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Forex-Broker mit Managed Accounts

Geschrieben von Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova ist eine anerkannte Expertin im Bereich des Online-Handels. Sie hat viele Veröffentlichungen und Analysen zu Themen wie Forex-Handel, Aktieninvestitionen und persönlicher Finanzplanung.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Managed Accounts haben sich für viele Personen, die sich für den Devisenhandel und andere Märkte interessieren, als attraktive Option etabliert. Diese Konten ermöglichen es Nutzern, am Forex-Markt teilzunehmen, ohne selbst aktiv Trades auszuführen. Stattdessen wird das Trading-Kapital von einem erfahrenen Profi verwaltet.

Managed Accounts erfordern eine sorgfältige Abwägung. Genau aus diesem Grund hat unser Team eine klare und verständliche Übersicht erstellt, die erklärt, was Managed Accounts sind und wie sie funktionieren. Weiter unten findest du außerdem ein Ranking der besten Broker, die Managed Accounts für ihre Kunden anbieten.

1Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: 4,2 ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
Top bewertet
2eToro logoeToro
Bewertung: 4,2 ⭐
50 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3FP Markets logoFP Markets
Bewertung: 4,9 ⭐
73,85 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,8 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6AvaTrade logoAvaTrade
Bewertung: 4,7 ⭐
57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
7Tickmill logoTickmill
Bewertung: 4,1 ⭐
70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8Swissquote logoSwissquote
Bewertung: 3,7 ⭐
61 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld

Die 8 besten Broker mit Managed Accounts

  1. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Reguliert durch die ASIC und die CySEC ist FP Markets ein seriöser Broker, der Trader aus verschiedenen Regionen weltweit anspricht. Der Anbieter stellt MAM- und PAMM-Lösungen bereit, mit denen professionelle Trader mehrere Kundenkonten gleichzeitig verwalten können. Dadurch haben erfahrene Marktteilnehmer die Möglichkeit, ihre Portfolios zu skalieren und Performance-Gebühren für die Verwaltung fremder Trading-Konten zu erheben.

    Bei den Trading-Plattformen bietet FP Markets eine große Auswahl, darunter MT4, MT5, TradingView und cTrader. Zudem stehen Forex-Tradern über 60 Währungspaare zur Verfügung. Auf FP Markets ist auch in puncto Service Verlass: Der Kundensupport steht rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche zur Verfügung und beantwortet Anfragen in mehreren Sprachen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 72,92 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  2. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    BlackBull Markets wurde 2014 gegründet und bietet verschiedene Handels- und Investitionsmöglichkeiten. Wenn du deine Positionen nicht selbst verwalten möchtest, kannst du das Lead-and-Follow-System nutzen. Dieses funktioniert ähnlich wie ein klassisches MAM-Modell. Erfahrene Trader können ein Lead-Konto eröffnen, dem andere Trader folgen.

    Das Lead-and-Follow-System ist vollständig in MT4 integriert. Die Orderausführung erfolgt über Equinix-Server in New York, London und Tokio. Gebühren, Mindesteinzahlungen und weitere Bedingungen für die Teilnahme werden vom jeweiligen Account Manager des Lead-Kontos festgelegt.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  3. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Swissquote ist ein vertrauenswürdiger Broker, der über die Zulassung der britischen FCA sowie weiterer Tier-1-Regulierungsbehörden wie CySEC, MAS und FINMA verfügt. Das Unternehmen ist börsennotiert und an der SIX Swiss Exchange gelistet, was seinen ausgezeichneten Ruf zusätzlich unterstreicht.

    Auch wenn die Spreads bei Swissquote nicht zu den niedrigsten am Markt zählen, liegen sie bei den meisten wichtigen Währungspaaren unter 2 Pips. Wer über den Devisenhandel hinaus diversifizieren möchte, findet zudem Aktien, ETFs und Anleihen unter den verfügbaren Märkten. Managed Trading wird über MAM– und PAMM-Systeme (Percentage Allocation Management Module) ermöglicht. Darüber hinaus steht Copy Trading über LAMM (Lot Allocation Management Module) zur Verfügung.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und gehen aufgrund der Hebelwirkung mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 61 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
  4. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Tickmill bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, über 600 CFDs aus den wichtigsten Anlageklassen wie Devisenhandel (Forex), Rohstoffen und Indizes über die beliebten Drittanbieter-Plattformen MT4 und MT5 zu handeln. Privatanleger können gemäß den britischen und europäischen Regulierungen einen Hebel von bis zu 1:30 nutzen, während professionelle Trader von einem deutlich höheren maximalen Hebel von 1:500 profitieren.

    Der Multi-Account Manager (MAM) von Tickmill ist in MT4 integriert und ermöglicht es professionellen Tradern, dein Kapital zu verwalten, wenn du gemanagtes Trading ausprobieren möchtest. Obwohl Tickmill grundsätzlich beide MetaTrader-Versionen unterstützt, ist die MAM-Funktion ausschließlich für MT4 verfügbar.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Leverage Geld schnell zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei Tickmill Europe Ltd. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  5. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Interactive Brokers, häufig auch als IBKR bezeichnet, zählt zu den ältesten und renommiertesten Brokern in unserer Auswahl. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und steht unter der Aufsicht von Tier-1-Regulierungsbehörden wie der britischen FCA sowie der SEC in den USA. Zudem ist das Unternehmen börsennotiert und wird an der Nasdaq als Bestandteil des S&P MidCap 400 Index gehandelt.

    Die Auswahl an handelbaren Instrumenten ist mehr als ausreichend und umfasst unter anderem Aktien, Währungspaare, Metalle und Anleihen. Managed Accounts sind verfügbar, und für Nutzer, die mit diesem Konzept oder mit IBKR allgemein noch nicht vertraut sind, stellt der Broker eine eigene Anleitung bereit, die Kontoinhaber Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess führt.

    Investitionen in Finanzprodukte beinhalten Risiken. Ihre Investitionen können an Wert gewinnen oder verlieren, und Verluste können den Wert Ihrer ursprünglichen Investition übersteigen.
  6. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    FxPro ist ein weltweit tätiger Broker mit verschiedenen regulatorischen Zulassungen, mitunter in Europa und in Südafrika. Die große Auswahl an verfügbaren Sprachen unterstreicht, dass der Anbieter Trader aus vielen unterschiedlichen Ländern bedient. Englisch, Koreanisch, Mongolisch, Finnisch, Türkisch und Spanisch sind nur einige der unterstützten Sprachen. In Bezug auf die Finanzmärkte können Trader aus über 2.100 Handelsmöglichkeiten wählen, darunter Forex, Aktien, Krypto, Energien, Indizes, Futures und Metalle.

    Wer einen Account Manager beauftragen möchte, kann bei FxPro auf PAMM-basiertes Trading zurückgreifen. Darüber hinaus überzeugt der Broker mit einem umfangreichen Bildungsangebot: Interessierte Trader können zahlreiche Artikel und Videos nutzen sowie an Webinaren teilnehmen, um ihr Wissen kontinuierlich auszubauen.

    Handeln Sie verantwortungsbewusst. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest genau überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
  7. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    7. HFM

    HFM heißt Trader aus aller Welt willkommen und hebt sich durch einen außergewöhnlich hohen Hebel hervor. Unter der internationalen Einheit sind maximale Hebel von bis zu 1:2000 möglich – allerdings nur in Jurisdiktionen, in denen ein solcher Hebel regulatorisch erlaubt ist. Im Gegensatz dazu können Retail-Kunden von HFM mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich oder in Europa lediglich einen Hebel von maximal 1:30 nutzen. Auch beim Marktangebot überzeugt HFM und bietet unter anderem Forex, Rohstoffe und Indizes.

    Das HFM-PAMM-Programm bildet die Grundlage für Managed Trading bei HFM. Account Manager können über die PAMM-Performance-Rankings von HFM ausgewählt werden. Die Konten verfügen über branchenweit neuartige Funktionen wie automatische Positionsanpassungen nach Auszahlungen von Investoren. Zusätzlich profitieren Manager von Deposit Alerts, die sie vor neuen Einzahlungen informieren und so eine bessere Planung neuer Positionen ermöglichen.

  8. JETZT TRADEN BEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    ActivTrades kann für eine breite Gruppe von Tradern in Betracht gezogen werden, da der Broker sowohl Einsteiger als auch professionelle Marktteilnehmer anspricht. Im Bereich Institutionelles Trading erhalten Nutzer Zugriff auf eine Reihe fortgeschrittener Trading-Funktionen, darunter eine Multi-Account-Manager-(MAM)-Lösung. Diese ermöglicht die effiziente Verwaltung mehrerer Anlegerkonten, wobei Master- bzw. Account-Manager ihre Strategien auf die von ihnen betreuten Retail-Konten spiegeln können. MAM-Konten stehen sowohl auf MT4 als auch auf MT5 zur Verfügung.

    Eine der hervorstechenden Funktionen von ActivTrades ist die sehr schnelle Orderausführung. Auch MAM-Konten profitieren von derselben hohen Ausführungsgeschwindigkeit mit einer durchschnittlichen Orderlaufzeit von 0,004 Sekunden und niedriger Latenz. Zusätzlich steht das Backoffice als weiteres Instrument für Kontomanager zur Verfügung. Darüber können Master- bzw. Account-Manager Orders auf ihrem MAM-Konto platzieren und die Trades proportional auf die von ihnen verwalteten Retail-Konten verteilen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Top 8 Forex-Broker mit Managed Account im Vergleich

Forex-BrokerMindesteinzahlungAufsichtsbehördePAMM-HandelMAM-HandelTrading-PlattformenSpreadProvisionTrustpilot-Bewertung
1. FP Markets50 USD (100 AUD)ASIC, CySEC, FSA (Seychellen), FSCA, FSA (St. Vincent und die Grenadinen), SCB (Bahamas).JaJaMetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.1,0 Pips Standard; 0,0 Pips Raw.0 USD Standardkonto; 6 USD Round-Turn beim professionellen Konto.4,9 ⭐
2. AvaTrade100 USDFFAJ (Lizenz-Nr. 1574), CySEC (Nr. 347/17) ISA (Nr. 514666577), IIROC, ADGM / FSRA (Nr. 190018), CBI (Nr. C53877), BVIFSC (Nr. SIBA/L/13/1049), FSCA (Nr. 45984), ASIC (Nr. 406684)JaJaMetaTrader4, MetaTrader5, WebTrader, AvaTradeGO, AvaSocialAb 0,9 Pips (Retail), 0,6 Pips (Pro)0 USD4,7 ⭐
3. HFM0 $ (Zero, Premium), 5.000 $ (Premium Pro)CySEC, FCA, FSCA, CMA, DFSA, FSA (Seychellen)JaNeinMT4, MT5, Proprietär0,0 Pips (Null), 1,0 Pip (Premium Pro), 1,4 Pips (Premium)6 bis 8 $ Round-Turn (Zero)4,6 ⭐
4. Tickmill100 $CySEC (Nr. 278/15), FCA (733772), CONSOB (Nr. 4310), BaFin (Nr. 146511), ACPR (Nr. 75473), CNVM (Nr. 4082), FSA Seychellen (SD 008), FSCA (FSP 49464)NeinJaMT4, MT5, WebTrader, ZuluTradeAb 0,0 Pips (Raw-Konto), 1,6 Pips (Klassisches Konto)0 $ auf Classic-Konto; 3 $ pro Seite auf Raw-Konto4,1 ⭐
5. SwissquoteStandard-Konto: 1.000 USD; Premium-Konto: 10.000 USD; Prime-Konto: 50.000 USD.FCA (562170), DFSA (F001438), SFC (AZV127), MFSA (C 57936), CySEC (422/22), MAS (226182), CSSF und FSCA (43908)JaJaCFXD, MetaTrader 4, MetaTrader 5.Ab 1,7 Pips (Standard), 1,4 Pips (Premium), 1,1 Pips (Prime), 0,0 Pips (Elite für Trader aus der EU).
  • 0 USD/€ auf Standard-, Premium- und Prime-Konten;
  • 2,5 USD/€ pro Seite pro Lot für Elite-Konten
3,7 ⭐
6. Interactive Brokers0 $CFTC, CIRO, FCA, CBI, Central Bank of Hungary, ASIC, SFC (Hongkong), SEBI, JSDA, MASNeinJaIBKR Desktop, IBKR Trader Workstation, IBKR Mobile, IBKR GlobalTraderAb 0,1 PipVon 0,08 bis 0,20 BPS x Handelsgröße3,7 ⭐
7. Iron FX100 $FCA (Lizenznummer 585561), FSCA (Lizenznummer 45276)NeinJaMetaTrader 4, WebTrader, VPS, PMAM, TradeCopier, Mobile AppZwischen 0 und 1,6 Pips je nach Kontotyp0 $3,5 ⭐
8. FxPro100 USDFCA (Nr. 509956), FSCA (Nr. 45052), SCB (Nr. SIA-F184), FSA (SD120).JaJaMetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, FxPro Edge (hauseigene Plattform).0,0 Pips (Raw, Elite), 1,2 Pips (Standard)0 USD beim Standard-Konto; 3,50 USD pro Seite bei Raw+- und Elite-Konten.3,2 ⭐

Die besten Forex-Broker mit Managed Account – sortiert nach Trustpilot-Bewertung

Was sind Managed Accounts und wie funktionieren sie?

Managed Accounts eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Trader. Auf der einen Seite stehen Nutzer, die ihre Handelsaktivitäten an einen erfahrenen Account-Manager abgeben und dafür eine leistungsabhängige Vergütung zahlen. Diese Performance-Gebühr wird in der Regel vom Profi festgelegt, der mehrere Trading-Konten gleichzeitig verwaltet. Auf der anderen Seite haben erfahrene Trader die Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, indem sie diese Performance-Gebühr für die Verwaltung der Trades anderer Broker-Kunden verlangen.

Gerade im Bereich der Währungen ist der Forex-Markt für seine hohe Volatilität bekannt und gilt insbesondere für Einsteiger als anspruchsvoll, da er mit einem hohen Risikograd verbunden ist. Aus diesem Grund kann ein Managed Account eine sinnvolle Alternative für Personen sein, die den Forex-Handel als komplex oder einschüchternd empfinden – vor allem, da die potenziellen Gewinne erheblich sein können und von vielen als lohnenswert angesehen werden.

Natürlich ist diese Dienstleistung mit Kosten verbunden. Account-Manager, die für die Verteilung und Ausführung von Trades auf mehreren Nutzerkonten verantwortlich sind, erheben Gebühren, deren Höhe häufig von ihrer Erfahrung und bisherigen Erfolgsbilanz abhängt. In einigen Fällen verlangen professionelle Account-Manager Performance-Gebühren von über 20 % oder 30 % der erzielten Gewinne. Auch wenn Gebühren von mehr als 50 % eher selten sind, kommen sie vereinzelt dennoch vor.

Was die Verwaltung von Managed Accounts betrifft, erfolgt diese über spezielle Konto- und Geldmanagement-Lösungen, die von Forex-Brokern bereitgestellt werden. Eine dieser Lösungen ist das Percentage Allocation Management Module (PAMM). Dieses Modell ermöglicht es Forex-Interessierten, Kapital einem professionellen Trader zur Verfügung zu stellen, um am gebündelten Handel teilzunehmen. Der Trader wiederum verwaltet dabei die Konten mehrerer Nutzer gleichzeitig.

Neben PAMM gibt es auch die Option des Multi-Account Managers (MAM). Dabei kann ein professioneller Trader oder Account-Manager über ein zentrales Master-Konto im Auftrag mehrerer Nutzer handeln. Gewinne, Verluste und einzelne Trades werden automatisch auf die jeweiligen Konten verteilt – abhängig vom Anteil am insgesamt investierten Kapital. Ob diese Technologie verfügbar ist, hängt ausschließlich vom jeweiligen Kontoangebot des Brokers ab.

Kosten bei der Nutzung von Managed Accounts

Wie bereits erwähnt, sollten sich Nutzer, die einen Managed Account in Erwägung ziehen, auf bestimmte Kosten einstellen. Diese variieren je nach Account-Manager, bewegen sich jedoch häufig zwischen 10 % der erzielten Gewinne und 20 %, 30 % oder sogar über 50 %.

Ebenfalls relevant sind sogenannte Vermögensverwaltungsgebühren. Dabei erhält der Trader einen prozentualen Anteil am gesamten Kontowert des Nutzers als Vergütung. Darüber hinaus gibt es performancebasierte Gebühren, bei denen sich die Kosten nach der tatsächlichen Leistung des Account-Managers richten. Diese können monatlich, quartalsweise oder jährlich abgerechnet werden.

Ein weiterer Kostenfaktor sind die Broker-Gebühren, also die Gebühren des Brokers selbst. Dazu zählen unter anderem Transaktionskosten.

Wichtig ist außerdem, dass sich die genannten Prozentwerte auf Managed Accounts im Forex-Handel beziehen. Anleger im Aktienhandel zahlen in der Regel deutlich geringere Gebühren, die meist nicht über 5 % hinausgehen.

Arten von Managed Accounts

Im Bereich der Managed Accounts kommen unterschiedliche Kontotypen und Systeme zum Einsatz. Zunächst betrachten wir den Multi-Account Manager, kurz MAM. Account-Manager mit einem MAM-Konto können die Unterkonten von mehreren Nutzern verwalten und dabei auf individuelle Präferenzen eingehen. Dazu zählen unter anderem die bevorzugten Handelsstrategien, der maximal gewünschte Hebel sowie weitere Einstellungen. Führt der Manager einen Trade aus, wird dieser automatisch auf die jeweiligen Unterkonten der Nutzer übertragen.

Kontoinhaber (teilweise auch als Slave-Konten bezeichnet) können selbst festlegen, wie viel Kapital ihrem jeweiligen Unterkonto zugewiesen wird. Zudem haben sie jederzeit die Möglichkeit, Gelder aus diesen Konten abzuheben.

Im nächsten Schritt betrachten wir die Percentage Allocation Management Module Accounts (PAMM). Diese Technologie ähnelt dem MAM-Modell, unterscheidet sich jedoch in einem wesentlichen Punkt. Der Handel erfolgt hier über einen gemeinsamen Trading-Pool, in dem das Kapital aller Nutzer gebündelt wird. Wie auch bei MAM können Inhaber von Unterkonten ihr Kapital jederzeit abziehen.

Obwohl sich die Handelsmodelle MAM und PAMM in einigen Punkten ähneln, unterscheidet sich die Art der Kapitalzuweisung in diesen beiden Managed-Account-Modellen deutlich. Trader sollten ihre Ziele, ihre Risikobereitschaft sowie ihre persönlichen Präferenzen sorgfältig prüfen, bevor sie sich für den Handel über ein MAM- oder PAMM-Konto entscheiden.

Als Nächstes sind separat verwaltete Konten (Separately Managed Accounts, kurz SMAs) zu nennen. Ihre Ursprünge reichen bis in die 1970er-Jahre zurück. Dabei handelt es sich um Konten, bei denen das Vermögen eines Anlegers von einem Finanzberater oder einer Investmentgesellschaft individuell verwaltet wird.

Abschließend ist zu beachten, dass die genannten Kontotypen mitunter kostenintensiv sind und in der Regel ein vergleichsweise hohes Startkapital erfordern. Im Forex-Bereich existieren zudem Robo-Advisor-Plattformen, die automatisierten Handel ermöglichen und eine deutlich kostengünstigere Alternative darstellen.

Robo-Advisor sind digitale Plattformen, die eine automatisierte, algorithmusbasierte Vermögensverwaltung anbieten. In der Regel nutzen sie Fragebögen, um finanzielle Ziele und die individuelle Risikobereitschaft zu ermitteln, und erstellen daraufhin ein diversifiziertes Portfolio aus kostengünstigen ETFs oder anderen Wertpapieren. Diese Plattformen rebalancieren das Portfolio automatisch und können Funktionen wie Tax-Loss-Harvesting bieten, meist zu deutlich niedrigeren Gebühren als klassische Finanzberater. Sie stellen eine komfortable und leicht zugängliche Möglichkeit dar, insbesondere für Personen mit kleinerem Anlagekapital oder für Nutzer, die einen passiven Ansatz bevorzugen.

Worauf du vor der Eröffnung eines Managed Accounts achten solltest

Zu den ersten Schritten gehört es, die bisherige Performance eines Account-Managers zu analysieren und sich ein klares Bild von dessen Track Record zu verschaffen. Bei HFM können Nutzer beispielsweise die PAMM-Performance-Rankings einsehen, in denen Kennzahlen wie erzielte Gewinne, der maximale Drawdown und weitere relevante Informationen aufgeführt sind.

Darüber hinaus sollten die Gebührenstrukturen geprüft werden, um festzustellen, ob diese zum eigenen Portfolio und zur persönlichen Kostenakzeptanz passen. Ebenso wichtig ist es, die jeweiligen Mindestkapitalanforderungen zu erfüllen, die je nach Handelsinstrument und Strategie variieren können. Auch die erforderliche Mindesteinzahlung spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Anschließend sollten Nutzer ihre persönliche Risikobereitschaft realistisch einschätzen und ein Managed-Account-Programm sowie einen Account-Manager wählen, die zu ihren Präferenzen passen. Ebenso entscheidend sind die eigenen Anlageziele, die in die Entscheidung einfließen sollten.

Warum sich ein Managed Account lohnt

Erfolgreiches Trading am Forex-Markt ist äußerst anspruchsvoll, da der Handel mit Währungen mit erheblichen Risiken verbunden ist. In Kombination mit mangelnder Erfahrung oder begrenztem Marktverständnis kann dies schnell zu Verlusten führen. Einer der größten Vorteile eines Managed Accounts besteht daher darin, dass das Kapital von professionellen Tradern verwaltet wird. Diese setzen auf fortgeschrittene Strategien und fundierte Marktkenntnisse, um Chancen zu nutzen und Risiken effektiv zu steuern. Gerade für Einsteiger kann die Expertise erfahrener Manager die Wahrscheinlichkeit höherer Renditen erhöhen, als es beim eigenständigen Trading der Fall wäre.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass emotionales Trading vermieden wird. Professionelle Account-Manager treffen ihre Entscheidungen in der Regel datenbasiert und diszipliniert, ohne sich von Emotionen leiten zu lassen. Hinzu kommt der Zeitgewinn, da Nutzer die operative Arbeit des Tradings an ihren Manager auslagern können. Genau das macht Managed Accounts sowohl für Einsteiger im Forex-Trading als auch für erfahrene Trader attraktiv.

Geschrieben von N. Nazifova | Übersetzt von Marcus Jungnickel