Der Forex-Markt ist mit einem täglichen Handelsvolumen von 9,6 Billionen USD der größte und liquideste Finanzmarkt weltweit – deutlich größer als die führenden Börsen. Millionen Marktteilnehmer handeln täglich Währungen und haben dabei die Wahl zwischen zahlreichen Brokern. Bei der großen Anzahl an Forex-Brokern kann die Auswahl schnell unübersichtlich und zeitaufwendig werden. Hier findest du die Top 8 Forex-Broker – bewertet nach wichtigen Kriterien wie Regulierung, Spreads, Ausführungsgeschwindigkeit, verfügbaren Währungspaaren, Einzahlungsmethoden und Auszahlungsdauer.
BestBrokers.com unterstützt dich dabei, die passende Wahl zu treffen und den Vergleich deutlich einfacher zu machen. Mit langjähriger Erfahrung hat das Team Hunderte Forex-Broker getestet und bewertet. Die Ergebnisse findest du in ausführlichen Bewertungen regulierter Forex-Broker.
Vorsicht ist dennoch wichtig, denn neben seriösen Anbietern gibt es auch zahlreiche unzuverlässige Trading-Plattformen. Eine gute Vorbereitung hilft dir dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen – genau wie in jedem anderen Finanzbereich. Hier erfährst du, worauf du bei der Wahl eines Brokers achten solltest. Außerdem zeigen wir dir, nach welchen Kriterien und mit welcher Methodik Forex-Broker bewertet werden.
Die besten Forex-Broker im Vergleich
- Mindesteinzahlung0 USD PROMQNAMindestspread0,00 PipsHandelbare WährungspaareÜber 90 PaareRegulierungASIC (Australien), VFSC (Vanuatu), FSA (Seychellen)SoftwareMetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader (MT4), Myfxbook Auto Trade, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, cTrader, TradingViewZahlungsmethodenMastercard und Visa (Debit- und Kreditkarte), FasaPay, Jeton, Neteller, PayPal, Skrill, Perfect Money, Doku, OnlineNaira, Interac Online, Tether (USDT), Bitcoin, Litecoin, Ethereum, Broker-zu-Broker-Überweisung, TransferWise (Wise), Banküberweisung, Binance Pay, PayID, Sticpay, Zotapay, MiFinity, DragonPay, VNPay, VA Pay, XPay, DuitNow, Pix, Durian Pay, MPESARisikohinweis: Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), handelnd unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch Verlustrisiken, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung erheblich übersteigen können und nicht für alle Anleger geeignet sind. Du solltest die Finanzprodukt-Servicebedingungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, Bedürfnisse und Anlageziele im Zusammenhang mit diesen Fusion Markets Produkten berücksichtigen und unabhängigen finanziellen Rat einholen.
Fusion Markets wurde von einer Gruppe von Finanzexperten gegründet und richtet sich in erster Linie an die Bedürfnisse australischer Forex-Trader. Das Unternehmen verfügt über Lizenzen der ASIC, der FSA (Seychellen) sowie der VFSC in Vanuatu und bietet ein reibungsloses Trading-Erlebnis zu niedrigen Kosten in einem stark regulierten Umfeld. In Bezug auf die Kosten beginnen die minimalen Forex-Spreads bei Fusion Markets bei 0 Pips und liegen bei einigen der wichtigsten Währungspaare durchschnittlich bei 0,1 Pips, wenn du das Zero-Konto nutzt.
Der etablierte Broker ermöglicht dir den Handel mit mehr als 90 Währungspaaren und bietet zusätzlich den Vorteil der NDD-Orderausführung, die dir direkten Zugang zu Interbank-Preisen verschafft. Für Forex-Trader stehen bei Fusion Markets zwei Hauptkontotypen zur Verfügung, die beide dieselben Finanzprodukte und handelbaren Instrumente umfassen.
Das Standard-Konto eignet sich besonders für Forex-Anfänger, die ein unkompliziertes Trading bevorzugen und ihre Trading-Kosten automatisch berechnen lassen möchten. Es fallen keine Kommissionen an, und die Spreads beginnen bei den beliebtesten Währungspaaren ab 0,9 Pips. Das Zero-Konto bietet dagegen engere Spreads ab 0 Pips bei geringen Kommissionen von 2,25 USD pro Seite für Forex und Metalle und richtet sich eher an erfahrene Trader, die mit der Berechnung von Kommissionen vertraut sind.
Auch wenn australische Trader die Hauptzielgruppe von Fusion Markets darstellen, sind Nutzer mit Wohnsitz in anderen Ländern ebenfalls willkommen. Ausnahmen bestehen unter anderem für die Vereinigten Staaten, Japan, Ontario, Spanien und Neuseeland. Fusion Markets bietet seiner internationalen Nutzerbasis eine große Auswahl an Zahlungsmethoden, darunter digitale Wallets, Kryptowährungen, Karten und Banküberweisungen.
- 2. FP MarketsMindesteinzahlung50 USD (100 AUD)Mindestspread1,0 Pips bei Standard-Konten, 0,0 Pips bei Raw-KontenHandelbare WährungspaareÜber 70 PaareRegulierungASIC (Australien), CySEC (Zypern), FSA (Seychellen), SCB (Bahamas), FSCM (Mauritius), CMA (Kenia)SoftwareMT4, MT5, cTrader, TradingView, WebTraderZahlungsmethodenVisa, Mastercard, Skrill, Neteller, PayPal, Banküberweisung, KryptowährungenRisikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.
FP Markets ist ein Online-Broker, der 2005 gegründet wurde und damit zu den erfahrenen Anbietern im Forex-Bereich zählt. Mit Regulierungen durch die ASIC und die CySEC ist FP Markets berechtigt, seine Dienstleistungen einer breiten Gruppe von Tradern anzubieten. Du erhältst Zugang zu mehr als 10.000 CFD-Märkten, darunter Forex, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen, ETFs und Aktien.
Trader können zwischen zwei Hauptkontotypen wählen: Standard-Konto und Raw-Konto. Beide bieten wettbewerbsfähige Konditionen für über 70 Währungspaare. Während beim Standard-Konto keine Kommissionen anfallen, kann das Raw-Konto die gesamten Trading-Kosten deutlich senken, da sehr enge Spreads ab 0,0 Pips möglich sind. Für Raw-Konten wird jedoch eine Kommission von 6 USD pro Round Turn je Standard-Lot berechnet.
Forex-Trader können aus einer breiten Auswahl an Trading-Plattformen wählen, darunter die beliebten Plattformen MT4 und MT5. Trading unterwegs ist außerdem über die FP Markets App möglich. Um mit dem Trading zu starten, musst du dein Konto mit mindestens 50 USD (100 AUD) aufladen. FP Markets unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden, die schnelle und gebührenfreie Einzahlungen ermöglichen. Auch Auszahlungen sind zügig möglich, wobei dieselben Zahlungsoptionen zur Verfügung stehen. Bei Auszahlungen über Skrill und Neteller kann eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von 1 % anfallen.
- Mindesteinzahlung0 USD für ECN-Standard-Konten, 0 USD für ECN-Prime-Konten, 20.000 USD für ECN-Institutional-KontenMindestspread0,8 Pips für ECN-Standard-Konten, 0,0 Pips für ECN-Prime-Konten, 0,0 Pips für ECN-Institutional-KontenHandelbare Währungspaare67RegulierungFMA (Neuseeland), FSA (Seychellen)HandelssoftwareMT4, MT5, cTrader, TradingView, BlackBull CopyTrader, BlackBull InvestZahlungsmethodenVisa, Mastercard, SEPA-Überweisungen, Banküberweisungen, Skrill, Neteller, Apple Pay, Google Pay, Airtm, Hexopay, Bitcoin, Ethereum, Tether, Ripple, USD Coin, Litecoin, Chainlink, Bitcoin Cash, Stellar, American Express, PaymentAsia, Help2Pay, POLi, FXPay, Beeteller, Boleto, Union Pay, FasapayDer Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
BlackBull Markets bietet Forex-Trading mit engen Spreads auf mehr als 60 Währungspaare, Round-Turn-Provisionen von 6 USD sowie Unterstützung für Plattformen wie MT4 und MT5. Trader können ein ECN-Standardkonto eröffnen, bei dem keine zusätzlichen Provisionen anfallen und die Spreads ab 0,8 Pips beginnen.
Erfahrene Trader können stattdessen das ECN-Prime-Konto nutzen. Dieses bietet Spreads ab 0,1 Pips, berechnet jedoch eine Provision von 3 USD pro Seite. Beide Kontotypen ermöglichen für berechtigte Kunden auch swapfreies Forex-Trading. Die Positionsgrößen reichen bei den meisten Währungspaaren von 0,01 bis 100 Lots. Für Trader mit hohem Handelsvolumen steht zusätzlich das ECN-Institutional-Konto zur Verfügung. Dieses bietet Spreads ab 0,0 Pips sowie Provisionen von 2 USD pro Seite, erfordert jedoch eine deutlich höhere Mindesteinzahlung ab 20.000 USD.
Der Broker stellt Rohkurse direkt von Liquiditätsanbietern wie Bank of America, Credit Suisse und Barclays bereit. Unter der Offshore-Lizenz der FSA Seychellen sind Hebel von bis zu 1:500 auf Haupt-, Minor- und exotische Währungspaare möglich. Einsteiger profitieren zusätzlich von Trading-Rechnern, Forex-Tutorials, Webinaren und täglichen Marktanalyse-Podcasts auf Spotify. BlackBull Markets unterstützt kostenlose Einzahlungen per Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Banküberweisung, Kryptowährungen und weiteren Zahlungsmethoden. Für Auszahlungen fällt unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode eine Bearbeitungsgebühr von 5 USD an.
- 4. PepperstoneMindesteinzahlung10 USDMindestspread1,0 Pips Mindestspread auf Standardkonto, 0,0 Pips Mindestspread auf Razor-KontoHandelbare Währungspaare93RegulierungCySEC (Zypern), ASIC (Australien), DFSA (Dubai), BaFin (Deutschland), FCA (Vereinigtes Königreich), CMA (Kenia), FSA (Seychellen), SCB (Bahamas)SoftwareMT4, MT5, cTrader, TradingViewZahlungsmethodenVisa, Mastercard, Banküberweisung, Apple Pay, PayPal, ZotaPay, Google Pay, Skrill, Neteller, UnionPay, Tether (USDT)CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 75,5 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.
Pepperstone ist ein australischer Forex-Broker, der nach eigenen Angaben mehr als 750.000 Kunden weltweit betreut. Der Broker steht unter der Aufsicht verschiedener Finanzbehörden, darunter CySEC, ASIC, die britische Financial Conduct Authority (FCA) sowie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Insgesamt bietet Pepperstone wettbewerbsfähige Konditionen auf mehr als 1.470 Märkten.
Neben Anlageklassen wie Kryptowährungen, Indizes, ETFs, Rohstoffen und Aktien stehen auch über 90 Haupt-, Minor- und exotische Währungspaare für den Forex-Handel zur Verfügung. Unterstützt werden Plattformen wie MT4, MT5, cTrader und TradingView.
Neue Kunden sind nicht verpflichtet, sofort Geld einzuzahlen. Für den Handel mit Echtgeld ist jedoch eine Mindesteinzahlung von 10 USD erforderlich. Zu den verfügbaren Zahlungsmethoden gehören Kredit- und Debitkarten, Banküberweisungen, PayPal sowie Apple Pay. In einigen Ländern werden zusätzlich Einzahlungen mit der Stablecoin Tether unterstützt.
- 5. Global PrimeMindesteinzahlung0 USDMindestspread0,9 Pips bei Standard-Konten, 0,0 Pips bei Raw-KontenHandelbare Währungspaare56RegulierungASIC (Australien), VFSC (Vanuatu)SoftwareMT4, MT5, GP Copy, TradingView (bald verfügbar)ZahlungsmethodenVisa, Mastercard, Neteller, PayPal, Skrill, MiFinity, Jeton, Perfect Money, PayID, Interac, AstroPay, POLi, Kryptowährungen, Banküberweisungen, GATE8, DragonPay, FasaPay, VNPay, XPay, Pagsmile, BPayGlobal Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert. Das Unternehmen ist berechtigt, Finanzdienstleistungen in Australien unter der Australian Financial Services License Nr. 385620 anzubieten. Gleneagle Securities Pty Limited, handelnd unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Unternehmensnummer 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website wird von der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) betrieben und verwaltet.
Global Prime wurde 2010 gegründet und richtet sich an verschiedene Arten von Tradern mit wettbewerbsfähigen Konditionen auf mehr als 150 Märkten. Über die Plattformen MT4 und MT5 stehen mehr als 50 Haupt-, Minor- und exotische Währungspaare zur Verfügung, sodass Trader ihre Strategie flexibel an den eigenen Handelsstil anpassen können.
Trader können zwischen einem Standard- und einem Raw-Konto wählen. Beim Standardkonto fallen keine zusätzlichen Provisionen auf Forex-Trades an, dafür beginnen die Spreads bei Hauptwährungspaaren ab 0,9 Pips. Das Raw-Konto bietet engere Spreads ab 0,0 Pips, berechnet jedoch eine Provision von 3,50 USD pro Lot und pro Seite für Forex und Metalle.
Global Prime wird von der ASIC sowie der VFSC reguliert. Der Broker verlangt keine Mindesteinzahlung und unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden. Zusätzlich steht ein Demokonto zum Üben zur Verfügung, alternativ kann direkt ein Echtgeldkonto eröffnet werden.
- 6. eToroMindesteinzahlungErsteinzahlung: 50 USD bis 10.000 USD je nach Wohnsitz; Folgeeinzahlungen: 50 USD für die EU, 10 USD für das Vereinigte Königreich, 1 USD für die USAMindestspreadDurchschnittlich 1 Pip bei den wichtigsten Währungspaaren.Handelbare Währungspaare56 WährungspaareRegulierungASIC, FCA, DFSA, AMF, CySEC, SEC, FSRA, GFSC, MFSA, FSA (Seychellen), OAM, DNB (Registrierung)SoftwareOpenBook (Social-Trading-Plattform), eToro Web, eToro OptionsZahlungsmethodenVisa, Maestro, Mastercard, Diners Club International, JCB, WebMoney, PayPal, Rapid Transfer, Banküberweisung, Neteller, Skrill, Klarna, Trustly, FasaPay, UnionPay, BPay, WebMoney, iDEAL, Przelewy24CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko verbunden, schnell Geld zu verlieren. 68 % der Konten von Privatkunden verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlustes einzugehen.
eToro wurde im Januar 2007 gegründet und ist besonders für Social Trading bekannt. Über die hauseigene Plattform erhalten Trader Zugang zu mehr als 7.000 Märkten, darunter Rohstoffe, Kryptowährungen, Aktien, Indizes und ETFs. Für den Forex-Handel stehen 56 Haupt-, Minor- und exotische Währungspaare zur Verfügung.
Einsteiger können den Handel zunächst über ein kostenloses Demokonto mit einem virtuellen Guthaben von 100.000 USD testen. Die Social-Trading-Plattform OpenBook ermöglicht es, die Strategien erfahrener Trader zu verfolgen und deren Positionen automatisch zu kopieren. Vergangene Ergebnisse garantieren jedoch keine zukünftigen Gewinne, und mögliche Verluste werden ebenfalls übernommen.
Die Spreads bei eToro liegen höher als bei vielen anderen Brokern und beginnen bei Hauptwährungspaaren ab 1 Pip. Die Spreads sind variabel und verändern sich abhängig von Marktbedingungen und Volatilität. Für Forex-Trades fallen keine zusätzlichen Provisionen an, allerdings kann eine Währungsumrechnungsgebühr von 0,75 % berechnet werden.
Privatkunden in der EU können Währungspaare mit Hebeln von bis zu 1:30 auf Hauptwährungspaare handeln. Die Mindesteinzahlung liegt je nach Land und Kontotyp zwischen 50 USD und 10.000 USD.
- 7. Plus500Mindesteinzahlung100 USDMindestspread1,1 PipsHandelbare Währungspaare67 PaareRegulierungASIC, FMA, CySEC, MAS, FCA, ISA, FSCA, EFSA, DFSA, JFSA, SCB, SCA (VAE), FSA (Seychellen)SoftwareWebTrader (eigene Plattform)ZahlungsmethodenVisa, Mastercard, Neteller, Skrill, PayPal, Banküberweisungen, Apple Pay, Google Pay, TrustlyCFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 71 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.
Plus500 ist ein Online-Broker, der seit 2008 aktiv ist. Das Unternehmen wurde von sechs Fintech-Spezialisten in Israel gegründet und ist heute an der London Stock Exchange im FTSE 250 Index gelistet. Kunden können über CFDs auf mehr als 2.800 Finanzmärkte zugreifen.
Plus500 verfügt über Zulassungen für wichtige Märkte wie Großbritannien, Australien, Kontinentaleuropa, Singapur und Südafrika. Über die hauseigene Trading-Plattform lassen sich mehr als 65 Haupt-, Minor- und exotische Währungspaare handeln.
Forex-Trader erhalten Zugriff auf verschiedene Werkzeuge für das Risikomanagement, darunter garantierte Stop-Orders. Die Spreads bei Plus500 sind wettbewerbsfähig und beginnen bei Hauptwährungspaaren wie EUR/USD ab 0,0001 beziehungsweise 1 Pip. Die Kontoeröffnung dauert nur wenige Minuten.
Neue Privatkunden können bereits ab einer Mindesteinzahlung von 100 USD ein Konto eröffnen. Kunden aus der EU und Australien haben Zugang zu Hebeln von bis zu 1:30 auf Hauptwährungspaare sowie bis zu 1:20 auf andere Währungspaare.
- 8. ActivTradesMindesteinzahlung
- Keine Mindesteinzahlung für die von der FCA, FSC, SCB und CMVM regulierten Einheiten.
- Nutzer mit Wohnsitz in Brasilien – R$ 100.000.
- Nutzer mit Wohnsitz in China – 500 USD.
MindestspreadAb 0,5 PipsHandelbare Währungspaare54RegulierungFCA, FSC, SCB, CVM, CMVMHandelssoftwareMetaTrader 4, MetaTrader 5, ActivTrader, TradingViewZahlungsmethodenVisa, Mastercard, Banküberweisung, Skrill, Neteller, PayPal und Kryptowährungen (BCH, BTC, ETH, LINK, LTC, USDC, USDT, XLM, XRP und DASH)CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.ActivTrades wurde 2001 gegründet und hat seinen Hauptsitz in London, Großbritannien. Der Broker zählt zu den etablierten Anbietern im globalen Forex-Handel und bietet Zugang zu mehr als 50 Haupt-, Minor- und exotischen Währungspaaren sowie über 1.000 weiteren Märkten wie Aktien, Indizes, Kryptowährungen, ETFs, Rohstoffen und Anleihen.
Die Ziel-Spreads bei Hauptwährungspaaren wie EUR/USD beginnen ab 0,5 Pips, können sich jedoch abhängig von der Marktvolatilität verändern. Weitere Handelsbedingungen umfassen Positionsgrößen von 0,01 bis 100 Lots, Hebel von bis zu 1:30 für Privatkunden in der EU und Großbritannien sowie bis zu 1:400 für professionelle Kunden. Unterstützt werden Kontotypen wie Einzelkonto, Professional-Konto, Demokonto und islamisches Konto ohne Swap-Gebühren. Kunden unter den Regulierungen der FCA, FSC, SCB und CMVM müssen keine Mindesteinzahlung leisten. Für Trader aus Brasilien und China gelten jedoch bestimmte Mindestanforderungen.
Für den Handel stehen Plattformen wie ActivTrader, TradingView, MT4 und MT5 zur Verfügung. Zusätzlich bietet ActivTrades verschiedene Werkzeuge wie Marktanalysen, Wirtschaftsnachrichten und einen Wirtschaftskalender an. Kunden erhalten außerdem Zugriff auf Trading Central, einen Anbieter für Investment-Research und technische Analyse-Tools.
Vergleich der durchschnittlichen Spreads für die wichtigsten Forex-Paare bei den vorgestellten Brokern
Top 8 Forex-Trading-Broker im umfassenden Vergleich
| Forex-Broker | Mindesteinzahlung | ECN-Konto | Market Maker | Scalping erlaubt | Unterstützte Währungen | Pro-Konto | Andere Märkte | Spread | Trustpilot-Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. FP Markets | 50 USD (100 AUD) | Ja | Nein | Ja | USD, GBP, EUR, SGD, CHF, CAD, AUD, NZD, PLN, JPY, HKD. | Ja | Forex-CFDs, Aktien-CFDs, Metall-CFDs, Rohstoff-CFDs, Index-CFDs, Krypto-CFDs, ETF-CFDs. | 1,0 Pips Standard; 0,0 Pips Raw. | 4,9 ⭐ |
| 2. Fusion Markets | 0 USD | Ja | Nein | Ja | AUD, CAD, EUR, GBP, USD, THB, JPY, SGD | Ja | CFDs, Rohstoffe, Indizes, Kryptowährungen, US-Aktien | 0,9 Pips Standard; 0,0 Pips Zero | 4,8 ⭐ |
| 3. AvaTrade | 100 USD | Nein | Ja | Ja | EUR, GBP, USD, CHF, AUD, ZAR, JPY | Ja | Forex, Wichtige Aktienindizes, Kryptowährungen, Rohstoffe, Anleihen, Einzelne Aktien, ETFs | Ab 0,9 Pips (Retail), 0,6 Pips (Pro) | 4,7 ⭐ |
| 4. Global Prime | 0 USD | Ja | Nein | Ja | USD, AUD, GBP, EUR, CAD, SGD, JPY | Ja | Kryptowährungen, Indizes, Rohstoffe, Anleihen. | 0,9 Pips Standard, 0,0 Pips Raw | 4,7 ⭐ |
| 5. Pepperstone | 0 USD | Ja | Nein | Ja | GBP, USD, EUR, CHF | Ja | Forex, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen, Aktien-CFDs, ETFs. | Ab 0,0 Pips (Razor-Konten), 1 Pip (Standard-Konten) | 4,4 ⭐ |
| 6. eToro | 50 USD oder 100 USD je nach Wohnsitz (10 USD für das Vereinigte Königreich, 1 USD in den USA). | Nein | Abhängig von der jeweiligen Gesellschaft. | Nein | EUR, USD, GBP | Ja | CFDs auf Forex, Aktien, Rohstoffe, Krypto, ETFs und handelbare Instrumente. | Ab 1 Pip | 4,2 ⭐ |
| 7. Plus500 | 100 $ | Ja | Ja | Nein | USD, EUR, GBP, CAD, AUD, NZD, BGN, JPY, CHF, BRL, PLN, SEK, RON, HUF, DKK, SGD, ZAR und mehr | Ja | Krypto, Indizes, Rohstoffe, Aktien, Optionen, ETFs | 0,8 Pips | 4,2 ⭐ |
| 8. Admirals | 100 USD (1 USD für das Invest MT5-Konto). | Ja | Nein | Ja | USD, EUR, GBP, CHF, BGN, RON, PLN, HUF, HRK, CZK. | Ja | CFDs auf Forex, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Anleihen, ETFs, Kryptowährungen. | Ab 0,0 Pips (Invest- und Zero-Konten), 0,5 Pips (Trade-Konten). | 3,8 ⭐ |
Wie wir bewerten: Unsere Standards und Methodik
Im Folgenden findest du die Kriterien und die Methodik, nach denen Forex-Broker bewertet werden. Das Ziel von BestBrokers.com ist es, dir dabei zu helfen, Online-Broker zu finden, bei denen du sicher und mit Vertrauen handeln kannst. Alle Bewertungen auf dieser Website basieren auf einheitlichen Standards und einer sorgfältigen Bewertungsmethodik, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Jeder empfohlene Broker wird umfassend geprüft, um sicherzustellen, dass eine hochwertige und zuverlässige Trading-Erfahrung geboten wird.
Transparenz ist die Grundlage unserer Bewertungen
BestBrokers.com legt den gesamten Bewertungsprozess für Broker transparent offen. Durch jahrelange Analysen sowohl seriöser als auch weniger seriöser Forex-Broker verfügt das Team über die Erfahrung, zuverlässige Anbieter schnell zu erkennen und realistisch zu bewerten.
Wir optimieren unsere Methodik kontinuierlich
Die Bewertungsmethodik wird laufend angepasst und weiterentwickelt, um aktuelle Entwicklungen und neue Trends bei Online-Forex-Brokern zu berücksichtigen. Zusätzlich fließt das Feedback echter Trader in die Bewertungen ein, damit die Broker-Empfehlungen möglichst genau den Anforderungen und Erwartungen der Leser entsprechen.
Bewertungskriterien im Forex-Broker-Vergleich
Die Bewertung von Online-Brokern basiert nicht nur auf der Qualität der Trading-Plattform. Für eine hohe Gesamtbewertung spielen viele weitere Kriterien eine wichtige Rolle. Dazu gehören unter anderem die Auswahl an handelbaren Finanzmärkten, die Trading-Gebühren, verfügbare Kontotypen, die Sicherheit der Kundengelder sowie hochwertige Lern- und Weiterbildungsmaterialien.
Mehrstufiges Bewertungssystem für Broker
Das Team hinter BestBrokers.com hat ein Bewertungssystem entwickelt, das verschiedene Bereiche detailliert analysiert. Für jeden Broker werden Live-Konten genutzt, damit sich die Benutzerfreundlichkeit der Plattformen sowie die Qualität der angebotenen Dienstleistungen umfassend testen lassen. Jeder geprüfte Broker erhält dabei eine Bewertung in den einzelnen Kategorien.
Die einzelnen Ergebnisse werden anschließend unterschiedlich gewichtet, um daraus eine Gesamtbewertung zu erstellen, die die Qualität des Brokers möglichst realistisch abbildet. Die Broker werden regelmäßig erneut überprüft, damit die Bewertungen dauerhaft aktuell bleiben. Entspricht ein Anbieter nicht mehr den Qualitätsstandards, wird die Bewertung entsprechend angepasst. Zu den wichtigsten Bewertungskriterien gehören:
- Zu Beginn werden die Regulierung und die vorhandenen Lizenzen geprüft. Die Bewertung richtet sich danach, wie streng die zuständigen Aufsichtsbehörden sind. Seriöse Forex-Broker stehen unter der Aufsicht renommierter Finanzbehörden wie der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien, der Australian Securities and Investments Commission (ASIC), der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) oder der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Broker mit Lizenzen dieser strengen Aufsichtsbehörden erhalten höhere Bewertungen.
- Auch der Ruf innerhalb der Forex-Community spielt eine wichtige Rolle. Dabei werden die Unternehmensgeschichte, die Marktpräsenz und die Eigentümerstruktur analysiert. Zusätzlich fließen Informationen zur Finanzierung des Unternehmens sowie mögliche Beschwerden oder Probleme ein, die von Tradern gemeldet wurden. Das Feedback der Leser hilft dabei, die Vertrauenswürdigkeit eines Brokers realistisch einzuschätzen.
- Ein weiterer wichtiger Bereich sind die Trading-Plattformen und deren Benutzerfreundlichkeit. Bewertet werden unter anderem die Bedienung, die Navigation sowie die allgemeine Nutzererfahrung. Hochwertige Broker bieten anpassbare Funktionen wie Trading-Signale und Chartanalyse-Tools sowie eine schnelle Orderausführung. Zudem sollte die Plattform auf allen Geräten zuverlässig funktionieren und eine intuitive Bedienung ermöglichen.
- Auch die Auswahl an handelbaren Märkten wird berücksichtigt. Zunächst wird geprüft, wie viele Währungspaare verfügbar sind – von liquiden Hauptwährungspaaren wie GBP/USD und EUR/USD bis hin zu Minor- und exotischen Währungspaaren. Gute Broker bieten passende Handelsmöglichkeiten sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Trader. Zusätzliche Punkte gibt es für weitere Anlageklassen wie Aktien, Indizes, Rohstoffe und Anleihen.
- Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherheit. Hohe Bewertungen erhalten nur Forex-Broker, die Kundengelder und persönliche Daten zuverlässig schützen. Geprüft werden unter anderem moderne Verschlüsselungstechnologien, Sicherheitsstandards, Datenschutzrichtlinien sowie Absicherungen im Fall einer Insolvenz des Brokers.
- Auch die Trading-Gebühren werden ausführlich analysiert. Dabei werden Spreads und weitere Kosten des Forex-Handels untersucht und mit anderen Brokern verglichen. Manche Anbieter werben zwar mit provisionsfreiem Trading, gleichen dies jedoch durch höhere Spreads aus. Broker mit unattraktiven Gebührenstrukturen schneiden entsprechend schlechter ab.
- Zusätzliche Funktionen fließen ebenfalls in die Bewertung ein. Dazu gehören beispielsweise Copy Trading, automatisiertes Trading oder direktes Trading über Charts.
- Ein weiterer wichtiger Punkt sind Lern- und Weiterbildungsmaterialien. Sie helfen dabei, bessere Entscheidungen zu treffen und Trading-Kenntnisse auszubauen. Besonders positiv bewertet werden Broker mit Plattform-Tutorials, E-Books, Glossaren für Forex-Begriffe, Podcasts, kostenlosen Webinaren und Lernvideos.
- Auch Ein- und Auszahlungen werden genau geprüft. Bewertet werden die verfügbaren Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Banküberweisungen, Schecks oder E-Wallets wie PayPal. Zusätzlich wird untersucht, wie hoch die Mindesteinzahlung ist und ob sie auch für Trader mit kleinerem Startkapital geeignet ist. Ebenso wichtig sind mögliche Gebühren für Ein- und Auszahlungen. Hoch bewertete Broker verzichten häufig auf zusätzliche Kosten und übernehmen einen Teil der Zahlungsgebühren. Abschließend wird geprüft, wie schnell Auszahlungen bearbeitet werden – je kürzer die Bearbeitungszeit, desto besser die Bewertung.
- Der Kundenservice sollte rund um die Uhr erreichbar sein, da der Forex-Handel 24 Stunden an fünf Tagen pro Woche stattfindet. Trader müssen jederzeit Unterstützung erhalten können. Bewertet werden außerdem die verfügbaren Kontaktmöglichkeiten wie Live-Chat, kostenlose Telefon-Hotlines und E-Mail-Support. Lange Wartezeiten oder schlechter Kundenservice wirken sich negativ auf die Gesamtbewertung aus.
Warum wir unsere Bewertungen regelmäßig aktualisieren
Die Bewertungen basieren auf Informationen, die während der Recherche, der Tests und der Analyse der geprüften Broker gesammelt werden. Online-Broker entwickeln ihre Plattformen und Dienstleistungen regelmäßig weiter, passen ihre Handelsbedingungen an oder ändern ihre Gebührenstrukturen.
BestBrokers.com aktualisiert diese Informationen fortlaufend, damit die Bewertungen möglichst präzise und aktuell bleiben. Das Team beobachtet die Broker kontinuierlich, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Rankings bei Bedarf entsprechend anzupassen.
Kontotypen bei Forex-Brokern
Gute Forex-Broker bieten verschiedene Kontotypen an, um unterschiedlichen Trading-Stilen und Erfahrungslevels gerecht zu werden. Zu den gängigsten Varianten gehören Demo-, Mini-, Mikro-, Standard- und islamische Konten. Jeder Kontotyp erfüllt einen bestimmten Zweck und bringt unterschiedliche Vorteile mit sich. Welche Kontoart am besten zu dir passt, hängt vor allem von deinen persönlichen Trading-Zielen, deiner Erfahrung sowie dem Kapital ab, das du für den Handel einsetzen möchtest.
Das Demokonto = Trading ohne Risiko
Das Mikro-Konto = 1.000 Währungseinheiten pro Lot
Das Mini-Konto = 10.000 Währungseinheiten pro Lot
Das Standard-Konto = 100.000 Währungseinheiten pro Lot
Das islamische Konto = Swap-freies Trading
Geschäftsmodelle von Forex-Brokern
Während der Suche nach einem passenden Broker wirst du wahrscheinlich auf Begriffe wie Dealing Desk, Market Maker, Straight Through Processing (STP) oder Electronic Communication Network (ECN) stoßen. Diese Bezeichnungen wirken auf den ersten Blick oft kompliziert, beschreiben jedoch lediglich die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Forex-Brokern. Im Folgenden findest du eine kurze Erklärung der einzelnen Modelle.
Dealing-Desk (DD) Broker – Dealing-Desk-Broker, auch als Market Maker bekannt, führen Orders für verschiedene Finanzinstrumente aus, darunter Währungspaare, harte und weiche Rohstoffe, Optionen und Aktien. Das wichtigste Merkmal von Market Makern besteht darin, dass sie die Gegenposition zu den Trades ihrer Nutzer einnehmen und feste Spreads verwenden.
Diese Broker erzielen Gewinne aus der Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, das heißt, sie kaufen zu einem niedrigeren Preis und verkaufen anschließend zu einem höheren Preis. Requotes treten bei der Nutzung ihrer Dienstleistungen häufig auf. Sie fungieren somit als direkte Gegenpartei ihrer Nutzer.
No-Dealing-Desk (NDD) Broker – No-Dealing-Desk-Broker ermöglichen ihren Nutzern direkten Zugang zum Interbankenmarkt. Orders werden nicht über einen Dealing Desk abgewickelt, sondern direkt an Banken und andere Liquiditätsanbieter weitergeleitet. NDD-Broker fungieren als Vermittler zwischen Tradern und Teilnehmern des Interbankenmarktes. Sie führen entgegengesetzte Positionen verschiedener Trader zusammen und fungieren dabei als Vermittler zwischen beiden Seiten.
Der direkte Marktzugang verhindert Requotes, während sich die Kurse in Echtzeit aktualisieren. Ein weiterer Vorteil dieser Broker sind die meist niedrigeren und variablen Spreads anstelle fester Spreads. Dadurch können sich die Spreads allerdings ausweiten, wenn wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden und die Volatilität am Markt steigt. No-Dealing-Desk-Broker werden grundsätzlich in zwei Untergruppen unterteilt: STP- und ECN-Broker. Beide Modelle erklären wir im Folgenden genauer.
ECN-Broker – Die Abkürzung ECN steht für „Electronic Communication Network“. Solche Broker bieten dir direkten Zugang zu Teilnehmern des Interbankenmarktes wie Hedgefonds, anderen Tradern, Banken und weiteren Brokern. Der Trading-Prozess erfolgt über elektronische Kommunikationsnetzwerke, die eine höhere Transparenz bei Kursdaten und eine größere Marktliquidität ermöglichen. Alle Marktteilnehmer haben Zugriff auf Kursdaten sowie auf historische Kursverläufe.
Das bringt mehrere Vorteile mit sich. Zum einen lassen sich Marktbewegungen und Trends deutlich einfacher analysieren. Zum anderen wird Preismanipulation erschwert, da alle Marktteilnehmer direkten Zugriff auf aktuelle und vergangene Kursdaten haben. Dafür fallen jedoch meist Provisionen pro Trade an, wodurch sich die gesamten Trading-Kosten erhöhen können.
STP-Broker – Straight Through Processing (STP)-Broker leiten die Trades ihrer Nutzer ebenfalls an ihre Liquiditätsanbieter weiter und sind ihren ECN-Pendants in vielerlei Hinsicht ähnlich. Der deutlichste Unterschied zwischen beiden Modellen liegt im Routing der Orders. ECN-Broker fungieren als Liquiditätszentren, die aus zahlreichen verbundenen Liquiditätsanbietern bestehen und Gegenparteien für Trades finden, die sie nicht selbst abwickeln können.
STP-Broker leiten die Orders ihrer Nutzer direkt an ihre Liquiditätsanbieter weiter, die die Gegenposition zu den Trades einnehmen und gewissermaßen als Broker der Broker agieren. STP-Broker berechnen keine festen Kommissionen für die von ihnen ausgeführten Trades. Stattdessen erzielen sie Gewinne, indem sie einen Aufschlag auf die von ihren Liquiditätsanbietern gestellten Spreads erheben.
Gängige Ordertypen im Forex-Trading
Beim Handel mit Währungspaaren bei den von BestBrokers.com empfohlenen Brokern wirst du auf verschiedene Orderarten stoßen. Es ist wichtig zu verstehen, wie diese funktionieren und wie du sie sinnvoll einsetzt. Orders sind Anweisungen an deinen Broker, die festlegen, wie du ein bestimmtes Finanzinstrument – in diesem Fall Währungspaare – kaufen oder verkaufen möchtest. Beachte dabei, dass die verfügbaren Orderarten vom jeweiligen Broker abhängen und sich je nach Trading-Plattform unterscheiden können. Im Folgenden findest du die gängigsten Varianten.
Market Orders
Bei Market Orders weist du deinen Forex-Broker an, eine Position zum aktuell bestmöglichen Marktpreis zu eröffnen oder zu schließen. Angenommen, der Geldkurs für das Währungspaar GBP/USD liegt derzeit bei 1,3150 und der Briefkurs bei 1,3152. Wenn du dich entscheidest, GBP/USD über eine Market Order zu kaufen, erfolgt der Kauf zum Preis von 1,3152.
Der Broker führt die Order sofort aus. Ein Nachteil von Market Orders besteht darin, dass es in volatilen Marktphasen zu erhöhter Slippage kommen kann, wenn sich die Märkte schnell bewegen. Bei hoher Volatilität kann es zu Abweichungen zwischen dem gewählten Preis und dem tatsächlichen Ausführungspreis kommen.
Limit Orders
Mit einer Limit-Order gibst du deinem Broker die Anweisung, ein Währungspaar zu einem festgelegten Kurs oder zu einem besseren Preis zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Die Order wird erst ausgeführt, wenn der Markt den gewünschten Einstiegskurs erreicht oder ein noch günstigerer Preis verfügbar ist. Limit-Orders werden nur zu deinem festgelegten Kurs oder zu einem besseren Preis ausgeführt. Diese Orderart eignet sich sowohl für Long- als auch für Short-Positionen.
Stop Orders
Dies ist ein weiterer Ordertyp mit Bedingungen, der zwei Varianten umfasst: Buy Stop und Sell Stop. Dabei weist du den Broker an, ein Währungspaar oberhalb des aktuellen Marktpreises zu kaufen oder unterhalb des Marktpreises zu verkaufen – jeweils zu deinem festgelegten Preis.
Buy-Stop-Orders sind Anweisungen, zu einem Preis oberhalb des aktuellen Marktpreises zu kaufen. Angenommen, du gehst davon aus, dass das Währungspaar GBP/USD die Marke von 1,3100 überschreiten wird, und platzierst eine Buy-Stop-Order bei 1,3102.
Sobald der Markt den Kurs von 1,3102 erreicht, wird die Buy-Stop-Order in eine Market Order umgewandelt und vom Broker zum nächstbesten Preis ausgeführt. Wenn du hingegen erwartest, dass GBP/USD weiter an Wert verliert und unter 1,3100 fällt, kannst du eine Sell-Stop-Order bei 1,3099 platzieren.
Stop-Loss-Orders
Forex-Trader nutzen diese Orderart, um mögliche Verluste zu begrenzen, wenn sich der Markt gegen ihre Position bewegt. Wenn du beispielsweise einen Stop-Loss 15 % unter deinem Einstiegskurs setzt, werden deine potenziellen Verluste auf 15 % begrenzt.
Ein konkretes Beispiel: Angenommen, du eröffnest eine Long-Position auf GBP/USD zum Kurs von 1,3120. Setzt du den Stop-Loss bei 1,3100, kann dein maximaler Verlust 20 Pips nicht überschreiten.Good-’Til-Canceled (GTC)-Order
Dabei handelt es sich eher um eine zeitlich unbegrenzte Orderlaufzeit als um eine eigene Orderart. Mit einer GTC-Order („Good Till Cancelled“) bleibt die Order so lange aktiv, bis du sie selbst stornierst. Dennoch ist die Bezeichnung etwas irreführend, da GTC-Orders in der Praxis meist nicht unbegrenzt aktiv bleiben.
Broker legen häufig selbst eine Ablaufzeit fest, die meist zwischen 30 und 90 Tagen nach Auftragserteilung liegt. Dadurch wird verhindert, dass vergessene Orders unerwartet ausgeführt werden. Angenommen, GBP/USD notiert aktuell bei 1,3200 und du platzierst eine Good-’Til-Canceled-Kauforder bei 1,3150. Wenn der Kurs 1,3150 erreicht, bevor du die Order stornierst oder sie abläuft, wird sie vom Broker ausgeführt.
Trailing-Stop-Order
Dabei handelt es sich um eine Stop-Loss-Order, die sich automatisch anpasst, sobald sich der Markt zu deinen Gunsten bewegt. Der Trailing Stop wird entweder in einem festen Abstand in Pips oder prozentual unter dem Marktpreis bei einer Long-Position beziehungsweise über dem Marktpreis bei einer Short-Position festgelegt. Steigt der Kurs bei einer Long-Position, bewegt sich auch der Trailing Stop automatisch nach oben und behält dabei denselben Abstand zum jeweils neuen Hoch bei. Dreht der Markt anschließend wieder nach unten, bleibt der Trailing Stop auf dem zuletzt erreichten Niveau stehen. Wird dieses Kursniveau erreicht, wird die Position automatisch geschlossen. Dadurch lassen sich Gewinne absichern, während deine Position weiterhin von möglichen Kursbewegungen profitieren kann.
Trading-Plattformen von Forex-Brokern
Die Trading-Plattform dient als direkter Zugang zu den Forex-Märkten und gehört zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines Brokers. Anbieter mit einer großen Auswahl an Trading-Plattformen schneiden in Bewertungen in der Regel besonders gut ab.
Einige Trading-Plattformen nutzen proprietäre Software, die intern entwickelt wurde, während viele Anbieter auf Lösungen von Drittanbietern wie MetaQuotes setzen. Unabhängig davon ist die Nutzung auf verschiedenen Geräten ein großer Vorteil – besonders, wenn du die Märkte auch unterwegs im Blick behalten möchtest.
Auch die Funktionen der Trading-Plattform spielen eine entscheidende Rolle. Eine gute Plattform bietet ausreichend Werkzeuge für die technische und fundamentale Analyse sowie eine schnelle Orderausführung, damit Positionen effizient eröffnet und geschlossen werden können. Eine unübersichtliche oder komplizierte Benutzeroberfläche kann dagegen zu kostspieligen Fehlern beim Ein- und Ausstieg führen.
Plattformen wie eToro unterstützen beispielsweise Copy Trading. Dadurch können weniger erfahrene Trader die Strategien erfahrener Anleger verfolgen und deren Positionen automatisch kopieren. Vergangene Ergebnisse garantieren jedoch keine zukünftigen Gewinne, und mögliche Verluste werden ebenfalls übernommen. Hoch bewertete Broker bieten in der Regel sowohl browserbasierte Plattformen als auch Desktop- und mobile Trading-Plattformen an.
Die Funktionen unterscheiden sich je nach Plattform deutlich. Deshalb empfiehlt es sich, die einzelnen Plattformen zunächst über ein Demokonto selbst zu testen. So bekommst du einen guten Eindruck von den verfügbaren Funktionen, der Benutzerfreundlichkeit und der allgemeinen Performance. Im Folgenden findest du die am häufigsten genutzten externen Trading-Plattformen für den Forex-Handel.
MetaTrader 4 (MT4) gehört zu den weltweit am häufigsten genutzten Trading-Plattformen. Schätzungen zufolge setzen mehr als 80 % der Forex-Broker auf diese Software – darunter auch viele Anbieter, die von BestBrokers.com empfohlen werden. MT4 wurde 2005 von MetaQuotes Software entwickelt und ist mit verschiedenen Betriebssystemen wie Microsoft Windows, iOS und Android kompatibel. Zu den wichtigsten Funktionen von MT4 gehören zahlreiche technische Indikatoren und grafische Werkzeuge, mehr als 1.000 handelbare Symbole sowie ein Single-Thread-Strategietester.
MetaTrader 5 (MT5) ist der Nachfolger von MT4 und wurde 2010 veröffentlicht. Die Plattform bietet zusätzliche Funktionen wie weitere Orderarten, 38 technische Indikatoren, 39 grafische Werkzeuge und 21 Zeitfenster für eine detaillierte Marktanalyse. MT5 wird besonders von erfahrenen Tradern genutzt, gewinnt aber insgesamt immer stärker an Bedeutung und gehört inzwischen bei vielen Brokern zum festen Plattformangebot. Im Gegensatz zu MT4, das hauptsächlich für den Forex-Handel entwickelt wurde, unterstützt MT5 zusätzlich weitere Märkte wie Optionen, Anleihen, Aktien und Futures. Darüber hinaus verfügt die Plattform über eine Markttiefe-Funktion sowie einen integrierten Wirtschaftskalender.
cTrader wurde vom zyprischen Unternehmen Spotware Systems entwickelt und zählt zu den beliebtesten Trading-Plattformen im Forex-Bereich. Besonders bekannt ist die Plattform für ihre Unterstützung des automatisierten Tradings. Darüber hinaus bietet cTrader zahlreiche weitere Funktionen wie erweiterten Orderschutz, einen integrierten Wirtschaftskalender, Level-2-Marktdaten, sechs verschiedene Charttypen sowie mehr als 50 vorinstallierte technische Indikatoren.
NinjaTrader ist eine leistungsstarke Charting-Plattform, die 2004 eingeführt wurde. Die in den USA entwickelte Plattform wird hauptsächlich von Tradern in Nordamerika genutzt. NinjaTrader unterstützt zahlreiche anpassbare Funktionen, darunter verschiedene Zeichenwerkzeuge und Hunderte von Indikatoren. Ein Nachteil besteht darin, dass nur wenige Broker NinjaTrader unterstützen und die Plattform ausschließlich mit dem Betriebssystem Microsoft Windows kompatibel ist.
TradingView ist eine der bekanntesten Plattformen für Chartanalyse und gleichzeitig ein großes soziales Netzwerk für Trader. Millionen Nutzer weltweit verwenden die Plattform für Marktanalysen in verschiedenen Anlageklassen – darunter auch Forex. TradingView wurde 2011 veröffentlicht und läuft direkt im Browser, kann aber zusätzlich über Apps für iOS und Android genutzt werden. Zu den wichtigsten Funktionen gehören umfangreiche Chartanalyse-Werkzeuge mit Hunderten technischen Indikatoren und Zeichenwerkzeugen, eine große Community zum Austausch von Trading-Ideen, Paper Trading sowie Echtzeit-Marktdaten für Tausende Finanzinstrumente.
Kommissionen, Gebühren und weitere Trading-Kosten
Forex-Broker berechnen Gebühren für ihre Dienstleistungen. Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Kosten des Handels mit Währungspaaren genau zu verstehen. Im Folgenden findest du die häufigsten Gebühren und Kosten, die beim Forex-Trading anfallen können.
Der Spread
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, verzichten viele Forex-Broker inzwischen auf feste Provisionen und verdienen stattdessen über die integrierten Spreads. Der Begriff Spread bezeichnet die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs eines Währungspaars. Dabei handelt es sich um die grundlegenden Kosten, die der Broker für die Ausführung eines Trades berechnet. Liegen die Kauf- und Verkaufskurse von GBP/USD beispielsweise bei 1,3115 und 1,3118, beträgt der Spread drei Pips.
Dealing-Desk-Broker verwenden in der Regel feste Spreads, die nicht schwanken, sodass Trader die Kosten ihrer Positionen im Voraus kennen. Variable oder flexible Spreads sind hingegen typisch für No-Dealing-Desk-Broker und verändern sich abhängig von der Marktvolatilität.
Kommissionen
ECN-Broker bieten im Vergleich zu Market Makern meist engere Spreads, allerdings fallen dafür zusätzliche Kosten an. Ihre Nutzer zahlen feste Kommisionen pro Trade zusätzlich zum Spread (falls vorhanden). Auch sogenannte Round-Turn-Kommissionen solltest du beachten. Dabei berechnet der Broker eine feste Gebühr basierend auf deinem Handelsvolumen. Angenommen, du handelst das Währungspaar EUR/USD mit einem Standard-Konto und es fällt eine Kommission von 2,50 USD pro Lot (100.000 Währungseinheiten) an. Der Broker berechnet 2,50 USD pro Orderseite, also beim Einstieg und beim Ausstieg, sodass du insgesamt 5 USD für eine Position mit einem Lot zahlst.
Finanzierungskosten
Finanzierungskosten, auch als Rollover- oder Swap-Gebühren bezeichnet, fallen für Positionen an, die über Nacht offen bleiben. Der Broker belastet dein Konto automatisch an jedem Tag mit offener Position, auch an Wochenenden. Die Höhe dieser Gebühren hängt in der Regel von den Zinsunterschieden zwischen den beiden Währungen eines Währungspaars sowie vom aktuellen Kassakurs ab. Auch Marktbedingungen können Einfluss auf die Höhe der Finanzierungskosten haben.
Auszahlungsgebühren
Einige Broker berechnen geringe Gebühren für Auszahlungen von deinem verfügbaren Kontoguthaben. Andere bieten ein oder mehrere kostenlose Auszahlungen pro Monat an, verlangen jedoch zusätzliche Gebühren, sobald das monatliche Limit überschritten wird. Falls du unsicher bist, ob bei deinem Broker Auszahlungsgebühren anfallen, kannst du dich direkt an den Kundenservice wenden. Viele gut bewertete Broker bearbeiten Auszahlungen ohne zusätzliche Kosten.
Inaktivitätsgebühren
Bleibt dein Konto über einen bestimmten Zeitraum inaktiv – meist zwölf aufeinanderfolgende Monate –, beginnen viele Broker damit, monatliche Inaktivitätsgebühren von deinem verfügbaren Guthaben abzuziehen. Die genaue Höhe dieser Gebühren unterscheidet sich je nach Forex-Broker und ist in der Regel in den Geschäftsbedingungen aufgeführt.
Regulierung von Forex-Brokern
Einer der wichtigsten Punkte bei der Auswahl eines Forex-Brokers ist die zuständige Regulierung. Der Handel bei einem regulierten Broker bietet zusätzlichen Schutz, falls der Anbieter zahlungsunfähig werden sollte. Regulierte Broker müssen strenge Vorgaben der Finanzaufsichtsbehörden einhalten – dazu gehört unter anderem die getrennte Verwahrung der Kundengelder auf separaten Konten.
Zusätzlich müssen regulierte Broker bestimmte Mindestkapitalanforderungen erfüllen, um ihre Dienstleistungen in überwachten Märkten anbieten zu dürfen. Die am höchsten bewerteten Forex-Broker bei BestBrokers.com verfügen in der Regel über Lizenzen von einer oder mehreren der folgenden Finanzaufsichtsbehörden.
- Die Financial Conduct Authority (FCA) reguliert Forex-Broker im Vereinigten Königreich. Sie gilt als eine der einflussreichsten Finanzaufsichtsbehörden der Branche und arbeitet eng mit der Prudential Regulation Authority sowie der Bank of England zusammen. Das Vereinigte Königreich hat die EU und den Europäischen Wirtschaftsraum im Januar 2020 verlassen, dennoch basiert sein regulatorischer Rahmen weiterhin stark auf den Vorgaben der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID). Die Verbraucherschutzmaßnahmen im Land überschneiden sich weitgehend mit denen der EU-Mitgliedstaaten, darunter niedrigere Hebelobergrenzen für Privatanleger, die getrennte Verwahrung von Kundengeldern sowie Schutz vor negativem Kontostand. Zu den Hauptzielen der FCA gehören der Schutz der Integrität der britischen Finanzmärkte, der Schutz institutioneller und Privatanleger sowie die Bekämpfung finanziellen Fehlverhaltens.
- Die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) zählt zu den bekanntesten Finanzaufsichtsbehörden weltweit. Sie reguliert die australische Finanzbranche auf Grundlage des Corporations Act aus dem Jahr 2001. Nach den Vorgaben der ASIC müssen Broker über ein Mindestbetriebskapital von mindestens 1 Million USD verfügen. Außerdem sind lizenzierte Anbieter verpflichtet, Kundengelder getrennt auf Konten bei großen Banken zu verwahren.
- Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wurde 1974 gegründet und überwacht die Derivatemärkte in den Vereinigten Staaten. Jede Woche veröffentlicht die Behörde den sogenannten Commitment of Traders Report, der einen besseren Einblick in die Marktbewegungen ermöglicht. Broker mit CFTC-Lizenz müssen über ein Betriebskapital von mindestens 20 Millionen USD verfügen – eine der höchsten Anforderungen weltweit. Zusätzlich sind die Anbieter verpflichtet, regelmäßige Prüfberichte einzureichen und Kundengelder getrennt bei großen Finanzinstituten zu verwahren. Differenzkontrakte (CFDs) sind in den USA nicht erlaubt. Trader haben dort jedoch Zugang zu anderen Hebelprodukten, wobei der maximale Hebel auf 1:50 begrenzt ist.
- Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für die Aufsicht über Broker und andere Finanzunternehmen in Deutschland zuständig. Sie wurde 2002 nach Verabschiedung des Finanzdienstleistungs- und Integrationsgesetzes gegründet. Da Deutschland Teil des Europäischen Wirtschaftsraums ist, können Broker mit Zulassung der FCA oder anderer europäischer Finanzaufsichtsbehörden deutsche Kunden betreuen, ohne zwingend eine Niederlassung im Land zu unterhalten. Die von der BaFin geforderten Mindestkapitalanforderungen liegen – abhängig vom verwalteten Kundengeld – zwischen 750.000 € und 5 Millionen €.
- Die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) wurde 2001 gegründet. Nach dem EU-Beitritt Zyperns im Jahr 2004 passte die Behörde ihre Regulierungsstandards an die Vorgaben der MiFID-Richtlinie an. Dadurch können Broker mit CySEC-Lizenz ihre Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anbieten. Regulierte Broker in Zypern müssen über ein Betriebskapital von mindestens 750.000 € verfügen. Außerdem sind lizenzierte Anbieter Mitglied im Anlegerentschädigungsfonds, der Kunden im Fall einer Insolvenz mit bis zu 20.000 € absichert.
Schutz deiner Einlagen und Geldgarantien
BestBrokers.com legt großen Wert auf die Sicherheit der Kundengelder. Deshalb werden ausschließlich vollständig lizenzierte und regulierte Forex-Broker empfohlen. Die ausgewählten Anbieter schützen ihre Kunden und deren Guthaben unter anderem durch die folgenden Sicherheitsmaßnahmen:
- Der Schutz vor negativem Kontostand wird von allen in Europa, Australien und dem Vereinigten Königreich regulierten Forex-Brokern angeboten, die ihren Nutzern den Handel mit Contracts for Difference (CFDs) mit Hebelhandel ermöglichen. Diese Schutzmaßnahme verhindert, dass du mehr Geld verlierst als dein verfügbares Kontoguthaben, wenn sich der Markt gegen dich entwickelt. Allerdings steht dieser Schutz nur Privatanlegern zur Verfügung. Professionelle Trader können ihn nicht nutzen.
- Die getrennte Verwahrung der Kundengelder gehört zu den wichtigsten Anforderungen für regulierte Forex-Broker. Dabei werden die Guthaben der Kunden auf separaten Konten verwahrt, die strikt vom Betriebskapital des Brokers getrennt sind. Diese Vorgabe dient dem Schutz der Kundengelder, falls ein Broker insolvent werden sollte. Finanzaufsichtsbehörden verlangen in der Regel außerdem, dass Kundengelder bei großen Banken hinterlegt werden. Zusätzlich müssen Broker bestimmte Mindestkapitalanforderungen erfüllen, um eine Lizenz zu erhalten.
- Anlegerentschädigungssysteme dienen dem Schutz von Privatkunden und greifen, wenn Broker Kundengelder oder Vermögenswerte aus bestimmten Gründen nicht zurückzahlen können. Häufig geschieht dies bei finanziellen Problemen oder einer Insolvenz des Brokers. Viele Finanzaufsichtsbehörden vergeben Lizenzen nur an Anbieter, die an einem solchen Entschädigungssystem teilnehmen. Die genauen Regelungen unterscheiden sich je nach Land und Aufsichtsbehörde. Broker mit CySEC-Lizenz können ihre Kunden im Fall einer Insolvenz beispielsweise mit bis zu 20.000 € absichern.









