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Krypto-Trading mit niedrigen Spreads

Geschrieben von Zornitsa Stefanova Zornitsa Stefanova
Zornitsa Stefanova - Autor bei BestBrokers.comZornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen spezialisiert. Sie bewertet Broker aus der Perspektive der Nutzer und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Benutzerfreundlichkeit der Plattform, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
, | Fachredakteur Matthew Levy, CFA Matthew Levy, CFA
Matthew Levy, CFA - Autor bei BestBrokers.comMatthew Levy ist CFA und Senior Research Analyst bei BestBrokers.com. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Wertpapieranalyse, Portfoliomanagement und Trading. Seine Arbeit unterstützt den Testprozess für Broker durch detaillierte Recherchen, klare Finanzanalysen und ein fundiertes Verständnis dafür, was Trader und Anleger von zuverlässigen Online-Trading-Plattformen erwarten.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
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Das Trading mit Kryptowährungen zählt weltweit zu den beliebtesten Anlageformen. Schätzungen zufolge wird die Zahl der Krypto-Nutzer bis 2026 auf 963 Millionen Menschen steigen, während die Nutzungsrate weltweit auf 12,24 % anwächst. Trotz der großen Auswahl an Brokern und Krypto-Börsen ist es wichtig, einen zuverlässigen Anbieter mit fairen Handelsbedingungen zu wählen.

Gebühren spielen beim Krypto-Trading eine entscheidende Rolle. Beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen oder bei der Spekulation auf Kursbewegungen fallen in der Regel kleine Handelskosten an – sogenannte Spreads.

Niedrige Spreads sind besonders wichtig, um kosteneffizient zu traden. Im Folgenden findest du die besten Broker und Krypto-Börsen mit besonders engen Spreads. Außerdem bekommst du einen Überblick über die jeweiligen Handelsbedingungen der Plattformen.

Testmethodik
Unser Rechercheteam testete jede vorgestellte Plattform vom 1. bis 30. Juni 2026 selbst mit kapitalisierten Echtgeldkonten. Das Verfahren wurde an Krypto-CFD-Broker und Börsen angepasst. Bei CFD-Brokern eröffneten wir Long- und Short-Positionen und prüften Ausführung, Live-Spreads und Handelsbedingungen. Bei Börsen kauften wir Spot-Kryptowährungen mit Fiatgeld, testeten Margin- und Futures-Handel und bewerteten die Maker-/Taker-Gebühren der Einstiegsstufe. Weitere Einzelheiten findest du in unserer vollständigen Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
3Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,19 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
5eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 9 Krypto-Trading-Plattformen mit niedrigen Spreads

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  1. Gesamtbewertung 4,38/5
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    Fusion Markets ist ein seit 2019 tätiger Retail-Broker, der Kunden aus 160 Ländern erstklassige Handelsdienstleistungen bietet. Die Marke ermöglicht den CFD-Handel auf über 250 Märkten, darunter Krypto-CFDs. Hier können Sie auf die Kursschwankungen von 13 Kryptowährungen spekulieren, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano und Ripple.

    Fusion Markets möchte verschiedenen Anlegertypen ein reibungsloses Handelserlebnis bieten. Die benutzerfreundliche Plattform eignet sich für Anfänger und erfahrene Trader. Um dies selbst zu prüfen, eröffneten wir ein Classic-Live-Konto, zahlten sofort per Bitcoin-Wallet-Überweisung ein und platzierten Orders auf MT4. Kryptowährungseinzahlungen beginnen bei Fusion Markets ab $10. Der Broker befolgt zudem die regulatorischen Vorgaben von Behörden wie ASIC, VFSC und FSA.

    Ein Hauptgrund für unsere Empfehlung an Krypto-Trader ist die wettbewerbsfähige Preisgestaltung. Bei unseren Live-Tests hochliquider Kryptowährungen ermittelten wir enge durchschnittliche Spreads von 0.03% für BTC/USD und 0.17% für ETH/USD, wobei die Mindestwerte auf 0.02% beziehungsweise 0.14% sanken.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    Der Kryptohandel ist für Kunden von FP Markets weithin zugänglich, da der Broker zu den etablierten Namen im Forex- und CFD-Handel gehört. Kunden können über 10.000 CFDs verschiedener Anlageklassen handeln, darunter ein Dutzend beliebter Kryptowährungen.

    Krypto-Trader können Long- oder Short-Positionen eingehen, um potenziell von steigenden und fallenden Kursen zu profitieren. Zum Test des Broker-Ökosystems eröffneten wir ein Standard-Konto, erfüllten die Mindesteinzahlung von $100 und verbanden es mit MT4.

    FP Markets bietet wettbewerbsfähige Handelsbedingungen mit einem maximalen Hebel von 1:2 für Kryptowährungen. Bei unseren Live-Tests lagen die durchschnittlichen Spreads bei 0.03% für BTC/USD, 0.04% für ETH/USD und 0.16% für DOGE/USD. Zudem zahlten wir keine Provisionen auf unsere Trades, wodurch der Kryptohandel mit FP Markets sehr kosteneffizient war. Kunden können ihre Live-Konten auch mit Kryptowährungen finanzieren; Krypto-Einzahlungen werden üblicherweise innerhalb einer Stunde dem Guthaben gutgeschrieben.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    BlackBull Markets gehört zu unseren Top-Empfehlungen für Trader, die enge Spreads auf Krypto-CFDs und andere handelbare Instrumente suchen. Kunden können bei über 40 Kryptowährungen, darunter BTC, ETH, SOL und LTC, Long- oder Short-Positionen eingehen. Unser Team bewertete Ausführungsqualität und Preise mit einem ECN-Standard-Live-Konto ohne erforderliches Mindestanfangsguthaben und verband es mit MT4. Wir finanzierten das Konto per Krypto-Wallet-Überweisung; die unterstützten Transaktionslimits reichen von $25 bis $50,000.

    Der maximale Krypto-Hebel beträgt 1:100. BlackBull Markets bietet drei Hauptkontotypen mit jeweils wettbewerbsfähigen Spreads. Beim ECN-Standard-Konto beginnen die Spreads wichtiger Paare wie EUR/USD bei 0.8 Pips. Das ECN-Prime-Konto senkt die Handelskosten weiter: mit Spreads wichtiger Paare ab 0.0 Pips und einer Round-Turn-Provision von $6.

    Auf Kryptowährungstrades fallen keine Provisionen an. Bei unserer Live-Bewertung betrugen die durchschnittlichen Spreads 0.02% für BTC/USD und 0.13% für ETH/USD. Für Trader mit hohem Volumen bietet BlackBull Markets außerdem ein nur auf Einladung verfügbares Prime+-Konto mit Rohspreads ab 0.0 Pips. Obwohl ECN Standard die einzige provisionsfreie Option ist, können die engeren Spreads der beiden anderen Konten die zusätzliche Provision ausgleichen und die Gesamthandelskosten senken.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Global Prime ist seit 2010 tätig und möchte zu den führenden Dienstleistern im Handelssektor gehören. Das Angebot umfasst rund 150 Märkte, darunter Kryptowährungen, Forex, Aktien, Rohstoffe und Indizes. Kunden können Long- und Short-Positionen eingehen und auf die Kursbewegungen beliebter Coins spekulieren, da Global Prime Zugang zu 40 Krypto-Assets bietet. Wir erkundeten die Kryptoauswahl selbst über ein finanziertes Standard-Konto auf MT4.

    Da Kryptowährungen ausschließlich als CFDs gehandelt werden, benötigten wir weder eine Krypto-Wallet noch Eigentum an den Basiswerten, um von Kursbewegungen zu profitieren. Global Prime bietet in seiner ASIC-regulierten Sparte einen Hebel von bis zu 1:2 und für Retail-Kunden der in Vanuatu lizenzierten Gesellschaft 1:5.

    Professionelle Krypto-Trader aus Australien können ebenfalls einen höheren Hebel von 1:5 nutzen. Global Prime berechnet zusätzlich zu den Spreads eine geringe Handelsgebühr von 0.1% und bleibt preislich gegenüber großen Kryptobörsen wettbewerbsfähig. Unsere Live-Markttests ergaben durchschnittliche Spreads von 0.03% für BTC/USD, 0.16% für ETH/USD und 0.53% für DOGE/USD.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  5. Gesamtbewertung 4,06/5
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    ActivTrades ist ein 2001 gegründeter, etablierter Broker mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung, bei dem mehr als 100.000 Kunden aus über 170 Ländern die volatilste Anlageklasse mit wettbewerbsfähigen Spreads und ohne Provisionen handeln können. Der Broker stellt enge Spreads für 15 beliebte digitale Vermögenswerte, darunter Solana, Bitcoin, Avalanche, Cardano, Ethereum und Ripple. Kunden können Kryptopositionen mit minimaler Slippage eröffnen und schließen, da der Broker durchschnittliche Orderausführungszeiten von 4 Millisekunden angibt.

    Bei unseren ActivTrades-Tests fielen keine Provisionen auf Krypto-CFDs an. Wir ermittelten durchschnittliche Spreads von 0.09% für BTC/USD, 0.24% für ETH/USD und 0.89% für BCH/USD. Das Mindesttransaktionsvolumen beträgt bei den meisten verfügbaren Kryptowährungen 0.01 Lots.

    Der maximale Krypto-Hebel beträgt bei der Mauritius-Gesellschaft 1:20 oder 1:10, während die Obergrenze für europäische Kunden mit 1:2 deutlich niedriger liegt. Da keine Mindesteinzahlung erforderlich ist, eignet sich ActivTrades für Krypto-Trader unterschiedlicher Erfahrungsstufen. Kunden der Offshore-Gesellschaften können außerdem mit Litecoin, Bitcoin, Chainlink, Ethereum, Tether und weiteren Kryptowährungen einzahlen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  6. Gesamtbewertung 3,24/5
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    eToro ist für seine Copy-Trading-Funktion bekannt und zugleich ein starker Broker für den Kryptohandel. Während die meisten Retail-Broker ihr Kryptoangebot auf CFDs beschränken, ermöglicht eToro auch Spot-Kryptohandel. Kunden können die gekauften und verkauften digitalen Vermögenswerte somit besitzen. Sie können ihre Coins sicher in der verwahrten eToro-Money-Wallet aufbewahren, wobei dieser Service Kunden aus Estland, Katar, Ägypten, Jordanien, New York und Nevada derzeit nicht zur Verfügung steht.

    Unabhängig von der gewählten Form des Kryptohandels bietet eToro wettbewerbsfähige Handelsbedingungen. Wir bestätigten dies durch Tests mit einem finanzierten Live-Konto, das mit der proprietären Plattform von eToro verbunden war. Drittanbieterplattformen wie MetaTrader werden derzeit nicht unterstützt.

    Da Kunden bei eToro mehr als 210 Krypto-Assets handeln können, ist die Portfoliodiversifikation unkompliziert. Beim Kauf oder Verkauf von Krypto-Assets zahlen Nutzer eine Pauschalgebühr von 1%, die zur Geld-Brief-Spanne hinzugerechnet wird. Dadurch lassen sich die Handelskosten leicht berechnen. Unsere Live-Tests bestätigten, dass Short- und gehebelte Trades als CFDs ausgeführt werden. Die Round-Turn-Gebühr von 1% wird sofort in der Portfolio-Gewinn-und-Verlust-Rechnung berücksichtigt und zum Schlussmarktpreis abgerechnet.

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 52 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest dir überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.
  7. JETZT TRADENBEWERTUNG LESENTrustpilot-Bewertung
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    Binance ist mit über 300 Millionen Kunden und Zugang zu mehr als 500 Krypto-Assets eine der beliebtesten Kryptobörsen. Da Binance sowohl Basic- als auch Advanced-Handel unterstützt, eignet sich die Plattform für Anfänger und erfahrene Trader.

    Der Spot-Handel ist die unkomplizierteste Möglichkeit, auf Binance in Kryptowährungen zu investieren. Beim Kauf oder Verkauf von Krypto zahlen Nutzer eine geringe Handelsgebühr von 0.1%, die sich durch die Nutzung von BNB weiter reduzieren lässt. Fortgeschrittene Optionen umfassen Margin-Handel, Futures und Optionen, wobei die Produktverfügbarkeit je nach Region variiert.

    Margin-Trader erhalten einen Hebel von bis zu 1:125 bei unbefristeten Futures und 1:10 bei Spot-Transaktionen. Binance bietet außerdem einige der niedrigsten Maker-/Taker-Gebühren am Markt. Spot- und Margin-Gebühren reichen von 0.1000% / 0.1000% für reguläre Nutzer mit einem 30-Tage-Volumen unter $1 Million bis 0.0110% / 0.0230% für institutionelle VIP-9-Kunden mit mindestens $4 Milliarden Volumen. Bei unseren Futures-Tests mit einem regulären Konto fielen bei 30-Tage-Volumen unter $5 Millionen Maker-Gebühren von 0.0200% und Taker-Gebühren von 0.0500% an. Bei Optionen betrugen unsere Maker-/Taker-Gebühren 0.0240% / 0.0240% für Volumen unter $100 Millionen.

    Binance bietet zudem enge Spreads, die Handelskosten reduzieren. Obwohl Geld-Brief-Spannen variieren, ermittelten wir zuletzt durchschnittlich rund 0.06% für BTC/USDT, 0.08% für ETH/USDT und 0.34% für USDT/USD.

  8. 8. MEXC

    MEXC ist eine führende Kryptobörse, die für schnellen Handel mit minimalen oder keinen Verzögerungen bekannt ist. Das breite Serviceangebot umfasst über 1.782 Spot- und 958 Futures-Kryptopaare. Mehr als 40 Millionen Trader aus über 170 Ländern nutzen MEXC für kostengünstigen Kryptohandel, was angesichts der wettbewerbsfähigen Preise nicht überrascht. Wir testeten das Angebot, indem wir ein Konto eröffneten und es per SEPA-Überweisung finanzierten, wofür eine Mindesteinzahlung von $10 erforderlich war.

    Bei MEXC gibt es mehrere Möglichkeiten, an den Kryptomärkten aktiv zu werden, vom Spot-Handel und Handel mit unbefristeten Futures bis zum Copy Trading. Bei unseren Live-Spot-Tests betrugen die Maker-Gebühren 0.000% und die Taker-Gebühren 0.0400%, gegenüber zuvor 0.0500%. Bei unbefristeten Bitcoin- und Ether-Kontrakten ergaben unsere Live-Ausführungstests Maker-Gebühren von 0.000% und Taker-Gebühren von 0.010%.

    MEXC bietet zwar sehr enge Spreads, die Handelskosten können jedoch je nach Markt erheblich variieren. Volumenstarke Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum weisen durchschnittliche Spreads von 0.01% auf, während sie bei weniger bekannten Coins wie PIB (Pibble) 3.40% überschreiten können. Bestandskunden können für geworbene Freunde Empfehlungsprovisionen erhalten. Zusätzliche Prämien sind durch Staking möglich, da MEXC gebundene und flexible Sparoptionen anbietet.

  9. KuCoin startete 2017 und entwickelte sich zu einer der größten Kryptobörsen. Anfang Juni 2025 zählte sie über 45 Millionen registrierte Kunden und ein tägliches Handelsvolumen von mehr als $916 Millionen. Die Spreads sind relativ niedrig, darunter 0.01% für Bitcoin, 0.01% für Ethereum und 0.06% für Tron. Kunden erhalten Zugang zu über 1.000 Coins und mehr als 1.100 handelbaren Paaren. Wir testeten die Plattform selbst, indem wir ein Konto eröffneten und per Banküberweisung Fiatgeld einzahlten.

    KuCoin-Nutzer können Spot-Handel betreiben und auf Kryptoderivate wie Futures, Margin-Handel und weitere Produkte zugreifen. Die anfängliche VIP-0-Stufe gilt für 30-Tage-Volumen unter $1 Million beim Spot-Handel und $5 Millionen bei Futures. Unsere Tests zeigten, dass Spot-Gebühren je nach Anlageklasse variieren. Für Klasse-A-Coins wie Bitcoin und Ether zahlten wir niedrigere Maker-/Taker-Gebühren von 0.1%/0.1%, während sie bei Klasse-B- und Klasse-C-Assets auf 0.2%/0.2% beziehungsweise 0.3%/0.3% stiegen. Bei Futures betrugen unsere Ausführungskosten 0.02% für Maker und 0.06% für Taker. Auch Auszahlungsgebühren unterscheiden sich je nach Coin.

    Die Plattform eignet sich für Desktop- und Mobilnutzer. Ihre Smartphone-App ist im App Store und bei Google Play erhältlich und mit Android 7.0 sowie iOS 15.1 oder neuer kompatibel. KuCoin bietet außerdem rund um die Uhr Kundensupport.


Bei international ausgerichteten Brokern solltest du zusätzlich prüfen, ob der Anbieter Kunden mit Wohnsitz in Deutschland akzeptiert, welche Gesellschaft dein Vertragspartner ist und ob die EU-Schutzregeln – etwa ESMA-Vorgaben für CFDs und der Schutz vor einer Nachschusspflicht – tatsächlich für dein Konto gelten.

Die besten 5 Krypto-Broker mit niedrigen Spreads im Vergleich

BrokerMindesteinzahlungAufsichtsbehördeSpreadDurchschnittliche AusführungsgeschwindigkeitHebelInstrumenteKryptowährungenAndere GebührenNegativsaldoschutzUnsere Bewertung
1. Fusion Markets0 USD/EURASIC, FSA (Seychellen), VFSC (Vanuatu)
  • BTC/USD: durchschnittlicher Spread 20,65; Mindest-Spread 14,24
  • ETH/USD: durchschnittlicher Spread 2,5; Mindest-Spread 2,42
  • DOGE/USD: durchschnittlicher Spread 0,0; Mindest-Spread 0,0
37 ms1:2 (ASIC), 1:10 (FSA, VFSC)CFDs13+
  • ZERO-Konto: 4,50 AUD Round-Turn-Kommission.
  • Keine Einzahlungsgebühren.
  • Keine Kommissionsgebühren für Krypto-CFD-Trades.
  • Die Übernachtgebühr wird täglich aktualisiert.
  • BTC/USD-Mindest-Spread: 27,5.
  • Durchschnittlicher Spread: 28.
Ja4,38 ⭐
2. FP Markets100 USD/EURASIC, CySEC, FSA (Seychellen), FSCA, FSA (St. Vincent und die Grenadinen), SCB (Bahamas).
  • Durchschnittlicher Spread für BTC/USD: 19,21.
  • Durchschnittlicher Spread für ETH/USD: 4,32.
  • Durchschnittlicher Spread für DOGE/USD: 0,00128.
40 msBis zu 1:2 (Privatanleger); bis zu 1:5 (professionelle Anleger).CFDs12
  • Long-Swap: -30,00; Short-Swap: -10,00.
  • Übernachtgebühren für ETH, LTC, XRP und SOL: Long -20 %, Short -0,20 %.
  • Keine Einzahlungsgebühren.
  • 1 % Gebühr nur bei Auszahlungen über Skrill und Neteller.
  • Keine Kommissionen bei Standardkonten.
  • Durchschnittlicher Spread für BTC/USD: 21,08.
Ja (Privatanleger)4,37 ⭐
3. Global Prime0 USD/EURASIC (Nr. 385620), VFSC (Nr. 40256)
  • BTC/USD Ø-Spread: 525,44
  • ETH/USD Ø-Spread: 12,50
  • DOGE/USD Ø-Spread: 2,06
100 ms; 1 bis 5 ms mit VPSBis zu 1:2 (ASIC); bis zu 1:5 (Pro und VFSC)CFDs407 USD/EUR Round-Turn-Kommission bei Raw-Konten; 0,1 % Trading-GebührJa (Privatanleger unter ASIC-Regulierung)4,08 ⭐
4. IC Markets 200 $FSA (Seychellen), CySEC (Zypern), ASIC (Australien), SCB (Bahamas), CMA (Kenia)
  • BTC/USD Durchschnittsspread 6,46, Mindestspread 1,85
  • ETH/USD Durchschnittsspread 2,97, Mindestspread 2,31
  • DOGE/USD Durchschnittsspread 0,0001, Mindestspread 0,00
35 msBis zu 1:2 (Privatanleger); Bis zu 1:5 (Profi-Anleger)CFDs23Raw Spread-Konto (cTrader) - 3 $ Kommission pro 100.000 $; Raw Spread-Konto - 3,5 $ Kommission pro Lot pro Seite; Swaps auf Long- und Short-Positionen von -15 Punkten; Keine Ein- und AuszahlungsgebührenJa (europäische und australische Privatanleger)4 ⭐
5. eToro50 USD/EUR bis 10.000 USD/EUR (variiert je nach Land).FCA, CySEC, ASIC, MFSA, FSRA, FSA, FINRA/FinCEN, AMF, SEC, GFSCVariable Spreads< 1.000 ms1:2 (CySEC, ASIC), 1:5 (Seychellen).Spot, CFDs, Copy-TradingBitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Ripple, Dash, Litecoin, Ethereum Classic, API3, Cronos, SKALE Network, IoTeX, Immutable X, Cardano, IOTA, Stellar, EOS, NEO, TRON, Zcash, Build and Build, Tezos, Polkadot, Maker, Compound, Chainlink, Uniswap, Yearn.finance, Dogecoin, Aave, Filecoin, Algorand, Cosmos, Decentraland, ApeCoin, Loopring, Enjin, Biconomy, Basic Attention Token, Bancor, Origin Protocol, Polygon, Flare, Gala V2, My Neighbor Alice, Chiliz, Hedera Hashgraph, dYdX, Solana, Theta.
  • Kauf-/Verkaufsgebühr: feste Gebühr von 1 %.
  • Gebühr für den Transfer von Krypto-Assets: 2 %.
  • Umrechnung: 1,5 % bis 3 %.
  • Übernacht-Finanzierungsgebühren: -1,29659079 USD/EUR für ETH; -0,00115106 USD/EUR für XRP; -0,04594521 USD/EUR für LTC; -0,00031295 USD/EUR für ADA.
Ja (Privatanleger).3,24 ⭐

Niedrige Spreads allein reichen nicht aus: Bei Krypto-CFDs zählen auch Übernachtfinanzierung, Hebelbegrenzungen und die Frage, ob du echte Coins kaufst oder nur ein Derivat auf die Kursentwicklung handelst.

Die besten Krypto-Börsen mit niedrigen Spreads im Überblick

BörseHandelbare MünzenMaker/Taker-GebührenSpreadSlippage-Resistenz-FunktionZinssätzeWallet-DienstMaximaler HebelZahlungsmethodenAufsichtsbehördeTrustpilot-Bewertung
1. CoinJar50+Taker-Gebühr zwischen 0,10 % und 0,06 % je nach monatlichem Handelsvolumen; Maker-Gebühr zwischen 0,10 % und 0,02 % je nach monatlichem Handelsvolumen
  • BTC/AUD durchschnittlicher Spread 0,28 %
  • ETH/AUD durchschnittlicher Spread 0,32 %
  • USDT/AUD durchschnittlicher Spread 0,07 %
NeinNicht spezifiziertJa (Verwahrung)Nicht verfügbarBanküberweisung, SEPA-Überweisung, PayID, Schnellere Zahlungen, Sofortkauf mit Visa, Mastercard, ApplePay und GPayFCA (Nr. 928767), ASIC (ACN 163 543 824), MAS4,1 ⭐
2. Coinbase260+Taker-Gebühr zwischen 0,05 % und 0,60 % je nach monatlichem Handelsvolumen; Maker-Gebühr zwischen 0 % und 0,40 % je nach monatlichem Handelsvolumen
  • BTC/USD durchschnittlicher Spread 0,02 %
  • ETH/USD durchschnittlicher Spread 0,02 %
  • USDT/USD durchschnittlicher Spread 0,01 %
Ja (Schutzpunkte)8 % jährlicher SatzJa (Selbstverwahrung)Bis zu 1:10SEPA-Überweisung, Banküberweisung, 3D Secure-Karte, Sofortige Kartenauszahlungen, Sofort, iDeal, PayPal, Apple Pay, Google Pay, BancomatPay, Sofort, iDeal, KryptoCFTC (USA), FCA (UK), In fast allen Bundesstaaten der USA lizenziert1,9 ⭐
3. Crypto.com350+Spot & Margin: von 0,1500 %/0,3000 % bis 0 %/0,0500 % (abhängig von Stufe)
  • BTC/USD Durchschnittsspread 0,01%
  • ETH/USD Durchschnittsspread 0,01%
  • USDT/USD Durchschnittsspread 0,01%
Ja (Slippage-Toleranz)von 0,0800 % bis 0,0100 % täglicher Satz (abhängig von der Stufe) von 29,20 % bis 3,65 % jährlicher Satz (abhängig von der Stufe)Ja1:10Banküberweisung, Überweisung, SEPA-ÜberweisungFCA, MAS, AMF, VARA, südkoreanische Behörden, AUSTRAC, ASIC, OAM, Hellenische Kapitalmarktkommission, CySEC, CIMA, CFTC1,5 ⭐
4. Kraken260+Spots: von 0,25 % / 0,40 % bis 0,00 %/0,10 % (abhängig von der Stufe); Margin: 0,02 % Eröffnungsgebühr; Futures: von 0,0200 % / 0,0500 % bis 0,0000 %/0,0100 % (abhängig von der Stufe)
  • BTC/USD Durchschnittsspread 0,01 %
  • ETH/USD Durchschnittsspread 0,01 %
  • USDT/USD Durchschnittsspread 0,01 %
Ja (Marktpreisschutz, Fat-Finger-Warnung)0,02 % alle 4 StundenJa (Selbstverwahrung)1:50Visa, Mastercard, PayPal, Überweisung, Etana Custody, Apple Pay, Google Pay, KryptoFinCEN (US), FINTRAC (Kanada), FCA (UK), FSRA (Abu Dhabi), AUSTRAC (Australien), CBI (Irland), DNB (Niederlande), BoS (Spanien), OAM (Italien), CBB (Bahrain), VARA (Dubai), AUSTRAC (Australien), BAPPEBTI (Indonesien), SEC (Thailand), SAT (Mexiko), CNAD (El Salvador), Registriert FSP in Südafrika1,4 ⭐
5. Binance500+Spot- & Marginhandel: von 0,1000 % / 0,1000 % bis 0,0120 % / 0,0240 % (abhängig von der Stufe); Futures: von 0,0200 % / 0,0500 % bis 0,0000 % / 0,0170 % (abhängig von der Stufe)
  • BTC/USDT Durchschnittsspread 0,06 %
  • ETH/USDT Durchschnittsspread 0,08 %
  • USDT/USD Durchschnittsspread 0,34 %
Ja (Slippage-Widerstands-Tool)von 0,00068958 % bis 0,001104 % stündlicher Satz (basierend auf der Stufe); von 6,04 % bis 9,67 % jährlicher Satz (basierend auf der Stufe)Ja (Selbstverwahrung)Bis zu 1:125 auf Krypto-FuturesKredit-/Debitkarte, Banküberweisung, iDEAL, Digitale Geldbörsen, KryptoAMF (Frankreich), OAM (Italien), FIU (Litauen), BoS (Spanien), FSA (Schweden), AIFC (Kasachstan), FSRA (Abu Dhabi), CBB (Bahrain), VARA (Dubai), AUSTRAC (Australien), JFSA (Japan), BAPPEBTI (Indonesien), FMA (Neuseeland), SEC (Thailand), SFCA (Südafrika), SAT (Mexiko), CNAD (El Salvador)1,4 ⭐
  1. Coinbase

    Es gibt mehrere etablierte Anbieter mit wettbewerbsfähigen Konditionen für das Krypto-Trading. Coinbase gehört zu den bekanntesten Plattformen in Europa und entwickelt seine Dienstleistungen kontinuierlich weiter. Für Nutzer in Deutschland sind vor allem Ein- und Auszahlungen in Euro, SEPA-Zahlungen sowie die Frage relevant, welche Produkte am eigenen Wohnsitz tatsächlich verfügbar sind. Die Börse bietet vergleichsweise niedrige Gebühren, eine große Auswahl handelbarer Kryptowährungen und eine benutzerfreundliche Plattform für Einsteiger und erfahrene Trader. Über Coinbase erhältst du laut Anbieter Zugang zu mehr als 270 handelbaren Kryptowährungen, 22 Stablecoin-Paaren und 552 Spot-Paaren. Zusätzlich kannst du zwischen einer gehosteten Wallet und einer selbstverwahrten Wallet wählen.

    Mit dem Spot-Handel bei Coinbase kannst du digitale Vermögenswerte direkt kaufen und verkaufen. Dabei fallen Maker- und Taker-Gebühren an, deren Höhe vom Handelsvolumen und dem jeweiligen Produkt abhängt. Mit steigendem monatlichen Handelsvolumen können die Maker-Gebühren für aktive Trader bis auf 0,0 % sinken. Über Derivate kannst du – sofern verfügbar und für deine Kundengruppe zugänglich – auf Kursbewegungen spekulieren, ohne den Basiswert direkt zu halten. Darüber hinaus unterstützt Coinbase je nach Region Futures und Perpetuals; für Nutzer in Deutschland können diese Produkte aufgrund regulatorischer Vorgaben eingeschränkt sein. Für Kleinanleger sind Krypto-Derivate generell riskanter als der direkte Kauf, weil Hebel Gewinne und Verluste gleichermaßen verstärken.

    Auch die Spreads bei Coinbase sind wettbewerbsfähig und können kosteneffizientes Trading unterstützen. Die Spreads sind variabel und hängen von Liquidität und Marktlage ab. Bei liquiden Krypto-Paaren wie BTC/USD, ETH/USD und USDT/USD lagen die durchschnittlichen Spreads zuletzt bei etwa 0,02 %, 0,02 % beziehungsweise 0,01 %. Für deutsche Trader sind zusätzlich EUR-Paare wie BTC/EUR oder ETH/EUR wichtig; dort können die Werte je nach Orderbuch-Tiefe und Handelszeit abweichen.

  2. Kraken

    Kraken zählt zu den bekanntesten Krypto-Börsen und wird nach eigenen Angaben von mehr als 15 Millionen Nutzern aus über 190 Ländern genutzt. Ausschlaggebend dafür sind unter anderem die niedrigen Gebühren und die umfangreichen Trading-Funktionen. Für deutsche Nutzer ist Kraken auch deshalb relevant, weil Ein- und Auszahlungen in Euro über SEPA häufig möglich sind; die tatsächlichen Konditionen hängen jedoch von Bank, Verifizierung und gewählter Kraken-Gesellschaft ab. Nach der Kontoeröffnung und Verifizierung kannst du laut Anbieter über 560 Kryptowährungen handeln. Dadurch lässt sich dein Portfolio breiter aufstellen.

    Bei Kraken kannst du Kryptowährungen kaufen und verkaufen und besitzt die jeweiligen Coins direkt. Die Maker- und Taker-Gebühren bleiben konkurrenzfähig. Spot-Trader können ihre Gebühren bei einem monatlichen Handelsvolumen von über 100 Millionen USD oder entsprechendem Gegenwert in EUR auf 0,0 % beziehungsweise 0,08 % senken. In der niedrigsten Handelsstufe liegen die Gebühren dagegen bei 0,25 % für Maker und 0,40 % für Taker.

    Zusätzlich bietet Kraken auch Futures-Trading an. Dadurch kannst du auf Kursbewegungen von Kryptowährungen spekulieren, ohne die Coins direkt zu besitzen. Die Gebühren für Futures-Kontrakte reichen abhängig vom 30-Tage-Handelsvolumen von 0,0200 % / 0,0500 % bis hin zu -0,0050 % / 0,0100 %. Für größere Positionen kann außerdem Margin-Trading mit einem maximalen Hebel von 1:5 zur Verfügung stehen. Für Privatkunden in Deutschland können Hebel- und Derivateangebote eingeschränkt sein; prüfe daher vorab die aktuell geltenden Bedingungen und Risikohinweise.

    Die Gebührenstruktur von Kraken ist transparent aufgebaut und lässt sich vor dem Trading jederzeit prüfen. Auch die Spreads bleiben konkurrenzfähig. Obwohl sich die Geld-Brief-Spannen je nach Marktlage verändern, liegt der durchschnittliche Spread bei wichtigen Krypto-Paaren wie BTC/USD, ETH/USD und USDT/USD bei etwa 0,01 %. Bei EUR-Paaren wie BTC/EUR oder ETH/EUR können die Spreads je nach Liquidität und Tageszeit abweichen.

  3. Crypto.com

    Crypto.com wurde 2016 gegründet und zählt ebenfalls zu den größeren Krypto-Börsen. Die Plattform bietet verschiedene Handelsmöglichkeiten mit mehr als 400 digitalen Vermögenswerten und über 300 handelbaren Paaren. Nach eigenen Angaben nutzen mehr als 150 Millionen Kunden aus über 90 Ländern die Börse, um Kryptowährungen zu kaufen, zu verkaufen und unterschiedliche Altcoins zu handeln. Für deutsche Nutzer ist wichtig, zwischen der Crypto.com App und der Crypto.com Exchange zu unterscheiden, weil Gebührenmodell, Spreads, Ordertypen und verfügbare Funktionen voneinander abweichen können. Neben dem Spot-Trading steht je nach Wohnsitz auch Margin-Trading zur Verfügung, sodass du die passende Handelsform für deine Strategie wählen kannst.

    Die Trading-Gebühren bei Crypto.com bleiben wettbewerbsfähig und ermöglichen auch Privatkunden günstiges Krypto-Trading. Bei einem monatlichen Handelsvolumen von über 500.000 USD oder entsprechendem Gegenwert sinken die Maker- und Taker-Gebühren auf 0,080 % beziehungsweise 0,180 %. Trader mit dem höchsten VIP-Status (VIP 7) reduzieren ihre Gebühren sogar auf 0,000 % und 0,025 %. Zusätzlich können Teilnehmer des Staking-Programms Rabatte auf ihre Handelsgebühren erhalten. Staking wird für mehr als 30 Coins angeboten. Die maximal beworbenen Renditen können bei neueren Projekten wie Flare (FLR) bis zu 20,07 % erreichen, sind aber variabel, nicht garantiert und mit zusätzlichen Risiken wie Kursverlusten oder Sperrfristen verbunden. Staking-Erträge können in Deutschland außerdem steuerlich relevant sein und sollten dokumentiert werden.

    Auch bei den Spreads zählt Crypto.com zu den günstigeren Krypto-Börsen. Dadurch erhalten Trader faire Preise beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen. Die Spreads variieren je nach Marktsituation, liegen bei wichtigen Krypto-Paaren wie BTC/USD, ETH/USD und USDT/USD jedoch durchschnittlich bei etwa 0,01 %. Bei EUR-Paaren können die Werte je nach Liquidität abweichen. Margin-Trader können bei ausgewählten Paaren – sofern verfügbar und regulatorisch zulässig – einen maximalen Hebel von bis zu 1:10 nutzen.

  4. CoinJar

    CoinJar ist vor allem in Australien und Großbritannien bekannt und bietet eine übersichtliche Umgebung für den Kauf, Verkauf und Handel von Kryptowährungen. Für Nutzer in Deutschland ist wichtig zu prüfen, ob Registrierung, Ein- und Auszahlungen sowie Euro-Handelspaare am eigenen Wohnsitz verfügbar sind. Bei einem Anbieter ohne klaren EU-Fokus solltest du außerdem berücksichtigen, dass Steuerberichte, Kundensupport und Beschwerdewege weniger auf deutsche Anforderungen zugeschnitten sein können. Die Plattform unterstützt außerdem den außerbörslichen Handel und bietet schnelle Orderausführungen sowie wettbewerbsfähige Preise.

    Über CoinJar kannst du mehr als 60 Kryptowährungen kaufen, verkaufen und umtauschen. Der Einstieg ist je nach Region und Zahlungsmethode bereits mit einem niedrigen Mindestbetrag möglich. Beim direkten Kauf per Mastercard oder Visa fällt eine Transaktionsgebühr von 2 % an, während die Umwandlung von Fiat-Währungen in Kryptowährungen 1 % kostet. Besonders relevant sind die vergleichsweise niedrigen Trading-Gebühren. Maker- und Taker-Gebühren starten bei jeweils 0,10 %. Mit höherem monatlichem Handelsvolumen sinken die Gebühren auf bis zu 0,02 % für Maker und 0,06 % für Taker.

    Auch die Spreads bei CoinJar bleiben je nach Markt konkurrenzfähig und ermöglichen faire Ausführungspreise. Da die Börse nicht primär auf den deutschen Markt ausgerichtet ist, solltest du die tatsächlich verfügbaren Fiat-Paare, Euro-Zahlungswege und Gebühren vorab prüfen. Bei großen, liquiden Paaren können die durchschnittlichen Spreads je nach Währung und Marktlage im Bereich von etwa 0,07 % bis 0,32 % liegen.

Spreads im Krypto-Trading

Ganz gleich, ob du Kryptowährungen über einen Broker oder eine Krypto-Börse handelst – der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufspreis wirkt sich direkt auf deinen Ein- und Ausstiegskurs aus. Dabei solltest du beachten, dass beim Trading verschiedene Gebühren anfallen. Dazu zählen auch die Spreads.

Für Trader in Deutschland ist dabei die Notierungswährung wichtig: Handelst du statt eines EUR-Paares ein USD-Paar, können zusätzlich Wechselkurskosten oder Umrechnungseffekte entstehen. Ein niedriger Spread wirkt deshalb nur dann wirklich günstig, wenn auch die übrigen Kosten zur gewählten Handelsmethode passen.

Da es am Kryptomarkt sowohl Käufer als auch Verkäufer gibt, versuchen beide Seiten, den bestmöglichen Preis zu erzielen. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis bildet dabei den sogenannten Bid-Ask-Spread. Im Krypto-Trading beschreibt der Spread den Abstand zwischen Geldkurs und Briefkurs im Orderbuch.

Wie der Spread entsteht, hängt vom jeweiligen Markt ab. Broker für Privatkunden arbeiten häufig mit Market Makern oder Liquiditätsanbietern zusammen, die die Spreads festlegen. An Krypto-Börsen entsteht der Spread dagegen durch die Differenz zwischen den Limit-Orders von Käufern und Verkäufern.

Wenn du Kryptowährungen sofort zum aktuellen Marktpreis kaufen möchtest, akzeptierst du den niedrigsten aktuell verfügbaren Verkaufspreis im Orderbuch. Möchtest du hingegen eine Verkaufsorder sofort ausführen lassen, wird sie zum höchsten verfügbaren Kaufpreis ausgeführt. Märkte mit hoher Liquidität – wie beispielsweise Forex – weisen in der Regel engere Spreads auf. Dadurch liegen Kauf- und Verkaufspreis näher beieinander, wobei die Unterschiede je nach gehandeltem Währungspaar variieren können. Weniger liquide Märkte führen dagegen oft dazu, dass Orders langsamer oder nur zu ungünstigeren Preisen ausgeführt werden.

Liquidität ist entscheidend für den Handel, wobei viele Märkte auf Broker und Market Maker angewiesen sind, um Liquidität bereitzustellen. Der gleichzeitige Kauf und Verkauf desselben Assets kann von Market Makern genutzt werden, um Liquidität bereitzustellen und aus der Geld-Brief-Spanne Erträge zu erzielen. Aufgrund des starken Wettbewerbs zwischen Market Makern weisen Assets mit hoher Nachfrage in der Regel niedrigere Spreads auf.

Um festzustellen, welche Krypto-Börse oder welcher Broker die niedrigsten Spreads auf Kryptowährungen anbietet, solltest du den Spread berechnen können. Zur Berechnung des Spreads für den Handel einer Kryptowährung kannst du folgende Formel verwenden:

(Briefkurs – Geldkurs) / Briefkurs × 100 = Spread in %

Wenn wir die oben genannte Formel anwenden, können wir beispielsweise die Kryptowährung GNO betrachten, die zum Zeitpunkt der Erstellung einen Briefkurs von 263 € und einen Geldkurs von 261 € aufweist, wodurch sich ein Spread von 2 € ergibt. Wenn wir 2 durch 263 teilen, erhalten wir einen Spread von etwa 0,8 %. Betrachten wir im selben Zeitraum die BTC-Kurse, sehen wir, dass Trader einen Spread von etwa 6 € zahlen können. Obwohl dieser absolute Abstand dreimal so hoch ist wie der Spread von GNO, ist er prozentual tatsächlich niedriger und entspricht einem deutlich engeren Spread von etwa 0,010 %. Das bedeutet, dass der Handel größerer Volumina einer hochliquiden Kryptowährung geringere Spread-Kosten verursachen kann.

Was ist Slippage und wie wirkt sie sich auf Krypto-Trader aus?

Während sich der Spread durch den Vergleich von Geld- und Briefkurs eines Krypto-Assets leicht nachvollziehen lässt, sollten Trader auch mögliche Slippage berücksichtigen. Dieser Faktor ist entscheidend, um den tatsächlichen Preis einzuschätzen, zu dem deine Order ausgeführt wird.

Slippage tritt besonders häufig in volatilen oder wenig liquiden Märkten auf. Gemeint ist damit die Differenz zwischen dem erwarteten Ausführungspreis einer Order und dem tatsächlichen Preis, zu dem der Trade ausgeführt wird. Wie bereits erwähnt, musst du für eine schnelle oder sofortige Ausführung oft einen etwas ungünstigeren Preis akzeptieren.

Angenommen, du möchtest in eine Kryptowährung investieren und platzierst eine Kauforder über 100 €. Aufgrund der geringen Liquidität gibt es jedoch keine passende Verkaufsorder im Orderbuch. Damit deine Order ausgeführt werden kann, musst du möglicherweise Verkaufsangebote akzeptieren, die über deinem ursprünglichen Kaufpreis liegen. Die Differenz zwischen deinem ursprünglichen Kaufpreis und dem tatsächlich ausgeführten Preis wird als Slippage bezeichnet.

Wenn du eine Market-Order platzierst, durchsucht die Krypto-Börse automatisch das Orderbuch, um deine Order zum bestmöglichen Preis auszuführen. Kann deine Order nicht vollständig zum besten Preis ausgeführt werden, greift sie auf weitere Preisstufen im Orderbuch zu. In volatilen und wenig liquiden Kryptomärkten kann die Slippage in manchen Fällen 10 % oder sogar mehr betragen.

Slippage kann allerdings auch positiv ausfallen, wenn sich die Preisabweichung zu deinem Vorteil entwickelt. Das passiert beispielsweise dann, wenn der Marktpreis nach dem Platzieren einer Kauforder fällt oder wenn der Preis nach einer Verkaufsorder steigt. Positive Slippage kommt seltener vor, kann in volatilen oder liquiden Märkten aber durchaus auftreten.

Da viele Krypto-Trader Slippage möglichst vermeiden möchten, bieten einige Krypto-Börsen die Möglichkeit, eine Slippage-Toleranz festzulegen. Diese Funktion findet sich vor allem bei automatisierten Market Makern wie PancakeSwap auf der BNB Smart Chain. Bei dezentralen Börsen solltest du zusätzlich beachten, dass Blockchain-Transaktionen endgültig sind und es in der Regel keinen klassischen Kundensupport oder eine Einlagensicherung gibt. Wenn du diese Funktion nutzt, kann sich die Ausführung deiner Orders jedoch verzögern oder im ungünstigsten Fall ganz ausbleiben. Legst du beispielsweise eine sehr niedrige Slippage-Toleranz fest, kann es lange dauern, bis deine Order ausgeführt wird – oder sie wird überhaupt nicht ausgeführt.

So reduzierst du Slippage beim Krypto-Trading

Slippage lässt sich beim Trading mit Kryptowährungen kaum vollständig vermeiden. Mit den richtigen Strategien kannst du negative Slippage jedoch deutlich reduzieren. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, Kauf- und Verkaufsorders effizienter auszuführen und Kryptowährungen zu besseren Preisen zu handeln.


Mehrere kleinere Orders platzieren

Mehrere kleinere Orders platzierenAnstatt eine große Order auf einmal auszuführen, kannst du sie in mehrere kleinere Teilorders aufteilen. Dadurch steigen die Chancen auf eine Ausführung zu besseren Durchschnittspreisen. Gleichzeitig solltest du das Orderbuch im Blick behalten und vermeiden, Orders zu platzieren, die das verfügbare Volumen auf den besten Preisstufen deutlich überschreiten.


Hohe Zusatzgebühren vermeiden

Hohe Zusatzgebühren vermeidenNeben der Slippage solltest du auch weitere Handelskosten berücksichtigen. Einige dezentrale Krypto-Börsen verursachen je nach Auslastung der Blockchain deutlich höhere Netzwerkgebühren. Selbst bei geringer Slippage können dadurch höhere Gesamtkosten entstehen. Bei Ethereum-Transaktionen können Gasgebühren zum Beispiel stark schwanken, während zentrale Börsen häufig feste Auszahlungsgebühren pro Coin berechnen.


Auf die Liquidität achten

Auf die Liquidität achtenWenn du Kryptowährungen mit geringer Liquidität handelst, können deine Orders den Marktpreis deutlich beeinflussen. Zwar kann die Slippage bei einzelnen kleinen Orders niedrig bleiben, mehrere Transaktionen in einem wenig liquiden Markt können sich jedoch spürbar auf die Preise deiner folgenden Orders auswirken.


Limit-Orders verwenden

Limit-Orders verwendenIn manchen Fällen lohnt es sich, eine langsamere Orderausführung in Kauf zu nehmen, um die Slippage zu reduzieren. Mit Limit-Orders kannst du einen konkreten Preis festlegen, zu dem deine Order ausgeführt werden soll. Dadurch handelst du entweder zum gewünschten Preis oder erhältst sogar einen besseren Ausführungskurs.


Hochliquide Paare zu Spitzenzeiten handeln

Liquide Krypto-Paare zu aktiven Handelszeiten tradenWähle Krypto-Paare mit hoher Liquidität. Obwohl Kryptomärkte rund um die Uhr geöffnet sind, ist die Handelsaktivität nicht immer gleich hoch. Das Trading während besonders aktiver Handelszeiten kann helfen, die Slippage zu reduzieren. Wenn sich beispielsweise die Handelszeiten der US-amerikanischen und europäischen Märkte überschneiden, gibt es meist mehr Käufer und Verkäufer sowie engere Spreads.


Tiefe des Orderbuchs überwachen

Orderbuch und Markttiefe überwachenBevor du eine Order platzierst, solltest du das Orderbuch prüfen, um die Markttiefe besser einschätzen zu können. Große Orders in einem Markt mit geringer Liquidität erhöhen das Risiko einer stärkeren Slippage. Wenn du Veränderungen im Orderbuch in Echtzeit beobachtest, kannst du deine Einstiege besser timen oder größere Orders sinnvoll aufteilen.


Faktoren, die Spread-Schwankungen beeinflussen

Mehrere Faktoren beeinflussen die Spreads beim Krypto-Trading. Wenn du diese kennst, kannst du besser einschätzen, warum sich Spreads verändern und wie sie sich auf deine Trades auswirken. Zu den wichtigsten Faktoren zählen die Marktvolatilität, die Liquidität, das aktuelle Handelsvolumen sowie die gewählte Krypto-Börse oder Trading-Plattform.

Zwischen der Marktvolatilität und den Spreads besteht ein direkter Zusammenhang. Hohe Volatilität deutet meist auf ein erhöhtes Risiko und starke Kursschwankungen hin. Dadurch steigen in der Regel auch die Spreads beim Handel mit Kryptowährungen. Auch Nachrichtenereignisse – etwa Sicherheitsvorfälle bei großen Börsen, ETF-Entscheidungen, regulatorische Meldungen oder starke Bewegungen am Gesamtmarkt – können Spreads kurzfristig ausweiten.

Auch eine geringe Liquidität wirkt sich negativ auf die Spreads aus. Weniger Marktteilnehmer bedeuten oft langsamere Orderausführungen. Je länger die Ausführung einer Order dauert, desto eher musst du einen ungünstigeren Preis akzeptieren. Ähnlich verhält es sich bei einem niedrigen Handelsvolumen. Wenn weniger Käufer und Verkäufer aktiv sind, sinkt die Handelsaktivität, was ebenfalls zu breiteren Spreads führen kann.

Es lohnt sich außerdem, die Spreads verschiedener Krypto-Börsen miteinander zu vergleichen. Der Wettbewerb zwischen den Plattformen kann zu engeren Spreads und besseren Ausführungspreisen führen. Da die angezeigten Spreads unter anderem von der Orderbuch-Tiefe, weiteren Handelsgebühren und der aktuellen Marktsituation abhängen, solltest du mehrere Anbieter vergleichen, bevor du dich für eine Plattform entscheidest.

Weitere Gebühren beim Krypto-Trading

Spreads geben zwar einen guten Überblick über die Kosten einer Orderausführung, beim Krypto-Trading fallen jedoch oft weitere Gebühren an. Unabhängig davon, ob du über einen Broker oder direkt über eine Krypto-Börse handelst, musst du dein Handelskonto zunächst aufladen, bevor du Orders platzieren kannst. Für Nutzer in Deutschland sind SEPA-Überweisungen häufig die günstigste Methode. Kreditkarten, Debitkarten, E-Wallets oder Sofort/Klarna können bequemer sein, verursachen aber je nach Anbieter zusätzliche Gebühren.

Wenn du Kryptowährungen direkt über eine Börse kaufst, stehen dir meist verschiedene Fiat-Zahlungsmethoden zur Verfügung. Für Nutzer in Deutschland sind vor allem Euro-Einzahlungen per SEPA-Überweisung, SEPA-Echtzeitüberweisung, Karte oder ausgewählte Zahlungsdienste relevant. Abhängig von der Höhe des Kaufs, dem aktuellen Kurs der Kryptowährung und den Marktbedingungen fällt in der Regel eine Transaktionsgebühr an. Diese sollte dir vor dem Abschluss des Kaufs transparent angezeigt werden.

Wenn du Kryptowährungen als CFDs über einen Broker handelst, werden häufig keine direkten Provisionen berechnet. Stattdessen integrieren viele Broker ihre Gebühren direkt in den Spread. Für Privatkunden in Deutschland und der EU gelten bei CFD-Angeboten in der Regel ESMA-Vorgaben wie Hebelbegrenzungen und Schutz vor einer Nachschusspflicht; bei Krypto-CFDs liegt der maximale Hebel für Kleinanleger in der EU üblicherweise bei 1:2. Die konkreten Konditionen hängen vom Anbieter und Produkt ab. Da Positionen oft über Nacht gehalten werden, können zusätzlich Übernachtgebühren anfallen. Diese variieren je nach Marktbedingungen.

Auch beim Spot-Trading und anderen Handelsformen auf Krypto-Börsen fallen meist zusätzliche Gebühren an. Wird deine Order sofort ausgeführt, berechnet die Börse häufig eine sogenannte Taker-Gebühr. Wird deine Order dagegen zunächst im Orderbuch platziert und erst später ausgeführt, fällt meist eine Maker-Gebühr an. In diesem Fall trägst du zur Liquidität des Marktes bei. Maker-Gebühren sind in der Regel niedriger als Taker-Gebühren. Mit steigendem monatlichen Handelsvolumen reduzieren viele Plattformen jedoch beide Gebührenarten.

Für Deutschland solltest du außerdem die steuerliche Dokumentation einplanen. Gewinne aus privat gehaltenen Kryptowährungen fallen grundsätzlich unter private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG; verkaufst du nach weniger als einem Jahr mit Gewinn, kann Einkommensteuer anfallen, während Gewinne nach Ablauf der einjährigen Haltefrist für Privatpersonen in der Regel steuerfrei sind. Beispiel: Kaufst du Ether für 5.000 € und verkaufst ihn nach acht Monaten für 6.500 €, kann der Gewinn von 1.500 € steuerpflichtig sein; verkaufst du dieselbe Position erst nach mehr als zwölf Monaten, ist der Gewinn grundsätzlich steuerfrei. Staking-, Lending- oder Airdrop-Erträge können gesondert zu behandeln sein, daher solltest du Gebühren, Transaktionen, Wallet-Transfers und Erträge sauber dokumentieren.

Wie du siehst, spielen beim Krypto-Trading verschiedene Kostenfaktoren eine Rolle – darunter auch die Spreads. Deshalb lohnt es sich, unterschiedliche Plattformen sorgfältig zu vergleichen und einen Anbieter mit möglichst transparenten Handelsbedingungen zu wählen.

So findest du eine Krypto-Trading-Plattform mit niedrigen Spreads

Wenn du eine Plattform mit transparenten Preisen und fairen Handelsbedingungen suchst, solltest du bei der Auswahl eines Brokers oder einer Krypto-Börse mehrere Kriterien berücksichtigen. Niedrige Spreads sind zwar wichtig, jedoch spielen auch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle.

Wähle eine Plattform, die zu deiner Trading-Erfahrung passt. Viele Broker und Krypto-Börsen richten sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Trader. Manche Plattformen bieten jedoch nur wenige Lernmaterialien oder Werkzeuge, die den Einstieg ins Krypto-Trading erleichtern. Viele Anbieter aus diesem Vergleich bieten benutzerfreundliche Plattformen und Lernbereiche. Dadurch erhalten auch unerfahrene Trader einen einfacheren Zugang zu wichtigen Grundlagen des Krypto-Tradings.

Auch die Gebührenstruktur der jeweiligen Plattform solltest du genau prüfen. Wie bereits erwähnt, sind niedrige Spreads zwar wichtig, allerdings solltest du immer sämtliche Gebühren berücksichtigen.

Wenn hohe Gebühren für Ein- und Auszahlungen anfallen oder Maker-, Taker- und Handelsgebühren besonders teuer sind, bringen selbst niedrige Spreads nur wenig Vorteil. Deshalb solltest du immer die gesamten Trading-Kosten im Blick behalten und alle anfallenden Gebühren zusammenrechnen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sicherheit und Regulierung der Plattform. Informiere dich vorab über die Regulierung des Brokers oder der Krypto-Börse und prüfe vorhandene Lizenzen, Registrierungen und Zulassungen. Für Deutschland sind insbesondere Angaben zur BaFin, zu einer MiCA-relevanten Erlaubnis als Kryptowerte-Dienstleister oder zu anderen EU-Erlaubnissen wichtige Orientierungspunkte. Die EU-Verordnung MiCA schafft einen einheitlicheren Rahmen für Krypto-Dienstleister, ersetzt aber nicht das Marktrisiko und garantiert keine Kursverluste ab. Achte außerdem darauf, ob die Plattform Kundinnen und Kunden mit Wohnsitz in Deutschland offiziell akzeptiert und welche Schutzmechanismen gelten. Beachte außerdem, dass Kryptowährungen in der Regel nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen. Euro-Guthaben und Kryptobestände können rechtlich unterschiedlich behandelt werden; die gesetzliche Einlagensicherung schützt in der Regel keine Coins oder Token. Nicht regulierte Anbieter können ein höheres Risiko darstellen und bieten oft keinen ausreichenden Schutz bei Problemen oder Streitfällen.

Bevor du dich für einen Broker oder eine Krypto-Börse entscheidest, solltest du außerdem deine persönlichen Trading-Ziele berücksichtigen. Je nach Strategie eignen sich manche Plattformen besser als andere. Wenn du dein Portfolio breiter aufstellen möchtest, kann eine Plattform mit einer großen Auswahl an Altcoins sinnvoll sein. Viele Broker bieten hauptsächlich den Handel mit Krypto-CFDs an. Einige Anbieter wie eToro unterstützen je nach Land zusätzlich auch Spot-Trading, wodurch unterschiedliche Trading-Strategien möglich werden. Wenn dir echte Kryptowährungen und Selbstverwahrung wichtig sind, solltest du prüfen, ob Auszahlungen auf eine eigene Wallet möglich sind; bei reinen CFD-Brokern ist das nicht der Fall.

Es gibt auch einige Krypto-Börsen, die sich hauptsächlich auf den Spot-Handel konzentrieren und dadurch schnelle Orderausführungen sowie kosteneffiziente Transaktionen ermöglichen. Wenn du hingegen Hebel nutzen möchtest, solltest du prüfen, ob eine Krypto-Börse neben Margin-Trading auch Futures, Perpetuals oder Optionen anbietet und ob diese Produkte für Nutzer in Deutschland verfügbar sind. Für Privatkunden in Deutschland sind Hebelprodukte auf Kryptowerte besonders streng reguliert; höhere Hebel auf außereuropäischen Plattformen gehen oft mit deutlich weniger Anlegerschutz einher.

Unabhängig von deinen Trading-Zielen solltest du darauf achten, dass die angebotenen Funktionen und Handelsmöglichkeiten zu deiner Strategie passen. Wenn du diese Faktoren berücksichtigst und eine Plattform mit niedrigen Spreads wählst, schaffst du eine gute Grundlage für kosteneffizientes Krypto-Trading.

Über das Redaktionsteam

Matthew Levy, CFA
Matthew Levy ist CFA und Senior Research Analyst bei BestBrokers.com. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Wertpapieranalyse, Portfoliomanagement und Trading. Seine Arbeit unterstützt den Testprozess für Broker durch detaillierte Recherchen, klare Finanzanalysen und ein fundiertes Verständnis dafür, was Trader und Anleger von zuverlässigen Online-Trading-Plattformen erwarten. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Zornitsa Stefanova
Zornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen spezialisiert. Sie bewertet Broker aus der Perspektive der Nutzer und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Benutzerfreundlichkeit der Plattform, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.