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Forex-Broker mit hohem Hebel 1:300

Geschrieben von Zornitsa Stefanova Zornitsa Stefanova
Zornitsa Stefanova - Autor bei BestBrokers.comZornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen spezialisiert. Sie bewertet Broker aus der Perspektive der Nutzer und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Benutzerfreundlichkeit der Plattform, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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Der Hebel ist ein zentrales Instrument im Trading. Er ermöglicht es dir, größere Positionen im Devisenmarkt zu handeln, indem du Kapital von deinem Broker nutzt. Richtig eingesetzt kann der Hebel deine Gewinne bei positiven Kursbewegungen deutlich steigern. Gleichzeitig erhöht er jedoch auch das Verlustrisiko, wenn sich der Markt gegen dich bewegt. Ein konsequentes Risikomanagement ist daher entscheidend für langfristigen Erfolg.

Das Risiko hoher Verluste hat dazu geführt, dass Aufsichtsbehörden in Großbritannien und Europa hohe Hebel für Privatkonten eingeschränkt haben. Ein Hebel von 1:300 ist dort nicht erlaubt – stattdessen gilt eine Begrenzung auf 1:30. Höhere Hebel stehen ausschließlich professionellen Tradern zur Verfügung. In anderen Regionen wie Vanuatu oder Mauritius gelten weniger strenge Vorgaben, sodass dort auch im Privatkonto ein Hebel von bis zu 1:300 möglich ist.

Wenn du mit hohem Hebel handeln möchtest, aber noch unsicher bist, wo du anfangen sollst, findest du im Folgenden eine Auswahl an Forex-Brokern mit einem Hebel von 1:300. Zusätzlich erfährst du, wie Trading mit Hebel funktioniert und welche Strategien dir helfen, Risiken zu reduzieren.

Testmethodik
Für die Bewertung hoher Hebelstufen prüften wir internationale Gesellschaften der Broker, bei denen Privatkunden Hebel ab 1:300 nutzen können. Vom 27. Mai bis 19. Juni 2026 bewerteten wir Regulierung, Kontomodelle, Plattformen und Handelsbedingungen. Wir eröffneten verfügbare Raw-MT5-Livekonten; andernfalls nutzten wir proprietäre Plattformen oder Standardkonten. Dabei testeten wir AvaProtect™, den Risk Management Indicator und garantierte Stop-Loss-Orders und beobachteten EUR/USD, XAU/USD sowie den S&P 500. Weitere Einzelheiten bietet unsere vollständige Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
3Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4Global Prime logoGlobal Prime
Bewertung: 4,08 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten für CFDs verlieren Geld
5AvaTrade logoAvaTrade
Bewertung: 4,04 ⭐
57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6XM Group logoXM Group
Bewertung: 3,90 ⭐
72,82 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7FXCM logoFXCM
Bewertung: 3,48 ⭐
70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
9Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 9 Forex-Broker mit einem Hebel von bis zu 1:300

Für Trader in Deutschland ist wichtig: Ein Hebel von 1:300 steht bei EU-regulierten Privatkundenkonten nicht zur Verfügung. Wenn ein Broker in Vergleichstabellen höhere Hebel nennt, bezieht sich das meist auf professionelle Kunden oder auf eine andere, außerhalb der EU regulierte Gesellschaft des Anbieters. Prüfe daher vor der Kontoeröffnung immer, mit welcher Vertragsgesellschaft du den Vertrag abschließt, welche Aufsicht zuständig ist und ob Schutz vor negativem Kontostand, Margin-Close-out-Regeln und transparente Kosteninformationen gelten. Ein Broker muss nicht immer direkt von der BaFin zugelassen sein; er kann auch über eine andere EU-Aufsicht grenzüberschreitend in Deutschland tätig sein. Trotzdem sollte die Vertragsgesellschaft eindeutig benannt und im jeweiligen Aufsichtsregister nachvollziehbar sein.

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9 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

  1. Gesamtbewertung 4,38/5
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    Fusion Markets wurde 2017 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Melbourne, Australien, und ist ein renommierter Forex-Broker mit über 250 Finanzprodukten, wettbewerbsfähigen Preisen und mehreren Handelsplattformen. Bei unserer Prüfung stellten wir fest, dass das Unternehmen Niederlassungen in Vanuatu und auf den Seychellen hat und von folgenden Finanzaufsichtsbehörden lizenziert ist: Australian Securities and Investments Commission (ASIC), Vanuatu Financial Services Commission (VFSC) und Seychelles Financial Services Authority (FSA).

    Die Hebelgrenzen hängen vom Wohnsitzland und in Australien von der Kontoklassifizierung ab. Professionelle Kontoinhaber sowie Kunden unter den Seychellen- und Vanuatu-Lizenzen können Forex mit einem Hebel ab 1:300 bis 1:500 handeln. ASIC-Privatkunden sind bei Hauptwährungspaaren auf 1:30 und bei Nebenpaaren auf 1:20 begrenzt.

    Fusion Markets bietet Classic- und Zero-Konten für MT4, MT5, cTrader und TradingView. Wir eröffneten ein Zero-Livekonto auf MT5 und ermittelten durchschnittliche Spreads von 0.01 Pips bei EUR/USD und 10.3 Pips bei XAU/USD, jeweils mit $4.50 Round-Turn-Provision. Beim US500 betrug der Durchschnitt 3.0 Pips.

    Da internationale VFSC- und FSA-Konten keinen Negativsaldoschutz haben, war bei einem Hebel von 1:300 präzises Handelsmanagement entscheidend. Wir setzten in MT5 für jede Position Stop-Loss-Orders und hielten das Eigenkapital deutlich über der automatischen Stop-out-Schwelle von 20 %, um Zwangsliquidationen bei abrupten Marktbewegungen zu vermeiden.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    FP Markets ist ein 2005 gestarteter Forex- und CFD-Broker mit wettbewerbsfähigen Handelsbedingungen für private und professionelle Trader. Der Broker wird von mehreren Finanzbehörden reguliert, darunter ASIC in Australien, CySEC in Zypern, die FSA der Seychellen, die SCB der Bahamas, die FSCM von Mauritius und die FSCA Südafrikas.

    Je nach Konto bietet FP Markets unter den ASIC- und CySEC-Gesellschaften einen maximalen Hebel von 1:30 für Privatkunden und 1:500 für professionelle Trader. Der zulässige Hebel hängt auch von der Anlageklasse ab. Privatkonten erhalten bis zu 1:30 für Hauptwährungspaare und 1:20 für Neben- und exotische Paare. Neben Forex-CFDs stehen Aktien, Indizes, Rohstoffe, Metalle, Kryptowährungen und ETF-CFDs zur Verfügung.

    Bei den internationalen Gesellschaften gelten folgende Höchstwerte: Forex 1:500, wichtige Indizes und Rohstoffe 1:200, Aktien 1:20 und Kryptowährungen bis 1:10.

    FP Markets unterstützt MT4, MT5, cTrader und TradingView. Zur Wahl standen Standard und Raw; wir eröffneten ein Raw-MT5-Konto. Gemessen wurden wettbewerbsfähige Spreads von 0.17 Pips bei EUR/USD, 9 Pips bei XAU/USD mit $3 Provision pro Seite und 2.5 Pips beim US500. Neben konsequenten Stop-Loss-Orders nutzten wir die nativen Forex-Rechner der Traders Toolbox, um Risikoparameter vor Live-Positionen zu prüfen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    BlackBull Markets ist ein mehrfach regulierter Broker mit über 26.000 handelbaren Vermögenswerten aus Forex, Aktien, Rohstoffen, Futures und Indizes. Ohne Mindesteinzahlung und mit einem Hebel bis 1:500 ist die Plattform für neue und erfahrene Trader zugänglich. Reguliert wird das Unternehmen von der Financial Services Authority der Seychellen (FSA) und der Financial Markets Authority Neuseelands (FMA).

    Bei den anderen unterstützten Anlageklassen ist der Hebel für Aktien auf 1:5, für Indizes auf 1:100 und für Kryptowährungen je nach Coin auf 1:50 oder 1:100 begrenzt.

    Der Broker bietet ECN-Standard-, ECN-Prime- und Prime+-Konten für MT4, MT5, TradingView und cTrader.

    Zur direkten Prüfung von Ausführung und Live-Handelskosten eröffneten wir ein ECN-Prime-MT5-Konto. Die durchschnittlichen Spreads betrugen 0.1 Pips bei EUR/USD, 12 Pips bei XAU/USD und 6 Pips beim US500-Index. Für genauere Kostenberechnungen nutzten wir die integrierten Rechner für Margin, Gewinn/Verlust, Swaps und Währungen. Zudem hielten wir die Margin deutlich über der Margin-Call-Warnschwelle von 70 % und verwendeten enge Stop-Loss-Orders, um das automatische Stop-out-Niveau von 50 % nicht zu erreichen.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Eightcap ist ein globaler Finanzdienstleistungsbroker, der unter anderem von der Securities Commission of The Bahamas (SCB), der Financial Conduct Authority (FCA) und der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) zugelassen ist. Bei der Prüfung des operativen Rahmens stellte unser Team fest, dass das Unternehmen Zugang zu mehr als 800 CFD-Märkten bietet. Neben den populären Plattformen MT4 und MT5 bietet Eightcap eine TradingView-Integration.

    Eightcap unterstützt zwei Hauptkonten: das spreadbasierte Standard-Konto und das provisionsbasierte Raw-Konto. Je nach Regulierungsrahmen der gewählten Gesellschaft bietet Eightcap Hebel von 1:1 bis 1:500. Unser provisionsbasiertes Raw-Konto auf MetaTrader 5 war standardmäßig auf 1:100 eingestellt. Kunden können Anpassungen entsprechend ihren Präferenzen und ihrer Risikotoleranz beantragen.

    Unter FCA, CySEC und ASIC gelten niedrigere Grenzen: 1:30 für Hauptwährungspaare, 1:20 für Nebenwährungspaare, Gold und wichtige Indizes, 1:10 für andere Rohstoffe und Nebenindizes, 1:5 für Einzelaktien und 1:2 für Kryptowährungen.

    Unsere Live-Tests ergaben durchschnittlich 0.1 Pips bei EUR/USD und eine branchenübliche Round-Turn-Provision von $7. XAU/USD lag bei 12 Pips, der US500 stabil bei 4.5 Pips. Wir setzten für jede Position direkt in MT5 enge Stop-Loss- und Take-Profit-Niveaus und hielten die Margin über 80 %, um einen automatischen Margin Call zu vermeiden.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente, die mit einem hohen Risiko verbunden sind, schnell Geld zu verlieren (1:100). 76,09 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  5. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Global Prime ermöglicht den Handel mit Forex, Indizes, Rohstoffen, Krypto-CFDs und Anleihen-CFDs. Ohne Einzahlungsgebühren und Mindestanforderungen an Konten sowie mit verschiedenen Plattformen und Tools ist der Broker nach unserer Einschätzung für neue und erfahrene Trader zugänglich. Das Unternehmen ist von den Finanzaufsichtsbehörden Australiens (ASIC) und Vanuatus (VFSC) lizenziert. Die ASIC-regulierte Gesellschaft bietet Negativsaldoschutz.

    Global Prime bietet flexible Hebel abhängig vom Wohnsitzland und der gewählten Gesellschaft. Unter der VFSC-Lizenz beträgt der Standardhebel 1:100, doch Trader können eine Erhöhung bis 1:500 beantragen. Privatkunden der ASIC-Gesellschaft unterliegen den lokalen Grenzen von 1:30 für Hauptwährungspaare und 1:20 für Nebenpaare.

    Zur Prüfung der Raw-Ausführung finanzierten wir ein Livekonto und verbanden es mit MetaTrader 5. Die durchschnittlichen Spreads betrugen 0.1 Pips bei EUR/USD und 7.9 Pips bei XAU/USD, jeweils mit einer Provision von $3.50 pro Seite für Forex und Metalle. Beim US500 waren es durchschnittlich 4.1 Pips.

    Im Live-Test nutzten wir Stop-Loss-Orders, überwachten die Margin in MT5 und prüften das Risiko mit den Tools von Global Prime zur Positionsgrößen- und Margin-Berechnung.

    Bei einem EUR/USD-Trade über 0.01 Lot mit einem Hebel von 1:300 und einem USD-Konto verwendete der Margin-Rechner beispielsweise einen Umrechnungskurs von 1.14646 und berechnete eine erforderliche Margin von $3.82.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  6. Gesamtbewertung 4,06/5
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    Der seit 2001 tätige ActivTrades ist ein etablierter Forex-Broker mit über 1.000 CFD-Produkten, wettbewerbsfähigen Preisen, vier Handelsplattformen und schneller Ausführung. Der Broker erhielt über 65 internationale Auszeichnungen. Kunden können 54 Haupt-, Neben- und exotische Währungspaare handeln, mit Spreads ab 0.5 Pips, ohne Provisionen und einer durchschnittlichen Ausführungszeit unter 0.004 Sekunden. 93 % der Orders werden zum angeforderten oder einem besseren Preis ausgeführt.

    ActivTrades arbeitet unter mehreren Regulierungsordnungen mit eigenen Hebelgrenzen. Weitere Faktoren sind Handelsgröße und Art des Währungspaars. Die Gesellschaften unter der britischen FCA und der portugiesischen CMVM bieten Forex-Privatkunden maximal 1:30. Bei der Bahamas-Gesellschaft sind bis zu 1:200 möglich. Unter der Mauritius-Gesellschaft können Privatkunden maximal 1:1000 nutzen.

    Zur direkten Prüfung finanzierten wir ein Individual Account und verbanden es mit MT5. Unser Testteam ermittelte eine stabile Ausführung mit durchschnittlichen Live-Spreads von 0.9 Pips bei EUR/USD, 47 Pips bei XAU/USD und 11.4 Pips beim US500-Index.

    Vor Orders berechneten wir das erforderliche Handelsvolumen mit dem Position Sizing Calculator von ActivTrades für Aktien, Forex und CFDs. Da das Tool keinen Stop-Loss ersetzt, versahen wir jeden Trade mit einer standardmäßigen Stop-Loss-Order. Zusätzlich bietet ActivTrades privaten und professionellen Kunden aller globalen Gesellschaften einen garantierten Negativsaldoschutz.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  7. Gesamtbewertung 4,04/5
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    AvaTrade bietet unter anderem den Handel mit CFDs auf Forex, Aktien und Rohstoffe. Trader erhalten Zugang zu verschiedenen Tools, reaktionsschnellem Kundensupport und Sicherheitsmaßnahmen, gestützt durch den Regulierungsstatus des Brokers. AvaTrade besitzt mehrere Handelslizenzen für Märkte unter Aufsicht der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC), der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) und der südafrikanischen Financial Sector Conduct Authority (FSCA).

    Die globale Gesellschaft von AvaTrade wird von der British Virgin Islands Financial Services Commission (BVI FSC) reguliert. In Märkten nach ESMA-Regeln begrenzt AvaTrade den Privatkundenhebel bei Hauptwährungspaaren auf 1:30 und bei Nebenpaaren, Gold und wichtigen Indizes auf 1:20. Für Rohstoffe und Nebenindizes gilt 1:10, für Einzelaktien und Anleihen 1:5 und für Kryptowährungen 1:2. Privatkunden der internationalen FSCA- und BVI-FSC-Gesellschaften sowie professionelle Trader erhalten bei Forex-Paaren bis zu 1:400.

    Für unseren Praxistest eröffneten wir über die AvaTrade App ein Standard-Konto. Unser Testteam ermittelte stabile feste Spreads von durchschnittlich 0.8 Pips bei EUR/USD, 37 Pips bei XAU/USD und 5 Pips beim US500-Index.

    Außerdem testeten wir AvaProtect™ bei offenen Positionen. Dieses kurzfristige Risikomanagement-Tool erstattet Handelsverluste innerhalb eines gewählten stündlichen oder täglichen Schutzfensters gegen eine vom Barguthaben abgezogene Gebühr. So konnten wir hohes Hebel-Exposure steuern und das Kontoeigenkapital vor ungünstigen Kursbewegungen und automatischen Schließungen schützen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  8. Gesamtbewertung 3,90/5
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    Der 2009 gegründete XM ist ein globaler Forex- und CFD-Broker für Forex sowie CFDs auf Indizes, Rohstoffe, Aktien, Edelmetalle und Energiemärkte. Er erfüllt die Anforderungen mehrerer Aufsichtsbehörden, darunter die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC), die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die schwedische Finanzaufsichtsbehörde.

    Konten bei XM Global, überwacht von der International Financial Services Commission (Belize), bieten Privatkunden weniger Schutz. Der maximal zulässige Hebel kann bei Instrumenten wie Forex 1:1000 erreichen.

    Bei der Prüfung des Produkt- und Plattformangebots der XM Group eröffneten wir über das MT5-Terminal ein Ultra-Low-Konto. Anders als bei den meist provisionsbasierten Raw-Konten anderer Broker ist die Kontostruktur der XM Group gesellschaftsspezifisch. Ihre FSC-regulierte internationale Gesellschaft bietet für diese Kontostufe kein traditionelles provisionsbasiertes Profil.

    In unseren Live-Tests ermittelten wir dennoch wettbewerbsfähige Spreads in wichtigen Anlageklassen: durchschnittlich 0.8 Pips bei EUR/USD und 24 Pips bei XAU/USD. Bei globalen Aktienindizes betrug der stabile Spread des US500-Index 5.2 Pips.

    Zum Schutz vor unerwarteten Marktlücken nutzten wir den Negativsaldoschutz von XM, der allen Kunden bei sämtlichen Kontotypen zur Verfügung steht. Da ein hoher Hebel das Risiko verstärkt, stellte diese Regelung sicher, dass unser Kontostand nicht unter null fallen konnte.

    Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,82 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  9. Gesamtbewertung 3,48/5
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    9. FXCM

    FXCM ist ein regulierter, weltweit tätiger Broker mit Lizenzen aus wichtigen Rechtsordnungen, darunter von der britischen Financial Conduct Authority (FCA), der Australian Securities and Investments Commission (ASIC), der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) und der südafrikanischen Financial Sector Conduct Authority (FSCA).

    Privatkonten unter FCA, ASIC und CySEC sind auf einen maximalen Hebel von 1:30 begrenzt. Für andere Kunden gilt bei einem Eigenkapital unter $10,000 standardmäßig 1:1000. Zwischen $10,000 und $50,000 sind es maximal 1:400; über $50,000 gilt für Forex 1:100 und für CFDs bis zu 1:200. Der Hebel wird an das Eigenkapital angepasst, und das Unternehmen kann Kundeneinstellungen ändern.

    Der Broker bietet Trading Station, TradingView Pro und MT4 mit den Kontotypen Retail Standard und Active Trader. Wir eröffneten ein Retail-Standard-Konto über Trading Station und ermittelten stabile durchschnittliche Spreads von 1.35 Pips bei EUR/USD, 30 Pips bei XAU/USD und 6 Pips beim US500-Index.

    Der nur in FXCM Trading Station Desktop verfügbare FXCM Risk Management Indicator ermöglichte benutzerdefinierte Risikoparameter auf Basis unseres Guthabens von $500 und des gewählten Hebels von 1:300. Das Tool berechnete die maximale sichere Handelsgröße und zeichnete geeignete Stop-Niveaus sowie Positionsparameter in Live-Charts ein. So konnten wir Risikoschwellen vor einer Positionseröffnung steuern.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit CFDs bei diesem Anbieter handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.

Forex-Broker mit einem Hebel von bis zu 1:300 nach Trustpilot-Bewertung


Trustpilot-Bewertungen können einen ersten Eindruck zur Nutzererfahrung geben, ersetzen aber keine Prüfung von Regulierung, Kosten, Ausführungsqualität und Vertragsbedingungen. Gerade bei hohen Hebeln sollte die zuständige Aufsicht wichtiger sein als eine reine Sternebewertung.

Vergleich der Top 9 Forex-Broker mit einem Hebel von bis zu 1:300

Forex-BrokerMinimale KontoanforderungenHandelbare MärkteNegativsaldoschutzStop-Out-LevelTrading-PlattformenUnsere Bewertung
1. Fusion Markets0 USD/EUR250+Ja (nur für die ASIC-Einheit)20 %; 50 % (ASIC)MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingView4,38 ⭐
2. FP Markets100 USD/EUR10.000+Ja (Privatanleger)50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.4,37 ⭐
3. BlackBull Markets0 USD/EUR für Standard-Konten.26.000+Ja (für alle Nutzer).50 % (Margin-Call bei 70 %).MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, cTrader, MT WebTrader, BlackBull Shares, BlackBull CopyTrader, BlackBull Trade, BlackBull Invest, ZuluTrade.4,28 ⭐
4. Global Prime0 USD/EUR150+Ja (nur für die ASIC-regulierte Einheit).50 % (ASIC); 20 % (VFSC)MT4, MT4 WebTrader, MT4 für Android; für VFSC-Kunden: MT4, MT5 und GP Copy.4,08 ⭐
5. Eightcap100 $/€800+Ja50 %MT4, MT5, WebTrader, TradingView4,08 ⭐
6. AvaTrade100 USD/EURÜber 1.000Ja (europäische und australische Privatkunden)50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, AvaTradeGO, AvaSocial4,04 ⭐
7. XM Group5 USD/EUR1.400+Ja, für Privatanleger50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, MT4 WebTrader, MT5 WebTrader, MT4 MultiTerminal, XM-App3,90 ⭐
8. Markets.com100 $/€3.700+Ja50 %MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, Mobile App3,75 ⭐
9. FXCM50 $/€300Abhängig von der Region (N/V in VAE)50 % (MT4), 100 % für VAEMetaTrader 4, TradingView Pro, Trading Station3,48 ⭐
*Von CySEC, BaFin, FCA (UK) und ASIC regulierte Unternehmen bieten nicht-professionellen Händlern einen maximalen Hebel von 1:30 an.
Für deutsche Kunden sind neben dem Hebel auch praktische Punkte relevant: ein Handelskonto in EUR, SEPA-Ein- und Auszahlungen, transparente Währungsumrechnungsgebühren und verständliche Steuerunterlagen. Wenn dein Konto in einer anderen Währung geführt wird, können zusätzliche Umrechnungskosten entstehen, die deine tatsächliche Rendite beeinflussen.

Was bedeutet Hebelwirkung im Forex-Trading?

Im Forex-Trading gehören die möglichen Hebel zu den höchsten im CFD-Handel. Der Hebel im Forex-Trading ermöglicht es dir, größere Positionen zu eröffnen, als es dein Kontostand allein zulassen würde. Dabei nutzt du geliehenes Kapital deines Brokers. Für Privatkunden in Deutschland und der EU gelten jedoch klare Obergrenzen. Ein Teil deines Kontoguthabens – die sogenannte Margin – dient dabei als Sicherheit für dieses Kapital.

Hebelverhältnisse zeigen, wie stark sich die Positionsgröße durch die hinterlegte Margin erhöht. Je niedriger die Margin-Anforderung, desto höher ist der mögliche Hebel. Ein Verhältnis von 1:300 bedeutet zum Beispiel, dass du nur 1/300 = 0,33 % des Positionswertes als Sicherheit hinterlegen musst.

Wie viel Hebel dir im Forex-Trading zur Verfügung steht, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Der wichtigste Faktor ist die zuständige Finanzaufsicht. In Deutschland und der Europäischen Union gelten auf Grundlage der ESMA-Vorgaben feste Hebelgrenzen je nach Anlageklasse. Die Einhaltung wird bei deutschen Anbietern unter anderem durch die BaFin überwacht. Diese Einschränkungen betreffen Privatkundenkonten und sollen vor übermäßigen Verlusten schützen. Professionelle Kunden können unter bestimmten Voraussetzungen höhere Hebel nutzen.
  • Auch das gehandelte Finanzinstrument spielt eine Rolle. Im Forex-Trading sind die Hebel in der Regel höher als in vielen anderen Märkten. Anlageklassen wie Aktien-CFDs, Indizes oder Krypto-CFDs unterliegen strengeren Begrenzungen.
  • Zusätzlich beeinflusst die interne Risikopolitik des Brokers den angebotenen Hebel. Broker unter weniger strengen Offshore-Regulierungen bieten oft höhere Hebel als Anbieter, die Privatkunden nach EU-Vorgaben bedienen.

Die Einstufung als professioneller Kunde ist in der EU an MiFID-II-Kriterien geknüpft. In der Praxis musst du dafür in der Regel mindestens zwei Voraussetzungen erfüllen, etwa ausreichend viele relevante Transaktionen, ein Finanzinstrumente-Portfolio von mehr als 500.000 € oder einschlägige Berufserfahrung im Finanzsektor. Wenn du dich hochstufen lässt, verzichtest du auf bestimmte Schutzrechte für Privatkunden; ein höherer Hebel ist daher kein reiner Vorteil, sondern geht mit zusätzlicher Verantwortung einher.

Hebel und Volatilität hängen eng zusammen. Die Volatilität beschreibt, wie stark sich die Preise in einem Markt bewegen. Volatile Märkte – etwa Kryptowährungen oder einzelne Aktien – zeigen im Vergleich zu Hauptwährungspaaren wie EUR/USD oder wichtigen Indizes oft schnelle und schwer vorhersehbare Kursbewegungen. Schon kleine Preisbewegungen können bei hoher Volatilität zu deutlichen Gewinnen oder Verlusten führen, besonders bei einem hohen Hebel.

Die maximal erlaubten Hebel sind häufig an die Volatilität der jeweiligen Anlageklasse gekoppelt. In der EU liegt der Hebel für Krypto-CFDs für Privatkunden beispielsweise in der Regel bei maximal 1:2, während er bei wichtigen Währungspaaren bis zu 1:30 betragen kann. Rohstoff-CFDs sind meist auf 1:20 (Gold) oder 1:10 begrenzt. Der Grund: Hauptwährungspaare und wichtige Rohstoffe wie Gold sind oft sehr liquide, was tendenziell zu geringeren Kursschwankungen führt. Die EU-Verordnung MiCA reguliert vor allem Kryptowerte und Kryptodienstleister; Krypto-CFDs bleiben als Derivate dennoch den CFD-Regeln und den entsprechenden Hebelbegrenzungen unterworfen.

Scalper und Daytrader nutzen häufig höhere Hebel, um von kleinen Kursbewegungen zu profitieren. Dennoch gilt: Ein hoher Hebel sollte immer mit Vorsicht eingesetzt werden, da er sowohl Gewinne als auch Verluste verstärkt.

Was ist Margin im Trading?

Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die du hinterlegen musst, um eine gehebelte Position zu eröffnen. Die Höhe der Margin variiert je nach Broker und Produkt. Der maximal verfügbare Hebel wird in der Regel durch die jeweilige Finanzaufsicht festgelegt.

Hebel und Margin hängen eng zusammen, sind aber nicht identisch. Beide beziehen sich auf die Nutzung von geliehenem Kapital, um größere Positionen am Markt einzugehen. Der Hebel beschreibt das Verhältnis, während die Margin den tatsächlichen Betrag darstellt, den du als Sicherheit hinterlegst.

Ein Beispiel: Möchtest du eine Position im Wert von 100.000 € handeln, kann dein Broker verlangen, dass du 1.000 € einsetzt. Das entspricht einem Hebel von 1:100. Die 1.000 € sind in diesem Fall die Margin.

Bei einem Hebel von 1:300 würde dieselbe Margin von 1.000 € rechnerisch eine Position von 300.000 € ermöglichen. Eine Kursbewegung von nur 0,33 % gegen deine Position entspräche dann bereits ungefähr der eingesetzten Margin. Genau deshalb sind solche Hebel für Privatkunden in Deutschland und der EU nicht zugelassen.

Die Margin-Anforderung wird meist als Prozentsatz der gesamten Positionsgröße angegeben. Eine Margin von 1 % entspricht einem Hebel von 1:100. Dein Kontoguthaben umfasst dein gesamtes verfügbares Kapital auf dem Handelskonto. Dabei gibt es zwei wichtige Arten der Margin:

  • Genutzte Margin: Der Betrag, der erforderlich ist, um offene Positionen aufrechtzuerhalten.
  • Verfügbare Margin: Der Teil deines Kapitals, den du für neue Trades einsetzen kannst.

Ein Margin Call tritt auf, wenn dein Kontoguthaben nicht mehr ausreicht, um die erforderliche Margin für offene Positionen zu decken. Fällt dein Konto unter ein bestimmtes Niveau, informiert dich der Broker und fordert dich gegebenenfalls auf, zusätzliches Kapital einzuzahlen oder Positionen zu reduzieren. Reagierst du nicht rechtzeitig, kann der Broker Positionen schließen, um weitere Verluste zu begrenzen. Bei Privatkundenkonten in der EU greifen zudem Margin-Close-out-Regeln und der Schutz vor negativem Kontostand. Für CFDs gilt auf Kontoebene eine Close-out-Regel von 50 %: Fällt das verfügbare Eigenkapital unter 50 % der erforderlichen Mindest-Margin, müssen eine oder mehrere Positionen geschlossen werden.

Hebelverhältnisse und ihre Bedeutung

Im Trading wird der Hebel meist als Verhältnis angegeben. Dieses Verhältnis zeigt, wie groß eine Position im Vergleich zum eingesetzten Kapital ist (zum Beispiel 1:300). Die Margin hingegen ist der konkrete Betrag, den der Broker als Sicherheit verlangt (in Prozent der Positionsgröße). Anders gesagt: Mit einem Hebel von 1:300 kannst du eine Position im Wert von 30.000 € mit nur 100 € (0,33 %) kontrollieren.

Im Folgenden findest du weitere gängige Hebelverhältnisse, die Forex-Broker je nach Regulierung und Kundeneinstufung anbieten können:

HebelMargin-AnforderungHinweise
1:1100 %Kein Hebel. Positionen werden vollständig mit eigenem Kapital eröffnet.
1:250 %Für Privatkunden in der EU liegt der maximale Hebel für Krypto-CFDs in der Regel bei 1:2.
1:333 %Dieses Hebelverhältnis ist im regulären Trading selten und kommt nur bei bestimmten Aktien-CFDs oder in streng regulierten Märkten vor.
1:425 %Dieses Hebelverhältnis ist im Forex-Bereich kaum üblich, kann aber bei bestimmten Rohstoffen oder Indizes je nach Regulierung vorkommen.
1:520 %Für Aktien-CFDs beträgt der maximale Hebel für Privatkunden in der EU 1:5.
1:1010 %Laut ESMA-Vorgaben sind Rohstoff-CFDs außer Gold für Privatkunden in der EU auf einen Hebel von 1:10 begrenzt.
1:205 %Für Nebenwährungspaare, Gold und wichtige Indizes liegt der maximale Hebel für Privatkunden in der EU bei 1:20.
1:254 %Dieser Hebel liegt oberhalb der EU-Grenze für viele Produkte und kann bei einzelnen internationalen Anbietern vorkommen.
1:303,33 %Für Hauptwährungspaare beträgt der maximale Hebel für Privatkunden in Deutschland und der EU 1:30.
1:502 %Dieser Hebel liegt oberhalb der EU-Grenze für Privatkunden und ist in der Regel nur für professionelle Kunden oder bei Anbietern außerhalb der EU verfügbar.
1:1001 %Dieser Hebel kann bei Anbietern außerhalb des EU-Regulierungsrahmens vorkommen; Regulierung, Kosten und Schutzmechanismen solltest du besonders sorgfältig prüfen.
1:4000,25 %Ein sehr hoher Hebel, der für deutsche Privatkunden bei EU-regulierten Brokern nicht angeboten wird.
1:10000,10 %Ein extrem hoher Hebel mit entsprechend hohem Risiko. Schon kleine Kursbewegungen können große Verluste verursachen. Prüfe immer, ob der Broker von einer anerkannten Finanzaufsicht reguliert wird und welche Schutzmechanismen gelten.

Risiken bei hoher Hebelwirkung

Auch wenn ein hoher Hebel Gewinnchancen erhöhen kann, kann er sich schnell gegen dich wenden. Bewegt sich ein Markt gegen deine Position, werden Verluste durch den Hebel deutlich verstärkt.

Beispiel: Kontrollierst du mit 100 € Margin eine Position von 30.000 €, führt eine Kursbewegung von 0,5 % gegen dich zu einem rechnerischen Verlust von 150 € – also mehr als die anfängliche Margin. Bei schnellen Märkten können Stop-Loss-Orders zudem schlechter ausgeführt werden als geplant.

Bei EU-regulierten Privatkundenkonten soll der Schutz vor negativem Kontostand verhindern, dass du mehr als dein eingezahltes Kapital verlierst; bei Anbietern außerhalb der EU solltest du mögliche Nachschusspflichten genau prüfen. Zusätzlich können Finanzierungskosten oder Overnight-Gebühren entstehen, die du in deine Entscheidung einbeziehen solltest.

In Deutschland und der EU müssen CFD-Anbieter außerdem eine standardisierte Risikowarnung mit dem Anteil der Privatkundenkonten anzeigen, die beim CFD-Handel Geld verlieren. Diese Angabe ersetzt keine eigene Prüfung, ist aber ein wichtiger Hinweis darauf, wie riskant gehebelte Produkte für Privatanleger sein können. Achte außerdem auf den Unterschied zwischen Kundengeldschutz und Marktrisiko: Getrennte Kundengelder oder Anlegerentschädigungssysteme schützen nicht vor Verlusten aus Trades.

Um solche Risiken zu begrenzen, ist eine klare Strategie entscheidend. Diese Maßnahmen helfen dir dabei:

  • Stop-Loss nutzen: Setze Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Sie schließen Positionen automatisch, sobald ein festgelegtes Kursniveau erreicht wird; bei schnellen Marktbewegungen kann es dennoch zu Abweichungen kommen. Die Positionsgröße sollte immer zu deinem persönlichen Risiko passen.
  • Streuung des Portfolios: Setze nicht dein gesamtes Kapital auf eine einzige Position oder ein einzelnes Währungspaar.
  • Hedging: Durch gegensätzliche Positionen im selben Markt kannst du potenzielle Verluste teilweise ausgleichen, allerdings entstehen dadurch zusätzliche Kosten und Komplexität.
  • Schutz vor negativem Kontostand: Achte auf einen Broker mit Schutz vor negativem Kontostand. Bei EU-regulierten Privatkundenkonten ist dieser Schutz verpflichtender Bestandteil der Anlegerschutzregeln. Wenn deine Margin nicht mehr ausreicht, können offene Positionen durch Margin-Close-out-Regeln automatisch reduziert oder geschlossen werden. Der Schutz soll verhindern, dass du mehr verlierst als dein eingezahltes Kapital.

Steuern in Deutschland solltest du ebenfalls einplanen. Gewinne aus Forex-CFDs und anderen derivativen CFD-Geschäften unterliegen nach Ausschöpfung des Sparer-Pauschbetrags in der Regel der Kapitalertragsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer; bei ausländischen Brokern wird diese Steuer häufig nicht automatisch abgeführt. Dann musst du Gewinne, Verluste, Finanzierungskosten und Währungsumrechnungen sauber dokumentieren und in der Steuererklärung angeben. Die steuerliche Behandlung kann je nach Produkt und persönlicher Situation abweichen, daher ist bei größeren Beträgen eine steuerliche Beratung sinnvoll.

Fazit: Wäge die Chancen und Risiken eines hohen Hebels sorgfältig ab und triff deine Entscheidungen immer auf Basis deiner finanziellen Situation und Risikotragfähigkeit.


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Über das Redaktionsteam

Eugene Lee, CFA
Eugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Zornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen spezialisiert. Sie bewertet Broker aus der Perspektive der Nutzer und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Benutzerfreundlichkeit der Plattform, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
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Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.