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Die günstigsten Forex-Broker

Geschrieben von Naylyan Nazifova Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova - Autor bei BestBrokers.comNaylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
, | Fachredakteur Eugene Lee, CFA Eugene Lee, CFA
Eugene Lee, CFA - Autor bei BestBrokers.comEugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Unabhängig vom individuellen Trading-Stil verfolgen alle Forex-Trader dasselbe Ziel: die Trading-Kosten so gering wie möglich zu halten, um das eingesetzte Kapital effizient zu nutzen. Um dir dabei zu helfen, Anbieter mit besonders günstigen Konditionen zu identifizieren, haben wir 10 der besten Broker für Privatanleger zusammengestellt, bei denen du handeln kannst. Alle vorgestellten Marken bieten Kontomodelle für kostengünstiges Trading an – sowohl Spread-only- als auch kommissionsbasierte Varianten, die sich gleichermaßen für Anfänger und erfahrene Trader eignen.

Testmethodik
Für unsere Bewertung wettbewerbsfähiger Niedrigkosten-Broker führte unsere Redaktion vom 1. bis 30. Mai 2026 30-tägige Praxistests durch. Wir eröffneten verifizierte Live-Konten mit jeweils 500 USD Startkapital und handelten standardisierte Orders auf wichtigen Währungspaaren, über MT5 oder die Plattformen von Plus500, Interactive Brokers und XTB. Bei maximal 1:30 Hebel erfassten wir Ausführungskosten in liquiden und illiquiden Handelszeiten. Zudem prüften wir durch mehrere Transfers Einzahlungs-, Umrechnungs- und langfristige Inaktivitätsgebühren. Weitere Details bietet unsere vollständige Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2FP Markets logoFP Markets
Bewertung: 4,37 ⭐
73,33 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
3BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
4Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,19 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6IG logoIG
Bewertung: 4,05 ⭐
69 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld.
7AvaTrade logoAvaTrade
Bewertung: 4,04 ⭐
57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8IC Markets logoIC Markets
Bewertung: 4 ⭐
70,64 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
9eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
10Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 10 Broker für kostengünstiges Forex-Trading

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10 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

  1. Gesamtbewertung 4,38/5
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    Bei unserem Praxistest erwies sich Fusion Markets als hervorragender, von ASIC und VFSC regulierter Discount-Broker mit zwei zentralen Preismodellen: dem Classic- und dem Zero-Konto. Classic-Konten bieten provisionsfreie Spreads ab 0.9 Pips. Der typische EUR/USD-Spread beträgt 0.92 Pips, was bei einem Standard-Lot von 100,000 Einheiten ohne zusätzliche Provision ungefähren Handelskosten von $9.20 entspricht.

    Das Zero-Konto eignet sich besser für kostenbewusste Trader und hohe Handelsvolumen. In unseren Tests begannen die Spreads bei 0.0 Pips, kombiniert mit äußerst wettbewerbsfähigen Discount-Provisionen von $2.25 je Seite für Forex und Metalle, entsprechend $4.50 für Eröffnung und Schließung eines Standard-Lots. Ein EUR/USD-Trade mit einem Spread von 0.0 Pips kann somit insgesamt nur $4.50 kosten – etwa halb so viel wie die von uns beim Classic-Konto ermittelten typischen Transaktionskosten. Da die Spreads variabel sind, können die tatsächlichen Kosten je nach Marktbedingungen abweichen.

    Trader, die aus religiösen Gründen keine Übernacht-Swaps zahlen oder erhalten dürfen, können ein swapfreies Konto eröffnen. Wichtige Währungspaare sind mit Spreads ab etwa 1.4 Pips verfügbar. Fusion Markets erhebt zudem keine Einzahlungs-, Auszahlungs- oder Inaktivitätsgebühren. Bei Einzahlungen, Auszahlungen oder Instrumenten in einer von der Kontobasiswährung abweichenden Währung können jedoch Umrechnungskosten anfallen.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    Bei unserer Bewertung von FP Markets analysierte unser Team das Handelsumfeld umfassend. Es bietet Zugang zu über 10,000 Finanzinstrumenten, darunter 70 Währungspaare. Für MT4, MT5 und cTrader stehen Standard- und Raw-Konten zur Wahl. Mit Standard-Konten können Währungspaare provisionsfrei und mit Spreads ab 1.0 Pip gehandelt werden. Raw-Konten bieten Forex-Spreads ab 0.0 Pips und eine feste Provision von $3 je Standard-Lot und Richtung.

    Die XAU/USD-Spreads beginnen bei 0.06 Pips und liegen durchschnittlich bei 0.09 Pips. Neben Forex und Edelmetallen sind wichtige globale Indizes verfügbar. Unsere Daten bestätigen für den US500 einen engen durchschnittlichen Spread von 0.25 Pips.

    Zusätzlich können Kunden 34 Währungspaare über die fortschrittliche Iress-ViewPoint-Plattform mit Direct-Market-Access-(DMA)-Preisen handeln. Falls religiöse Überzeugungen das Zahlen oder Erhalten von Zinsen untersagen, kann alternativ ein islamisches Standard- oder Raw-Konto eröffnet werden. Für alle Kontotypen ist eine Mindesteinzahlung von $50 erforderlich, in einigen Ländern von $100.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    Bei unserer Bewertung erwies sich BlackBull Markets als äußerst wettbewerbsfähiger, kostengünstiger Forex-Broker mit Regulierung auf den Seychellen und in Neuseeland. Kunden stehen drei Hauptkonten zur Verfügung. Das Standard-Konto bot provisionsfreie Spreads ab 0.8 Pips. Das ECN-Prime-Konto richtet sich an erfahrene Trader und bietet Raw-Spreads ab 0.0 Pips sowie eine wettbewerbsfähige Gesamtprovision von $6 je Standard-Lot.

    Für Trader mit hohem Volumen ist das Prime+-Konto ausschließlich auf Einladung verfügbar und bietet Mindestspreads ab 0.0 Pips, Gesamtprovisionen von $6 und Provisionsrabatte. Alle drei Kontotypen sind swapfrei erhältlich. Für EUR/USD-Positionen, die länger als den rollierenden Fünftageszeitraum gehalten werden, fällt eine Verwaltungsgebühr von $75 an. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Markt.

    In unserem Live-Test war für wichtige Währungspaare ein Hebel von 1:500 verfügbar, wir nutzten jedoch 1:30. BlackBull Markets erhebt $0 Inaktivitätsgebühren und keinen zusätzlichen Umrechnungsaufschlag auf Standardtransaktionen. Auch Einzahlungen sind seitens des Brokers gebührenfrei. Für Auszahlungen zahlen Inhaber von Standard- und ECN-Prime-Konten eine feste Verwaltungsgebühr von $5 je Auszahlung.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. Gesamtbewertung 4,19/5
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    Bei unserer Bewertung von Pepperstone stellten wir fest, dass Kunden 93 Währungspaare und rund 1,400 weitere Märkte handeln können. In unserem Test betrug der niedrigste beobachtete Spread bei wichtigen Währungspaaren für Standard-Konten 1.0 Pip. Außer bei ETFs und Aktien fallen keine Provisionen an. Das Razor-Konto bietet Spreads ab 0.0 Pips und berechnet eine feste Provision von $3.50 je Seite und Standard-Lot im Forex-Handel. Alle anderen Anlageklassen werden wie bei Standard-Konten abgerechnet.

    Islamische Trader können stattdessen swapfreie Standard-Konten eröffnen. Deren EUR/USD-Spreads liegen durchschnittlich bei 1.0 bis 1.2 Pips (0.77 Pips in der EU-Niederlassung), ohne Provisionen. Für swapfreie Forex- und Edelmetallpositionen fällt nach einer fünftägigen Schonfrist eine Verwaltungsgebühr von $100 oder €100 an. Neukunden können mit nur $10 beginnen; für swapfreie Konten wird jedoch ein Mindestguthaben von $500 empfohlen.

    Unsere Gebührenanalyse bestätigte außerdem wettbewerbsfähige Kosten: Pepperstone verfolgt eine strikte Richtlinie von $0 Inaktivitätsgebühren und berechnet $0 für interne Zahlungsvorgänge. Standardmäßige Ein- und Auszahlungen sind somit kostenlos.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73,7 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.
  5. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Bei unserer Bewertung von Eightcap stellten wir fest, dass Kunden entweder ein Standard-Konto, einschließlich einer TradingView-Plattformoption, oder ein Raw-Konto eröffnen können. Mit Standard-Konten lassen sich wichtige Währungspaare provisionsfrei mit Spreads ab 1.0 Pips handeln. Raw-Konten bieten Spreads ab 0.0 Pips, berechnen jedoch eine Gesamtprovision von $7/€5.50/£4.50 je Standard-Lot.

    Beide Kontotypen erfordern eine anfängliche Mindesteinzahlung von $100/€100 und sind in sieben Basiswährungen verfügbar: USD, AUD, EUR, GBP, NZD, SGD und CAD. Strategien wie Scalping unterliegen keinen Beschränkungen, und die Positionsgrößen reichen von 0.01 bis 100 Lots.

    Bei den Nichthandelsgebühren berechnet die europäische Gesellschaft des Brokers nach drei Monaten Inaktivität Gebühren. Standardmäßige Einzahlungen verursachen keine internen Gebühren; für Auszahlungen per Banküberweisung wird jedoch eine feste Gebühr von $8/€8/£8 erhoben. Trader aus der MENA-Region können bei ihrem Kontomanager den swapfreien Kontostatus beantragen.

    CFDs sind komplexe Finanzinstrumente, die mit einem hohen Risiko verbunden sind, schnell Geld zu verlieren (1:100). 76,09 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  6. Gesamtbewertung 4,06/5
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    ActivTrades ist seit 2001 tätig und betreut derzeit über 100,000 Kunden aus mehr als 170 Ländern. Der Broker stellt Kurse für über 1,000 Märkte, darunter Forex, Rohstoffe, Aktien, Indizes, Kryptowährungen, ETFs und Anleihen. Bei der Bewertung der Plattformoptionen wählten wir das Individual-Konto, das sich für Trader aller Erfahrungsstufen gut eignet. Der Broker ermöglicht provisionsfreien Handel mit Ziel-Spreads auf wichtige Währungspaare ab 0.5 Pips.

    Trader können verschiedene gebührenfreie Zahlungsmethoden wie Google Pay, Visa, Mastercard, Neteller, Skrill, Bitcoin und Ethereum nutzen. ActivTrades verlangt keine Mindesteinzahlung. Nach 52 Wochen Inaktivität werden bei ruhenden Konten jedoch monatlich $10 vom verfügbaren Guthaben abgezogen.

    Hinsichtlich der Kapitalsicherheit bestätigten wir, dass der Broker alle Privatkunden systematisch durch einen obligatorischen Schutz vor negativem Kontostand absichert. 

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  7. Gesamtbewertung 4,05/5
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    7. IG

    IG ist ein etablierter Broker, dessen Geschichte bis in die frühen 1970er-Jahre zurückreicht und dessen Angebot mehr als 17,000 handelbare Märkte umfasst. Bei der Prüfung des Standard-Kontos stellten wir fest, dass Kunden wichtige Währungspaare mit Spreads ab nur 0.6 Pips handeln können. Unsere provisionsfreie Analyse ergab für EUR/USD einen wettbewerbsfähigen Durchschnitt von 0.86 Pips.

    Unsere Bewertung von Übernachtpositionen bestätigte, dass Trader, die Positionen über den täglichen Marktschluss hinaus offen halten, Finanzierungskosten zahlen. Diese richten sich nach Haltedauer, Positionsgröße und Tom-Next-Sätzen. IG bietet derzeit keine islamischen Konten für swapfreien Handel an.

    Für automatisierte Strategien ergab unsere Prüfung, dass Kunden mit MT4-Konten und einem Mindestguthaben von $2,000 kostenloses VPS-Hosting erhalten können.

    CFDs sind komplexe Instrumente. 69 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Aufgrund des Hebels kann dein Geld schnell verloren gehen. Stelle sicher, dass du verstehst, wie dieses Produkt funktioniert und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlustes einzugehen.
  8. Gesamtbewertung 4/5
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    Unser Live-Test von IC Markets zeigte einen äußerst wettbewerbsfähigen Broker, der über Standard- und Raw-Spread-Konten auf MT4, MT5, cTrader und TradingView Zugang zu mehr als 2,200 Finanzinstrumenten bietet. Mit Standard-Konten können Kunden Währungspaare mit $0 Provision und Spreads ab 0.8 Pips handeln. Inhaber von Raw-Spread-Konten erhalten Zugang zu Spreads ab 0.0 Pips, wobei über MetaTrader Provisionen von $3.50 je Seite und über cTrader von $3 je Seite anfallen.

    Islamische Kunden können swapfreie Konten eröffnen und damit mehr als 90 Finanzinstrumente handeln; die Spreads für Währungspaare beginnen bei 0.0 Pips. Zu beachten sind marktspezifische Verwaltungsgebühren zwischen $0.01 und $108 je Lot. Für swapfreie Konten bietet der Broker eine fünftägige Schonfrist.

    Unsere Gebührenbewertung bestätigte zudem leicht zugängliche Finanzierungsmöglichkeiten: Die anfängliche Mindesteinzahlung beträgt $200, und für globale Konten gilt eine Richtlinie von $0 Inaktivitätsgebühren. Nur bei inaktiven europäischen Konten fällt nach sechs Monaten ohne Aktivität eine Gebühr von 10 Einheiten der Basiswährung an.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren aufgrund von Hebelwirkung. 70,64 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  9. Gesamtbewertung 3,88/5
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    Bei unserer Bewertung von Tickmill prüften wir den aufsichtsrechtlichen Rahmen in mehreren Rechtsordnungen und bestätigten aktive Lizenzen von CySEC, DFSA, FCA, FSA und FSCA. Bei den verfügbaren Optionen stellten wir zwei Kontotypen fest: Classic und Raw. Das Classic-Konto nutzt ein einfaches, provisionsfreies Modell, bei dem sämtliche Handelskosten in einem Spread ab 1.6 Pips enthalten sind.

    Das Raw-Konto ermöglicht Forex-Handel mit Spreads ab 0.0 Pips und einer Provision von $3 je Seite und Standard-Lot. Die auf den Seychellen lizenzierte internationale Gesellschaft bietet TradingView-Raw-Konten mit einer etwas höheren Provision von $3.50 je Seite an.

    Die Hebelgrenzen entsprechen strikt den regionalen Vorschriften. Bei europäischen Privatkundenkonten gilt maximal 1:30, während professionelle Kunden bei allen Kontovarianten bis zu 1:500 nutzen können. Die Finanzierung ist flexibel; unterstützt werden sechs Basiswährungen: USD, EUR, GBP, PLN, CHF und ZAR. Islamische, swapfreie Konten sind ebenfalls verfügbar und ermöglichen den Handel mit Forex, Aktien, Indizes und Rohstoffen. Dabei fallen marktabhängige Verwaltungsgebühren zwischen $0.01 und $200 an. Die Schonfrist hängt vom Instrument ab; bei Forex werden je nach Währungspaar nach drei oder sechs Tagen Gebühren berechnet.

    Tickmill erhebt keine internen Gebühren für standardmäßige Ein- oder Auszahlungen und übernimmt externe Banküberweisungsgebühren bei Einzeltransaktionen über $5,000.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Leverage Geld schnell zu verlieren. 70 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei Tickmill Europe Ltd. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  10. Gesamtbewertung 3,80/5
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    10. XTB

    Bei unserer Prüfung von XTB erwies sich der Anbieter als sehr sicherer, weltweit regulierter Broker mit Lizenzen bedeutender Behörden, darunter CySEC, FSC, FCA und KNF. Er bietet Zugang zu über 3,600 CFDs auf Forex, Indizes, Rohstoffe, Aktien, Optionen, Kryptowährungen und ETFs. In unserem Praxistest des Standard-Kontos waren die Handelskosten im Spread enthalten, wobei die Spreads wichtiger Währungspaare bei 0.8 Pips beginnen. Bei EUR/USD entspricht dies ungefähr $8 je Standard-Lot von 100,000 Einheiten.

    Für Nutzer eines Pro-Kontos können die Handelskosten niedriger sein: Sie zahlen eine geringe Provision, profitieren aber von Spreads ab 0.01 Pips. Berechtigte Trader können zudem zinsfreie islamische Konten mit Forex-Mindestspreads von 0.7 Pips beantragen. Bei herkömmlichen CFD-Konten können weiterhin Übernachtfinanzierungskosten anfallen, die bei mehrtägig offenen Positionen die Kosten erhöhen.

    Unsere Gebührenprüfung ergab außerdem relativ niedrige Nichthandelskosten. Für Privatkundenkonten gibt es keine Mindesteinzahlung, und qualifizierte Auszahlungen werden ohne zusätzliche Brokergebühren bearbeitet. Bei Instrumenten in einer anderen Währung als der Kontobasiswährung sollten Trader neben Spreads, Provisionen und Übernachtfinanzierung auch Umrechnungsgebühren berücksichtigen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.

Top 10 kostengünstige Forex-Broker im Vergleich

Forex-BrokerMindesteinzahlungSpreadProvisionInaktivitätsgebührenFinanzierungsgebührenUmrechnungsgebührenFX-PaareAufsichtsbehördeTrading-PlattformenUnsere Bewertung
1. Fusion Markets0 USD/EUR0,9 Pips (Classic); 0,0 Pips (ZERO)0 USD/EUR im Classic-Konto; 4,50 USD/EUR Round-Turn-Kommission im ZERO-KontoNeinNeinStandardgebühren90+ASIC, FSA (Seychellen), VFSC (Vanuatu)MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingView4,38 ⭐
2. FP Markets50 USD/EUR (100 AUD)1,0 Pips im Standardkonto; 0,0 Pips im Raw-Konto.0 USD/EUR auf dem Standardkonto; 6 USD/EUR Round-Turn-Kommission beim professionellen Konto.Nein0,50 % bis 5,75 % bei bestimmten Auszahlungsmethoden.Nein70+ASIC, CySEC, FSA (Seychellen), FSCA, FSA (St. Vincent und die Grenadinen), SCB (Bahamas).MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.4,37 ⭐
3. Pepperstone0 USDAb 0,0 Pips (Razor-Konten), 1 Pip (Standard-Konten).0 USD (Standard-Konto), 7 USD pro Round Turn (Razor-Konto).NeinNeinKeine Gebühren seitens Pepperstone.90+ASIC (Nr. 414530), FCA (UK, Nr. 684312), CySEC (Nr. 388/20), BaFin (Nr. 151148), DFSA (Nr. F004356), CMA (Nr. 128), SCB Bahamas (Nr. SIA-F217), FSA (Nr. SD108)Hauseigene Handelsplattform, MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView.4,19 ⭐
4. Eightcap100 $/€0,1 Pips auf Standard- und TradingView-Konten; 0,0 Pips auf Raw-Konten0 $/€ auf Standard- und TradingView-Konten; 7 $/€ pro Round-Turn auf Raw-KontenNeinBei Krypto-Abhebungen fallen Blockchain-Gebühren anNein50+SCB (Nr. SIA-F220), ASIC (Nr. 391441), CySEC (Nr. 246/14), FCA (Nr. 921296)MT4, MT5, WebTrader, TradingView4,08 ⭐
5. IG0 USD/EURAb 0,6 Pips im Forex-Trading; durchschnittlicher Spread im DMA-Trading: 0,165 Pips.0 USD/EURJa, variiert je nach Unternehmenseinheit.Bei einigen Auszahlungsmethoden können Gebühren anfallen.0,50 % Aufschlag auf den aktuellen Wechselkurs.90+ASIC, FCA, DFSA, CFTC, FMA, FINMA, BaFin, MAS, JFSA, FSCA, BMA (Bermuda)MetaTrader 4, L2 Dealer, ProRealTime, IGs eigene Trading-Software, TradingView4,05 ⭐
6. AvaTrade100 USD/EURAb 0,9 Pips (Privatanleger), 0,6 Pips (Pro)0 USD/EURNach 3 aufeinanderfolgenden Monaten: 50 $/€/£NeinKeine Gebühren seitens AvaTrade53FFAJ (Lizenz-Nr. 1574), CySEC (Nr. 347/17), ISA (Nr. 514666577), IIROC, ADGM/FSRA (Nr. 190018), CBI (Nr. C53877), BVIFSC (Nr. SIBA/L/13/1049), FSCA (Nr. 45984), ASIC (Nr. 406684)MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, AvaTradeGO, AvaSocial4,04 ⭐
7. IC Markets 200 $0,8 Pips Standard, 0,0 Pips Rohkonten0 $ Standard MT; 6 $ Round Turn auf Raw cTrader; 7 $ Round Turn auf Raw MTNeinNeinNein62FSA (Seychellen), CySEC (Zypern), ASIC (Australien), SCB (Bahamas), CMA (Kenia)MetaTrader4, MetaTrader5, cTrader, ZuluTrade4 ⭐
8. Interactive Brokers0 $/€Ab 0,1 PipVon 0,08 bis 0,20 BPS x HandelsgrößeNein1 kostenlose Abhebung pro Monat (10 $/€ für Überweisungen, 4 $/€ für Schecks, 1 $/€ für andere Abhebungsmethoden)0,03 % zum Wechselkurs hinzugefügt100+CFTC, CIRO, FCA, CBI, Central Bank of Hungary, ASIC, SFC (Hongkong), SEBI, JSDA, MASIBKR Desktop, IBKR Trader Workstation, IBKR Mobile, IBKR GlobalTrader3,95 ⭐
9. Tickmill100 $/€Ab 0,0 Pips (Raw-Konto), 1,6 Pips (Klassisches Konto)0 $/€ auf Classic-Konto; 3 $/€ pro Seite auf Raw-KontoNein (archiviert ruhende Konten nach 60 Tagen)Nein (deckt Gebühren bei Banküberweisungen über 5.000 $/€)Nein62CySEC (Nr. 278/15), FCA (733772), CONSOB (Nr. 4310), BaFin (Nr. 146511), ACPR (Nr. 75473), CNVM (Nr. 4082), FSA Seychellen (SD 008), FSCA (FSP 49464)MT4, MT5, WebTrader, ZuluTrade3,88 ⭐
10. XTB0 USD/EURAb 0,1 Pips (Pro-Konto), 0,5 Pips (Standard-Konto).0 USD/EUR für Standard-Konten, 3,50 USD/EUR je Seite für Pro-Konten.10 USD bzw. 10 € nach 12 Monaten Inaktivität.Keine Gebühren für Auszahlungen über 50 USD/EUR (XTB International).0,50 % Aufschlag auf den aktuellen Wechselkurs (bei Transaktionen an Werktagen).70+FCA (Lizenznr. FRN 522157), CySEC (Lizenznr. 169/12), FSC (FSC-Lizenznr. 000302/438), IFSC (Lizenznr. 000302/35), KNF (k. A.), CNMV (k. A.), BaFin (registriert), FSCA (k. A.), FSA Norwegen (Registrierungs-ID: FT00118162), DFSA (Lizenznr. F006316), CMF (Chile)xStation 5, xStation Mobile3,80 ⭐

Kostengünstige Forex-Broker – Ranking nach Trustpilot-Bewertung

Preismodelle von günstigen Forex-Brokern

Um einen Broker zu finden, der dir besonders günstige Trading-Bedingungen bietet, solltest du dich mit den gängigen Preismodellen vertraut machen, die von seriösen Forex-Brokern eingesetzt werden. Eine Möglichkeit, die Trading-Kosten gering zu halten, ist das sogenannte Spread-only-Preismodell. Wie der Name bereits andeutet, ist der Spread die einzige direkte Handelsgebühr, die auf deine Trades anfällt. Es werden keine separaten Provisionen berechnet, stattdessen ist ein kleiner Aufschlag direkt im Spread enthalten. Das Spread-only-Modell kann eine einfache und kostengünstige Lösung für Forex-Trader sein, da keine separate Orderprovision anfällt, während du deine bevorzugten Währungspaare handelst.

Ein provisionsbasiertes Preismodell ist häufig kostengünstiger als ein reines Spread-Modell. Diese Preisstruktur wird in der Regel von STP-Brokern (Straight Through Processing) und ECN-Brokern (Electronic Communication Network) angeboten, wobei Letztere Raw-Spreads ab 0 Pips ermöglichen. Die Höhe der Provisionen variiert je nach Broker, liegt bei USD-geführten Konten jedoch meist zwischen 2,25 USD und 3,50 USD pro Seite und pro Standard-Lot. Trotz separater Provision bietet dieses Modell oft einen klaren Kostenvorteil, da sich die Gesamtkosten durch die deutlich geringeren Spreads spürbar reduzieren.

Ein Beispiel ist Global Prime: Daran lässt sich gut nachvollziehen, warum ein provisionsbasiertes Preismodell mit niedrigen Spreads oft die günstigere Wahl ist. Der Broker erhebt im Standardkonto einen Aufschlag von 0,9 Pips auf die Raw-Spreads. Für EUR/USD liegt der durchschnittliche Spread bei 1,0 Pip ohne Provision, was zu Gesamtkosten von 10 USD pro Seite und pro Standard-Lot führt.

Bei Raw-Konten fällt hingegen eine Provision von 3,50 USD pro Standard-Lot und pro Seite an, während die durchschnittlichen EUR/USD-Spreads bereits ab 0,10 Pips beginnen. Dadurch sinken die Gesamtkosten auf 4,50 USD pro Seite. Im Beitrag zu Spreads, Gebühren und Provisionen von Global Prime findest du eine detaillierte Aufschlüsselung der Trading-Kosten beider Kontotypen.

Was sind Spreads und wie funktionieren sie im Forex-Trading?

Im Forex-Trading hat jedes Währungspaar einen Geldkurs (Bid/Verkaufskurs) und einen Briefkurs (Ask/Kaufkurs), wobei die Differenz zwischen diesen beiden Kursen den Spread darstellt. Zur Berechnung des Spreads ziehst du den Geldkurs vom Briefkurs ab. Die Differenz in der vierten Nachkommastelle entspricht bei den meisten Währungspaaren dem Spread in Pips.

Beispiel: Liegt der Kaufkurs eines Währungspaars bei 0,8554 und der Verkaufskurs bei 0,8553, ergibt sich ein Spread von 1 Pip (0,8554 – 0,8553 = 0,0001).

Ein engerer (niedrigerer) Spread bedeutet geringere Kosten beim Einstieg in eine Position und bietet damit eine bessere Kostenstruktur im Forex-Trading. Zu beachten ist jedoch, dass ein niedriger Spread nicht automatisch ein geringes Risiko bedeutet; insbesondere Hebel, Positionsgröße und Marktvolatilität können das Verlustrisiko deutlich erhöhen.

Ein weiterer Punkt, den du als kostenbewusster Forex-Trader berücksichtigen solltest, ist die Möglichkeit von Requotes. Zwar werben viele Broker mit No-Requote-Ausführungsmodellen, dennoch informieren einige Anbieter ihre Nutzer darüber, wenn der bei Orderaufgabe angefragte Preis nicht verfügbar ist und stattdessen ein neuer (requotierter) Preis angeboten wird. Das kann dazu führen, dass die Order zu einem höheren Preis ausgeführt wird als ursprünglich erwartet.

Broker-Provisionen im Forex-Trading

Bei der Suche nach einem Forex-Broker mit besonders günstigen Trading-Bedingungen achten viele Trader zunächst auf Anbieter ohne Provisionen. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass niedrige Provisionssätze in Kombination mit engen Spreads bessere Preise bieten als vollständig provisionsfreie Broker. Entscheidend ist es, die verschiedenen Arten von Provisionen zu kennen, um beurteilen zu können, ob ein Broker tatsächlich kostengünstiges Trading ermöglicht.

Standardkonten haben in der Regel höhere Spreads und keine zusätzlichen Provisionen. Raw- oder Zero-Konten bieten dagegen meist engere Spreads, die bereits ab 0,0 Pips starten können, wobei beim Öffnen und Schließen einer Forex-Position Provisionen anfallen. Auch wenn solche Konten für Einsteiger auf den ersten Blick weniger übersichtlich wirken, bieten sie in der Praxis oft bessere Handelsbedingungen und insgesamt niedrigere Kosten im Forex-Trading.

Eine gängige Gebührenform ist die Provision pro Lot bzw. Round-Turn-Provision. Diese wird auf jedes gehandelte Lot erhoben, wobei die meisten Broker 100.000 Einheiten der Basiswährung als ein Standard-Lot definieren. Erhebt ein Broker beispielsweise eine Provision von 6 USD pro Lot, werden 3 USD beim Öffnen der Position und weitere 3 USD beim Schließen berechnet. Die gesamte Round-Turn-Provision beträgt somit 6 USD.

Einige Broker ermöglichen zudem den Handel mit Mini-Lots (10.000 Einheiten der Basiswährung) und Mikro-Lots (1.000 Einheiten). In diesem Fall fallen entsprechend Gebühren von 0,30 USD bzw. 0,03 USD pro Seite an. Je nach Gebührenmodell kann eine Provision auf den gesamten Trade, nur beim Einstieg oder sowohl beim Einstieg als auch beim Ausstieg erhoben werden. Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Provisionsarten zu unterscheiden und einen Broker mit transparenter Gebührenstruktur zu wählen.

Weitere Kosten beim Forex-Trading

Neben den klassischen Trading-Kosten wie Spreads und Provisionen können Broker auch zusätzliche Gebühren erheben, zum Beispiel für Inaktivität, Währungsumrechnungen oder Übernachtfinanzierungen. Es ist wichtig, alle zusätzlichen Kosten bei einem Broker-Vergleich zu berücksichtigen, da du so gezielt einen Anbieter findest, der insgesamt zu deinem Handelsstil passt und niedrige Gesamtkosten bietet.

Rollover- bzw. Swap-Gebühren

Wenn du eine gehebelte Position über Nacht hältst, fallen sogenannte Swaps an – auch als Rollover- oder Übernachtfinanzierungskosten bekannt. Die Swap-Sätze ändern sich täglich und unterscheiden sich je nachdem, ob du eine Long- oder Short-Position hältst. Sie basieren auf der Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungen eines Währungspaars. Dadurch kann es sein, dass du entweder Zinsen zahlst oder erhältst – abhängig davon, welche Währung du kaufst bzw. verkaufst und wie hoch die Zinsdifferenz ist.

Währungsumrechnungsgebühren

Gewinne, die in einer Fremdwährung erzielt werden, werden beim Schließen einer Position in die Basiswährung deines Kontos umgerechnet. In diesem Fall wird eine Währungsumrechnungsgebühr berechnet, bevor der Betrag deinem Kontostand gutgeschrieben wird. Diese Art von Gebühr orientiert sich in der Regel an den marktüblichen Konditionen.

Inaktivitäts- und Kontoführungsgebühren

Viele Broker für Privatanleger erheben eine Inaktivitätsgebühr, wenn über einen Zeitraum von 12 aufeinanderfolgenden Monaten keine Handelsaktivität stattfindet. Diese Gebühr ist brokerabhängig und wird meist monatlich berechnet, sobald das Konto ein Jahr lang nicht genutzt wurde. Um als aktiv zu gelten, musst du in diesem Zeitraum einen Trade ausführen oder eine Position offen halten. Das bloße Platzieren einer Order zählt in der Regel nicht als Aktivität, wenn sie nicht ausgeführt wird.

VPS-Hosting-Abonnements

Du solltest zudem weitere mögliche Nicht-Handelsgebühren berücksichtigen, die über Inaktivitäts- und Umrechnungsgebühren hinausgehen. Einige Broker berechnen Gebühren für optionale Dienste wie VPS-Hosting (Virtual Private Server). Damit können Trading-Plattformen rund um die Uhr auf externen Servern betrieben werden, um Latenzen zu reduzieren, die Ausführungsgeschwindigkeit zu erhöhen und Ausfallzeiten zu vermeiden.

GSLO-Prämien

Garantierte Stop-Loss-Orders (GSLOs) stellen sicher, dass deine Position exakt zum von dir festgelegten Stop-Preis geschlossen wird – unabhängig von Marktlücken. Dafür fällt in der Regel eine zusätzliche Prämie an. Diese wird häufig nur berechnet, wenn die GSLO tatsächlich ausgelöst wird. Solche Zusatzfunktionen können beim Risikomanagement hilfreich sein, erhöhen aber unter Umständen auch die gesamten Trading-Kosten.

Achte darauf, die Gebührenstruktur deines gewählten Brokers genau zu prüfen, bevor du ein Live-Konto eröffnest. Du kannst auch den Kundenservice kontaktieren, um mögliche weniger offensichtliche Kosten vor dem Start ins Trading zu klären.

Darauf solltest du bei günstigen Forex-Brokern achten

Niedrige Trading-Kosten sind wichtig, aber nicht der einzige Faktor bei der Broker-Auswahl. Wenn du mit echtem Kapital handelst, sollte deine Priorität darauf liegen, dass dein Broker ein transparentes, reguliertes und sicheres Umfeld bietet.

Der erste Schritt besteht darin, den Regulierungsstatus eines Brokers zu prüfen und herauszufinden, welche Behörde die Lizenz erteilt hat. Für Trader in Deutschland sind vor allem Broker relevant, die in der EU bzw. im EWR reguliert sind und ihre Dienstleistungen rechtmäßig in Deutschland anbieten dürfen, etwa unter BaFin-Aufsicht oder über EU-Passporting. Bei internationalen Marken kann zusätzlich ein Blick auf anerkannte Aufsichtsbehörden wie ASIC, FCA, CySEC, CIRO, CFTC sowie auf Regulierungsbehörden in der EU und im EWR hilfreich sein; für deutsche Privatkunden sind jedoch die jeweils geltenden EU-Vorgaben maßgeblich.

Zu den wichtigsten Schutzmechanismen in der EU zählen je nach Geschäftsmodell ein Schutz vor negativem Kontostand bei CFDs, die getrennte Verwahrung von Kundengeldern, Risikohinweise, Hebelbeschränkungen nach ESMA-Vorgaben sowie Anlegerentschädigungssysteme im Insolvenzfall.

Abhängig von deiner Trading-Erfahrung und deinem verfügbaren Budget können unterschiedliche Kontomodelle sinnvoll sein. Deshalb ist es wichtig, die vom Broker unterstützten Kontotypen zu prüfen. Besonders Demokonten stellen einen klaren Vorteil dar, da sie es ermöglichen, Strategien ohne finanzielles Risiko zu testen.

Du solltest auch die handelbaren Märkte eines Brokers berücksichtigen. Einige Broker bieten nur eine grundlegende Auswahl an Major- und Minor-Währungspaaren. Wenn du exotische Währungspaare handeln möchtest, solltest du einen Broker mit einer größeren Auswahl an Märkten wählen und prüfen, ob deine gewünschten Paare im jeweiligen Kontotyp verfügbar sind.

Du solltest auch prüfen, ob der Broker Lerninhalte und Analysetools auf seiner Website bereitstellt. Unabhängig von deinem Erfahrungsniveau kann der Zugang zu hochwertigen Bildungsressourcen dir helfen, deine Strategie weiterzuentwickeln und Trading-Entscheidungen fundierter zu treffen.

Günstig traden: Welche Nachteile solltest du kennen?

Neben dem offensichtlichen Vorteil niedriger Trading-Kosten können bei günstigen Forex-Brokern auch potenzielle Nachteile bestehen. Es ist wichtig, alle Gebühren und Kosten sorgfältig zu prüfen, bevor du mit dem Trading beginnst. Viele Anbieter werben zwar mit provisionsfreiem Forex-Trading, doch häufig ist ein kleiner Kostenaufschlag bereits im Spread enthalten. Zero-Konten mit engen Raw-Spreads und einer geringen Provision bieten daher oft insgesamt bessere Konditionen als komplett provisionsfreie Konten.

Provisionsfreies Trading kann unter Umständen mit höheren Mindesteinzahlungen oder zusätzlichen Gebühren verbunden sein, die die Gesamtkosten erhöhen. Du solltest daher immer genau berechnen, welche effektiven Kosten beim Handel über vermeintlich günstige Forex-Broker tatsächlich anfallen.

Über das Redaktionsteam

Eugene Lee, CFA
Eugene Lee ist CFA und Head of Research bei BestBrokers.com. Dort nutzt er seine mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Erfahrung an den globalen Märkten sowie im Portfoliomanagement, im Derivatehandel und in der Fintech-Analyse, um Online-Broker zu bewerten. Sein Hintergrund im institutionellen Investment und in der quantitativen Forschung trägt dazu bei, dass Brokerbewertungen auf Daten, einer fundierten Risikobewertung und realen Handelsbedingungen basieren. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Naylyan Nazifova
Naylyan Nazifova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com. Sie bewertet und testet Online-Broker in den Bereichen Forex, Aktien, Investments und persönliche Finanzen. Ihre Erfahrung mit Online-Trading-Inhalten und Brokeranalysen hilft Lesern zu verstehen, wie sich Plattformen in der Praxis bewähren, unter anderem hinsichtlich Trading-Tools, Gebühren, Benutzerfreundlichkeit und Eignung für verschiedene Anlegertypen.
Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.