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Forex-Broker ohne Dealing Desk

Geschrieben von Zornitsa Stefanova Zornitsa Stefanova
Zornitsa Stefanova - Autor bei BestBrokers.comZornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen spezialisiert. Sie bewertet Broker aus der Perspektive der Nutzer und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Benutzerfreundlichkeit der Plattform, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
, | Fachredakteur Matthew Levy, CFA Matthew Levy, CFA
Matthew Levy, CFA - Autor bei BestBrokers.comMatthew Levy ist CFA und Senior Research Analyst bei BestBrokers.com. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Wertpapieranalyse, Portfoliomanagement und Trading. Seine Arbeit unterstützt den Testprozess für Broker durch detaillierte Recherchen, klare Finanzanalysen und ein fundiertes Verständnis dafür, was Trader und Anleger von zuverlässigen Online-Trading-Plattformen erwarten.
, | Übersetzt von Marcus Jungnickel Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel - Autor bei BestBrokers.comMarcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.
, | Aktualisiert:

Wenn du Forex und andere Finanzinstrumente zu Interbankenkonditionen handeln möchtest, kannst du dir unsere Auswahl der führenden Broker ansehen, die Orders ohne Eingriffe eines Dealing Desks ausführen. Unsere ausgewählten Broker handeln nicht gegen dich und arbeiten mit zuverlässigen Liquiditätsanbietern zusammen. Dadurch profitierst du oft von engeren Spreads, schnelleren Ausführungen und transparenteren Preisen. Zusätzlich zeigen wir dir die Vorteile dieser Broker und geben dir Hinweise, wie du zuverlässige No-Dealing-Desk-Broker (NDD) erkennst.

Testmethodik
Die Ausführungsleistung aller aufgeführten Broker wurde über 35 Tage zwischen März und April 2026 geprüft. Dafür eröffneten wir Testkonten bei Brokern mit ECN- und STP-Ausführung, um festzustellen, ob ihre Spreads ohne Eingriff eines Dealing Desks von Liquiditätsanbietern stammen. Die Ausführungsgeschwindigkeit jeder Marke wurde wiederholt gemessen und daraus der Durchschnitt berechnet. Alle Tests erfolgten über MetaTrader 5; bei Saxo Bank nutzten wir die hauseigene Plattform. Weitere Einzelheiten findest du in unserer vollständigen Testmethodik.
1Fusion Markets logoFusion Markets
Bewertung: 4,38 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel Geld
Top bewertet
2BlackBull Markets logoBlackBull Markets
Bewertung: 4,28 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
3Pepperstone logoPepperstone
Bewertung: 4,19 ⭐
73,7 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
4Vantage logoVantage
Bewertung: 4,11 ⭐
Der Handel mit gehebelten Produkten ist riskant
5Eightcap logoEightcap
Bewertung: 4,08 ⭐
59,57 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
6Global Prime logoGlobal Prime
Bewertung: 4,08 ⭐
74–89 % der Kleinanlegerkonten für CFDs verlieren Geld
7IC Markets logoIC Markets
Bewertung: 4 ⭐
70,64 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
8FxPro logoFxPro
Bewertung: 3,96 ⭐
74 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
9Saxo Bank logoSaxo Bank
Bewertung: 3,90 ⭐
65 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
10eToro logoeToro
Bewertung: 3,24 ⭐
52 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld
11Plus500 US logoPlus500 US
Bewertung: k.A. ⭐
Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.

Top 11 NDD-Forex-Broker im Vergleich

Forex-BrokerDemokonto verfügbar?MindesteinzahlungTrading-PlattformenAufsichtsbehörde
1. Fusion MarketsNein0 USD/EURMetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, DupliTrade, Fusion+ Copy Trading, TradingViewASIC, FSA (Seychellen), VFSC (Vanuatu)
2. PepperstoneNein0 USDHauseigene Handelsplattform, MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView.ASIC (Nr. 414530), FCA (UK, Nr. 684312), CySEC (Nr. 388/20), BaFin (Nr. 151148), DFSA (Nr. F004356), CMA (Nr. 128), SCB Bahamas (Nr. SIA-F217), FSA (Nr. SD108)
3. FxProNein100 USD/EURMetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, FxPro Edge (hauseigene Plattform).FCA (Nr. 509956), CySEC (Nr. 078/07), FSCA (Nr. 45052), SCB (Nr. SIA-F184), FSA (Nr. SD120).
4. Global PrimeNein0 USD/EURMT4, MT4 WebTrader, MT4 für Android; für VFSC-Kunden: MT4, MT5 und GP Copy.ASIC (Nr. 385620), VFSC (Nr. 40256)
5. IC Markets Ja200 $MetaTrader4, MetaTrader5, cTrader, ZuluTradeFSA (Seychellen), CySEC (Zypern), ASIC (Australien), SCB (Bahamas), CMA (Kenia)
6. BlackBull MarketsNein0 USD/EUR (Standard)
0 USD/EUR (Prime)
20.000 USD/EUR (Institutional).
MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, cTrader, MT WebTrader, BlackBull Shares, BlackBull CopyTrader, BlackBull Trade, BlackBull Invest, ZuluTrade.FSA (Seychellen, Nr. SD045), FMA (Neuseeland, Nr. FSP403326).
7. VantageNein50 USD/EUR (10.000 USD/EUR für Pro-ECN-Konten).MetaTrader 4, MetaTrader 5, ProTrader, TradingView, Copy-Trading.FCA (FRN: 590299), VFSC (Reg.-Nr. 700271), ASIC (Lizenznr. 428901), FSCA (Lizenznr. 51268), CIMA (Nr. 1383491).
8. EightcapNein100 $/€MT4, MT5, WebTrader, TradingViewSCB (Nr. SIA-F220), ASIC (Nr. 391441), CySEC (Nr. 246/14), FCA (Nr. 921296)
9. Saxo BankJa0 $/€ Classic
200.000 $/€ + Platin
1.000.000 $/€ + VIP
SaxoTraderGO, SaxoTraderPRO, TradingViewFCA (Nr. 551422), FSA Dänemark (Nr. 1149), MAS (Nr. 200601141M), ASIC (Nr. 32.110.128.286), SFC Hongkong (Nr. 1395901), FSA Japan (Nr. 0104-01-082810)
10. FBSJaStandardkonten: 100 $/€
Centkonten: 10 $/€
MT5-Desktop, MT5-WebTraderCySEC (Nr. 331/17), FSC (Nr. 000102/6), ASIC (Nr. 426359)
11. FP MarketsNein50 USD/EUR (100 AUD)MetaTrader 4, MetaTrader 5, WebTrader, IRESS, cTrader, TradingView.ASIC, CySEC, FSA (Seychellen), FSCA, FSA (St. Vincent und die Grenadinen), SCB (Bahamas).

Top 11 Broker mit NDD-Orderausführung

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11 Broker werden mit der aktuellen Filterauswahl angezeigt.

  1. Gesamtbewertung 4,38/5
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    Das Modell von Fusion Markets basiert auf einer Electronic-Communication-Network-Struktur (ECN), bei der der beste verfügbare Preis für jedes Symbol aus einem Netzwerk etablierter Liquiditätsanbieter bezogen wird. Die Preise werden direkt an die Kunden weitergegeben, wodurch wettbewerbsfähige Spreads ab 0.0 Pips entstehen (Zero-Konto).

    In unserem Test überzeugte Fusion Markets bei der Marktausführung und erreichte die auf der Broker-Website beworbene Ausführungsgeschwindigkeit von 37 Millisekunden. Zudem bestätigten wir, dass die Raw-Spreads keine Aufschläge enthalten und somit echte NDD-Ausführung bieten. Der Broker stellt außerdem kostenlos einen VPS bereit, der niedrige Latenz und einen Betrieb rund um die Uhr gewährleistet. Der VPS ist für Nutzer kostenlos, deren Handelsvolumen innerhalb von 30 Tagen 20 Lots übersteigt. Für Händler mit hohem Handelsvolumen halten wir diese Vorgabe für gut erfüllbar. Dabei zählen nur Forex- und Metallgeschäfte.

    Der Broker ist von ASIC, VFSC und FSA (Seychellen) zugelassen und ermöglicht kostengünstigen Handel auf über 250 Finanzmärkten, darunter Forex (EUR/USD, AUD/USD, USD/JPY), Edelmetalle, Energien, Indizes und US-Aktien. Beim von uns eröffneten Zero-Konto fällt eine wettbewerbsfähige Round-Turn-Kommission von $4.50 an, die zu den niedrigsten der Branche zählt. Copy-Trading ist außerdem über die proprietäre Plattform Fusion+ verfügbar.

    Gleneagle Asset Management Limited (ABN 29 103 162 278), tätig unter dem Namen Fusion Markets, ist der Emittent der in dieser Mitteilung beschriebenen Fusion Markets Produkte. Der Handel mit Fusion Markets Produkten bietet sowohl Gewinnchancen als auch das Risiko von Verlusten, die den Betrag deiner ursprünglichen Einzahlung deutlich übersteigen können, und ist nicht für alle Anleger geeignet. Du solltest sämtliche Bedingungen für Finanzprodukt-Dienstleistungen, die Produktinformationsbroschüre (Product Disclosure Statement – PDS) sowie den Finanzdienstleistungsleitfaden (Financial Services Guide), die auf unserer Website verfügbar sind, sorgfältig lesen, deine eigene finanzielle Situation, deine Bedürfnisse und Anlageziele berücksichtigen und unabhängige Finanzberatung einholen.
  2. Gesamtbewertung 4,37/5
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    Als lizenzierter Broker mit Raw-ECN-Preisen bietet FP Markets hohe Liquidität und transparente Preise, wobei die Auftragsausführung durchschnittlich 42 ms dauert und nur minimale Slippage auftritt. Je nach Kontotyp beginnen Forex-Spreads bei 1 Pip (Standard) beziehungsweise 0.0 Pips (Raw). Kunden profitieren außerdem von wettbewerbsfähigen Spreads für über 10,000 Finanzinstrumente, darunter mehr als 70 Währungspaare, Aktien, Rohstoffe, Indizes, Kryptowährungen und Anleihen.

    Händler können ihre Raw-Spread-Konten bei FP Markets mit MT5, MT4 oder cTrader verbinden. Unserem Team wurde eine Round-Turn-Kommission von $6 berechnet, als wir diesen Kontotyp testeten. Die Mindesteinzahlung beträgt je nach Land der Kundenregistrierung $50 oder $100.

    Als No-Dealing-Desk-Broker bezieht FP Markets seine Spreads direkt von führenden Liquiditätsanbietern, ohne Aufschläge hinzuzufügen. Die Ausführung erfolgt über Equinix-Server in New York. Privatkunden in der EU können ihr Engagement mit einem maximalen Hebel von 1:30 erhöhen und sind durch einen Negativsaldoschutz abgesichert. Professionelle Kunden erhalten einen Hebel von 1:500.

    Wir untersuchten auch die IRESS-Plattform von FP Markets, die Direct-Market-Access-Preise (DMA) bietet. Da 100% der DMA-Aufträge direkt an die Live-Börse weitergeleitet werden, beeinflussen Kundengeschäfte unmittelbar die Liquidität der Finanzinstrumente.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,33 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du dir das hohe Risiko eines möglichen Verlusts leisten kannst.
  3. Gesamtbewertung 4,28/5
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    BlackBull Markets ist ein ECN/STP-Broker, der Kunden mit ECN-Prime-Konten Spreads ab null Pips bietet. Der Broker gibt die Preise externer Liquiditätsanbieter wie Goldman Sachs und Barclays ohne Eingriff eines Dealing Desks direkt an seine Kunden weiter. Dadurch ermöglicht BlackBull höhere Preistransparenz und eine Ausführung in unter 75 Millisekunden; in unseren Tests trat keine Slippage auf.

    Derzeit bietet BlackBull Markets seine Handelsdienste Kunden in über 180 Jurisdiktionen an und ist sowohl von der Financial Markets Authority of New Zealand als auch von der Financial Services Authority of Seychelles lizenziert. Das Portfolio umfasst über 26,000 handelbare Märkte, darunter mehr als 50 Forex-Paare wie EUR/USD, EUR/JPY und GBP/TRY sowie Hunderte Aktien-CFDs, Rohstoffe, Kryptowährungen, Futures und Indizes.

    Unser Team testete die Konten ECN Standard, ECN Prime und Prime+ von BlackBull Markets auf der MT5-Plattform. Zu den weiteren CFD-Plattformen gehören MT4, cTrader und TradingView. Der Broker erwies sich außerdem als mobilfreundlich: Seine iOS- und Android-Apps bieten vollständigen Kontozugriff, zuverlässige Push-Benachrichtigungen, Symbol-Watchlists und mehr.

    Der Handel mit Hebelprodukten ist mit einem hohen Risiko verbunden und eignet sich nicht für alle Anleger. Ein hoher Hebel kann sowohl zu deinen Gunsten als auch zu deinem Nachteil wirken. Bevor du dich für den Handel mit Devisen entscheidest, solltest du deine Anlageziele, deine Erfahrung sowie deine Risikobereitschaft sorgfältig prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass du einen Teil oder dein gesamtes eingesetztes Kapital verlierst. Investiere daher nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Informiere dich umfassend über die Risiken des Devisenhandels und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu, wenn du Fragen hast oder unsicher bist, wie sich ein möglicher Verlust auf deine finanzielle Situation auswirken könnte.
  4. Gesamtbewertung 4,19/5
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    Pepperstone verfügt über eine einwandfreie regulatorische Bilanz, ein umfangreiches Angebot handelbarer Produkte und wettbewerbsfähige Spreads für wichtige Forex-Paare. Der Broker erreicht Händler aus über 160 Jurisdiktionen und arbeitet mit Lizenzen von ASIC, CySEC, CMA und DFSA.

    Pepperstone bietet die Wahl zwischen Standard- und Raw-Konten mit variablen beziehungsweise Raw-Spreads. Bei Letzteren sind Spreads ab 0.0 Pips möglich. Diese Preisgestaltung basiert auf einem No-Dealing-Desk-ECN-Modell, bei dem der Broker auf einen großen Pool von Liquiditätsanbietern zurückgreift, darunter Tier-1-Banken, bedeutende Finanzinstitute und andere globale Broker. Wir stellten eine durchschnittliche Auftragsausführungsgeschwindigkeit von 30 Millisekunden fest.

    ECN-Preise stehen für über 1,400 Finanzinstrumente zur Verfügung, darunter Währungsindizes, Rohstoffe, Aktien und ETFs. Die Lizenzen stammen unter anderem von führenden Aufsichtsbehörden wie der britischen FCA (684312), der Australian Securities and Investments Commission (414530), der Cyprus Securities and Exchange Commission (388/20) und der Dubai Financial Services Authority (F004356).

    CFDs sind komplexe Instrumente und gehen aufgrund des Hebels mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73,7 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.
  5. Gesamtbewertung 4,11/5
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    Vantage wurde 2009 gegründet und wird von mehreren Behörden reguliert, darunter die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) und die Financial Conduct Authority (FCA). Der mehrfach lizenzierte Broker ermöglicht den Handel mit über 1,000 CFDs auf Währungspaare, Agrar- und Industrierohstoffe, Aktien und Indizes. Erfahrene Kunden können in komplexere Instrumente wie Anleihen und börsengehandelte Fonds (ETFs) investieren.

    Vantage nutzt ECN-Technologie zur Auftragsverarbeitung. In unserem Test bestätigten wir Ausführungsgeschwindigkeiten von 30 ms sowie Spreads, die bei Raw- und Pro-ECN-Konten auf 0.0 Pips sinken können. Das Handelsunternehmen bezieht Kurse von mehreren Tier-1-Liquiditätsanbietern wie Goldman Sachs, Citibank, Westpac, UBS, Société Générale, HSBC und J.P. Morgan.

    Zu den verfügbaren Währungspaaren gehören beispielsweise EUR/USD, AUD/USD und USD/JPY. Erfahrenen Kunden stehen außerdem Anleihen und börsengehandelte Fonds (ETFs) zur Verfügung.

  6. Gesamtbewertung 4,08/5
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    Global Prime bietet Zugang zu hoher Liquidität durch ECN-No-Dealing-Desk-Auftragsausführung sowie wettbewerbsfähige Geld- und Briefkurse für über 150 Instrumente aus sechs Anlageklassen, darunter Anleihen, Währungen, Kryptowährungen, Rohstoffe und Indizes.

    Kundenaufträge werden an über 25 Liquiditätsanbieter weitergeleitet, darunter Currenex und FastMatch. Dies gewährleistet direkten Marktzugang, Transparenz und Liquidität von Tier-1-Banken bei einer Ausführungsgeschwindigkeit von 10 ms.

    Das ECN-Preismodell des Brokers ermöglicht beim provisionsbasierten Konto Spreads ab 0.0 Pips. In unserem Test wurde eine angemessene Kommission von $3.50 pro Lot und Seite berechnet. Auch der Handel mit US-Aktien-CFDs bei einem Hebel von 1:20 ist verfügbar.

    Der Broker bedient seine internationale Kundschaft mit Lizenzen von ASIC (385620) und VFSC (40256). Der Kundensupport ist rund um die Uhr verfügbar. Weitere Vorteile sind gebührenfreie Kontoeinzahlungen, keine Inaktivitätsgebühren und Negativsaldoschutz für ASIC-Kunden. Erfahrene Händler erhalten zudem einen kostenlosen VPS, sofern sie innerhalb von 30 Tagen mindestens 20 Lots in Forex oder Metallen handeln.

    Global Prime ist ein Handelsname der FMGP Trading Group Pty Ltd (ABN 74 146 086 017) und wird von der ASIC reguliert sowie unter der Australian Financial Services Licence Nr. 385620 zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Australien zugelassen. Gleneagle Securities Pty Limited, tätig unter dem Namen Global Prime FX, ist ein in Vanuatu registriertes Unternehmen (Company Number 40256) und wird von der VFSC reguliert. Die Website gehört der FMGP Trading Group Pty Ltd, ABN 74 146 086 017, und wird von dieser betrieben.
  7. Gesamtbewertung 4,06/5
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    ActivTrades ist in mehreren Jurisdiktionen lizenziert, darunter Portugal und das Vereinigte Königreich, und betreut weltweit über 100,000 Händler aus 170 Ländern. Die Infrastruktur des Brokers kann mehr als 100,000 Kundenaufträge pro Sekunde verarbeiten.

    Kunden können über 50 Währungspaare sowie Hunderte Aktien, Rohstoffe, Indizes und Kryptowährungen provisionsfrei mit Spreads ab 0.5 Pips handeln. Das vollautomatisierte Routing-System des Brokers gewährleistet eine schnelle Auftragsausführung mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 0.004 Sekunden.

    Rund 93.60% aller Kundenaufträge werden zum angeforderten oder einem besseren Preis ausgeführt. Händler können ihr Risiko mit fortschrittlichen Ordertypen wie Progressive Trailing Stop, Immediate or Cancel und Fill or Kill steuern. Aufträge können über MT4, MT5 und die proprietäre ActivTrader-Plattform erteilt werden.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 72 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  8. Gesamtbewertung 4/5
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    IC Markets ist seit über 18 Jahren tätig und besitzt kein proprietäres Orderbuch, da der Broker das Preismodell eines Electronic Communication Network (ECN) nutzt. Seine Infrastruktur ist mit einem breiten Netzwerk aus über 25 Liquiditätsanbietern verbunden, darunter große Banken und Finanzinstitute. Kunden erhalten dadurch Zugang zu umfangreichen Liquiditätspools und wettbewerbsfähigen Preisen ab 0.0 Pips (Raw-Konto).

    Das Servicemodell des Unternehmens konzentriert sich auf wettbewerbsfähige Preise und Handelstechnologie für eine effiziente Auftragsausführung.

    Unterstützt wird die Infrastruktur durch latenzarme Server in strategischen Rechenzentren wie Equinix NY4 in New York und LD5 in London sowie fortschrittliche Routing-Algorithmen, die Ausführungsgeschwindigkeit und Ausführungsquote optimieren. Zudem bietet IC Markets seinen Nutzern kostenlosen VPS-Zugang, wobei die Voraussetzungen vom VPS-Tarif abhängen. Für den Standard-Tarif müssen beispielsweise mindestens 15 Lots pro Monat gehandelt werden. Der höchste Tarif Premium erfordert ein monatliches Handelsvolumen von 75 Lots.

    IC Markets weist eine beständige regulatorische Bilanz auf und wird von Aufsichtsbehörden wie ASIC, CySEC, CMA, FSA und SCB überwacht. Das Unternehmen bietet Zugang zu mehr als 2,850 Finanzinstrumenten, darunter 60 Forex-Paare wie EUR/USD, USD/TRY, NZD/USD und GBP/USD. Weitere Anlageklassen umfassen Indizes, Aktien, Rohstoffe, Anleihen, Futures und Kryptowährungen.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren aufgrund von Hebelwirkung. 70,64 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
  9. Gesamtbewertung 3,96/5
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    FxPro eignet sich für Händler, die Wert auf schnelle Auftragsverarbeitung, wettbewerbsfähige Preise und eine breite Marktauswahl legen.

    Der Broker erreicht Ausführungsgeschwindigkeiten von unter 8 ms. Bei provisionsbasierten Konten fallen die Spreads unter 1 Pip und werden ohne Eingriff eines Dealing Desks direkt von Tier-1-Liquiditätsanbietern bezogen. Außerdem bestätigten wir, dass Kunden mit cTrader und MT5 Zugriff auf Markttiefeninformationen (DOM) haben.

    Derzeit betreut FxPro über 17.2 Millionen registrierte Kunden aus mehr als 170 Jurisdiktionen. Der Broker ermöglicht den Handel mit einer vielseitigen Auswahl von mehr als 2,100 Instrumenten, darunter über 70 Forex-Paare wie EUR/USD, USD/CHF und USD/CAD. Auch Indizes und Aktien sind verfügbar.

    Handeln Sie verantwortungsbewusst. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld. Du solltest genau überlegen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du dir das hohe Risiko leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
  10. Gesamtbewertung 3,79/5
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    10. Axi

    Axi ist ein Broker, der seit über 18 Jahren auf den Finanzmärkten tätig ist. Das Unternehmen verfügt über Zulassungen mehrerer Aufsichtsbehörden, darunter FCA und ASIC. Der Broker bietet Zugang zu über 290 Finanzmärkten und eine automatisierte Auftragsausführung mit Geschwindigkeiten unter 100 Millisekunden. Axi verbindet Händler direkt mit seinen über 20 Liquiditätsanbietern, um eine präzise Preisbildung sicherzustellen. In unserem Test erreichten die provisionsbasierten Pro- und Elite-Konten dabei 0.0 Pips.

    Die Infrastruktur ist darauf ausgelegt, Slippage zu minimieren und die Handelsabwicklung zu wettbewerbsfähigen Preisen zu ermöglichen.

    Axi stellt verschiedene Schulungsressourcen bereit, die Händler bei der Marktanalyse und Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten unterstützen. Für Kontoeinzahlungen fallen keine internen Gebühren an, wodurch die Gesamtkosten für Kunden sinken.

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Die überwiegende Mehrheit der Konten von Privatanlegern verliert beim Handel mit CFDs Geld. Du solltest prüfen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen.
  11. Gesamtbewertung 3,75/5
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    11. FBS

    FBS ist von CySEC und ASIC lizenziert und liefert präzise Echtzeit-Marktpreise ohne Eingriff eines Dealing Desks sowie eine schnelle Ausführung, wobei 95% der Marktaufträge innerhalb von 0.4 Sekunden ausgeführt werden. Der Broker nutzt Straight Through Processing, um Preise von mehreren Liquiditätsanbietern zu beziehen, darunter Finalto, und gewährleistet so wettbewerbsfähige Handelsbedingungen.

    FBS bietet eine schnelle Auftragsausführung mit Ausführungszeiten ab 10 Millisekunden. Neukunden können zwischen Standard- und Cent-Konten wählen, bei denen Spreads ab 0.7 Pips möglich sind.

    Während unseres Tests konnten wir auf über 550 Märkte zugreifen, die über MetaTrader 5 und MetaTrader 4 handelbar sind. Der Broker bietet außerdem Negativsaldoschutz und verschiedene gebührenfreie Einzahlungsmethoden, darunter Visa, Maestro, Banküberweisungen, Skrill, Neteller und weitere.

    Der Kundensupport ist in mehreren Sprachen verfügbar. Nutzer können einen Mitarbeiter per Live-Chat, Telefon oder E-Mail unter support@fbs.com kontaktieren.

    Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und aufgrund der Hebelwirkung mit einem hohen Risiko verbunden, schnell Geld zu verlieren. 72,12 % der Konten von Privatanlegern haben beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld verloren. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.

Was ist ein No-Dealing-Desk-Broker (NDD-Broker)?

Broker, die das No-Dealing-Desk-Modell (NDD) nutzen, führen deine Orders nicht über einen eigenen Dealing Desk aus, sondern leiten sie an externe Liquiditätsquellen weiter. Für die Preisstellung greifen NDD-Broker auf ein Netzwerk verschiedener Liquiditätsanbieter zurück – meist führende Großbanken und andere institutionelle Marktteilnehmer. Diese international tätigen Anbieter stellen Liquidität bereit, tragen zur Markttiefe bei und können enge Spreads ermöglichen. Zu diesen Liquiditätsquellen zählen auch große Broker, Hedgefonds und Investmentgesellschaften.

Für Trader in Deutschland ist wichtig: Auch bei NDD-Brokern handelst du Forex und CFDs in der Regel außerbörslich (OTC) und nicht direkt an einer regulierten Börse. NDD beschreibt vor allem die technische Orderweiterleitung; es ersetzt nicht die Prüfung von Regulierung, Orderausführungsgrundsätzen und Kosten. Der Begriff „Interbankenkonditionen“ ist bei Retail-Brokern deshalb mit Vorsicht zu lesen: Du erhältst meist keinen direkten Zugang zum Interbankenmarkt, sondern eine Preisstellung aus den angebundenen Liquiditätsquellen.

Die Markttiefe (Depth of Market, DOM) zeigt dir das verfügbare Angebot und die Nachfrage eines Instruments auf unterschiedlichen Preisniveaus. Bei NDD-Brokern ist das besonders relevant, weil die angezeigte Liquidität typischerweise aus mehreren Quellen stammt. Die DOM auf der Plattform bildet jedoch meist den Orderfluss der angebundenen Liquiditätsanbieter ab und nicht zwangsläufig den gesamten Interbankenmarkt. Sie kann dir dennoch helfen, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage besser einzuschätzen und fundiertere Handelsentscheidungen zu treffen.

Darüber hinaus kann dieses Ausführungsmodell mögliche Interessenkonflikte reduzieren, da der Broker Orders in der Regel nicht selbst als Gegenpartei internalisiert. Gleichzeitig erhältst du Zugang zu Kursen aus externen Liquiditätspools. Dadurch kann sich das Risiko von Slippage und Requotes verringern. Erfahrene und professionelle Trader bevorzugen häufig NDD-Broker, da sie oft Raw-Spreads, schnelle Transaktionen und eine hohe Ausführungsgeschwindigkeit bieten.

Diese Faktoren können die Trading-Kosten insgesamt senken, was besonders für Trader relevant ist, die Wert auf eine kosteneffiziente Ausführung legen. Allerdings bringt dieses Preismodell auch Nachteile mit sich: Zwar sind die Spreads oft enger, dafür fallen in der Regel feste Kommissionen pro Trade an.

NDD-Broker im Vergleich zu Market Makern

NDD-Broker bieten in der Regel eine höhere Preistransparenz, da sie Preise aus externen Liquiditätsquellen bündeln und Orders ohne Eingriffe eines Dealing Desks ausführen. Im Gegensatz dazu betreiben Market Maker eigene Dealing Desks und stellen handelbare Kurse selbst, wobei sie an der Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis (Bid- und Ask-Preis) verdienen.

Broker mit Dealing Desk stellen eigene Kurse für ihre Trader bereit und werden daher als Market Maker bezeichnet. In einigen Fällen können sie Orders intern ausführen und selbst die Gegenposition übernehmen, was potenziell zu Interessenkonflikten führen kann. Anbieter mit diesem Modell bieten häufig feste oder stabilere Spreads statt rein variable Spreads an.

Ein Market-Maker-Modell ist nicht automatisch unseriös oder schlechter. Gerade bei kleineren Ordergrößen können stabile Spreads und eine verlässliche Quotierung praktisch sein. Entscheidend ist, ob der Anbieter seine Ausführungspolitik offenlegt, mögliche Interessenkonflikte beschreibt und die Gesamtkosten nachvollziehbar ausweist.

Platzierst du eine Kauforder bei einem Market Maker, versucht der Broker zunächst, eine passende Verkaufsorder eines anderen Traders aus dem eigenen Orderbestand zu finden. Gelingt dies nicht, kann der Market Maker selbst die Gegenposition zur Order übernehmen. Solche Broker wickeln Orders häufig intern ab, anstatt Preise direkt von externen Liquiditätsanbietern zu beziehen.

Arten von NDD-Brokern

Grundsätzlich lassen sich zwei Hauptarten von NDD-Brokern unterscheiden. Die erste ist das Straight-Through-Processing-Modell (STP). STP-Broker leiten deine Orders automatisiert an externe Liquiditätsanbieter oder andere Gegenparteien weiter. Deine Orders werden zunächst an die Server des STP-Brokers übermittelt und anschließend zur Ausführung weitergeleitet.

Als Gegenparteien kommen institutionelle Liquiditätsanbieter, Market Maker oder andere STP-Broker infrage. Während dieses Prozesses gibt es in der Regel keine Requotes und keinen manuellen Eingriff eines Dealing Desks. Die Ausführungsgeschwindigkeit ist häufig hoch, kann jedoch je nach Orderroute und Marktbedingungen variieren. STP-Broker erzielen ihre Einnahmen meist über Kommissionen und geringe Aufschläge auf die Spreads.

STP ist dabei kein geschütztes Qualitätssiegel. Manche Anbieter nutzen je nach Produkt, Liquiditätslage oder Kontotyp unterschiedliche Ausführungswege. Lies deshalb die Ausführungsgrundsätze und die Kundenvereinbarung, statt dich allein auf Begriffe wie „STP“, „ECN“ oder „NDD“ zu verlassen.

Die zweite Unterkategorie von NDD-Brokern sind Anbieter, die das Electronic-Communication-Network-Modell (ECN) nutzen. Bei ECN-Brokern werden deine Orders in ein elektronisches Netzwerk aus Liquiditätsanbietern und Marktteilnehmern weitergeleitet. Dadurch können Orders ohne Eingriffe eines Dealing Desks zu den dort verfügbaren Geld- und Briefkursen ausgeführt werden, häufig mit Ausführung im Millisekundenbereich. ECN-Broker erzielen ihre Einnahmen überwiegend über Kommissionen und bieten in der Regel variable Spreads.

Sowohl STP- als auch ECN-Broker leiten Orders an externe Liquiditätsquellen weiter, allerdings verbindet ein ECN-System Marktteilnehmer innerhalb eines elektronischen Netzwerks und nicht zwingend direkt mit einzelnen klassischen Liquiditätsanbietern. Stattdessen können Orders auch mit Orders anderer Teilnehmer im Netzwerk zusammengeführt werden – häufig mit großen Brokern oder institutionellen Gegenparteien. Vereinfacht gilt: ECN wird häufig als spezielle Form der STP-Ausführung verstanden, aber nicht jede STP-Ausführung ist automatisch ECN.

Für deutsche Privatkunden ist außerdem relevant, dass viele ECN- oder Raw-Spread-Konten zwar sehr niedrige variable Spreads zeigen, dafür aber separate Kommissionen berechnen. Bei einem Beispiel mit einem Spread von 0,0 bis 0,2 Pip im EUR/USD kann eine Kommission von 5 € bis 7 € für Eröffnung und Schließung einer Position die effektiven Kosten deutlich verändern.

So erkennst du zuverlässige NDD-Broker

Wenn du nach zuverlässigen NDD-Brokern suchst, solltest du als Erstes auf die Lizenzierung und Regulierung achten. Für Trader in Deutschland ist besonders wichtig, unter welcher Rechtseinheit du ein Konto eröffnest und ob EU-Vorgaben für Privatkunden gelten. Anerkannte Aufsichtsbehörden wie die BaFin, die FCA, die ASIC und die CySEC können wichtige Hinweise auf Preistransparenz, Sicherheit und Kundenschutz geben. Für deinen Wohnsitz in Deutschland ist jedoch entscheidend, ob du über eine EU-/EWR-Rechtseinheit betreut wirst oder über eine internationale bzw. Offshore-Einheit.

Prüfe den Anbieter in der BaFin-Unternehmensdatenbank, im Impressum und in den Vertragsunterlagen. Markenname, Domain und zuständige Rechtseinheit sollten eindeutig zusammenpassen. Eine FCA- oder ASIC-Lizenz kann ein Qualitätsmerkmal sein, ersetzt für deutsche Privatkunden aber nicht automatisch die Schutzmechanismen einer EU-regulierten Rechtseinheit.

EU-regulierte Anbieter müssen strenge Vorgaben zur Trennung von Kundengeldern einhalten, Hebelbegrenzungen für Privatkunden nach ESMA-Vorgaben beachten und bieten bei CFD-/Margin-Konten in der Regel einen Schutz vor negativem Kontostand. Prüfe trotzdem immer, welche Rechtseinheit für dein Konto zuständig ist und welche Anlegerentschädigung oder Sicherungssysteme konkret gelten.

Die Trennung von Kundengeldern schützt nicht vor Handelsverlusten, sondern soll Kundengelder vom Betriebsvermögen des Brokers abgrenzen. Auch die gesetzliche Anlegerentschädigung ist vom Sitzland der jeweiligen Rechtseinheit abhängig und ersetzt in der Regel keine Verluste aus Marktschwankungen.

Bei privaten CFD-Konten gelten in der EU Produktinterventionsregeln, darunter Hebelobergrenzen – zum Beispiel bis zu 30:1 für Hauptwährungspaare und niedrigere Grenzen für volatilere Basiswerte. Wenn ein Broker deutlich höhere Hebel anbietet, solltest du prüfen, ob dies über eine professionelle Einstufung oder eine Nicht-EU-Einheit erfolgt, weil dann wichtige Schutzmechanismen entfallen können.

Nach MiFID II müssen Wertpapierdienstleister Orderausführungsgrundsätze veröffentlichen und Faktoren wie Preis, Kosten, Geschwindigkeit und Ausführungswahrscheinlichkeit berücksichtigen. Diese Pflicht garantiert keinen bestimmten Ausführungspreis, ist aber ein wichtiger Prüfpunkt. Falls ein Broker zusätzlich echte Kryptowerte anbietet, solltest du sie klar von Krypto-CFDs unterscheiden: Kryptodienstleistungen fallen in der EU unter MiCA, während Forex- und CFD-Handel unter MiFID-II- und WpHG-Regeln läuft.

Achte auch auf die Gebühren und sonstigen Kosten des Brokers. Gute NDD-Broker weisen Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten transparent aus und halten die Gesamtgebühren pro Trade im Vergleich zum Leistungsumfang wettbewerbsfähig.

Für Trader in Deutschland sind außerdem EUR-Konten, SEPA-Überweisungen und transparente Währungsumrechnungskosten wichtig. Wenn dein Handelskonto nicht in EUR geführt wird, können Umrechnungsgebühren jede Einzahlung, Auszahlung und realisierte Gewinn- oder Verlustposition beeinflussen.

Denke auch an die steuerliche Dokumentation. Gewinne aus Forex- und CFD-Handel sind für in Deutschland Steuerpflichtige grundsätzlich steuerlich relevant. Deutsche Broker führen die Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer) häufig automatisch ab; bei vielen ausländischen Brokern musst du Gewinne, Verluste, Finanzierungskosten und Gebühren selbst sauber dokumentieren und in der Steuererklärung erfassen.

Prüfe Ein- und Auszahlungsgebühren, Finanzierungskosten über Nacht sowie mögliche Inaktivitätsgebühren, da sie deine gesamten Trading-Kosten beeinflussen können. Auch die verfügbaren Kontotypen und die Mindestpositionsgröße sind entscheidend. Einsteiger und Trader mit kleinerem Kapital sollten gezielt nach NDD-Brokern suchen, die Mikro- oder Cent-Konten anbieten, da diese den Handel mit Bruchteilen eines Standard-Lots ermöglichen.

Vorteile und Nachteile beim Handel mit NDD-Brokern

Der Handel mit NDD-Brokern bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich. Der direktere Zugang zu externen Liquiditätsquellen und potenziell geringere Trading-Kosten (in der Regel auf Kommissionsbasis) zählen zu den wichtigsten Vorteilen. Durch die Nutzung von NDD-Brokern sind häufig schnellere Ausführungsgeschwindigkeiten möglich, da Orders automatisiert und ohne manuelle Eingriffe verarbeitet werden. Diese technische Struktur ist darauf ausgelegt, die Latenz zu reduzieren und so die Abweichung zwischen dem angezeigten Preis und dem tatsächlichen Ausführungspreis zu minimieren. Zudem kann die Liquidität höher sein, da die Preise aus großen Pools von Liquiditätsanbietern stammen. Ausführungsspezifische Interessenkonflikte können dadurch geringer ausfallen als bei reinen Dealing-Desk-Modellen.

Darüber hinaus können NDD-Broker eine hohe Transparenz bieten, da sie Marktpreise aus mehreren Liquiditätsquellen bündeln – idealerweise ohne Requotes und mit klar ausgewiesenen Spreads oder Kommissionen. Das sorgt insbesondere in volatilen Marktphasen häufig für eine nachvollziehbarere Preisstellung. Viele NDD-Broker stellen zudem fortschrittliche Trading-Plattformen und Tools bereit, die sich auch für professionelle und algorithmische Trader eignen.

Variable Spreads zählen zu den wichtigsten Nachteilen bei NDD-Brokern, da sich die tatsächlichen Trading-Kosten nicht immer genau im Voraus bestimmen lassen. In Phasen hoher Marktvolatilität und geringer Liquidität können sich die Spreads deutlich ausweiten.

Typische Beispiele sind Notenbankentscheidungen der EZB oder Fed, die Veröffentlichung von Inflationsdaten oder der US-Arbeitsmarktbericht. In solchen Situationen können selbst bei NDD-Brokern Liquiditätslücken entstehen; eine Stop-Loss-Order ist dann nicht immer exakt zum gewünschten Kurs ausführbar.

Ein weiterer Nachteil ist das Risiko von Slippage, bei dem Orders zu einem anderen Preis als erwartet ausgeführt werden – insbesondere in schnell bewegten Märkten. Slippage kann sowohl zu einem schlechteren als auch zu einem besseren Ausführungspreis führen. Zwar sind engere Spreads üblich, jedoch verlangen NDD-Broker häufig feste Kommissionen pro Trade, was die Gesamtkosten vor allem bei kleinen Positionen oder sehr aktivem Handel erhöhen kann. Zudem hast du nur begrenzten Einfluss auf die Orderausführung, da der Broker hauptsächlich als Schnittstelle zum Markt dient und nicht in den Ausführungsprozess eingreift.

NDD schützt außerdem nicht vor dem Grundrisiko gehebelter Produkte. Du kannst bei Forex- und CFD-Positionen auch bei regulierten EU-Anbietern dein auf dem Handelskonto eingesetztes Kapital vollständig verlieren; der Schutz vor negativem Kontostand begrenzt lediglich eine Nachschusspflicht bei Privatkunden.

NDD-Broker – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

  • Bieten NDD-Broker einen Negativsaldo-Schutz an?

    Das hängt davon ab, wo dein NDD-Broker reguliert ist. Anbieter mit Lizenzen von strengen Aufsichtsbehörden wie ASIC, CySEC, BaFin und der FCA sind gesetzlich verpflichtet, Trader vor negativen Kontoständen zu schützen. Gemäß den regulatorischen Vorgaben werden stark verlustreiche gehebelte Positionen automatisch geschlossen, sobald dein Kontostand unter die erforderliche Mindestmargin fällt.

  • Woran erkenne ich, ob ein Broker Aufträge ohne Dealing-Desk-Eingriff ausführt?

    Regulierte Broker informieren in der Regel transparent über ihre Orderausführung und stellen diese Informationen offen zur Verfügung. Broker mit eigenen Dealing Desks bieten häufig feste Spreads, während ECN-Broker mit variablen Spreads arbeiten. Wenn du dir unsicher bist, kannst du jederzeit den Kundensupport kontaktieren und gezielt nach dem Ausführungsmodell des Brokers fragen.

  • Sind NDD-Broker für Anfänger-Trader geeignet?

    NDD-Broker eignen sich für alle Trader – unabhängig von Erfahrung und Risikobereitschaft. Viele Anbieter mit diesem Ausführungsmodell richten sich auch an Anfänger und Trader mit kleinerem Budget, indem sie Mikro- und Cent-Konten anbieten, die den Handel mit deutlich kleineren Positionsgrößen ermöglichen. Die besten NDD-Broker stellen zudem umfangreiche Lernmaterialien bereit, damit du dein Wissen über die Märkte gezielt erweitern kannst.

  • Bieten NDD-Broker bessere Ausführung von Aufträgen?

    Broker mit diesem Ausführungsmodell bieten in der Regel eine schnellere Auftragsausführung als Market Maker. Allerdings spielen auch weitere Faktoren eine Rolle, darunter der Serverstandort und die Qualität der technischen Infrastruktur, die sich direkt auf die Ausführungsgeschwindigkeit auswirken.

    Ebenso entscheidend ist die vom Broker eingesetzte Trading-Software. Multi-Thread-fähige Plattformen wie MT5 erzielen dabei meist eine bessere Performance als Single-Thread-Plattformen, da sie mehrere Prozesse parallel verarbeiten können.

  • Für welche Handelsstile eignen sich NDD-Broker?

    Broker ohne Dealing Desk ermöglichen eine schnellere Orderausführung und eignen sich daher besonders für High-Frequency-Trading und Scalping, bei denen du täglich mehrere Trades eröffnest und schließt. Aktive Trader entscheiden sich häufig für Broker mit ECN-Modell, da diese in der Regel niedrigere Gesamtkosten bieten.

Über das Redaktionsteam

Matthew Levy, CFA
Matthew Levy ist CFA und Senior Research Analyst bei BestBrokers.com. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Wertpapieranalyse, Portfoliomanagement und Trading. Seine Arbeit unterstützt den Testprozess für Broker durch detaillierte Recherchen, klare Finanzanalysen und ein fundiertes Verständnis dafür, was Trader und Anleger von zuverlässigen Online-Trading-Plattformen erwarten. Er gehört außerdem zu den wichtigsten Mitwirkenden, die für die Entwicklung und Verfeinerung der auf BestBrokers.com eingesetzten Testmethodik verantwortlich sind.
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Zornitsa Stefanova
Zornitsa Stefanova ist Financial Research and Platform Testing Analyst bei BestBrokers.com und auf praxisnahe Bewertungen von Forex-, Krypto- und Aktienhandelsplattformen spezialisiert. Sie bewertet Broker aus der Perspektive der Nutzer und testet zentrale Bereiche wie Kontoeröffnung, Handelsbedingungen, Benutzerfreundlichkeit der Plattform, verfügbare Märkte und allgemeine Zuverlässigkeit.
Marcus Jungnickel
Marcus Jungnickel ist als Übersetzer und Redakteur auf die Fachgebiete Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Er betreut die deutsche Version von BestBrokers.com.