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Forex-Broker mit Hebel 1:200

Geschrieben von Naylyan Nazifova Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova - Autor bei BestBrokers.comNaylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Die Hebelwirkung im Forex-Trading ermöglicht es Tradern, mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz eine deutlich größere Positionsgröße zu kontrollieren. Dadurch werden sowohl potenzielle Gewinne als auch Risiken verstärkt. Ein Hebelverhältnis von 1:200 bedeutet, dass Sie für jeden investierten USD 1 eine Position im Gegenwert von 200 USD am Markt kontrollieren können, und es zählt zu den höheren Hebelstufen, die Online-Broker anbieten. In der EU darf dieses Verhältnis nur von professionellen Tradern genutzt werden, während Privatanleger auf einen Hebel von 1:30 begrenzt sind. Nicht-professionelle Trader, die über Broker in weniger streng regulierten Märkten handeln, die unter weniger strengen regulatorischen Rahmenbedingungen reguliert sind, können ebenfalls Zugang zu einem Hebel von 1:200 erhalten.

Die folgende Übersicht zeigt regulierte Forex-Broker, die einen Hebel von 1:200 für Privatkonten anbieten. Jeder Broker wurde mit einem Echtgeldkonto getestet, um wettbewerbsfähige Preise, niedrige Spreads sowie Schutzmechanismen wie den Negativsaldoschutz für den Handel mit Margin zu überprüfen.

Testmethodik
Zur Bewertung von Brokern mit hohem Hebel führte unser Team vom 2. Februar bis 3. März Praxistests mit einem Hebel von 1:200 auf provisionsfreien Standard- und Zero-Spread-Konten durch. Sofern verfügbar, nutzten wir MT5 und prüften EUR/USD, XAU/USD (Gold) sowie den S&P 500. Zudem bewerteten wir Negativsaldoschutz, Margin-Call-Schwellen und Stop-Out-Level. Der Vergleich umfasste Offshore-Einheiten unter VFSC-, FSC- und FSA-Aufsicht sowie professionelle Konten unter ASIC, FCA und CySEC. Weitere Einzelheiten bietet unsere vollständige Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
3Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,19 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5AvaTrade logoAvaTrade
Bewertung: 4,04 ⭐
57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6FxPro logoFxPro
Bewertung: 3,96 ⭐
74 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 8 Forex-Broker mit 1:200 Hebel – Ranking nach Trustpilot-Bewertung

Top 8 Forex-Broker mit 1:200 Hebel im Vergleich

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8 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

  1. Gesamtbewertung 4,38/5
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    Fusion Markets ist seit 2019 im Onlinehandel tätig und genießt einen guten Ruf, was der Trustpilot-Score von 4,8 zeigt. Der Broker bietet mehr als 250 Märkte aus Forex, Indizes, Aktien, Hart- und Agrarrohstoffen sowie Kryptowährungen.

    Wir bestätigten, dass Fusion Markets von ASIC, VFSC und der FSA der Seychellen lizenziert ist. Nicht professionelle Trader der VFSC- und FSA-Gesellschaften erhalten bis zu 1:500 für Währungspaare und Metalle, 1:100 für Index-CFDs und 1:10 für Krypto-CFDs. Für mindestens 1:200 eröffneten wir ein Zero-Konto bei der VFSC-Niederlassung. Im Livehandel lagen die Spreads bei 0,0 Pips für EUR/USD, 10,3 Pips für XAU/USD und 3 Pips für den S&P 500; die Provision betrug 2,25 USD je Lot und Seite. Schutz vor Negativsalden gilt nur für australische Privatkunden. Das provisionsfreie Classic-Konto enthält einen Spread-Aufschlag von 0,9 Pips.

    Für mindestens 1:200 über die ASIC-Domain mussten unsere australischen Tester ein Fusion-Pro-Konto eröffnen und den Sophisticated Investor Test oder Wealth Test bestehen. Ersterer verlangt ein Jahr einschlägige Berufserfahrung oder alternativ den Pro Knowledge Quiz, mindestens 20 Trades pro Quartal und vier Quartale mit jeweils mindestens 1.000.000 A$ Handelsvolumen innerhalb der letzten zwei Jahre.

    Der Wealth Test verlangt mindestens 2.500.000 A$ Nettovermögen oder 250.000 A$ jährliches Bruttoeinkommen in den letzten zwei Geschäftsjahren, bestätigt durch ein höchstens sechs Monate altes Wirtschaftsprüferzertifikat. Offshore gelten ein Margin-Call bei 90 % und ein Stop-out bei 20 %, in Australien eine Margin-Warnung bei 100 % und ein automatischer Stop-out bei 50 %.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    FP Markets wurde 2005 gegründet und bietet Handelsbedingungen für unterschiedliche Traderprofile. Ein Hebel von 1:200 oder höher ist für Privatkunden über die auf den Seychellen regulierte Gesellschaft verfügbar.

    Für unseren Test eröffneten wir ein provisionsfreies Standard-Konto und handelten EUR/USD mit durchschnittlich 1,17 Pips Spread. Die XAU/USD-Spreads betrugen durchschnittlich etwa 23 Pips, beim S&P-500-CFD waren es 2,5 Pips. Das Raw-Konto bot rund 0,07 Pips für EUR/USD und berechnete 6 USD Round-Turn-Provision je Standard-Lot.

    Wir testeten mit MT5; unterstützt werden außerdem MT4, cTrader, TradingView und WebTrader-Versionen beider MetaTrader-Plattformen. Das Angebot umfasst Haupt-, Neben- und exotische Währungspaare sowie Metalle, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Krypto- und ETF-CFDs.

    Neben der Zulassung auf den Seychellen ist FP Markets durch ASIC, FSCA, SCB, FSCM und CySEC lizenziert. Privatkunden in Australien und Europa sind auf 1:30 begrenzt; bis zu 1:500 gibt es nur für professionelle Konten. Unsere europäischen Tester mussten zwei von drei ESMA-Kriterien erfüllen: mindestens zehn Transaktionen ab 1 Lot pro Quartal während der letzten vier Quartale, ein Finanzinstrumente-Portfolio von über 500.000 € einschließlich Bareinlagen oder mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung mit erforderlichen CFD-Kenntnissen.

    FP Markets setzt den Margin-Call bei 100 % und den Stop-out bei 50 % an. Schutz vor Negativsalden erhalten nur Privatkunden in Australien oder Europa.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    Der Produktkatalog von BlackBull Markets ermöglicht Tradern die Diversifizierung ihrer Portfolios und den Handel mit über 26.000 Vermögenswerten aus verschiedenen Kategorien. Kunden können zwischen dem Live-CFD-Handel und Anlagen in Aktien großer Unternehmen wählen, wobei mehr als 1.600 Optionen verfügbar sind. Beim CFD-Handel lassen sich mit Hebel größere Positionen bei geringerem Kapitaleinsatz eröffnen.

    Da BlackBull Markets durch FMA und FSA reguliert wird, muss der Broker nicht die niedrigeren Hebelgrenzen von Behörden wie CySEC, ASIC und FCA anwenden. Für Währungspaare und Gold gilt bei BlackBull Markets ein Höchsthebel von 1:500, sodass unsere Tester über das ECN-Standard-Konto 1:200 nutzen konnten.

    Die EUR/USD-Spreads lagen im Mittel bei 0,8 Pips, die XAU/USD-Spreads bei rund 12 Pips. Beim SPX500-Index betrug der durchschnittliche Spread 6 Pips; der Hebel war niedriger, da Indizes auf 1:100 begrenzt sind. Mit dem ECN-Prime-Konto erhielten wir EUR/USD-Spreads ab 0,1 Pips, zahlten aber 3 USD Provision je Lot und Seite.

    Indizes sind nicht die einzigen Instrumente, für die bei BlackBull Markets kein Hebel von 1:200 verfügbar ist. Energie, Kryptowährungen und Metalle sind auf 1:100 begrenzt, ausgenommen gegen den Dollar gehandeltes Gold und Silber. Für Aktien und Futures gilt höchstens 1:20. Alle Kunden erhalten Schutz vor Negativsalden. Der Margin-Call erfolgt bei 100 %, der Stop-out bei 50 %.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. Gesamtbewertung 4,11/5
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    Vantage ist für Trader interessant, die hohe Hebel, mehrere Plattformen und ein breites Instrumentenangebot suchen. Der Broker ist seit über zehn Jahren tätig und unterstützt MT4, MT5, TradingView, ProTrader sowie die Vantage-App für iOS und Android. Lizenzen bestehen von FCA, ASIC, CIMA, FSCA, FSC und VFSC.

    Der Broker bietet über 1.000 Märkte, darunter mehr als 40 Währungspaare, Indizes, Agrarrohstoffe, Energie, ETFs und weitere CFDs. Für einen Hebel von mindestens 1:200 eröffneten wir bei der Offshore-Gesellschaft ein Standard-STP-Konto, das bis zu 1:500 bietet. Durchschnittlich ermittelten wir 1,18 Pips für EUR/USD, 3,60 Pips für den S&P 500 und rund 7 Pips für XAU/USD. Bei 50 % Margin-Level erfolgte eine Margin-Call-Warnung, Stop-outs wurden bei 20 % ausgeführt.

    Raw-ECN- und Pro-ECN-Konten bieten FX-Spreads unter 1 Pip. Raw-ECN-Nutzer zahlen 6 USD Round-Turn-Provision je Lot, Pro-ECN-Kunden 3 USD. Unsere EUR/USD-Spreads lagen beim Raw ECN durchschnittlich bei 0,08 Pips und beim Pro ECN bei 0,0 Pips.

    Unsere Privatkundenkonten enthielten Schutz vor Negativsalden. Britische Privatkunden erhalten denselben Schutz, ihr Hebel ist jedoch auf 1:30 begrenzt. Die FCA-Niederlassung setzt zudem den Margin-Call bei 80 % und den Stop-out bei 50 % an.

    In Großbritannien erhalten nur professionelle Kunden Hebel über 1:30; sie verlieren dabei den Schutz vor Negativsalden und die FSCS-Entschädigung.

  5. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Global Prime wird sowohl durch die ASIC als auch die VFSC reguliert; Letztere erlaubt Global Prime, berechtigten Privatkunden Hebel von bis zu 1:500 anzubieten. Die höchsten Werte gelten für ausgewählte Instrumente wie Währungspaare und Gold. Global Prime bietet Privatkunden gehebelten Forex-Handel unter regulatorischen Standards für Servicequalität und Kundensicherheit; Kundengelder werden auf getrennten Konten verwahrt.

    Global Prime bietet CFD-Handel mit Forex, Indizes, Rohstoffen, US-Aktien, Kryptowährungen und Anleihen. Im FX-Test handelten wir EUR/USD mit 1:200 und Raw-Spreads von 0,10 Pips. Das Raw-Konto bot außerdem typische XAU/USD-Spreads von 7,9 Pips und US500-Spreads von rund 4,01 Pips bei 7 USD Round-Turn-Provision. Das provisionsfreie Standard-Konto bietet Spreads ab 0,9 Pips.

    Keines der Konten enthielt Schutz vor Negativsalden, da wir über die in Vanuatu regulierte Domain handelten. Global Prime setzt den Margin-Call bei 100 % und den Stop-out bei 20 % an. Verfügbar sind ein Wirtschaftskalender, Autochartist und Trading-Rechner. Wir testeten mit MT5; MT4 wird ebenfalls unterstützt.

    Ein Hebel von mindestens 1:200 ist auch in Australien verfügbar, jedoch nicht für Privatkunden. Unsere australischen Tester mussten ein professionelles Konto eröffnen und verloren dadurch den Privatkunden vorbehaltenen Schutz vor Negativsalden.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  6. Gesamtbewertung 4,06/5
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    ActivTrades ist seit 2001 tätig und bietet Kunden weltweit gehebelten Forex-Handel. Der Broker wird durch mehrere Behörden reguliert, darunter die Securities Commission of The Bahamas (SCB), die Financial Conduct Authority (FCA), die portugiesische Wertpapiermarktkommission (CMVM) und die Financial Services Commission (FSC) von Mauritius. Er betreut weltweit mehr als 100.000 Kunden und bietet Konten für unterschiedliche Traderprofile.

    Nach der Eröffnung eines individuellen ActivTrades-Kontos bei der SCB-lizenzierten Gesellschaft konnten wir 54 Währungspaare mit einem Hebel von 1:200 handeln. Unsere EUR/USD-Spreads lagen durchschnittlich bei 0,5 Pips. Außerdem handelten wir XAU/USD mit Spreads von 43 Pips und den SP500 mit Spreads von 2,3 Pips.

    Auch Privatkunden der FSC-Mauritius-Domain erhalten Hebel über 1:200. In Europa und Großbritannien sind Privatkunden bei wichtigen Währungspaaren auf 1:30 begrenzt. Trader, die sich für das ActivTrades-PRO-Konto qualifizieren, können Hebel ab 1:200 bis zu 1:400 aktivieren und behalten den Schutz vor Negativsalden. Der Broker gibt Margin-Calls bei einem Margin-Level von 90 % aus; der Stop-out erfolgt bei 50 %.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  7. Gesamtbewertung 3,96/5
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    FxPro ist ein etablierter Broker, der unter anderem durch die Securities Commission of The Bahamas (SCB) und die Financial Services Authority der Seychellen (FSA) reguliert wird. Die SCB erlaubt Hebel bis 1:200, die FSA noch höhere Werte. Das Angebot umfasst Forex, Krypto-CFDs, Indizes, Edelmetalle, Energie, Futures, Aktien und ETFs.

    Im Praxistest lieferte das Standard-MT4/MT5-Konto bei 1:200 durchschnittliche EUR/USD-Spreads von rund 1,49 Pips. Live-Spreads für XAU/USD lagen bei 34 Pips, für den USSPX500 bei etwa 6 Pips. Das cTrader-Konto bot FX-Spreads unter 1 Pip und berechnete 3,50 USD Provision je Lot und Seite. Unser Konto enthielt Schutz vor Negativsalden.

    Wir testeten mit MT5, doch FxPro-Kunden können auch MT4, cTrader oder die proprietäre Plattform wählen. Der Stop-out liegt bei 50 %. FxPro gibt jedoch keine Margin-Calls aus, weshalb Kunden Margin-Benachrichtigungen selbst einrichten müssen.

    Für kleinere Indizes und Spotmetalle wie Silber, Platin und Palladium gilt ein maximaler Hebel von 1:200. Währungspaare haben bei der Offshore-Gesellschaft kein festes Maximum; FX-Nebenwerte und Kryptowährungen reichen bis 1:500. Professionelle Goldtrader erhalten bis zu 1:10.000. Spot-Basismetalle sind auf 1:100, Energie-Futures auf 1:50 sowie Aktien und ETFs auf 1:25 begrenzt.

    FxPro wird zudem in Großbritannien durch die FCA und in der EU durch CySEC reguliert, wo der FX-Hebel für Privatkunden auf 1:30 begrenzt ist. Unsere EU-Tester benötigten für 1:200 ein professionelles Konto. Der Schutz vor Negativsalden blieb bestehen, da FxPro ihn allen Kunden gewährt.

    Handeln Sie verantwortungsbewusst. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest genau überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
  8. Gesamtbewertung 3,42/5
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    Die 1998 gegründete FIBO Group ist seit mehr als zwei Jahrzehnten tätig. Ihr Forex-Angebot umfasst derzeit Paare wie EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY und Dutzende weitere. Hinzu kommen Metalle, Kryptowährungen und CFDs. Als Plattform stehen beide MetaTrader-Versionen oder cTrader zur Wahl.

    Beim MT4-Fixed-Konto ist der Hebel auf 1:200 begrenzt, während MT5-Cent-Konten bis zu 1:5000 bieten. Dies gilt nur außerhalb der EU und anderer Rechtsräume mit Limits unter 1:200.

    Für unseren Test eröffneten wir zunächst ein MT4-Fixed-Konto mit einem Hebel von 1:200. Die festen Handelskosten betragen 2 Pips für EUR/USD und 40 Pips für Gold. Beim ebenfalls eröffneten MT5-NDD-Konto gelten bis zu 1:400 und variable Spreads. Im Test lagen die EUR/USD-Spreads durchschnittlich bei 0,2 Pips und die XAU/USD-Spreads bei rund 15 Pips. Für Spreads ab 0,0 Pips wechselten wir zum cTrader-Zero-Spread-Konto, das bis zu 1:1000 für FX und 1:400 für Metalle bietet.

    Der Broker bietet Schutz vor Negativsalden sowie Margin-Calls und Stop-outs. Beim MT5-NDD-Konto lag unser Margin-Call-Level bei 150 %, der Stop-out bei 50 %. Beim cTrader-Zero-Spread-Konto lagen beide Schwellen bei 20 %. Beim MT4-Fixed-Konto betragen sie 25 % beziehungsweise 20 %.

Top 8 Forex-Broker mit 1:200 Hebel im Vergleich

Forex-BrokerMinimale KontoanforderungenHandelbare MärkteNegativsaldoschutzStop-Out-LevelTrading-PlattformenUnsere Bewertung
1. Fusion Markets0 USD/EUR250+Ja (nur für die ASIC-Einheit)20 %; 50 % (ASIC)MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingView4,38 ⭐
2. FP Markets100 USD/EUR10.000+Ja (Privatanleger)50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.4,37 ⭐
3. Vantage100 USD/EUR1.000+Ja50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, ProTrader, TradingView, Copy-Trading.4,11 ⭐
4. Global Prime0 USD/EUR150+Ja (nur für die ASIC-regulierte Einheit).50 % (ASIC); 20 % (VFSC)MT4, MT4 WebTrader, MT4 für Android; für VFSC-Kunden: MT4, MT5 und GP Copy.4,08 ⭐
5. AvaTrade100 USD/EURÜber 1.000Ja (europäische und australische Privatkunden)50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, AvaTradeGO, AvaSocial4,04 ⭐
6. IC Markets 200 $ für Standardkonten2.250+Ja (europäische und australische Privatanleger)50 %MetaTrader4, MetaTrader5, cTrader, ZuluTrade4 ⭐
7. FxPro100 USD/EUR2.100+Ja50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, FxPro Edge (hauseigene Plattform).3,96 ⭐
8. FIBO Group300 $/100 €Über 60 CFDs und über 8.000 AktienNein20 %/50 % (variiert je nach Kontotyp)MT4, MT5, cTrader, WebTerminal, FIBO Forex Drive App3,42 ⭐
*Von CySEC, BaFin, FCA (UK) und ASIC regulierte Unternehmen bieten nicht-professionellen Händlern einen maximalen Hebel von 1:30 an.

Was bedeutet Hebelwirkung im Forex-Trading?

Beim Handel mit Hebel leihst du dir Kapital von deinem Broker. Dieses Prinzip gehört zu den grundlegenden Bestandteilen des Devisenmarktes, mit denen du dich vertraut machen solltest. Der Broker stellt dir dabei zusätzliches Kapital zur Verfügung, sodass du Positionen handeln kannst, die dein eigenes Guthaben deutlich übersteigen.

Der Handel mit Hebel ist eng mit dem Margin-Trading verbunden, da die Margin – also die Sicherheitsleistung für das Öffnen einer Position – bestimmt, wie hoch der verfügbare Hebel ist. Der Einsatz von Hebel bietet die Möglichkeit auf höhere Gewinne, ist jedoch auch mit erheblichem Risiko verbunden, wenn er nicht vorsichtig eingesetzt wird.

Ein Hebel von 1:200 bedeutet, dass du mit jeder eingesetzten Einheit Margin eine Position im Wert von 200 Einheiten kontrollieren kannst. Mit nur 500 USD Eigenkapital lässt sich beispielsweise eine Position von 100.000 USD im Forex-Markt eröffnen. Für Trader in Deutschland dient dieses Beispiel jedoch nur zur Veranschaulichung: Bei regulierten CFD-Brokern in Deutschland und der EU dürfen Privatkunden bei Forex-CFDs keinen Hebel von 1:200 nutzen.

Das erhöht zwar die Gewinnchancen bei kleinen Kursbewegungen, verstärkt jedoch ebenso mögliche Verluste. Bereits eine kleine Gegenbewegung kann deine Margin schnell aufbrauchen und zu einem Margin Call oder zur automatischen Schließung deiner Position führen.

Deshalb ist es entscheidend, die Margin-Anforderungen genau zu verstehen, offene Positionen regelmäßig zu überwachen und ein solides Risikomanagement anzuwenden – etwa durch den Einsatz von Stop-Loss-Orders.

In Deutschland wird der CFD-Handel durch die BaFin überwacht. Für Privatkunden gelten die europäischen Schutzmaßnahmen für CFDs. Dazu zählen unter anderem Begrenzungen beim Hebel, ein Margin-Glattstellungsschutz, der Schutz vor negativen Kontosalden, das Verbot bestimmter Handelsanreize sowie standardisierte Risikohinweise. Bei Hauptwährungspaaren liegt der maximale Hebel für Privatkunden bei 1:30, bei Minor-Währungspaaren bei 1:20. Ein Hebel von 1:200 ist für Trader in Deutschland daher grundsätzlich nur mit einer Einstufung als professioneller Kunde oder bei Anbietern außerhalb der BaFin- und EU-Regulierung möglich.

Was ist Margin im Trading?

Wenn Trader von Margin sprechen, ist damit der Anteil einer Handelsposition gemeint, der als Sicherheitsleistung (also als Einlage) hinterlegt werden muss. Diese Margin stellt sicher, dass die entsprechende Position offen gehalten werden kann. Gleichzeitig bestimmt die erforderliche Margin unmittelbar das nutzbare Hebelverhältnis, weshalb der Einsatz von Hebelwirkung im Forex häufig synonym als Margin-Trading bezeichnet wird.

Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir gängige Margin-Anforderungen und die dazugehörigen Hebelverhältnisse. Vorab ein Beispiel: Eine Margin-Anforderung von 2 % entspricht einem Hebel von 1:50. Für einen Hebel von 1:200 ist in der Regel eine Margin von 0,5 % erforderlich. Das bedeutet, dass du nur 0,5 % des gesamten Positionswerts als Sicherheitsleistung hinterlegen musst, um eine Position zu eröffnen. Für Privatkunden in Deutschland ist eine so niedrige Margin bei Forex-CFDs über regulierte Anbieter jedoch nicht zulässig, da hier die Mindestmarginsätze der BaFin und ESMA gelten.

Im Forex-Trading ist die Margin die Sicherheitsleistung, die dein Broker verlangt, um eine gehebelte Position zu eröffnen und aufrechtzuerhalten. Anders als an Termin- oder Wertpapiermärkten – wo zwischen Initial Margin und Maintenance Margin unterschieden wird – verwenden die meisten Forex-Broker für Privatkonten eine einheitliche Margin-Anforderung pro Instrument.

Beim Öffnen eines Trades wird die erforderliche Margin berechnet, indem der Margensatz auf den gesamten Positionswert angewendet wird (zum Beispiel 0,5 % von 100.000 USD = 500 USD). Dieser Betrag wird anschließend als gebundene Margin reserviert, solange die Position geöffnet ist. Für Privatkunden in Deutschland wäre bei einem Hauptwährungspaar dagegen mindestens eine Margin von 3,33 % erforderlich, was einem maximalen Hebel von 1:30 entspricht.

Nicht die Margin-Anforderung selbst verändert sich, sondern dein Margin-Level – also das Verhältnis deines Kontoguthabens (Eigenkapital) zur gebundenen Margin, angegeben in Prozent. Broker überwachen diesen Wert in Echtzeit.

Sinkt dein Eigenkapital durch Verluste und fällt dein Margin-Level auf einen festgelegten Schwellenwert, erhältst du häufig bereits vorher eine Margin-Call-Warnung. Für Privatkunden in Deutschland müssen regulierte CFD-Broker außerdem einen Margin-Glattstellungsschutz anwenden, wenn die Mittel auf dem CFD-Konto unter das Stop-Out-Level von 50 % der erforderlichen Initial Margin für alle offenen CFD-Positionen fallen. In diesem Fall werden Positionen automatisch geschlossen, um weitere Verluste zu begrenzen.

Der Schutz vor negativen Kontosalden dient dabei als zusätzliche Absicherung für Privatkonten und stellt sicher, dass dein Kontostand nicht unter null fallen kann. In Deutschland bedeutet das gleichzeitig, dass beim CFD-Handel für Privatkunden keine Nachschusspflicht entstehen darf.

Hebelverhältnisse und ihre Bedeutung

Der Hebel bestimmt, wie groß die Position ist, die du im Verhältnis zu deiner eingesetzten Margin kontrollieren kannst. Die erste Zahl (1) steht für deine Margin, während die zweite Zahl den Multiplikator angibt, der die gesamte Positionsgröße festlegt.

Angenommen, du verfügst über ein Kontoguthaben von 5.000 USD und setzt dieses vollständig ein. Entscheidest du dich für einen Hebel von 1:10, liegt die Margin-Anforderung bei 10 %. In diesem Fall wird dein eingesetztes Kapital mit dem Faktor zehn multipliziert, sodass sich eine Positionsgröße von 50.000 USD ergibt.

Erhöhst du den Hebel theoretisch auf 1:200, steigt auch die Marktexponierung deutlich. Bei demselben Kapitaleinsatz von 5.000 USD würdest du in diesem Beispiel eine Position im Wert von 1.000.000 USD kontrollieren – obwohl du denselben ursprünglichen Einzahlungsbetrag verwendest. Für Privatkunden in Deutschland ist ein solcher Hebel bei regulierten Forex-CFDs jedoch nicht zulässig.

Beachte, dass bei einem Verhältnis von 1:1 kein Hebel eingesetzt wird – du handelst ausschließlich mit deinem eigenen Kapital, und die Positionsgröße entspricht genau deinem eingesetzten Betrag.

HebelverhältnisMargin-AnforderungZusätzliche Informationen
1:1100 %Es wird keine Hebelwirkung genutzt. Der Trader kontrolliert die Position ausschließlich mit eigenem Kapital.
1:250 %In Deutschland und der EU entspricht dieses Verhältnis dem maximalen Hebel, den Privatkunden bei Krypto-CFDs nutzen dürfen.
1:333 %Dieses Hebelverhältnis ist für Privatkunden in Deutschland kein typischer Standardwert, kann jedoch bei besonders vorsichtig konfigurierten CFD-Angeboten oder einzelnen Instrumenten vorkommen.
1:425 %Ein moderater Hebel, der unter den in Deutschland geltenden Obergrenzen für viele CFD-Kategorien liegt und das Verlustrisiko im Vergleich zu höheren Hebeln verringert.
1:520 %Der maximal zulässige Hebel für einzelne Aktien-CFDs und bestimmte andere Basiswerte, wenn diese Privatkunden in Deutschland angeboten werden.
1:1010 %Für Rohstoffe mit Ausnahme von Gold sowie Minor-Indizes gilt für Privatkunden in Deutschland und der EU dieses maximale Hebelverhältnis.
1:205 %Der maximal zulässige Hebel für Minor-Währungspaare, Gold und große Aktienindizes bei CFD-Angeboten für Privatkunden in Deutschland.
1:254 %Für Privatkunden in Deutschland ist dieses Verhältnis nicht die maßgebliche Obergrenze. Entscheidend sind die Vorgaben der BaFin und EU je nach Basiswert.
1:303,33 %Der höchste zulässige Hebel für Hauptwährungspaare bei CFD-Angeboten für Privatkunden in Deutschland und der EU.
1:502 %Für deutsche Kleinanleger bei regulierten Forex-CFDs nicht verfügbar. Solche Hebel kommen eher bei professionellen Kunden oder außerhalb des EU-Regulierungsrahmens vor.
1:1001 %Für Privatkunden in Deutschland bei BaFin- oder EU-regulierten CFD-Brokern nicht zulässig, da dadurch die geltenden Schutzmechanismen unterschritten würden.
1:2000,5 %Für Privatkunden in Deutschland und der EU bei regulierten CFD-Angeboten nicht zulässig. Ein solcher Hebel ist grundsätzlich nur für professionelle Kunden oder über Anbieter außerhalb der EU-Regulierung verfügbar.
1:4000,25 %Kein zulässiger Hebel für Privatkunden in Deutschland bei regulierten CFD-Brokern. Angebote mit diesem Verhältnis sollten besonders sorgfältig im Hinblick auf Regulierung, Schutzmechanismen und die rechtliche Zuständigkeit geprüft werden.
1:5000,2 %In Deutschland und der EU nur außerhalb der Vorgaben für Privatkunden relevant, etwa für professionelle Kunden. Mit einer professionellen Einstufung entfallen wichtige Schutzrechte für Privatkunden.
1:10000,10 %Für Privatkunden in Deutschland nicht Teil des BaFin- und EU-Schutzrahmens. Sehr hohe Offshore-Hebel erhöhen das Risiko eines schnellen Totalverlusts des eingesetzten Handelskapitals erheblich.
1:30000,03 %Für den deutschen Markt nicht geeignet und bei regulierten CFD-Angeboten für Privatkunden nicht zulässig. Solche Hebel deuten meist auf Anbieter außerhalb der streng regulierten europäischen Aufsicht hin.

Risiken bei hoher Hebelwirkung

Ein hoher Hebel gehört zu den wichtigsten Merkmalen im Forex-Trading, ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden. Zwar können dadurch potenzielle Gewinne steigen, gleichzeitig erhöht sich aber auch das Verlustrisiko und dein verfügbares Handelskapital kann sich schnell deutlich verringern, wenn sich der Markt gegen deine Position bewegt. Genau aus diesem Grund begrenzen die BaFin und die europäischen Vorgaben den Hebel für Privatkunden deutlich, bevor Forex-Broker oder andere CFD-Anbieter ihre Produkte in Deutschland anbieten dürfen.

Beachte dabei auch den Schutz vor negativen Kontosalden. Das bedeutet: Selbst wenn du als Privatkunde bei regulierten CFD-Brokern in Deutschland nicht mehr verlieren kannst als dein Kontoguthaben, kann ein zu hoher Hebel dein verfügbares Handelskapital dennoch erheblich reduzieren oder vollständig aufbrauchen.

Trader in Deutschland, die Angebote mit einem Hebel von 1:200 prüfen, sollten besonders darauf achten, ob sie tatsächlich von einer BaFin- oder EU-regulierten Einheit betreut werden, welcher Kundenschutz gilt und ob sie als Privatkunde oder professioneller Kunde eingestuft werden. Bei Anbietern außerhalb der europäischen Regulierung können Beschwerdeverfahren, Einlagensicherung, der Schutz vor negativen Kontosalden und die Durchsetzung von Ansprüchen deutlich anders ausfallen.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Risiken beim Handel mit Hebel zu kontrollieren – angefangen bei der Wahl eines angemessenen Hebels. Zusätzlich kannst du Instrumente wie Stop-Loss-Orders nutzen, die deine Position automatisch schließen, sobald ein festgelegter Verlust erreicht wird.


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Über das Redaktionsteam

Eugene Lee, CFA
Eugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.