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Die besten ECN-Broker im Vergleich

Geschrieben von Zornitsa Stefanova Zornitsa Stefanova
Zornitsa Stefanova - Author at BestBrokers.comZornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und spezialisiert auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen. Sie bewertet Brokerunternehmen aus nutzerorientierter Perspektive und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Plattform-Benutzerfreundlichkeit, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
, | Fachredakteur Matthew Levy, CFA Matthew Levy, CFA
Matthew Levy, CFA - Author at BestBrokers.comMatthew Levy ist CFA und Senior Research Analyst bei BestBrokers.com und verfügt über Erfahrung in Finanzdienstleistungen, Wertpapieranalyse, Portfoliomanagement und Trading. Seine Arbeit unterstützt den Broker-Testprozess durch detaillierte Recherche, klare Finanzanalyse und ein fundiertes Verständnis dafür, was Trader und Anleger von zuverlässigen Online-Trading-Plattformen erwarten.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Author at BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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ECN steht für „Electronic Communication Network“ und beschreibt ein System, über das Broker dich direkt mit Liquiditätsanbietern und institutionellen Marktteilnehmern verbinden. ECN-Broker werden häufig mit niedrigeren Spreads und transparenter Preisgestaltung in Verbindung gebracht, wobei die tatsächlichen Handelsbedingungen je nach Broker, Kontotyp und Marktsituation variieren können. Wenn du einen ECN-Broker suchst und mehr über diese Art der Orderausführung erfahren möchtest, findest du hier eine Auswahl der besten ECN-Broker im Jahr 2026 sowie Informationen zu Hintergrund, Funktionsweise und den Vorteilen und Nachteilen.

1Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: 4,2 ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
Top bewertet
2eToro logoeToro
Bewertung: 4,2 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
4FP Markets logoFP Markets
Bewertung: 4,9 ⭐
73,33 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6Global Prime logoGlobal Prime
Bewertung: 4,7 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten für CFDs verlieren Geld
7Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,4 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8IC Markets logoIC Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
70,64 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
9Interactive Brokers logoInteractive Brokers
Bewertung: 3,7 ⭐
10TMGM logoTMGM
Bewertung: 4,2 ⭐
Sie können mehr als Ihre anfängliche Einzahlung verlieren. Sie besitzen oder haben kein Interesse an den zugrunde liegenden Vermögenswerten.

Top 10 ECN-Broker

  1. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
    Diagramm wird geladen

    Fusion Markets ist durch die Vanuatu Financial Services Commission (VFSC) in Vanuatu, die Financial Services Authority (FSA) auf den Seychellen sowie die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) in Australien reguliert, wobei die ASIC als besonders strenge Aufsichtsbehörde gilt. Der Broker trennt Kundengelder strikt vom eigenen Betriebsvermögen und verwahrt sie auf separaten Konten bei großen Banken wie HSBC und National Australia Bank.

    Du erhältst Zugang zu über 250 CFDs auf Aktien, Forex, Indizes und Rohstoffe sowie weitere handelbare Märkte. Die Orderausführung erfolgt ohne Dealing Desk und setzt auf ECN-Ausführung, wobei Kurse aus einem Netzwerk von Liquiditätsanbietern bereitgestellt werden. Die Zero-Konten bieten Raw-Spreads ab 0,0 Pips bei einer Round-Turn-Gebühr von 4,50 USD. Bei den Standard-Konten wird ein Aufschlag von 0,9 Pips auf die Spreads erhoben, dafür kannst du im Forex- und Metallhandel ohne zusätzliche Gebühren handeln.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Das im Jahr 2005 gegründete FP Markets wird von mehreren Aufsichtsbehörden reguliert, darunter die ASIC und die CySEC. Der Broker bietet Zugang zu über 10.000 handelbaren Produkten aus den Bereichen Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen. Zum Plattformangebot gehören MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader sowie TradingView.

    FP Markets bietet zwei zentrale Kontotypen: Raw ECN und Standard. Das Raw-ECN-Konto bietet Spreads ab 0,0 Pips bei einer Gebühr von 3 USD pro Seite je Standard-Lot, während das Standard-Konto ohne zusätzliche Gebühren auskommt und mit Spreads ab 1,0 Pip inklusive Aufschlag arbeitet. Beide Kontotypen erfordern eine Mindesteinzahlung von 100 USD, die je nach regionaler Einheit auch bei 50 USD liegen kann.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    BlackBull Markets richtet sich an verschiedene Trader und stellt Kurse für über 26.000 handelbare Märkte bereit, darunter mehr als 60 Forex-Paare, Rohstoffe, Kryptowährungen, Indizes, Aktien und Futures. Der Zugang erfolgt über Drittanbieter-Plattformen wie MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView und cTrader.

    Beim ECN-Standard-Konto beginnen die Spreads ab 0,8 Pips, wobei keine zusätzlichen Gebühren anfallen. Die ECN-Prime- und Prime+-Konten berechnen eine Gebühr von 6 USD pro Standard-Lot, bieten dafür jedoch engere Spreads ab 0,0 Pips. Alle Kontotypen verfügen über einen hohen Hebel von bis zu 1:500 und keine Mindesteinzahlung. Zudem kannst du ein swapfreies Konto beantragen, bei dem keine Zinsen für über Nacht gehaltene Positionen anfallen.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Global Prime wurde im Jahr 2010 gegründet und ist durch die ASIC in Australien sowie die VFSC in Vanuatu reguliert. Der Broker betreut Trader in über 190 Ländern. Für den Forex-Handel wird eine Ausführung ohne Dealing Desk genutzt, wobei du Zugriff auf über 150 Finanzmärkte über MetaTrader 4 und MetaTrader 5 erhältst.

    Die Orderausführung liegt im Durchschnitt bei etwa 100 Millisekunden, kann jedoch je nach Entfernung zu den Equinix-Servern in New York variieren. Mit einem Virtual Private Server (VPS) lassen sich die Ausführungszeiten auf etwa 1 bis 5 Millisekunden reduzieren.

    Global Prime bietet zwei zentrale Kontotypen. Das Standard-Konto bietet Spreads ab 0,9 Pips ohne zusätzliche Gebühren, während das Raw-Konto ECN-Spreads ab 0,0 Pips bei einer Gebühr von 3,50 USD pro Seite ermöglicht. Für beide Kontotypen ist keine Mindesteinzahlung erforderlich.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  5. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    5. TMGM

    Bei TMGM kannst du zwischen zwei Kontotypen wählen, die beide ECN-Ausführung bieten. Wenn du von Spreads ab 0,0 Pips profitieren möchtest, steht dir das Edge-Konto mit einer Round-Turn-Gebühr von 7 USD für Forex-Paare und 5 USD für Edelmetalle zur Verfügung. Wenn du ohne zusätzliche Gebühren traden möchtest, kannst du ein Classic-Konto mit breiteren Spreads ab 1,0 Pip eröffnen.

    Beide Kontotypen bieten einen maximalen Hebel von 1:1000 und sind auch als swapfreie Variante verfügbar, bei der keine Zinsen für über Nacht gehaltene gehebelte Positionen anfallen. Die Mindesteinzahlung beträgt 100 USD. Bei TMGM erhältst du Zugang zu über 12.000 Finanzinstrumenten aus verschiedenen Anlageklassen wie Forex, Energien, Indizes, Metallen, Aktien und Kryptowährungen.

    Die Informationen auf dieser Website sind allgemeiner Art und stellen keine individuelle Finanzberatung dar. Bevor Sie auf Informationen auf dieser Website reagieren, sollten Sie die Angemessenheit der Informationen in Bezug auf Ihre Ziele, finanzielle Situation und Bedürfnisse berücksichtigen. Die Investition in CFDs und Margin-FX-Kontrakte birgt erhebliche Risiken und ist nicht für alle Anleger geeignet. Sie können mehr als Ihre ursprüngliche Einzahlung verlieren. Sie besitzen oder haben kein Interesse an den zugrunde liegenden Vermögenswerten. Wir empfehlen, unabhängigen Rat einzuholen und sicherzustellen, dass Sie die Risiken vollständig verstehen, bevor Sie mit dem Handel beginnen. Es ist wichtig, dass Sie die Offenlegungsdokumente lesen und berücksichtigen, bevor Sie ein auf der Website aufgeführtes Produkt erwerben. Die auf dieser Website angebotenen Informationen und Anzeigen sind nicht zur Nutzung durch Personen in einem Land oder einer Gerichtsbarkeit bestimmt, in der eine solche Nutzung gegen die örtlichen Gesetze und Vorschriften verstößt. Produkte und Dienstleistungen, die auf dieser Website angeboten werden, sind nicht für Einwohner der Vereinigten Staaten bestimmt.
  6. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Der im Jahr 2011 gegründete Broker OctaFX ermöglicht Trading ohne Dealing Desk und den Handel mit über 300 handelbaren Instrumenten, darunter mehr als 30 Major-, Minor- und exotische Forex-Paare. Im Forex-Handel beginnen die Spreads ab 0,6 Pips, zusätzliche Gebühren fallen nicht an. Als Plattformen stehen die hauseigene Software OctaTrader sowie etablierte Lösungen wie MT4 und MT5 zur Verfügung.

    Der Support ist rund um die Uhr per Live-Chat erreichbar. Die Mindesteinzahlung liegt bei 25 USD, während der maximale Hebel für große Forex-Paare bei der Offshore-Einheit bis zu 1:1000 beträgt. Die Orderausführung erfolgt im Durchschnitt in etwa 100 Millisekunden. Einzahlungen sind per Karte, Banküberweisung und Kryptowährungen möglich.

  7. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    IC Markets verfügt über Lizenzen der FSA, CySEC, ASIC, CMA und SCB. Die Website des Brokers ist unter anderem auf Englisch, Italienisch und Vietnamesisch verfügbar, zudem wird telefonischer Support in vielen Ländern angeboten. Alternativ erreichst du den Support über einen 24/7-Live-Chat oder per E-Mail.

    Die Orderausführung erfolgt ohne Dealing Desk, wobei IC Markets sein Preismodell als „echtes ECN“ bezeichnet. Du erhältst Zugang zu Spreads ab 0,0 Pips über Raw-Spread-Konten. Diese sind für cTrader und MetaTrader verfügbar und beinhalten Round-Turn-Gebühren von 6 USD bzw. 7 USD pro Standard-Lot. Standard-Konten kommen ohne zusätzliche Gebühren aus, weisen jedoch höhere Spreads ab 0,8 Pips auf. Insgesamt stehen dir über 2.800 handelbare Märkte zur Verfügung, darunter mehr als 60 Währungspaare.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren aufgrund von Hebelwirkung. 70,64 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  8. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Eightcap bietet mehr als 800 handelbare Märkte, darunter rund 50 Währungspaare sowie Indizes, Rohstoffe und Aktien. Der Zugang erfolgt über MT4, MT5 oder TradingView, wobei die Verfügbarkeit der Plattformen vom jeweiligen Standort abhängt. Trader im Vereinigten Königreich können beispielsweise ausschließlich TradingView nutzen.

    Der Broker unterstützt verschiedene Einzahlungsmethoden, darunter Bankkarten, Banküberweisung, Online-Banking, Interac und Kryptowährungen. Das Raw-Konto bietet ECN-Ausführung mit Spreads ab 0,0 Pips und einer Gebühr von 3,50 USD pro Seite und pro Lot. Standard-Konten kommen ohne zusätzliche Gebühren aus, haben jedoch höhere Spreads ab 1,0 Pip.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente, die mit einem hohen Risiko verbunden sind, schnell Geld zu verlieren (1:100). 76,09 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  9. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Interactive Brokers wurde 1978 von Thomas Peterffy gegründet und startete in den 1990er-Jahren mit seinen Online-Trading-Diensten. Der Broker ist weltweit aktiv und akzeptiert Trader aus den USA mit Zulassung durch die SEC, FINRA sowie die CFTC. Unter dem Namen IBKR bietet Interactive Brokers den Handel mit Forex, Aktien, Optionen, Futures, ETFs und weiteren Märkten.

    Die Preisgestaltung im Forex-Handel basiert auf einem ECN-ähnlichen Modell, bei dem die Spreads aus Kursen globaler Großbanken abgeleitet werden. Zusätzliche Gebühren werden separat berechnet und beginnen bei 0,08 bis 0,20 Basispunkten des Handelsvolumens, während die Spreads bereits ab 0,1 Pips starten können. Über die IBKR Campus-Plattform stellt der Broker umfangreiche Lerninhalte bereit, darunter strukturierte Kurse, Webinare und Podcasts, die sowohl die Grundlagen der Märkte als auch technische Aspekte des Tradings vermitteln.

    Investitionen in Finanzprodukte beinhalten Risiken. Ihre Investitionen können an Wert gewinnen oder verlieren, und Verluste können den Wert Ihrer ursprünglichen Investition übersteigen.
  10. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Saxo Bank ist ein international tätiger Broker, der von mehreren Aufsichtsbehörden reguliert wird, darunter die dänische FSA, die MAS in Singapur und die FINMA in der Schweiz. Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen in verschiedenen Sprachen an, darunter Englisch, Dänisch, Japanisch und Polnisch.

    Das Angebot umfasst über 71.000 Finanzinstrumente aus verschiedenen Anlageklassen wie Forex, Aktien, ETFs, Anleihen und Optionen. Saxo Bank bietet drei Kontotypen (Classic, Platinum und VIP), wobei die Spreads bei großen Währungspaaren unter 1,0 Pip beginnen. Zudem kannst du Demokonten mit virtuellem Guthaben nutzen, um den Handel risikofrei zu testen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen mit einem hohen Risiko einher, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 65 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs bei diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs, Devisen oder eines unserer anderen Produkte funktionieren und ob Sie sich das hohe Risiko leisten können, Ihr Geld zu verlieren.

Top 10 ECN-Forex-Broker im Vergleich

Forex-BrokerMindesteinzahlungAufsichtsbehördeKontotypenMinimale VertragsgrößeTrading-PlattformenProvisionenMindestspreadInaktivitätsgebührTrustpilot-Bewertung
1. FP Markets50 USD/EUR (100 AUD)ASIC, CySEC, FSA (Seychellen), FSCA, FSA (St. Vincent und die Grenadinen), SCB (Bahamas).Standard, Raw, Demo, Professional, Islamisch.0,01MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.0 USD/EUR Standard-Konto. 6 USD/EUR Round-Turn beim professionellen Konto.1,0 Pips Standard; 0,0 Pips Raw.Nein4,9 ⭐
2. Fusion Markets0 USD/EURASIC, FSA (Seychellen), VFSC (Vanuatu)ZERO, Standard, Islamisches Konto, Demokonto, Professionelles Konto0,01MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingView0 USD/EUR Standard-Konto 4,50 USD/EUR Round Turn im Zero-Konto0,9 Pips Standard; 0,0 Pips ZeroNein4,8 ⭐
3. IC Markets 200 $FSA (Seychellen), CySEC (Zypern), ASIC (Australien), SCB (Bahamas), CMA (Kenia)Roh-Spread cTrader, Roh-Spread MT, Standard MT0,01MetaTrader4, MetaTrader5, cTrader, ZuluTrade0 $ Standard (MetaTrader), 6 $ Roundturn auf Raw (cTrader), 7 $ Roundturn auf Raw (MetaTrader)0,8 Pips Standard, 0,0 Pips RohkontenNein4,8 ⭐
4. BlackBull Markets0 USD/EUR (Standard)
0 USD/EUR (Prime)
20.000 USD/EUR (Institutional).
FSA (Seychellen) (Nr. SD045), FMA (Nr. FSP403326).ECN Standard, ECN Prime, ECN Institutional.0,01MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, cTrader, MT WebTrader, BlackBull Shares, BlackBull CopyTrader, BlackBull Trade, BlackBull Invest, ZuluTrade.0 USD/EUR Standard; 6 USD/EUR pro Lot Prime; 4 USD/EUR pro Lot Institutional.0,8 Pips Standard; 0,1 Pips Prime; 0,0 Pips Institutional.Nein4,8 ⭐
5. Global Prime0 USD/EURASIC (Nr. 385620), VFSC (Nr. 40256)Standard, Raw, Demo, Professionell.0,01MT4, MT4 WebTrader, MT4 Android; für VFSC-Kunden MT4, MT5 und GP Copy.0 USD/EUR bei Standard-Konten, 7 USD/EUR Round Turn bei Raw-Konten0,9 Pips Standard, 0,0 Pips RawNein4,7 ⭐
6. TMGM100 $/€ASIC, FMA, VFSC, FSCKlassisch, Edge0,01MT4, MT50 $/€ Classic 7 $/€ Round Turn auf Edge-Konto1,0 Pips Klassisch 0,0 Pips Edge30 $/€, wenn der Kontostand unter 500 $/€ fällt oder das Konto länger als 6 Monate nicht genutzt wird.4,2 ⭐
7. OctaFX25 $/€CySEC, MISA (Komoren)OctaTrader, MetaTrader 5, MetTrader 40,01MT4, MT5, OctaTrader0 $/€0,6 PipsNein4,1 ⭐
8. Eightcap100 $/€SCB (Nr. SIA-F220), ASIC (Nr.391441), CySEC (Nr. 246/14), FCA (Nr. 921296)Standard, Raw, TradingView-Konto0,01MT4, MT5, WebTrader, TradingView0 $/€ auf Standard- und TradingView-Konten; 7 $/€ round turn auf Raw-Konten0,1 Pips auf Standard- und TradingView-Konten; 0,0 Pips RohkontenNein4,0 ⭐
9. Interactive Brokers0 $/€CFTC, CIRO, FCA, CBI, Central Bank of Hungary, ASIC, SFC (Hongkong), SEBI, JSDA, MASIBKR Lite, IBKR Pro0,01IBKR Desktop, IBKR Trader Workstation, IBKR Mobile, IBKR GlobalTrader1 $/€ – 2 $/€ (variiert je nach Handelsvolumen)Ab 0,1 PipNein3,7 ⭐
10. Saxo Bank0 $/€ Classic
200.000 $/€ + Platin
1.000.000 $/€ + VIP
FCA (Nr. 551422), FSA Dänemark (Nr. 1149), MAS (Nr. 200601141M), ASIC (Nr. 32.110.128.286), SFC Hongkong (Nr. 1395901), FSA Japan (Nr. 0104-01-082810)Classic, Platin, VIP0,01SaxoTraderGO, SaxoTraderPRO, TradingViewProvisionen sind in die Spreads eingebaut0,9 Pips (Classic), 0,8 (Platinum), 0,7 Pips (VIP)Nein3,6 ⭐

Die besten ECN-Forex-Broker nach Trustpilot-Bewertung

Ein Hinweis für Trader in Deutschland: Nutze solche Vergleiche nicht nur nach Spreads, Kommissionen oder Bewertungen. Entscheidend ist, über welche rechtliche Einheit du das Konto eröffnest, welche Aufsicht zuständig ist und ob die Konditionen ausdrücklich für Privatkunden in Deutschland bzw. der EU gelten. Ein internationaler Broker kann zum Beispiel eine EU-Gesellschaft und zusätzlich Einheiten außerhalb der EU nutzen; je nach Gesellschaft unterscheiden sich Hebel, Anlegerschutz und Beschwerdewege deutlich.

Prüfe deshalb die Angaben im Kontoantrag, im Impressum und in den rechtlichen Dokumenten sowie bei Bedarf die BaFin-Unternehmensdatenbank oder die zuständige EU-Aufsichtsbehörde. Trustpilot-Bewertungen können Hinweise auf Service, Plattformstabilität oder Auszahlungen liefern, sind aber kein Nachweis für Regulierung, Ausführungsqualität oder Kostentransparenz.

ECN-Broker erklärt: Definition, Funktionsweise und Entstehung

ECN-Broker verdanken ihren Namen der Nutzung von Electronic Communication Networks – automatisierten Systemen, die Kauf- und Verkaufsorders aus verschiedenen Märkten und Liquiditätspools zusammenführen. Diese Technologie ermöglicht eine direkte, marktnahe Ausführung von Trades, indem Marktteilnehmer ohne einen klassischen Market Maker als zwischengeschaltete Gegenpartei miteinander verbunden werden.

Der Begriff beschreibt in erster Linie das Ausführungsmodell, ist aber kein geschütztes regulatorisches Qualitätssiegel. Ein Konto mit sehr engen oder sogar 0,0 Pips Mindestspread kann zum Beispiel zusätzlich eine Kommission pro gehandeltem Lot enthalten; umgekehrt können STP- oder Raw-Spread-Konten in der Praxis ähnliche Kostenstrukturen haben. Bei EU-regulierten Anbietern lohnt sich außerdem ein Blick in die Orderausführungsgrundsätze zur bestmöglichen Ausführung („Best Execution“). Dort sollte beschrieben sein, welche Ausführungsplätze und Liquiditätsquellen genutzt werden und welche Faktoren – etwa Preis, Kosten, Geschwindigkeit und Ausführungswahrscheinlichkeit – bei der Orderweiterleitung berücksichtigt werden.

Damit ein ECN Orders zusammenführen kann, müssen diese von Marktteilnehmern in das System eingestellt werden. Die Ausführung erfolgt technisch über das Netzwerk auf Basis der Kurse, die Banken oder andere Liquiditätsanbieter bereitstellen. Im Gegensatz zu Market Makern treten ECN-Broker im klassischen Modell in der Regel nicht selbst als wirtschaftliche Gegenpartei zu ihren Kunden auf. Bei CFD-Produkten kann der Broker rechtlich dennoch dein Vertragspartner sein; entscheidend ist dann, wie er das Marktrisiko absichert und welche Ausführungsregeln gelten. Dadurch verringert sich ein potenzieller Interessenkonflikt, der entstehen kann, wenn ein Broker die Gegenposition zu einer Order einnimmt.

Die Geschichte der ECN-Technologie reicht bis ins Jahr 1969 zurück, als Instinet eingeführt wurde. Dieses System ermöglichte erstmals den direkten Handel zwischen institutionellen Marktteilnehmern ohne traditionelle Broker. Der Begriff „ECN“ setzte sich in den 1970er-Jahren durch, als die US-amerikanische Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) den Einsatz elektronischer Systeme zur Verbreitung und Ausführung von Orders förderte. Dies prägte unter anderem die Struktur der NASDAQ, die zu den ersten vollständig elektronischen Börsenplätzen gehörte. Zu den frühen ECN-Systemen gehörten Island und Archipelago.

Für heutige Trader in Deutschland ist diese US-Historie vor allem technologischer Hintergrund. Ob ein Broker hierzulande genutzt werden kann und welche Schutzmechanismen gelten, richtet sich nicht nach der SEC-Historie, sondern nach der konkreten europäischen oder nationalen Regulierung der jeweiligen Broker-Gesellschaft.

Während ECNs den Aktienhandel grundlegend veränderten, erfolgte der Einsatz im Devisenhandel erst später. Matchbook FX, gegründet im Jahr 1999, war der erste ECN-Broker für den Online-Devisenhandel. Die Plattform ermöglichte es Nutzern – darunter auch Banken –, eigene Preise innerhalb des Netzwerks bereitzustellen. Dadurch konnten Käufer erstmals selbst als Preissteller auftreten.

In den frühen 2000er-Jahren setzten sich ECNs zunehmend durch, da sie geringere Kosten, eine höhere Ausführungsgeschwindigkeit, mehr Transparenz und Anonymität boten. Viele moderne Forex- und CFD-Broker bieten heute ECN- oder Raw-Spread-Konten an, leiten Orders an externe Liquiditätsquellen weiter und verdienen über Kommissionen. Einige Broker mit Dealing Desk bieten zusätzlich optionale ECN-Konten an, wenn du engere Spreads und eine transparentere Preisbildung bevorzugst.

Wie funktioniert ECN?

Die ECN-Technologie ermöglicht die automatische Zusammenführung von Käufern und Verkäufern. ECN-Broker stellen wettbewerbsfähige Geld- und Briefkurse bereit, indem sie Kursdaten mehrerer Liquiditätsanbieter bündeln. Dadurch kann eine hohe Preistransparenz entstehen, da die verfügbare Markttiefe in Echtzeit abgebildet wird.

Da das System vollständig automatisiert arbeitet, kannst du mit einem ECN-Konto – je nach Instrument und Markt – auch außerhalb klassischer Börsenzeiten aktiv sein. Gleichzeitig passt diese Ausführungsart gut zum Forex-Markt, der von Montag bis Freitag nahezu rund um die Uhr gehandelt wird. Ein weiteres zentrales Merkmal der ECN-Technologie ist die hohe Ausführungsgeschwindigkeit, die für viele ECN-Broker typisch ist.

Diese Faktoren führen dazu, dass du im Vergleich zu anderen Arten von Forex-Brokern in der Regel von engeren Spreads profitieren kannst. Gleichzeitig ist die ECN-Ausführung für Broker mit höheren technischen und liquiditätsbezogenen Kosten verbunden. Deshalb gleichen viele Anbieter diese Kosten durch zusätzliche Kommissionen oder Gebühren aus. Vergleiche deshalb immer die Gesamtkosten: Ein Konto mit 0,0 Pips Mindestspread kann durch Kommissionen pro Lot, Finanzierungskosten oder Währungsumrechnung teurer sein als ein Konto mit leicht breiterem Spread.

Für Kunden aus Deutschland spielt zusätzlich die Kontowährung eine Rolle. Ein Handelskonto in EUR kann Umrechnungskosten vermeiden, wenn du per SEPA-Überweisung oder Bankkarte einzahlst. Werden Gewinne, Verluste, Swaps oder Kommissionen in USD oder einer anderen Fremdwährung abgerechnet, kann der Broker eine Währungsumrechnung vornehmen; die entsprechenden Kosten findest du meist im Preis- und Leistungsverzeichnis.

Die Konzepte Depth of Market (DOM) und Level-II-Kurse sind wichtig, um zu verstehen, wie ECN-Broker verfügbare Liquidität und Orderbuchdaten darstellen. Die Markttiefe zeigt dir in Echtzeit aktuelle Kauf- und Verkaufsorders auf verschiedenen Preisniveaus und hilft einzuschätzen, wo sich Liquidität im Markt konzentriert. Level-II-Kurse geben dir zusätzlich Einblick in die Orderbücher mehrerer Liquiditätsanbieter, sodass du die Markttiefe detaillierter analysieren und Geld- sowie Briefkurse aus verschiedenen Quellen vergleichen kannst.

Bei außerbörslichen Forex- und CFD-Produkten solltest du DOM-Daten jedoch nicht mit dem zentralen Orderbuch einer regulierten Börse verwechseln. Sie zeigen in der Regel die beim Broker verfügbaren Liquiditätsquellen beziehungsweise Preisstufen, nicht den gesamten globalen Markt.

ECN-Broker vs. Dealing-Desk-Broker vs. STP-Broker

Erfahrene Trader unterscheiden grundsätzlich zwischen zwei zentralen Ausführungsmodellen. Dazu gehören zunächst Dealing-Desk-Broker (DD), auch als Market Maker bezeichnet. Dealing-Desk-Broker stellen in der Regel eigene Kurse und verdienen häufig am Spread. Deshalb bieten Market Maker oft breitere Spreads als No-Dealing-Desk-Broker, wobei die tatsächlichen Preise immer vom jeweiligen Anbieter und den aktuellen Marktbedingungen abhängen.

Market Maker können einen Teil des Trade-Risikos selbst übernehmen, indem sie die Gegenposition zur Order einnehmen. In solchen Fällen kann der Broker wirtschaftlich profitieren, wenn eine Kundenposition Verluste macht. Das kann einen tatsächlichen oder wahrgenommenen Interessenkonflikt erzeugen und ist ein Grund, warum manche Trader No-Dealing-Desk-Modelle bevorzugen. Gleichzeitig können Market Maker das Risiko auch weitergeben, indem sie es an andere Liquiditätsanbieter (LPs) auslagern.

Wichtig ist außerdem: Requotes können auftreten, wenn ein Broker eine Order nicht mehr zum ursprünglich angeforderten Preis ausführen kann. In diesem Fall erhältst du eine neue Kursstellung (Requote). Requotes können bei Dealing-Desk-Brokern häufiger auftreten.

Die zweite große Kategorie umfasst No-Dealing-Desk-Broker (NDD). Diese führen Trades entweder über ECN- oder STP-Technologie aus.

Im Gegensatz zu Market Makern verdienen ECN-Broker in der Regel nicht primär am Spread. Stattdessen berechnen sie häufig Kommissionen zusätzlich zu den Rohspreads (Raw Spreads). Da Orders an externe Liquiditätsanbieter weitergeleitet und nicht gegen den Broker selbst ausgeführt werden, wird das Risiko von Interessenkonflikten reduziert. Für private Trader in Deutschland ändert das Ausführungsmodell jedoch nichts an den grundlegenden Risiko- und Regulierungsthemen des Forex- und CFD-Handels. Bei in der EU regulierten CFD-Angeboten gelten für Privatkunden auf Grundlage der ESMA-Produktinterventionsmaßnahmen und nationaler Regeln insbesondere Hebelbegrenzungen, Margin-Close-out-Regeln, Risikohinweise und der Schutz vor Nachschusspflichten. Beispiele: Für wichtige Forex-Hauptwährungspaare liegt der maximale Hebel für Privatkunden in der EU in der Regel bei 30:1, bei Nebenwährungspaaren, Gold und großen Aktienindizes bei 20:1, bei einzelnen Aktien-CFDs bei 5:1 und bei Krypto-CFDs bei 2:1. Informationen der BaFin können zusätzlich bei der Einordnung eines Anbieters helfen.

Ein Angebot mit sehr hohem Hebel, etwa 500:1 für Privatkunden, kann ein Hinweis darauf sein, dass du nicht über eine EU-regulierte Einheit handelst oder als professioneller Kunde eingestuft werden sollst. In beiden Fällen können Schutzmechanismen wegfallen oder eingeschränkt sein, die für EU-Privatkunden normalerweise gelten.

STP-Broker (Straight Through Processing) arbeiten ebenfalls ohne Dealing Desk und leiten Orders direkt an externe Liquiditätsanbieter weiter. Bei der STP-Ausführung werden Orders automatisch über das System des Brokers an einen oder mehrere Liquiditätsanbieter weitergeleitet, anstatt innerhalb eines Netzwerks abgeglichen zu werden. STP-Broker erzielen ihre Einnahmen häufig durch einen kleinen Aufschlag auf die Spreads der Liquiditätsanbieter und teilweise zusätzlich über Gebühren.

ECN-Broker werden von vielen Tradern genutzt, sind jedoch besonders bei Scalping-Strategien und aktivem Daytrading beliebt, da ihr Ausführungsmodell eine schnelle Orderausführung und wettbewerbsfähige Preise unterstützen kann. Ob Scalping tatsächlich erlaubt ist, solltest du dennoch in den Handelsbedingungen prüfen. Manche Anbieter begrenzen bestimmte Strategien, etwa extrem kurze Haltedauern oder Arbitrage-Ansätze, auch wenn sie ein ECN- oder Raw-Spread-Konto bewerben.

Für die Brokerwahl aus Deutschland gehören außerdem Steuer- und Dokumentationsfragen dazu. Je nach Produkt können Gewinne aus Forex-, CFD- und Wertpapiergeschäften in Deutschland der Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer; grundsätzlich 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) unterliegen. Bei Brokern mit Sitz im Ausland wird deutsche Kapitalertragsteuer häufig nicht automatisch einbehalten. Lade daher Kontoauszüge, Transaktionsberichte sowie Nachweise zu Finanzierungskosten und Kommissionen regelmäßig herunter, damit du die Daten für deine Steuererklärung nachvollziehen kannst; bei Detailfragen, etwa zur Verlustverrechnung, ist steuerliche Beratung sinnvoll.

Achte zudem darauf, wie Kundengelder verwahrt werden. Ein ECN-Modell beschreibt die Orderausführung, nicht automatisch die finanzielle Stabilität des Brokers. In den rechtlichen Dokumenten sollte erkennbar sein, ob Kundengelder getrennt vom Unternehmensvermögen gehalten werden und welches Anlegerentschädigungssystem für die jeweilige Gesellschaft gilt; offene CFD-Positionen selbst sind nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert.

Vor- und Nachteile von ECN-Brokern

Wie bei allen Brokerarten gibt es auch bei Anbietern mit ECN-Ausführung sowohl Vorteile als auch Nachteile, die du berücksichtigen solltest, bevor du ein Konto eröffnest. Aus deutscher Sicht gehören dazu neben Spread und Geschwindigkeit auch Regulierung, Kundengeldschutz, Steuerunterlagen und die Frage, über welche rechtliche Einheit du handelst.

Vorteile

  • Beim Trading kommt es nur selten zu Verzögerungen.
  • Bieten in der Regel Spreads ab 0,0 Pips.
  • Das Risiko von Interessenkonflikten wird minimiert.
  • Du erhältst Zugriff auf die besten verfügbaren Geld- und Briefkurse.
  • Direkter Zugriff auf Orderbücher und Marktliquidität.

Nachteile

  • ECN-Konten erfordern teilweise eine höhere Mindesteinzahlung.
  • Beim Öffnen und Schließen von Trades werden lotbasierte Gebühren berechnet.
  • Mögliche Slippage bei hoher Marktvolatilität.
Geschrieben von Z. Stefanova | Fachredakteur Matthew Levy, CFA | Übersetzt von Marcus Jungnickel