiden Instrumenten eine feste Kommission von $3.50 pro Seite an. Der S&P 500 (US500) hielt einen zuverlässigen Durchschnittsspread von 4.01 Pips.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  5. Gesamtbewertung 4,06/5
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    ActivTrades ist seit 2001 online und ein etablierter Broker für Kunden aus über 170 Ländern. Er besitzt Lizenzen der FCA (UK), CMVM (Portugal), SCB (Bahamas), CVM (Brasilien) und FSC (Mauritius). Die Mauritius-Gesellschaft ermöglicht den Handel auf über 1.100 Finanzmärkten mit bis zu 1:1000. Beim dynamischen Hebel bestimmt die Positionsgröße das maximal verfügbare Verhältnis.

    Ein Hebel von 1:100 mit einer Margin-Anforderung von 1% ist für Positionen zwischen 10 und 25 Lots verfügbar. Größere Positionen bieten generell niedrigere Hebel. Für alle Kunden gilt Negativsaldoschutz. Unter der Mauritius-Gesellschaft können Trader zwischen individuellen Privatkunden- und swapfreien Konten wählen; zum Testen stehen 30-tägige Demokonten bereit. ActivTrades gibt durchschnittliche EUR/USD-Spreads von 0.5 Pips ohne Kommissionen in allen Anlageklassen an.

    Für unsere Live-Bewertungen eröffneten wir ein Individual-Konto auf MT5 und überwachten Spreads sowie Ausführung unter stark exponierten Privatkundenbedingungen. In Echtzeit lag EUR/USD durchschnittlich bei 0.9 Pips, während XAU/USD (Gold) einen Live-Spread von 47 Pips und der US500-Index durchschnittlich 11.4 Pips aufwiesen.

    Zur Kontrolle hoher Hebelrisiken berechneten wir die Margin-Anforderungen vor dem Markteinstieg mit den nativen Positionsgrößen- und Risikorechnern von ActivTrades. Zudem setzten wir strikte serverseitige Stop-Loss- und Take-Profit-Orders ein, um die Intraday-Volatilität innerhalb des Negativsaldoschutzes für Privatkunden zu steuern.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  6. Gesamtbewertung 3,99/5
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    Admirals (ehemals Admiral Markets) ist ein vertrauenswürdiger Online-Broker mit Lizenzen in mehreren Rechtsordnungen, darunter die Seychellen, Australien, Zypern und das Vereinigte Königreich. Er bietet über 8.000 handelbare Märkte und wettbewerbsfähige Trading-Bedingungen.

    Unter seiner FSA-regulierten Gesellschaft bietet Admirals mehrere Kontotypen: Trade MT5, Invest MT5 und Zero MT5 für MetaTrader 5 sowie Trade MT4 und Zero MT4 für MetaTrader 4. Bei ausgewählten Konten beginnen die Spreads bei null Pips. Hinzu kommen Bildungs- und Research-Angebote wie wöchentliche Trading-Podcasts und ein Forex-Kalender.

    Kunden der auf den Seychellen lizenzierten Domain erhalten maximal 1:1000. Für Silber und BTC/USD gilt höchstens 1:100, während andere Forex-Märkte je nach Währungspaar und Nominalwert der Position zwischen 1:2 und 1:1000 bieten. Diese höheren Hebel gelten nur für berechtigte professionelle Kunden.

    Für unsere Live-Tests wählten wir das MT5-Zero-Konto und verzeichneten wettbewerbsfähige Spreads. EUR/USD erreichte mindestens 0.0 Pips bei einem typischen Spread von 0.1 Pips. XAU/USD (Gold) erreichte mindestens 10 Pips bei typischen 40 Pips. Beim US500-Index betrug der Mindestspread 0.1 Pips und der typische Spread 0.3 Pips.

    Zur Kontrolle hoher Hebelrisiken nutzten wir Mikro-Lots für EUR/USD, Stop-Loss-Orders für XAU/USD und beschränkten größere US500-Positionen auf die Eröffnung des US-Marktes.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlustes einzugehen.
  7. Gesamtbewertung 3,90/5
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    XM wurde 2009 gegründet und bietet wettbewerbsfähige, kostengünstige Trading-Bedingungen. Das Angebot umfasst über 1.000 Finanzinstrumente, darunter Aktien, Forex, Rohstoffe und Aktienindizes. Der variable Hebel richtet sich nach dem gesamten Kontoeigenkapital.

    Kunden aus bestimmten Ländern können Hebel von 1:1 bis 1:1000 nutzen. Das dynamische Hebelsystem von XM passt das maximale Engagement an das Kontoeigenkapital an und reduziert so das Risiko größerer Guthaben. Allgemeine Trading-Konten bieten bis $40,000 maximal 1:1000, von $40,001 bis $80,000 1:500, von $80,001 bis $200,000 1:200 und über $200,000 1:100. Gemäß den geltenden Vorschriften stehen diese Hebel nur berechtigten professionellen Kunden zur Verfügung.

    Die Margin-Anforderungen bei XM ändern sich weder über Nacht noch am Wochenende. Margin-Trader profitieren außerdem von Negativsaldoschutz und Werkzeugen zur Echtzeitüberwachung des Risikos.

    Unser Team bestätigte Lizenzen in mehreren Rechtsordnungen, darunter von erstklassigen Behörden wie ASIC und CySEC. Das internationale Privatkundengeschäft wird von der Financial Services Commission (FSC) von Belize unter der Lizenznummer 8557558 beaufsichtigt.

    Unter der FSC-regulierten Gesellschaft unterstützt XM Standard-, Ultra-Low- und Shares-Konten auf MT4 und MT5 sowie die proprietäre XM App. Für unsere Live-Tests eröffneten wir ein spreadbasiertes Ultra-Low-Konto auf MetaTrader 5 (MT5). Die EUR/USD-Spreads begannen bei 0.8 Pips, während XAU/USD (Gold) durchschnittlich 24 Pips erreichte. Beim S&P 500 (US500) begannen die Spreads bei 5.0 Pips; der live bestätigte Durchschnitt betrug 5.2 Pips. Mit dem All-in-One Calculator von XM bestimmten wir außerdem die Margin pro Trade.

    Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,82 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  8. Gesamtbewertung 3,48/5
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    8. FXCM

    FXCM ist ein etablierter Forex-Broker, der von mehreren Behörden reguliert wird, darunter FCA (UK), CySEC (Zypern), ASIC (Australien) und FSCA (Südafrika). Das wettbewerbsfähig bepreiste Angebot umfasst Forex, Rohstoffe, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. Auch Forex- und Aktienkörbe sind handelbar.

    Der Broker bietet zahlreiche Research- und Trading-Werkzeuge, darunter Market Scanner und Trading Signals, Marktdaten, Trader-Sentiment und einen Wirtschaftskalender. Kunden der internationalen FXCM-Gesellschaft erhalten höhere Hebelstufen abhängig vom Kontoeigenkapital. Beim Forex-Trading sind für Konten mit weniger als $10,000 bis zu 1:1000 verfügbar, während Konten zwischen $10,000 und $50,000 auf 1:400 begrenzt sind. Bei Konten über $50,000 gilt für Forex maximal 1:100; für CFDs sind bis zu 1:200 möglich. Die Stufe 1:1000 ist laut FXCM für MT4-Konten nicht verfügbar.

    Für Live-Tests unter diesen Bedingungen eröffneten wir unser CFD-Trading-Konto auf der proprietären Plattform Trading Station. Wir verzeichneten für EUR/USD einen Spread von 1.35 Pips. Gold (XAU/USD) zeigte 30 Pips, während der auf dem E-mini-S&P-500-Futures-Kontrakt basierende SPX500-Index durchschnittlich 6 Pips erreichte.

    Zur Kontrolle der Risiken des gehebelten Tradings bei FXCM nutzten wir Stop-Loss- und Limit-Orders zur Begrenzung möglicher Verluste. Außerdem verwendeten wir den Risk Management Indicator für Nutzer von Trading Station Desktop. Er berechnete anhand unserer Vorgaben passende Positionsgrößen, Stop-Niveaus und Chance-Risiko-Verhältnisse direkt in den Charts.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit CFDs bei diesem Anbieter handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.

Top 8 Broker mit 1:100-Hebel – nach Trustpilot-Bewertung sortiert

Top 8 Forex-Broker mit 1:100-Hebel im direkten Vergleich

Forex-BrokerMinimale KontoanforderungenHandelbare MärkteNegativsaldoschutzStop-Out-LevelTrading-PlattformenUnsere Bewertung
1. Fusion Markets0 USD/EUR250+Ja (nur für die ASIC-Einheit)20 %; 50 % (ASIC)MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingView4,38 ⭐
2. FP Markets100 USD/EUR10.000+Ja (Privatanleger)50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.4,37 ⭐
3. BlackBull Markets0 USD/EUR für Standard-Konten.26.000+Ja (für alle Nutzer).50 % (Margin-Call bei 70 %).MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, cTrader, MT WebTrader, BlackBull Shares, BlackBull CopyTrader, BlackBull Trade, BlackBull Invest, ZuluTrade.4,28 ⭐
4. Vantage100 USD/EUR1.000+Ja50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, ProTrader, TradingView, Copy-Trading.4,11 ⭐
5. Global Prime0 USD/EUR150+Ja (nur für die ASIC-regulierte Einheit).50 % (ASIC); 20 % (VFSC)MT4, MT4 WebTrader, MT4 für Android; für VFSC-Kunden: MT4, MT5 und GP Copy.4,08 ⭐
6. Admirals100 USD/EURÜber 4.000Ja (Trade- und Zero-Konten für MT4/MT5).50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, MT Supreme Edition, StereoTrader.3,99 ⭐
7. XM Group5 USD/EUR1.400+Ja, für Privatanleger50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, MT4 WebTrader, MT5 WebTrader, MT4 MultiTerminal, XM-App3,90 ⭐
8. FXCM50 $/€300Abhängig von der Region (N/V in VAE)50 % (MT4), 100 % für VAEMetaTrader 4, TradingView Pro, Trading Station3,48 ⭐
*Von CySEC, BaFin, FCA (UK) und ASIC regulierte Unternehmen bieten nicht-professionellen Händlern einen maximalen Hebel von 1:30 an.

Für Trader in Deutschland ist bei Angeboten mit 1:100-Hebel entscheidend, welche Rechtseinheit des Brokers das Konto führt. Viele internationale Anbieter arbeiten mit mehreren Gesellschaften; für EU-Privatkunden gelten andere Hebelgrenzen und Schutzvorgaben als für professionelle Kunden oder Konten außerhalb der EU. Eine deutschsprachige Website allein sagt noch nichts über die zuständige Aufsicht aus. Prüfe deshalb immer das Impressum, die Vertragsunterlagen, die zuständige Regulierungsbehörde und – bei deutschen oder in Deutschland tätigen EU-Anbietern – die BaFin-Unternehmensdatenbank.

Was bedeutet Hebelwirkung im Forex-Trading?

Der Hebel ermöglicht dir, eine größere Marktposition aufzubauen und Positionen mit einer geringeren Sicherheitsleistung zu eröffnen. Beim gehebelten Handel stellt dir der Broker kein frei verfügbares Darlehen bereit, sondern ermöglicht über die Margin ein größeres Positionsvolumen. Dieser Mechanismus ist zentral für den Handel mit derivativen Instrumenten wie CFDs (Differenzkontrakten), bei denen bereits kleine Kursbewegungen zu deutlichen Gewinnen oder Verlusten führen können.

In Deutschland solltest du klar zwischen Privatkundenkonten und professionellen Konten unterscheiden. Bei EU-regulierten CFD-Brokern gilt für Privatkunden nach ESMA- und BaFin-Vorgaben grundsätzlich ein maximaler Hebel von 1:30 auf Hauptwährungspaare. Ein Hebel von 1:100 kommt deshalb meist nur bei einer Einstufung als professioneller Kunde oder über eine nicht-europäische Rechtseinheit des Brokers infrage; bei Letzterer können EU-Schutzmechanismen wie standardisierte Risikowarnungen, Margin-Close-out-Regeln und verpflichtender Negativsaldoschutz fehlen oder anders ausgestaltet sein.

  • Beispiel mit 1:100-Hebel für das Währungspaar EUR/USD

    Angenommen, du möchtest ein Standard-Lot (100.000 Einheiten) des EUR/USD-Währungspaars zu einem Kurs von 1,4000 kaufen. Da EUR/USD in US-Dollar quotiert wird, entspricht der Positionswert 140.000 USD (1,4000 × 100.000). Ohne Hebel müsstest du diesen Gegenwert vollständig finanzieren – ein Betrag, der das Kapital vieler privater Trader deutlich übersteigt.

    Mit einem Hebel von 1:100 beträgt die erforderliche Margin für denselben Trade etwa 1.400 USD (1/100 von 140.000 USD). Führst du dein Handelskonto in EUR, rechnet der Broker diese Sicherheitsleistung zum aktuellen Wechselkurs in Euro um. Steigt EUR/USD auf 1,4050, erzielst du einen Gewinn von 500 USD vor Spreads, Kommissionen, Finanzierungskosten und Steuern. Fällt EUR/USD dagegen auf 1,3950, entsteht in derselben Größenordnung ein Verlust von 500 USD. Der Hebel verändert also nicht die absolute Kursbewegung, sondern die Wirkung dieser Bewegung auf dein eingesetztes Kapital.

Margin-Trading einfach erklärt

Der Begriff „Margin“ bezeichnet den Mindestbetrag, den du als Sicherheit hinterlegen musst, um eine gehebelte Position zu eröffnen. Diese Sicherheitsleistung ist keine Gebühr, sondern wird während der Laufzeit der Position auf dem Handelskonto blockiert. Zwischen Margin und Hebel besteht ein umgekehrter Zusammenhang: Je höher der Hebel, desto geringer ist die erforderliche Sicherheitsleistung. Die Margin wird als Prozentsatz des gesamten Positionswerts angegeben.

Wie im vorherigen Beispiel gezeigt, erfordert ein Hebel von 1:100 eine Margin von 1 %. Für ein Standard-Lot im EUR/USD (100.000 Einheiten) bei einem Kurs von 1,4000 entspricht das einer Margin von 1.400 USD. Bei einem in Euro geführten Konto hängt der tatsächlich belastete EUR-Betrag vom aktuellen EUR/USD-Wechselkurs und möglichen Umrechnungsgebühren ab. Bei kleineren Positionen passt sich die Margin proportional an. Viele Forex-Broker ermöglichen zudem den Handel mit Mikro-Lots (0,01 Lot), die 1.000 Währungseinheiten entsprechen.

Bei einem Hebel von 1:100 beträgt die erforderliche Margin für ein EUR/USD-Mikro-Lot bei 1,4000 14 USD: (1.000 Einheiten × 1,4000) / 100. Der Marginsatz bleibt bei 1 %, der absolute Betrag ist wegen der kleineren Positionsgröße entsprechend niedriger. Die meisten CFD-Broker stellen Margin-Rechner zur Verfügung, mit denen du die erforderliche Sicherheitsleistung, den Pip-Wert und mögliche Auswirkungen von Kursbewegungen berechnen kannst.

Sinkt dein verfügbares Guthaben durch Verluste, kann der Broker dich auffordern, zusätzliche Mittel einzuzahlen. Reicht das Eigenkapital nicht mehr aus, werden Positionen je nach Broker und Regulierung automatisch reduziert oder geschlossen. In der EU ist dieser Margin-Close-out-Schutz für Privatkunden standardisiert.

Hebelverhältnisse und zugehörige Margin-Anforderungen

Für den Handel mit Hebel benötigst du in der Regel ein Margin-Konto, über das gehebelte Positionen verwaltet werden. Die hinterlegte Margin bleibt auf diesem Konto gebunden, bis du die Position schließt oder dein verfügbares Eigenkapital unter die erforderliche Mindestmargin fällt.

Der Hebel lässt sich als Multiplikator verstehen, der angibt, wie viel Marktvolumen du pro Einheit hinterlegter Margin bewegst. Ein Hebel von 1:100 bedeutet beispielsweise, dass du mit 1 eingesetzten Einheit 100 Einheiten am Markt bewegen kannst. Während dies deine Kaufkraft erhöht, steigen potenzielle Verluste im gleichen Verhältnis.

Höhere Hebel führen zu geringeren Margin-Anforderungen und umgekehrt. In Deutschland und der EU sind die tatsächlich nutzbaren Hebel für Privatkunden jedoch begrenzt. Nach den ESMA-Vorgaben und den entsprechenden BaFin-Regeln liegt der maximale Hebel für Hauptwährungspaare bei 1:30; mit einer Margin von 1.000 € kannst du damit rechnerisch eine Position im Wert von bis zu 30.000 € eröffnen.

Für deutsche Privatkunden ist die folgende Tabelle daher vor allem eine rechnerische Orientierung. Hebelstufen oberhalb von 1:30 können bei Forex-CFDs regelmäßig nur für professionelle Kunden oder bei Anbietern außerhalb des EU-Regulierungsrahmens verfügbar sein.

Eine Margin von 100 % entspricht einem Handel ohne Hebel. Die folgende Tabelle zeigt gängige Hebelstufen und die dazugehörigen Margin-Anforderungen.

Gängige Hebelverhältnisse und zugehörige Margin-Anforderungen

Hebelverhältnis Erforderliche Margin als Sicherheit
1:2 50 %
1:5 20 %
1:10 10 %
1:20 5 %
1:30 3,33 %
1:50 2 %
1:100 1 %
1:400 0,25 %
1:500 0,20 %
1:1000 0,10 %
1:2000 0,05 %
1:3000 0,03 %

Risiken beim Einsatz hoher Hebelwirkung

Der Hebel kann Gewinne bei erfolgreichen Trades erhöhen, verstärkt jedoch ebenso Verluste. Bewegt sich der Markt stark gegen eine gehebelte Position, können die Verluste die hinterlegte Margin deutlich übersteigen und dein Kontoguthaben schnell aufzehren. Bei EU-regulierten Privatkundenkonten soll der Negativsaldoschutz verhindern, dass aus einem CFD-Konto eine Nachschusspflicht entsteht; außerhalb dieses Schutzrahmens oder bei professionellen Konten musst du die Vertragsbedingungen besonders genau prüfen.

Du solltest Hebel mit Vorsicht einsetzen und nur Kapital riskieren, dessen Verlust du verkraften kannst. Der Hebel sollte zu deinen Anlagezielen, deiner Risikobereitschaft, deiner Erfahrung und deinem verfügbaren Kapital passen. Marktlücken, Nachrichtenereignisse und schnelle Kursbewegungen können das Kontoguthaben schnell reduzieren, insbesondere bei hohen Hebelstufen.

Zum Schutz von Privatkunden beschränken ESMA und BaFin hohe Hebel wie 1:100 bei Forex-CFDs. Wenn dir ein Broker für ein deutsches Privatkundenkonto dauerhaft 1:100 anbietet, solltest du genau prüfen, ob du tatsächlich bei einer EU-regulierten Gesellschaft handelst oder bei einer internationalen Einheit mit anderem Rechtsrahmen.

Für die Einstufung als „professioneller Kunde auf Antrag“ gelten in der EU in der Regel MiFID-II-Kriterien. Üblicherweise musst du mindestens zwei von drei Voraussetzungen erfüllen: (1) hinreichende Handelsaktivität von relevanter Größe, typischerweise durchschnittlich 10 Transaktionen pro Quartal in den letzten vier Quartalen, (2) ein Portfolio aus Finanzinstrumenten und Barbeständen von mehr als 500.000 € oder (3) mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Finanzsektor in einer Position, die Kenntnisse über die gehandelten Produkte voraussetzt. Der Broker muss diese Angaben prüfen und die Einstufung dokumentieren.

Professionelle Kunden können höhere Hebel wie 1:100 nutzen, verzichten dafür aber auf einen Teil der Schutzrechte für Privatkunden. Für dich kann das je nach Anbieter weniger detaillierte Informationen, weniger standardisierte Risikohinweise und den Wegfall verpflichtender Schutzmechanismen bedeuten. Prüfe daher vor einer Umstellung, ob Negativsaldoschutz, Margin-Close-out-Regeln, Kundengeldschutz und Beschwerdewege weiterhin für dein Konto gelten.

Du solltest Broker bevorzugen, die einen Negativsaldoschutz bieten, da dieser verhindert, dass Verluste dein aktuelles Kontoguthaben übersteigen. Auch wenn ein Broker diesen Schutz bewirbt, solltest du prüfen, für welche Rechtseinheit, Kontoklasse und Produkte er gilt. EU-regulierte Broker müssen bei Privatkunden zudem eine Margin-Glattstellung anwenden, wenn das verfügbare Eigenkapital auf weniger als 50 % der erforderlichen Mindestmargin für offene CFD-Positionen fällt. Die verbleibende Margin wird anschließend freigegeben und steht wieder für neue Trades zur Verfügung.

Auch die steuerliche Behandlung gehört zur Vorbereitung: Gewinne aus Forex- und CFD-Geschäften können in Deutschland der Kapitalertragsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer unterliegen. Bei vielen ausländischen Brokern wird diese Steuer nicht automatisch für dich abgeführt. Bewahre deshalb Kontoauszüge, Orderabrechnungen und Jahresübersichten sorgfältig auf und kläre Detailfragen mit einer Steuerberatung.


Weitere Übersichten zu Hebelstufen (beachte die ESMA-Grenzen für Privatkunden in Deutschland):


Über das Redaktionsteam

Eugene Lee, CFA
Eugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.